
WDR Zeitzeichen "Desert Storm": Der Zweite Golfkrieg wird zum Fernsehspektakel
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Jan 17, 2026 Dr. Guido Steinberg, Nahost-Experte von der Stiftung Wissenschaft und Politik, liefert faszinierende Einsichten zum Golfkrieg 1991. Er erläutert, wie das Medienspektakel über CNN den Krieg als den ersten Livestream-Krieg inszenierte. Steinberg beschreibt die paradoxe Unterstützung des Westens für Saddam Hussein und erklärt, warum er nicht gestürzt wurde. Zudem diskutiert er die Diskrepanz zwischen den propagierten chirurgischen Luftschlägen und den tatsächlichen zivilen Opfern. Eine spannende Analyse von geopolitischen Fehlern und medialer Einflussnahme.
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Episode notes
Live-Berichte Aus Dem Al-Rashid Hotel
- CNN-Reporter wie Peter Arnett standen nachts in Bagdad und berichteten live per Festnetzverbindung nach Atlanta.
- Diese Übertragungen wirkten wie ein früher Livestream und brachten den Krieg direkt in Wohnzimmer weltweit.
Wurzeln Im Iran-Irak-Krieg
- Der eigentliche Beginn der Geschichte reicht bis 1980 zurück mit dem Iran-Irak-Krieg und westlicher Unterstützung für Saddam Hussein.
- Diese Unterstützung machte Saddam zunächst stark, schuf aber später ein regionales Problem, das in die Invasion Kuwaits mündete.
Vom Blitzkrieg Zum Stellungskrieg
- Saddam erwartete einen schnellen Sieg gegen Iran, doch der Konflikt wurde ein achtjähriger Stellungskrieg.
- Am Ende blieben beide Länder wirtschaftlich ruiniert und verschuldet zurück.



