Was jetzt?

DIE ZEIT
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Jan 4, 2024 • 9min

Update: You'll never walk alone, Hochwasser-Edition

Um sich ein Bild von der angespannten Hochwasserlage vor Ort zu verschaffen, sind Bundeskanzler Olaf Scholz und Bundesumweltministerin Steffi Lemke in Sachsen-Anhalt zu Besuch. Seit mehr als einer Woche sind vor allem Regionen um die Elbe in Sachsen und Sachsen-Anhalt sowie an der Weser in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen von Hochwasser und starken Überschwemmungen betroffen. Noch immer stehen ganze Felder unter Wasser, Ortschaften mussten evakuiert werden, und Hilfskräfte sind im Dauereinsatz. Elise Landschek ist Podcast-Redakteurin bei ZEIT ONLINE und berichtet aus dem benachbarten Niedersachsen, warum Politiker-Besuche in Katastrophengebieten einerseits nervig und andererseits wertvoll für die Helfenden sind. Außerdem im Podcast-Update: Nach lautstarken Protesten mit Traktoren: Die Ampelregierung will die geplanten Subventionskürzungen für die Landwirtschaft teilweise doch zurücknehmen. Die Kfz-Steuerbefreiung für Landwirte sollen wegen des hohen bürokratischen Aufwands doch nicht mehr gestrichen werden. 2023 war Deutschlands das Jahr mit der zweithöchsten Inflationsrate seit der Wiedervereinigung. Nach fünf Monaten zurückgehender Teuerungsraten sind die Verbraucherpreise im Dezember im Vergleich zum Vorjahr um 3,7 Prozent gestiegen. Kolja Rudzio ist Redakteur im Wirtschaftsressort der ZEIT und erklärt im Podcast, warum der Anstieg im Dezember 2023 zu erwarten war. Was noch? Happy Birthday, Parkuhr! Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Rita Lauter Mitarbeit: Olga Ellinghaus Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Hochwasser in Niedersachsen: Die Deiche weichen auf, die Menschen rücken zusammen Sachsen-Anhalt: Olaf Scholz sagt Hilfen für Hochwasser-Betroffene zu Verbraucher: Inflation 2023 bei 5,9 Prozent - Anstieg im Dezember Verbraucherpreise: Inflation 2023 auf 5,9 Prozent gesunken Agrardiesel: Ampel will geplante Kürzungen für Landwirte teilweise zurücknehmen [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen.[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER.Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Jan 4, 2024 • 11min

Vom Ahrtal bis Afghanistan – lernen wir aus unseren Fehlern?

Die Hochwassersituation in Teilen von Mittel- und Norddeutschland bleibt angespannt. Für die kommenden Tage rechnet der Deutsche Wetterdienst mit noch mehr Regen, was die Sorge vor möglichen Flutkatastrophen verstärkt. Das Deutsche Rote Kreuz und andere Hilfsorganisationen beklagen, dass Deutschland zu wenig für die Katastrophenvorsorge tue. Auch wenn die Lage aktuell eine grundsätzlich andere ist, weckt sie doch Erinnerungen an die Katastrophe, bei der im Sommer 2021 im Ahrtal und anderen Teilen Westdeutschlands 180 Menschen starben. Haben wir die richtigen Lehren aus der Ahrtal-Katastrophe gezogen? Jurik Caspar Iser ist Redakteur im Ressort Politik, Wirtschaft und Gesellschaft von ZEIT ONLINE und analysiert im Podcast, was sich seitdem in der Katastrophenvorsorge getan hat. Am 27. August 2021 kehrten die letzten deutschen Soldatinnen und Soldaten überstürzt aus Afghanistan zurück. Der Abzug der Bundeswehr und ihrer Verbündeten wird seit Mitte 2022 von einem parlamentarischen Untersuchungsausschuss sowie einer Enquetekommission des Bundestags aufgearbeitet. Schon jetzt ist klar, dass die damalige Bundesregierung unter Angela Merkel schwere Fehler gemacht hat. Christian Schweppe hat für die ZEIT monatelang geleakte Geheimdokumente der Bundesregierung ausgewertet, zum Beispiel Vermerke, Morgenlagen, E-Mails und Protokolle. Im Podcast erzählt er, welches Bild er von der chaotischen und riskanten Evakuierungsmission gewonnen hat. Und sonst so? Chilenische Oma wird als Gamerin berühmt Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Mathias Peer, Henrike Hartmann Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Hochwasser: Überflutungen in Deutschland Hochwasser: Wetterdienst verlängert Dauerregen-Warnungen 2021: Flutkatastrophe im Ahrtal Bundeswehreinsatz in Afghanistan: "Wahnsinn. Eine Riesenscheiße" Afghanistan: Leben unter dem Talibanregime Taliban: Machtübernahme in Afghanistan [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen.[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER.Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Jan 3, 2024 • 9min

Update: Das Ende eines "globalen Terroristen"

Die angespannte Lage im Nahen Osten droht sich zu verschärfen, nachdem der führende Hamas-Kommandeur Saleh al-Aruri am Dienstag bei einem mutmaßlichen Drohnenangriff in einem Vorort der libanesischen Haupstadt Beirut ums Leben gekommen ist. Die Hamas beschuldigt Israel, Al-Aruri getötet zu haben. Hisbollah-Chef Hassan Nasrallah möchte am Mittwochabend in einer Rede Stellung nehmen. Yassin Musharbash aus dem Ressort Investigative Recherche und Daten von ZEIT und ZEIT ONLINE ordnet im Podcast ein, was Al-Aruris Tod für die Hamas und die Lage in der Region bedeutet. In den von Hochwasser betroffenen Regionen Deutschlands wächst die Sorge vor weiter steigenden Pegelständen. Der Dauerregen soll voraussichtlich auch über den Donnerstag hinaus anhalten. Elise Landschek aus dem "Was Jetzt?"-Team macht sich derzeit im Hochwassergebiet im Großraum Hannover ein Bild von der aktuellen Lage. Im Podcast berichtet sie von ihren Eindrücken. Außerdem im Update: Die Deutsche Bahn und die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) liegen seit Monaten im Streit um einen neuen Tarifvertrag. Nun plant das Unternehmen, mit einer Feststellungsklage zu prüfen, ob die Gewerkschaft überhaupt tariffähig ist – sprich, ob sie legitimiert ist, Tarifverträge abzuschließen. Was noch? Ein 16-Jähriger steht im Finale der Darts-WM – und bereitet sich darauf mit Pizza vor Moderation und Produktion: Rita Lauter Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Henrike Hartmann Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Nahost: Hamas-Anführer Saleh al-Aruri bei Angriff im Libanon getötet Hisbollah: Greift die Hisbollah in den Krieg im Nahen Osten ein? Hochwasser: Überflutungen in Deutschland Hochwasser: Wetterdienst verlängert Dauerregen-Warnungen Extremwetter: Sie trotzen dem Wasser Tarifstreit: Bahn klagt gegen Lokführergewerkschaft GDL [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen.[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER.Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Jan 3, 2024 • 12min

Ein historisches Urteil für Israel

Während sich das Land im Kriegszustand befindet, hat Israels oberstes Gericht ein Kernelement der umstrittenen Justizreform gekippt. Die von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu im Juli verabschiedete Gesetzesänderung hatte Israel vor dem Ausbruch des Krieges stark gespalten. Quynh Trần ist Autorin für ZEIT ONLINE aus Tel Aviv und ordnet das Urteil im Podcast ein. In Polen geht der politische Konflikt um die öffentlich-rechtlichen Medien weiter. Seit seinem Amtsantritt vor knapp drei Wochen hat Polens Regierungschef Donald Tusk eine umfassende Umstrukturierung angekündigt. Welche Maßnahmen Tusk schon ergriffen hat und wie die polnische Bevölkerung darauf reagiert, berichtet Adam Traczyk, Korrespondent in Warschau. Und sonst so? Bestattungen im Weltall. Moderation und Produktion: Elise Landschek Mitarbeit: und Olga Ellinghaus Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Justizreform in Israel: Eine Demokratie am Abgrund Pressestimmen zum israelischen Gerichtsurteil: "Eine entscheidende Niederlage für Netanjahu" Polen: Neue polnische Regierung löst Staatsmedien formell auf Donald Tusk: Erst aufräumen, dann um Europa kümmern [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen.[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER.Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Jan 2, 2024 • 10min

Update: Die Pegelstände sollen weiter steigen

Dem Deutschen Wetterdienst zufolge soll es in weiten Teilen Deutschlands bis Donnerstagnacht erneut zu Dauerregen kommen. Bereits vor Jahresende hat starker Regen in mehreren Regionen, unter anderem in Niedersachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt, für Hochwasser und Überschwemmungen gesorgt. Die angekündigten Regenfälle könnten die Lage in den betroffenen Gebieten verschärfen. Wie hängt der Dauerregen mit der Klimakrise zusammen? Diese und weitere Fragen beantwortet Elena Erdmann aus dem Wissen-Ressort von ZEIT ONLINE. Luftalarm über der Ukraine, Drohnen und Raketen über Kiew. Russland hat am Dienstagmorgen erneut massive Angriffe auf das Land gestartet. Besonders schwer getroffen wurden die ukrainische Hauptstadt Kiew und die ostukrainische Stadt Charkiw. Präsident Wolodymyr Selenskyj sprach am Dienstagmorgen von mindestens vier Toten und 92 Verletzten. Olivia Kortas, Ukraine-Korrespondentin von ZEIT ONLINE, ordnet das Ausmaß der aktuellen Angriffe im Podcast ein. Außerdem im Update: Das neue Jahr bringt einige Veränderungen mit sich. Die Bürgergeld-Regelsätze steigen um zwölf Prozent. Alleinerziehende erhalten beispielsweise nun 563 Euro pro Monat, 61 Euro mehr als bisher. Außerdem gibt es nun eine Pfandpflicht für alle Getränke in Einwegplastikflaschen und -dosen, einschließlich Milch und Trinkjoghurts. Von weiteren Neuerungen erzählt "Was jetzt?"-Host Constanze Kainz im Podcast. Was noch? [Der Copyright-Schutz für die Original-Designs von Micky Maus verfällt – allerdings nicht überall].(https://www.nytimes.com/2024/01/01/arts/public-domain-mickey-mouse.html) Moderation und Produktion: Constanze Kainz Mitarbeit: Henrike Hartmann Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Hochwasserlage: Wo das Hochwasser immer noch gefährlich ist Liveblog: Ukraine-Krieg Krieg in der Ukraine: Tote und Verletzte nach schweren russischen Angriffen auf Kiew [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen.[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER.Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Jan 2, 2024 • 11min

US-Wahl 2024: Trump will antreten, um Chaos zu stiften

Große Pläne für das Jahr 2024 hat unter anderem der ehemalige US-Präsident Donald Trump. Am 5. November 2024 wählen die US-Bürgerinnen und Bürger einen neuen Präsidenten – und Trump möchte sich erneut als Kandidat aufstellen lassen. Bislang führt Trump die Umfragen zur republikanischen Vorwahl an. Wer Trump jetzt noch gefährlich werden könnte, analysiert Johanna Roth. Sie berichtet für ZEIT ONLINE aus Washington über die anstehende US-Wahl. Die Ampelregierung wird wohl kaum dem vergangenen Jahr nachtrauern. Streitigkeiten über das Heizungsgesetz, die Diskussion über die Kindergrundsicherung und letztendlich die Haushaltskrise sind nur ein paar der vielen innenpolitischen Herausforderungen im Jahr 2023. Warum es unter den aktuellen Vorzeichen nicht auszuschließen ist, dass die Ampelregierung 2024 zerbricht, erklärt Fabian Reinbold im Podcast. Er leitet die innenpolitische Berichterstattung von ZEIT ONLINE. Und sonst so? Die ewige Selbstoptimierung nach Neujahr sollte ein klares Enddatum haben Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Mitarbeit: Matthias Peer, Henrike Hartmann Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Donald Trump: Der ehemalige US-Präsident vor Gericht Präsidentschaftsvorwahlen: Trump darf auch im US-Bundesstaat Maine nicht zur Vorwahl antreten Wahlsystem in den USA: So wird der US-Präsident gewählt Ampelkoalition: Spannungen zwischen den Regierungsparteien Politischer Jahresrückblick 2023: Annus horribilis Wegen Haushaltsstreit: Merz will die Ampel-Regierung so schnell wie möglich ablösen AfD: Von der Grauzone in die Blauzone [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen.[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER.Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Dec 22, 2023 • 54min

Jahresrückblick 2023: Es war nicht alles schlecht

2023 geht zu Ende: Russland setzte seinen Angriffskrieg gegen die Ukraine fort, Deutschland stritt über ein Heizungsgesetz, Frauen machten Vorwürfe gegen Rammstein öffentlich, Jewgeni Prigoschin marschierte Richtung Moskau und die Hamas provozierte eine Eskalation der Gewalt im Nahen Osten. 2023 endete aber auch die Corona-Pandemie, und Deutschland wurde Basketballweltmeister. Viele schlechte und wenig gute Nachrichten – auch in diesem Jahr. Deswegen hat sich das Team des "Was jetzt?"-Podcasts für seinen Jahresrückblick zusammen ins Studio gesetzt und wirft noch mal einen eigenen Blick zurück: ChatGPT ruft die KI-Revolution aus. Ist sie echt? An der syrisch-türkischen Grenze bebt die Erde. Wie geht es den Menschen im Katastrophengebiet? Das Heizungsgesetz von Robert Habeck wird hitzig diskutiert. Wir lesen den Text in besinnlicher Atmosphäre. Der Putschversuch des russischen Söldneranführers Jewgeni Prigoschin scheitert. Wir erklären, warum darin ein Funken Hoffnung für die Ukraine und die ganze Welt steckt. Dem Rammstein-Sänger Till Lindemann wird von verschiedenen Frauen Machtmissbrauch vorgeworfen. Die AfD erlebt ein Erfolgsjahr, obwohl sie in mehreren Bundesländern nun als rechtsextremistisch gilt. Nigers Militär putscht und die Bundeswehr beendet ihren Einsatz in Mali. Deutschland wird Basketballweltmeister und schlägt sogar die USA. Hubert Aiwanger muss ein antisemitisches Flugblatt aus seiner Vergangenheit erklären – und ist am Ende der große Sieger der bayerischen Landtagswahlen. Nach dem Angriff der Hamas auf Israel steigt weltweit die antisemitische Gewalt. Durch die Gegenschläge Israels leidet die Zivilbevölkerung im Gazastreifen. Die Klimakrise wird immer bedrohlicher, und T.C. Boyle hat mit "Blue Skies" (erschienen bei Hanser, Übersetzung: Dirk van Gunsteren) ein kluges Buch darüber geschrieben, warum die Menschen sie nicht in den Griff bekommen. Immerhin, die Corona-Pandemie ist beendet. Hat Deutschland daraus gelernt? Außerdem: Überfordert von all den schlechten Nachrichten? Das können Sie tun. Aufgenommen wurde diese Folge am 12. Dezember 2023. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen.[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER.Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Dec 21, 2023 • 10min

Update: Ein Urteil, das den Fußball verändern könnte

Neue Fußballturniere können von der Uefa nicht verboten werden, das hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) am Donnerstag entschieden. Damit werden Projekte wie die umstrittene Super League möglich und die Uefa verliert ihr Monopol im europäischen Fußball. Wird der Fußball jetzt zum Sport für Großvereine? Und wie stehen die Chancen für die Super League wirklich? Oliver Fritsch ist Sportredakteur für ZEIT ONLINE und erklärt das Urteil im Podcast. Die neue polnische Regierung von Donald Tusk hat den Umbau der Justiz durch die abgewählte PiS-Regierung als verfassungswidrig verurteilt. Die neue Regierung möchte die Justizreformen rückgängig machen. Am Mittwochabend haben sich die Finanzminister der EU-Staaten auf eine Reform der Schuldenregeln geeinigt. Die EU-Staaten bekommen mehr Zeit, ihre Staatsverschuldung nach den teuren Corona-Jahren abzubauen. Wieso bekommen die Staaten mehr Zeit? Und hat das Folgen für die deutsche Schuldenpolitik? Mark Schieritz ist stellvertretender Politik-Ressortleiter bei der ZEIT, er ordnet die Reform ein. Und sonst so? Tipps für entspannte Weihnachten. _Moderation und Produktion: Hannah Grünewald Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Benjamin Probst_ Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Die Super League: Der Teufel schießt immer auf den größten Haufen Reaktionen auf EuGH-Urteil: Uefa sieht keine "Billigung oder Bestätigung" für Super League Polen: Parlament stuft Umbau der Justiz durch PiS als verfassungswidrig ein Regierungswechsel in Polen: Im Osten ein Licht Verschuldung in der EU: EU-Staaten einigen sich auf neue Schuldenregeln Staatsverschuldung: Wie ich versuchte, Deutschland aus der Schuldenfalle zu helfen [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen.[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER.Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Dec 21, 2023 • 11min

Die Europawahlen im Blick

Das EU-Parlament und die EU-Mitgliedstaaten haben sich am Mittwochmorgen auf eine Asylreform geeinigt, die Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS). Da die Zahl der EU-Asylanträge aktuell so hoch ist wie seit 2016 nicht mehr, stieg in der EU zuletzt der Druck, das Asylrecht zu verschärfen. Nun ist die Einigung pünktlich zum Europawahlkampf da. Was bringt die Asylreform politisch? Ulrich Ladurner aus dem Politik-Ressort der ZEIT berichtet regelmäßig über die Politik auf EU-Ebene. Im Podcast analysiert er den geschlossenen Asylkompromiss. Der wochenlange Haushaltsstreit, so schien es zuletzt, ist endlich gelöst: Die Ampelspitzen konnten die fehlenden 17 Milliarden Euro im Bundeshaushalt zusammenkratzen. Und zwar ohne erneut die Schuldenbremse auszusetzen. Im Ergebnis muss der Bund nun an vielen Stellen sparen – zulasten der Industrie, der Landwirtschaft und auch der Verbraucherinnen und Verbraucher. Wie können die Probleme des Haushaltsstreits weiter gelöst werden? Fabian Franke aus dem Ressort Politik, Wirtschaft, Gesellschaft bei ZEIT ONLINE hat versucht, dem Bund mit einer 100-Euro-Spende zu helfen. Zu welchem Konto ihn dieser Selbstversuch führte, erzählt er im Podcast. Und sonst so? Die Sendung Doctor Who rettet laut einer Studie Leben in Großbritannien Moderation und Produktion: Roland Jodin Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Susanne Hehr, Henrike Hartmann Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Migration: EU einigt sich auf Asylreform Flucht und Migration: Zahl der Asylanträge in Europa könnte Höchstwert seit 2016 erreichen Bundeshaushalt: Einigung im Haushaltsstreit Koalition: Ampel beendet Haushaltsstreit Einigung im Haushaltsstreit: So will sich die Ampelkoalition aus der Krise sparen Bundeshaushalt 2024: Koalition legt Kürzungsliste für 2024 vor [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen.[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER.Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
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Dec 20, 2023 • 10min

Update: Die EU macht dicht

Die EU hat einen Asylkompromiss erzielt. Asylverfahren können demnach schon an den EU-Außengrenzen stattfinden, abgelehnte Asylbewerber können leichter in sogenannte sichere Drittstaaten abgeschoben werden. Auch die Verteilung von Schutzsuchenden unter den EU-Staaten wird künftig anders geregelt. Mathis Gann vom Newsdesk bei ZEIT ONLINE hat sich das Paket genau angesehen. Das Oberste Gericht im US-Bundesstaat Colorado hat entschieden, den ehemaligen Präsidenten Donald Trump von den Vorwahlen der Republikanischen Partei im kommenden Jahr auszuschließen. Ob die Entscheidung Trump tatsächlich für die Präsidentschaftswahlen 2024 disqualifizieren könnte, erklärt Rieke Havertz. Sie berichtet als internationale Korrespondentin für ZEIT ONLINE. Außerdem im Update: In Frankreich wurde ein umstrittenes Einwanderungsgesetz verabschiedet. Die Vorsitzende der rechtsradikalen Partei Rassemblement National, Marine Le Pen, bezeichnete das Gesetz als "ideologischen Sieg". Was noch? Müde von "Last Christmas"? Dann hören Sie doch mal in dieses herrlich absurde Weihnachtslied für Hunde rein! Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Lea Schüler Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. *Weitere Links zur Folge: Migration: EU einigt sich auf Asylreform Migration:Durchbruch bei EU-Asylreform – Verschärfungen geplant Donald Trump: Hofft nicht auf die Justiz Einwanderungsgesetz: Marine Le Pen gefällt das Reform: Ampel will der Bundespolizei mehr Kompetenzen geben [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen.[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER.Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

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