Auf den Punkt

Süddeutsche Zeitung
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Apr 21, 2020 • 14min

Münchner Ex-OB Ude: "Oktoberfest-Absage war unausweichlich"

Das wohl größte Volksfest der Welt, das Münchner Oktoberfest, ist für 2020 abgesagt. Das ist kein Novum in der mehr als 200-jährigen Geschichte dieses Volksfestes, aber die Absage trifft viele Menschen wirtschaftlich ins Mark. Zuletzt kamen 6,3 Millionen Besucher. Der Umsatz liegt bei mehr als einer Milliarde Euro. Für Schausteller, viele Bedienungen und Hotels ist es eine Katastrophe. Die Absage sei unausweichlich gewesen, sagt Alt-Oberbürgermeister Christian Ude (SPD). “Ich bin beruhigt, dass die richtige Entscheidung zum richtigen Zeitpunkt getroffen wurde, und auch, dass die Bevölkerung es zu akzeptieren scheint.” Das Oktoberfest hätte sich sonst “zu einem Super-Gau entwickelt”. Es wäre zu einem “Gefahrenherd mit globalen Auswirkungen” geworden. Weitere Nachrichten: Robert Koch-Institut warnt vor Lockerungen, immer mehr Bundesländer verordnen Mundschutz. Redaktion, Moderation: Lars Langenau Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Produktion: Valérie Nowak Zusätzliches Audiomaterial über dpa und Reuters Fragen an Dr. Werner Bartens an podcast@sz.de. Zudem können Sie gern für unser kollektives Corona-Tagebuch auch weiterhin Sprachnachrichten schicken unter: 0176-96501041.
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Apr 20, 2020 • 12min

Das Zuhause ist keine Ersatzschule

Jetzt soll so langsam der reguläre Schulbetrieb wieder losgehen. Wann und wie unterscheidet sich von Bundesland zu Bundesland. Heute beginnen zum Beispiel die Abiturprüfungen in Brandenburg. Auch NRW will die Schulen diese Woche langsam wieder öffnen. Bayern will sich hingegen noch ein bisschen Zeit lassen. Für den Großteil der Schüler aber wird der Unterricht aber noch eine ganze Zeit weiter Zuhause stattfinden. Technisch sind viele Kinder, aber auch Lehrer, darauf gar nicht vorbereitet. Manche Lehrer haben laut einer aktuellen Studie sogar ganz den Kontakt zu ihren Schülern verloren. Dabei sind besonders Kinder in Hartz-IV-Familien benachteiligt, sagt SZ-Bildungsredakteurin Susanne Klein. Denn bei denen bestehen oft gar nicht technischen Möglichkeiten zum Homeschooling. Die Spaltung der Schülerschaft werde sich also noch vertiefen - und mache Schüler würden weiter abgehängt. Weitere Nachrichten: Maskenpflicht für ÖPNV und Geschäfte auch in Bayern, weniger Covid-19-Tote in Spanien, Kampf gegen Waldbrände in Tschernobyl. Redaktion, Moderation: Lars Langenau Redaktion: Laura Terberl Produktion: Carolin Lenk Mitarbeit: Ella und Louisa Langenau Zusätzliches Audiomaterial über Phoenix Fragen an Dr. Werner Bartens an podcast@sz.de. Zudem können Sie gern für unser kollektives Corona-Tagebuch auch weiterhin Sprachnachrichten schicken unter: 0176-96501041.
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Apr 17, 2020 • 12min

Die Hölle von Moria

Wellblechhütten, Container und Zelte, dazu viel Müll in den Gassen: So sieht es im Flüchtlingslager von Moria aus. Eigentlich ist das ehemalige Militärgefängnis auf 3.000 Personen ausgelegt. Jetzt sind im Lager auf der griechischen Insel Lesbos über 20.000 Menschen. Mehrere Hundert Personen müssen sich eine Toilette und eine Dusche teilen. Auf einen Wasserhahn kommen mehr als tausend Personen. So schildert es ein Mitarbeiter von Ärzte ohne Grenzen. Moria war schon vor Corona eine tickende Zeitbombe, sagt SZ-Außenpolitikredakteur Tobias Zick. Was wäre wohl, wenn dort das Virus ausbrechen würde? Weitere Themen: "Alan Kurdi"-Passagiere auf Quarantäneschiff verlegt, Spahn beschreibt Lage als "beherrschbar", Maskenpflicht in Sachsen. Redaktion, Moderation: Jean-Marie Magro Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Produktion: Carolin Lenk Sie können uns für unser kollektives Corona-Tagebuch auch weiterhin Sprachnachrichten schicken unter: 0176-96501041.
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Apr 16, 2020 • 12min

Warum über Lockerungen diskutiert werden darf

Bund und Länder haben sich darauf geeinigt, dass die Ausgangsbeschränkungen bzw. Kontaktsperren erstmal erhalten bleiben. Ab Montag sollen einige Geschäfte schrittweise öffnen. Aber nur, wenn sie kleiner sind als 800 Quadratmeter und ein Schutzkonzept vorweisen können. Ausnahmen gelten für Auto- und Fahrradhändler sowie Bibliotheken. Die Politik tastet sich in dieser Zeit sehr vorsichtig voran. Auch bei den Schulen gilt, dass erstmal nur die Schülerinnen und Schüler in den Unterricht dürfen, die vor dem Abschluss oder dem Übertritt stehen. Das ist zwar verständlich und trotzdem müsse auch über Lockerungen diskutiert werden dürfen, sagt der SZ-Chefredakteur Kurt Kister. Weitere Themen: Sprit billiger, Lebensmittel teurer, von der Leyen gesteht Fehler ein. Redaktion, Moderation: Jean-Marie Magro Redaktion: Laura Terberl Produktion: Carolin Lenk _Zusätzliches Audiomaterial über www.bundeskanzlerin.de._ Sie können uns für unser kollektives Corona-Tagebuch auch weiterhin Sprachnachrichten schicken unter: 0176-96501041.
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Apr 15, 2020 • 12min

Frankreich: Liberté, Egalité, Ausgangssperré!

Hier in Deutschland wird gerade diskutiert, wie lange die Ausgangsbeschränkungen noch verlängert werden müssen. In Frankreich hat das Präsident Macron schon getan, und zwar bis zum 11. Mai. Die Situation im Nachbarland ist fast so schlimm wie in Italien oder Spanien. Über 15.700 Menschen sind nach offiziellen Angaben an Covid-19 gestorben. Es gibt nicht genügend Masken und Schutzkleidung für das medizinische Personal. Und Macrons Wunsch, dass schon in vier Wochen Kindertagesstätten und Schulen öffnen können, scheint kaum realisierbar, sagt SZ-Paris-Korrespondentin Nadia Pantel. Weitere Themen: Trump stoppt WHO-Beitragszahlungen, IS-Terrorverdächtige festgenommen, Flüchtlingskinder aufgenommen. Redaktion, Moderation: Jean-Marie Magro Redaktion: Laura Terberl Produktion: Valérie Nowak Zusätzliches Audiomaterial über Youtube-Kanal des Élysée.
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Apr 14, 2020 • 12min

Merkel und die Länderchefs: Debatte über die Exit-Strategie

Österreich lockert seit diesem Dienstag seine Anti-Corona-Maßnahmen: Kleine Läden sowie die Bau- und Gartenmärkte dürfen wieder öffnen. Und auch in Deutschland wird immer lauter über solche Schritte debattierte. Mehr und mehr Politikerinnen und Politiker fordern, dass es zumindest eine Perspektive auf Lockerungen gibt - so wie Armin Laschet, Ministerpräsident von NRW. Am Mittwoch sprechen dazu Bund und Länder miteinander. Kanzlerin Angela Merkel will sich mit den Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten abstimmen. Wie die Ausgangssituation vor diesem Gipfel ist, erklärt Nico Fried. Er leitet das Berlin-Büro der SZ. Weitere Themen: Robert-Koch-Institut sieht positive Tendenzen. IWF rechnet mit Rezession. Wie gehen Sie mit der Corona-Krise um? Das haben wir Sie für unser kollektives Corona-Tagebuch gefragt und viele Antworten bekommen, die Sie hier lesen können: sz.de/kollektivestagebuch. Sie können uns auch weiterhin Sprachnachrichten schicken unter: 0176-96501041. Redaktion, Moderation: Vinzent-Vitus Leitgeb Redaktion: Laura Terberl Produktion: Justin Patchett Zusätzliches Audiomaterial über Reuters und die dpa.
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Apr 10, 2020 • 10min

Corona-Krise: ein kollektives Tagebuch (2)

Wie gehen Sie mit der Corona-Krise um? Das haben wir Sie für unser kollektives Corona-Tagebuch gefragt. Und nach unserer ersten Tagebuch-Folge von "Auf den Punkt", haben wir noch weitere Sprachnachrichten von Ihnen bekommen. Weitere Tagebucheinträge als Text oder Video finden Sie unter sz.de/kollektivestagebuch. Sie können uns auch weiterhin Sprachnachrichten schicken unter: 0176-96501041. Redaktion, Produktion: Justin Patchett Redaktion: Laura Terberl, Vinzent-Vitus Leitgeb
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Apr 9, 2020 • 11min

Seltsame Ostern

Kein Krieg, kein Erdbeben und auch sonst keine Katastrophe haben Ostern bisher verhindern können. Diesmal hat aber sogar der Vatikan darüber nachgedacht, das Fest zu verschieben. So weit kommt es zwar nicht, aber diesmal wird es nur Bilder vom Papst geben. Und auch sonst wird es in Deutschland keine Gottesdienste geben und auch keine großen Familienfeiern. Trotzdem, sagt SZ-Kirchenredakteur Matthias Drobinski, kann das Osterfest gerade in dieser Zeit Trost spenden. Nicht nur Christen, sondern auch allen anderen. Weitere Themen: Debatte über Exit, IWF-Chefin warnt vor Weltwirtschaftskrise. Redaktion, Moderation: Jean-Marie Magro Redaktion: Laura Terberl Produktion: Carolin Lenk Zusätzliches Audio-Material über YouTube-Kanal der Bundesregierung.
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Apr 8, 2020 • 12min

Corona-Krise in Großbritannien: Ein spürbarer Schock

Seit Montagabend liegt der britische Premierminister Boris Johnson wegen einer Corona-Infektion auf der Intensivstation. Es soll ihm inzwischen etwas besser gehen: Er sei stabil, das Fieber sei niedriger, die Behandlung schlage an - so eine aktuelle Mitteilung seines Büros. Arbeiten kann er aber natürlich trotzdem nicht. Und viele Britinnen und Briten fragen sich deshalb, wie handlungsfähig seine Regierung unter dem Außenminister Dominic Raab gerade ist. Das ordnet in dieser Folge von "Auf den Punkt" die SZ-Korrespondentin Cathrin Kahlweit ein. Redaktion, Moderation: Vinzent-Vitus Leitgeb Redaktion: Laura Terberl Produktion: Julia Ongyerth Zusätzliches Audio-Material über den Twitter-Account des britischen Premierministers.
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Apr 7, 2020 • 11min

Österreichs Weg aus der Corona-Krise

Österreich will seine Wirtschaft langsam wieder hochfahren. Das hat die österreichische Regierung am Montag bekannt gegeben. Aber ist das auch sinnvoll oder versucht Kanzler Sebastian Kurz einfach nur gut dazustehen in der Krise? SZ-Politikredakteurin Leila Al-Serori erklärt, wie viel PR in Kurz Strategie steckt und warum der Regierung ein Langzeitplan noch fehlt. Wie groß ist das Infektionsrisiko in verschiedenen Situationen? Dieses FAQ beantwortet Fragen rund um die Ansteckung mit dem Coronavirus. Für unseren Österreich-Newsletter können Sie sich hier anmelden. Redaktion, Moderation: Laura Terberl Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Produktion: Valérie Nowak Weiteres Audiomaterial über dpa

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