
NZZ Geopolitik Die USA und Europa im Beziehungsstress. Was folgt auf die Grönland-Krise?
Jan 28, 2026
Andreas Rüesch, stellvertretender Auslandchef der NZZ und geopolitischer Analyst, ordnet die Krise der transatlantischen Beziehungen ein. Er erklärt, wie die Grönland-Krise zum Stresstest wurde. Kurze, prägnante Sätze zu Trumps Verhandlungsstil, Europas rhetorischer Wende, NATO‑Zweifeln und möglichen europäischen Strategien folgen.
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Episode notes
Grönland Als Vertrauensprobe
- Die Grönlandkrise offenbart eine tiefe Entfremdung zwischen Europa und den USA seit Trumps Wiederwahl.
- Sie zeigt, dass gemeinsame Interessen und Vertrauen im transatlantischen Bündnis stark beschädigt sind.
Nächtliche Truppenlandung In Grönland
- Anfangs landeten dänische Soldaten nachts in Grönland, schwer bepackt, als klares Signal der Verteidigungssouveränität.
- Die Übung war offiziell, aber sie markierte auch eine direkte Reaktion auf Trumps territoriale Äußerungen.
Trump Taktik: Überziehen Und Zurückziehen
- Trumps überzogene Forderungen und spätere Kehrtwende sind Teil seiner Verhandlungstaktik als "art of the deal".
- Der Rückzieher in Davos folgte, als wirtschaftlicher Druck und europäischer Widerstand spürbar wurden.
