
FALTER Radio Investigativjournalismus in Österreich – #161
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Mar 29, 2019 Doron Rabinovici, ein renommierter Schriftsteller und kritischer Denker, diskutiert mit Florian Klenk die Herausforderungen des investigativen Journalismus in Österreich. Sie beleuchten, wie der Aufstieg des Populismus die Medienlandschaft beeinflusst und welche Rolle persönliche Erfahrungen für Journalisten spielen. Historische Kontexte, wie der Fall Markus Omofuma, werden analysiert, um die gesellschaftlichen Auswirkungen zu verdeutlichen. Zudem wird die Bedeutung unabhängigen Journalismus im digitalen Zeitalter hervorgehoben, einschließlich der Macht des Humors in autoritären Regimen.
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Episode notes
Tödlicher Flugzeugzwischenfall als Lehrfall
- Florian Klenk erzählt den Fall Omofuma als erstes großes investigatives Erlebnis seiner Laufbahn.
- Der Fall zeigt, wie Polizeigewalt und Passivität der Umgebung tödliche Folgen haben können.
Journalismus-Typen Und Traditionsmangel
- Klenk unterscheidet Journalismus in Wachhunde, Schoßhunde und Straßenköter und betont historische Einzelkämpfertraditionen in Österreich.
- Investigativer Journalismus war oft Fachleuten vorbehalten und bleibt teuer und selten im Mainstream.
Emotionen Beherrschen Die Netzöffentlichkeit
- Sozialen Medien ermöglichen direkte Parteipropaganda und schaffen neue, parteinahe Medienökosysteme.
- Rechte Gruppen nutzen Emotionen und Gemeinschaftsgefühl effektiver zur Mobilisierung als viele linke Akteure.
