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DIE ZEIT
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Jun 29, 2023 • 10min

Update: Lauterbachs "Revolution" stößt auf Widerstand

Im Bundestag naht die Sommerpause. Keinen vollständigen Gesetzentwurf, aber zumindest ein Eckpunktepapier zur Krankenhausreform will Lauterbach zuvor mit den Ländern auf den Weg bringen. Doch bei der entscheidenden Verhandlungsrunde am Donnerstag ist Widerstand vorprogrammiert. Warum, erklärt Jakob Simmank aus dem ZEIT-Gesundheitsressort. Außerdem geht es um die Frage: Angenommen, Lauterbach setzt sich durch – was bedeutet das für die Patientenversorgung? Und auch der letzte EU-Gipfel vor der Sommerpause birgt Streitpotenzial, denn dort steht das Thema Migrationspolitik auf der Tagesordnung. Schon vor Beginn kündigte Ungarns Präsident Viktor Orbán an, sich nicht an der Verteilung von Geflüchteten zu beteiligen und keine Ausgleichszahlungen zu leisten, wie es die kürzlich beschlossene Asylreform vorsieht. Weil Jair Bolsonaro wiederholt Zweifel am brasilianischen Wahlsystem geäußert hat, steht der Ex-Präsident vor Gericht. Wenn der rechtsextreme Politiker für schuldig befunden wird, darf er bis 2030 bei keiner Wahl antreten. Die Bedeutung dieses Urteils für die brasilianische Politik erläutert Victor Lacombe von der Folha de São Paulo. Was noch? So wird man zum Partylöwen. Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Constanze Kainz und Moses Fendel Mitarbeit: Clara Löffler Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Krankenhausreform: "Völlig irre, sich so eine unausgegorene Reform auszudenken" Krankenhäuser: So gut sind Sie im Notfall versorgt Ungarn: Orbán will Geflüchtete außerhalb der EU auf Asylzusage warten lassen EU-Asylkompromiss: Wie die Europäische Union Einwanderung eindämmen will Thema: Jair Bolsonaro Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen.[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER.Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Jun 29, 2023 • 12min

Es könnte Frankreichs George-Floyd-Moment sein

In Nanterres, einem Vorort von Paris, geriet am Dienstagmorgen ein gelber Mercedes in eine Polizeikontrolle. In einem Video sieht man, wie ein Polizeibeamter seine Waffe auf die Fahrertür richtet. Als das Auto anrollt, feuert er auf den 17-jährigen Jugendlichen am Steuer und trifft ihn tödlich in die Brust. Seit Dienstagabend demonstrieren deshalb immer mehr Menschen in Frankreich gegen Polizeigewalt, unter ihnen sind längst nicht mehr nur linke Politiker. Auch, weil die Polizei zuerst fälschlicherweise von "Notwehr" sprach. Und dann ist da noch ein Gesetz aus dem Jahr 2017, das den polizeilichen Einsatz von Schusswaffen in solchen Momenten erleichtert. Warum das umstritten ist, erklärt Frankreich-Korrespondentin Annika Joeres. In einem BBC-Interview hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj zugegeben, die aktuell laufende Gegenoffensive gehe "langsamer als gewünscht" voran. Nach mehreren Wochen konnte die ukrainische Armee erst wenige Quadratkilometer zurückerobern. Zugleich verzeichnet sie Tausende von gefallenen und verlorenen Soldaten sowie zahlreiche verlorene Schützen- und Kampfpanzer. Woran das liegt, erklärt Hauke Friederichs, sicherheitspolitischer Korrespondent bei ZEIT ONLINE. Außerdem geht es um die Frage: Was ist entscheidend für eine erfolgreiche Gegenoffensive? Und sonst so? Kommt man mit dem Zug zum Pazifik? Ein Selbstversuch. Moderation und Produktion: Fabian Scheler Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Clara Löffler und Mathias Peer Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Frankreich: Ausschreitungen nach tödlichem Polizeischuss auf Teenager nahe Paris Gegenoffensive der Ukraine: Warum die ukrainische Offensive nicht vorankommt Themenseite Krieg gegen die Ukraine Autorenseite Hauke Friederichs Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen.[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER.Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Jun 28, 2023 • 9min

Update: Warum der Euro digital werden soll

In der Europäischen Union sollen die Menschen in Zukunft mit einer neuen digitalen Währung bezahlen können. Einen ersten Gesetzentwurf zum digitalen Euro hat die EU-Kommission heute vorgestellt. Mit diesem Schritt will sich die EU unabhängiger von großen US-Konzernen wie MasterCard und PayPal machen und ein gebührenfreies, zentrales Zahlungssystem für alle EU-Bürger schaffen. Welche Rolle die Europäische Zentralbank dabei spielt, erklärt Kolja Rudzio aus der Wirtschaftsredaktion der ZEIT. Mehr als eine halbe Million Menschen sind im vergangenen Jahr in Deutschland aus der Katholischen Kirche ausgetreten, noch mehr als im Jahr davor. Neben der ohnehin abnehmenden Religiosität in der Gesellschaft dürfte dazu der Umgang der Kirche mit dem massenhaften sexuellen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen durch Priester beitragen. Erst am Dienstag haben Behörden das Haus des Kölner Erzbischofs Rainer Maria Kardinal Woelki durchsucht. Der steht im Verdacht, vor Gericht gelogen zu haben, als es um die Anklage eines katholischen Priesters wegen sexuellen Missbrauchs ging. Außerdem im Update: Eine Studie der Universität Leipzig zeigt, dass viele Menschen in Ostdeutschland rechtsextremen Aussagen zustimmen. Mit einem neuen Gesetz will die Europäische Union den Umgang mit Daten regeln, die vernetzte Geräte sammeln. Der sogenannte Data Act soll Nutzerinnen und Nutzer besser vor Missbrauch schützen. Was noch? Das Passwort-Spiel. Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Olga Ellinghaus und Nele Kheim Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Währung: EU-Kommission will digitalen Euro - und Bargeld Kirchenaustritte: Katholische Kirche verliert mehr als eine halbe Million Mitglieder Rainer Maria Woelki: Wenn die Polizei beim Kardinal klingelt -Internet der Dinge: EU-Staaten und EU-Parlament einigen sich auf Datengesetz -EFBI-Demokratiestudie Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen.[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER.Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Jun 28, 2023 • 11min

Rechtspopulismus: "Seht her, ich bin ein Sünder!"

Die AfD freut sich gerade über hohe Umfragewerte und ihren ersten Landratsposten. Angesichts dieser Erfolge suchen die übrigen Parteien nach Antworten. CDU-Chef Friedrich Merz hat beispielsweise die Grünen zum "Hauptgegner" seiner Partei erklärt. Dabei zeigt der Blick auf andere westliche Demokratien, dass die AfD nicht die einzige rechtsextreme Partei ist, die in den vergangenen Jahren an Beliebtheit gewonnen hat. Nils Markwardt aus dem Kulturressort von ZEIT ONLINE analysiert im Podcast, was konservative Parteien dagegen tun können. El Niño ist ein Klimaphänomen, das im Schnitt alle zwei bis sieben Jahre auftritt. Die US-Klimaforschungsbehörde NOAA ist sich sicher, dass dieses Jahr ein El Niño-Jahr wird. Laut der Behörde hat das Phänomen bereits begonnen und könnte sich bis zum Winter noch verschärfen. Elena Erdmann, Wissensredakteurin bei ZEIT ONLINE, erklärt im Podcast, ob der Klimawandel El Niño noch gefährlicher macht. Und sonst so? Forscher entdecken Pizza-Vorfahren. Moderation und Produktion: Ole Pflüger Mitarbeit: Paulina Kraft und Anne Schwedt Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: ARD-Deutschlandtrend: AfD kommt in weiterer Umfrage auf 19 Prozent Robert Sesselmann: Behörde prüft AfD-Landrat in Sonneberg auf Verfassungstreue Marine Le Pen: Fünf Ursachen für den Erfolg der AfD El Niño: News und Infos El Niño: Großwetterlage Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen.[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER.Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Jun 27, 2023 • 10min

Update: Ex-Audi-Chef Rupert kommt mit Bewährung davon

Das Landgericht München hat den ehemaligen Audi-Chef Rupert Stadler im Rahmen des Dieselskandals zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und neun Monaten verurteilt. Außerdem muss er 1,1 Millionen Euro Bußgeld zahlen. Auch die beiden Mitangeklagten Wolfgang Hatz und der Ingenieur P. wurden wegen Betrugs verurteilt. ZEIT-Wirtschaftsredakteur Max Hägler erklärt im Podcast, was die Urteile für den VW-Konzern bedeuten. Die Zahl der antisemitisch motivierten Vorfälle in Deutschland ist im vergangenen Jahr leicht zurückgegangen. Allerdings zeigt ein Bericht des Bundesverbands der Recherche- und Informationsstellen Antisemitismus (Rias), dass es mehr extreme Gewalt gegen Jüdinnen und Juden gab. Ein Bericht der Antidiskriminierungsstelle, der ebenfalls heute veröffentlicht wurde, zeigt, dass sich immer mehr Menschen zu Diskriminierung beraten lassen. Vor zwei Wochen hat die Ampel-Koalition ihren monatelangen Streit über das Heizungsgesetz beigelegt und sich auf "Leitplanken" zur Änderung des ursprünglichen Entwurfs geeinigt. In der vergangenen Nacht haben die Fraktionsspitzen von SPD, Grünen und FDP nun die letzten offenen Punkte geklärt. Das Gesetz soll noch vor Beginn der Sommerpause am 8. Juli verabschiedet werden. Was noch? Auch Delfine nutzen Babysprache. Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Constanze Kainz Mitarbeit: Paulina Kraft Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Dieselskandal: Früherer Audi-Chef Stadler zu Bewährungsstrafe verurteilt Rupert Stadler: Der Betrugswirtschaftler Antisemitismus: Experten melden Zunahme von schwerer antisemitischer Gewalt Diskriminierung: Antidiskriminierungsstelle verzeichnet Rekordwert bei Anfragen GEG: Ampel einigt sich bei Heizungsgesetz über letzte offene Punkte Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen.[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER.Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Jun 27, 2023 • 11min

Rohstoffbusiness und Trollfabriken: Wagner in afrikanischen Ländern

Der Putschversuch der Wagner-Gruppe in Russland am Wochenende ist gescheitert. Doch die Gruppe ist nicht nur im russischen Angriffskrieg in der Ukraine aktiv; Kämpfer sind auch auf dem afrikanischen Kontinent stationiert – unter anderem in Mali und in der Zentralafrikanischen Republik. Welche Rolle sie dort spielen und was mit ihnen geschieht, nachdem Prigoschin sich offenbar nach Belarus abgesetzt hat, darüber spricht Azadê Peşmen im Podcast mit Andrea Böhm aus dem Politikressort der ZEIT. Fast ein Jahr lang herrschte Stillstand in den Verhandlungen zwischen den USA, der EU und dem Iran um das Atomabkommen. Doch nun hat sich der EU-Außenbeauftragter Enrique Mora mit dem stellvertretenden Außenminister und Chefverhandler des Irans, Ali Bagheri Kani, zu Gesprächen getroffen. Was diese zu bedeuten haben und welche Zugeständnisse die Parteien machen müssen, damit es zu einer Einigung kommt, weiß Anna Sauerbrey, außenpolitische Koordinatorin der ZEIT. Und sonst so? Die Geburtsstätte der House-Musik steht nun unter Denkmalschutz. Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Ole Pflüger Mitarbeit: Clara Löffler und Christina Felschen Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Putschversuch in Russland: Was über Prigoschins Putschversuch bekannt ist Wagner-Gruppe in Afrika: Personenschutz gegen Rohstoffe Iran-Atomabkommen: Es wird immerhin über die Bombe gesprochen Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen.[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER.Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Jun 26, 2023 • 10min

Update: Auch ein AfD-Landrat muss sich an Gesetze halten

Robert Sesselmann ist der erste AfD-Landrat Deutschlands. Er wurde gestern im thüringischen Sonneberg gewählt. Die AfD sieht darin ein Zeichen dafür, dass ihre politische Strategie aufgeht. ZEIT ONLINE-Politikredakteur Tilman Steffen erklärt im Podcast, wie viel Macht Sesselmann als Landrat hat und was andere Parteien tun können, um den aktuellen Höhenflug der AfD einzudämmen. Um den bewaffneten Aufstand der Wagner-Kämpfer zu stoppen, haben ihr Chef Jewgeni Prigoschin und der russische Präsident Wladimir Putin am vergangenen Samstag einen Deal vereinbart. Bisher hält sich Russland jedoch nicht an seinen Teil der Vereinbarung, das Strafverfahren gegen Prigoschin einzustellen. ZEIT ONLINE-Russlandexperte Maxim Kireev erklärt, wie es für die Gruppe Wagner nach dem Putschversuch weitergehen könnte. Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) hat angekündigt, eine robuste Brigade der Bundeswehr dauerhaft in Litauen zu stationieren. Rund 4.000 Soldatinnen und Soldaten sollen dort die Verteidigung der Nato-Ostflanke unterstützen. Der gesetzliche Mindestlohn in Deutschland soll in den kommenden Jahren schrittweise angehoben werden: 2024 von 12 Euro auf 12,41 Euro, 2025 auf 12,82 Euro. Das hat die Mindestlohnkommission entschieden. Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) hat angekündigt, den Vorschlag der Kommission trotz Kritik aus der Kommission selbst umzusetzen. Was noch? Die Rückkehr kalifornischer Seeotter. Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Ole Pflüger Mitarbeit: Paulina Kraft Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Thüringen: AfD-Politiker Robert Sesselmann gewinnt Landratswahl in Sonneberg Landratswahl in Sonneberg: Jetzt regieren sie Landratswahl Sonneberg: Selbst ein AfD-Landrat muss Flüchtlinge unterbringen Jewgeni Prigoschin: Es kann nur einen geben Boris Pistorius: Deutschland will Bundeswehrbrigade dauerhaft in Litauen stationieren Inflation: Mindestlohn soll bis 2025 schrittweise auf 12,82 steigen Arbeitsmarkt: Der Mindestlohn muss deutlich steigen Mindestlohn: Da hätten sie auch gleich abrunden können Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen.[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER.Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Jun 26, 2023 • 13min

Ist Lukaschenko wirklich Putins Retter?

Knappe 36 Stunden dauerte der bewaffnete Machtkampf zwischen dem Chef der berüchtigten Wagner-Gruppe, Jewgeni Prigoschin, und dem russischen Militär. Nach einer Vereinbarung, die der belarussische Machthaber Alexander Lukaschenko zwischen ihm und Putin vermittelt hat, schickte Prigoschin seine Männer am Samstagabend wieder in die Ukraine zurück. Was die unerwartete Beteiligung Lukaschenkos bedeuten könnte, weiß Alice Bota, Redakteurin im Politikressort von DIE ZEIT. Neben den Kämpfen an der Front wurde auch das Leben in anderen Teilen Russlands stark eingeschränkt. In der Landeshauptstadt Moskau wurde der Antiterrornotstand ausgerufen, das Stadtzentrum wurde abgeriegelt, der Verkehr weitgehend begrenzt und Verkehrskontrollen vermehrt. Jens Siegert ist Autor und lebt seit 1993 in Moskau. Er war auch am Wochenende in Russland und berichtet über die Stimmung vor Ort. Und sonst so? Heute vor 26 Jahren erschien in Großbritannien das erste Buch der Harry-Potter-Reihe. Und im Jahr 1945 wurde an diesem Tag die Charta der Vereinten Nationen unterzeichnet. Moderation und Produktion: Lisa Caspari Mitarbeit: Christina Felschen und Olga Ellinghaus Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Wagner-Gruppe in Russland: Der 36-Stunden-Aufstand Liveblog: Ukraine-Krieg Russland: Auswärtiges Amt warnt vor Besuchen im Stadtzentrum von Moskau Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen.[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER.Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Jun 25, 2023 • 11min

Punktsieg für Prigoschin?

Unerwartete Wendung im Machtkampf in Russland: Jewgeni Prigoschin, der Chef der Privatarmee Wagner, hat seinen Aufstand gegen das russische Militär beendet. In der Nacht soll er die zwischenzeitlich von ihm kontrollierte Stadt Rostow am Don verlassen haben – offenbar Richtung Belarus. Zuvor hatte der belarussische Machthaber Alexander Lukaschenko in dem Machtkampf vermittelt. Der Deal sieht vor, dass Russland ein Strafverfahren gegen Prigoschin einstellt, nachdem Präsident Wladimir Putin ihn erst am gestrigen Samstag im Staatsfernsehen als Verräter bezeichnet hat. Im Gegenzug verlässt Prigoschin Russland und geht nach Belarus. Im Nachrichtenpodcast fassen wir die Ereignisse der Nacht zusammen. Zum zweiten Mal in fünf Wochen finden an diesem Sonntag in Griechenland Parlamentswahlen statt. Grund für den zweiten Wahlgang ist die gescheiterte Koalitionsbildung nach den Abstimmungen im vergangenen Mai. Wieso gilt der Sieg der Konservativen schon als so sicher? Und worauf kann man den Wahlerfolg der Nea Dimokratia zurückführen? Diese und weitere Fragen beantwortet Zacharias Zacharakis, Redakteur für Wirtschaft bei ZEIT ONLINE. Alles außer Putzen: die schönsten Badeseen rund um Leipzig Moderation und Produktion: Moses Fendel Mitarbeit: Christina Felschen und Olga Ellinghaus _Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. _ Weitere Links zur Folge: -Jewgeni Prigoschin: Es kann nur einen geben -Russland: Was wir über den Aufstand der Wagner-Gruppe wissen -Liveblog: Ukraine-Krieg -Parlamentswahl in Griechenland: Wieso triumphiert die Rechte? Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen.[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER.Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Jun 24, 2023 • 17min

Sondersendung zum Machtkampf in Russland

Der monatelange Machtkampf zwischen dem Chef der Söldnertruppe Wagner und dem russischen Regime ist eskaliert. Am Freitagabend hat sich Wagner-Chef Jewgeni Prigoschin in einem bewaffneten Aufstand gegen die russische Militärführung gestellt. Seit Anfang des Krieges in der Ukraine hat die paramilitärische Gruppe an der Seite Russlands gekämpft und war maßgeblich an der Eroberung der Stadt Bachmut im Donbass beteiligt. Sein Ziel ist, so sagt Prigoschin es selbst, die in seinen Augen korrupte und unfähige russische Militärführung auszutauschen. Eigenen Angaben zufolge hat die Gruppe Wagner alle militärischen Einrichtungen der Stadt Rostow am Don übernommen und will weiter nach Moskau vorrücken. Diese Angaben lassen sich jedoch noch nicht unabhängig prüfen. In einer Fernsehansprache hat der russische Präsident Wladimir Putin den Aufstand am Samstag als Verrat verurteilt, schwere Strafen angekündigt und die Söldner aufgefordert, sich nicht zu beteiligen. Maxim Kireev ist Russland-Experte aus dem Politikressort von ZEIT ONLINE und erklärt, was man über Jewgeni Prigoschin wissen sollte und welche Szenarien in Russland jetzt denkbar sind. Moderation und Produktion: Moses Fendel Mitarbeit: Olga Ellinghaus _Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. _ Weitere Links zur Folge: -Jewgeni Prigoschin: Es kann nur einen geben -Russland: Was wir über den Aufstand der Wagner-Gruppe wissen -Liveblog: Ukraine-Krieg Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen.[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER.Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

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