

Der Pudel und der Kern - Philosophie to go
Dr. Albert Kitzler und Jan Liepold
Der Pudel und der Kern – der Philosophiepodcast zu den wichtigen Fragen des Lebens.
Was macht ein erfülltes und gelingendes Leben aus? Wodurch finden wir zu innerer Ruhe, echtem Ausgleich und heiterer Gelassenheit. Wie schaffen wir es, im Beruf oder in Beziehungen auch unter Stress authentisch zu bleiben und wenn nötig loszulassen. Können wir Erfolg, Besitz und Macht mit Meditation und Minimalismus in Einklang bringen. Kurz: wie finden wir zu einem erfüllten, gelingenden Leben?
Auf all diese Fragen des modernen Alltags liefern die Weisheitslehren im antiken Griechenland, Indien und China noch heute gültige Aussagen. Im Philosophie-Podcast „Der Pudel und der Kern“ beantwortet und diskutiert der Philosophieexperte Dr. Albert Kitzler die Lebensfragen des Moderators Jan Liepold und der zugeschalteten Hörer. Dabei geht es keineswegs um eine akademisch-abstrakte Diskussion. Vielmehr macht „Der Pudel und der Kern“ die Lebensweisheiten von Seneca, Konfuzius, Platon, Buddha & Co für seine Follower nutzbar und verknüpft sie als "praktische Philosophie" mit den Herausforderungen unserer schnelllebigen Zeit.
Das alles ist nicht als reiner Dialog geplant. Wir binden die Podcasthörer*innen mit ihren Fragen zu unseren Themen ein und interviewen externe Experten. Jeden Mittwoch erscheint eine neue Folge „Der Pudel und der Kern“ auf allen bekannten Podcast-Plattformen.
Was macht ein erfülltes und gelingendes Leben aus? Wodurch finden wir zu innerer Ruhe, echtem Ausgleich und heiterer Gelassenheit. Wie schaffen wir es, im Beruf oder in Beziehungen auch unter Stress authentisch zu bleiben und wenn nötig loszulassen. Können wir Erfolg, Besitz und Macht mit Meditation und Minimalismus in Einklang bringen. Kurz: wie finden wir zu einem erfüllten, gelingenden Leben?
Auf all diese Fragen des modernen Alltags liefern die Weisheitslehren im antiken Griechenland, Indien und China noch heute gültige Aussagen. Im Philosophie-Podcast „Der Pudel und der Kern“ beantwortet und diskutiert der Philosophieexperte Dr. Albert Kitzler die Lebensfragen des Moderators Jan Liepold und der zugeschalteten Hörer. Dabei geht es keineswegs um eine akademisch-abstrakte Diskussion. Vielmehr macht „Der Pudel und der Kern“ die Lebensweisheiten von Seneca, Konfuzius, Platon, Buddha & Co für seine Follower nutzbar und verknüpft sie als "praktische Philosophie" mit den Herausforderungen unserer schnelllebigen Zeit.
Das alles ist nicht als reiner Dialog geplant. Wir binden die Podcasthörer*innen mit ihren Fragen zu unseren Themen ein und interviewen externe Experten. Jeden Mittwoch erscheint eine neue Folge „Der Pudel und der Kern“ auf allen bekannten Podcast-Plattformen.
Episodes
Mentioned books

Jul 25, 2023 • 30min
#58 Besitz. Haben und Sein.
"Glücklich macht der Verzicht auf Überflüssiges." (Diogenes)
Glück und Unglück liegen in der eigenen Seele und nicht im Besitz – das war die einhellige Überzeugung der antiken Philosophen. Wenn wir lernen wollen, gut mit der Welt und der Wirklichkeit umzugehen und widerstandsfähig gegen Schicksalsschläge zu werden, dann kommt es vor allem darauf an, welche Haltung wir zu Besitz und Vermögen einnehmen. Aus der psychosozialen Forschung wissen wir aber auch, dass Besitz und Eigentum bis zu einer bestimmten Grenze unerlässlich für die menschliche Zufriedenheit sind. Sie befriedigen unsere Grundbedürfnisse, schaffen Komfort, bereiten Genuss und stimulieren ein positives Selbstgefühl. Richtig eingesetzt können wir mit Geld und materiellem Vermögen auch viel Gutes in der Welt bewirken.
Deswegen diskutieren Albert und Jan in der neuen Pudelkern-Folge, wo beim Besitz das Notwendige und Angenehme aufhört und überflüssiger Luxus anfängt. Wo verläuft die Grenze zwischen Genuss und Gier und woran merke ich, dass ich vom Besitz besessen bin? Auch geht es um die Frage, was wohl die Kyniker zum Besitz einer Waschmaschine oder eines Rasenmähers sagen würde. Schenken diese Besitztümer uns doch Freiheit und Zeit, die wir auch zum Philosophieren nutzen könnten. Für den Stoiker Seneca war die Haltung zu Materiellem klar: „Du musst den Besitz immer als etwas ansehen, das dir auch verloren gehen kann.“
Weitere Informationen unter www.pudel-kern.com
Besprochene und zitierte Philosophen dieser Folge:
Laotse, Aristoteles, Seneca, Diogenes, Erich Fromm
Weiterführende Links:
Artikel Psychologie heute zur Angst vor der Inflation und Besitzverlust „Unser Selbstwert ist an materielle Werte gekoppelt.“
Spektrum der Wissenschaft Artikel zum philosophischen Ursprung des Eigentums „Der Streit um das Eigentum“
Get abstract Zusammenfassung des Erich Fromm-Klassiker „Haben oder Sein“

Jul 18, 2023 • 29min
#57 Muße. Muss sein.
„Der Mensch lebt um der Muße willen.“ (Aristoteles)
In der Antike waren Phasen der Muße und der Zerstreuung eine wichtige Grundlage für den Erkenntnisgewinn und ein gelingendes Leben. Auch die Philosophen des Mittelalters waren davon überzeugt, dass sich Aktivitätsphasen (vita activa) mit Momenten der Ruhe und Beschaulichkeit (vita contemplativa) abwechseln müssen. Heute dagegen sind Stress und Zeitnot das neue Statussymbol der Leistungselite. Nur mit komplett durchgetaktetem Terminkalender und gut gefüllter ToDo-Liste fühlen wir uns nützlich. Ich hetze also bin ich.
Im neuen Pudelkern-Pod besprechen Albert und Jan Erkenntnisse von Psychologen und Neurowissenschaftlern, die zeigen, dass unser Gehirn notwendigerweise Zeiten der Ruhe und Muße braucht. Zweckfreier Müßiggang bis hin zum Nichtstun ist die notwendige Voraussetzung für Kreativität, Selbsterkenntnis und Gesundheit. Nur hindern uns verinnerlichte Genussverbote wie „Müßiggang ist aller Laster Anfang“ häufig daran, bewusste Auszeiten zu nehmen. Die Frage ist: Wie geht das – gar nichts tun, und warum sind Zeiten des Nichtstuns gerade dann das Beste, wenn wir besonders viel zu tun haben. Das altchinesische Weisheitsbuch Tao Te King gibt folgende Antwort: „Beim Nichtstun bleibt nichts ungemacht.“
Weitere Informationen unter www.pudel-kern.com
Besprochene und zitierte Philosophen dieser Folge:
Aristoteles, Seneca, Diogenes, Buddha
Weiterführende Links:
Zeit-E-Book „So entspannen Sie richtig.“
Essay aus der Rheinischen Post über den Müßiggang von Tobias Jochheim „Warum wir mehr weniger tun sollten“
Deutschlandfunk-Artikel über ein Forschungsprojekt zur Muße „Die Kunst, die Gedanken fliegen zu lassen“

Jul 11, 2023 • 31min
#56 Unabhängigkeit. Wie wir uns innerlich von Erwartungen frei machen.
„Die Knechtschaft hält nur wenige fest, die meisten jedoch an ihr.“ (Seneca)
Wir Menschen sind soziale Wesen und häufig eingebettet in Beziehungen, Familie oder Arbeitsverhältnisse. Schon deswegen können wir nicht völlig losgelöst von Resonanzen und Verbindungen mit anderen leben. Gleichzeitig ist die innere Unabhängigkeit in der praktischen Philosophie eine unverzichtbare Eigenschaft für ein sinnvolles und selbstbestimmtes Leben. Vor diesem Hintergrund besprechen Albert und Jan in der neuen Folge die mentalen Voraussetzungen sowie das richtige Maß für eine gesunde innere Unabhängigkeit und versuchen herauszufinden, wann diese in Unverbindlichkeit abzudriften droht.
Anlass für die Diskussion ist die Frage einer Hörerin, die sich gerne unabhängiger von den Erwartungen und dem Feedback ihrer Vorgesetzen und den Reaktionen auf sozialen Plattformen machen will. Woran erkennen wir Abhängigkeiten von Themen, Personen oder Dingen und welche Übungen helfen uns auf dem Weg in die innere Unabhängigkeit?
Weitere Informationen unter www.pudel-kern.com
Besprochene und zitierte Philosophen dieser Folge:
Demokrit, Seneca, Zhuangzi, Konfuzius
Weiterführende Links:
Zeit-Artikel „Süchtig nach Anerkennung“
Spektrum der Wissenschaft-Artikel zur inneren Unabhängigkeit „Warum loslassen so schwer ist“
Essay über die Unabhängigkeit des polnischen Philosophen Prof. Tadeusz Gadacz für das Goethe-Institut „Philosophie der Freiheit“

Jul 4, 2023 • 28min
#55 Thich Nhat Hanh. Die Kunst zu leben.
„Lächle, atme ein und gehe langsam.“ (Thich Nhat Hanh)
Thich Nhat Hanh war Philosoph, Meditationslehrer, Poet und Friedensaktivist. Der buddhistische Zen-Mönch hatte auch im Westen viele Millionen Anhänger und war neben dem Dalai Lama einer der wichtigsten Botschafter fernöstlicher Weisheit. Im Januar 2022 ist er in einem vietnamesischen Kloster im Alter von 95 Jahren gestorben. Albert und Jan widmen die aktuelle Folge von „Der Pudel und der Kern“ dem Botschafter buddhistischer Weisheit und seinem Grundgedanken vom achtsamen Leben im Hier und Jetzt.
In der Diskussion geht es um die Fragen, was wir aus seinen Büchern sowie seiner Biografie für unsere Lebenseinstellung lernen können und was er unter „engagiertem Buddhismus“ versteht. Welche Meditationsformen passen besonders gut zu unserer westlichen Lebensform und wie finden wir die Einheit von Körper und Geist? Eine der prägnanten Antworten von Thich Nhat Hanh lautet: „Achtsamkeit ist wie das Licht einer Lampe, die wir auf das richten, was da ist, sodass wir verstehen können und damit eins werden.“
Weitere Informationen unter www.pudel-kern.com
Besprochene und zitierte Philosophen dieser Folge:
Buddha, Dalai Lama, Thich Nhat Hanh, Anselm Grün
Weiterführende Links:
Deutschlandfunk-Nachruf zum Tod von Thich Nhat Hanh „Botschafter buddhistischer Weisheit“
Thich Nhat Hanhs Buch „Gut sein und was der einzelne für die Welt tun kann“
Website des Meditations-Retreatzentrums von Thich Nhat Hanh „Plum Village“ inkl. Biografie
„Calm Ease“ Geführte Meditation von Tich Nhat Hanh

Jun 27, 2023 • 30min
#54 Selbstwert. Wie wir unsere Stärken erkennen und Schwächen akzeptieren.
„Wenn wir an unsere Stärke glauben, so werden wir täglich stärker.“ (Mahatma Gandhi)
Ein schwaches Selbstwertgefühl ist wie eine Fahrt durch das Leben mit angezogener Handbremse. Selbstakzeptanz und -vertrauen wirken dagegen als Beschleuniger für ein gelingendes Leben. Diese kurze Formel ist die Quintessenz der neuen Folge von „Der Pudel und der Kern“. Doch wie können wir lernen, in die eigene Wirksamkeit und Fähigkeiten zu vertrauen und damit gesunden Selbstwert aufbauen und festigen? Zudem diskutieren Albert und Jan, wie wir zu einer differenzierten Selbsteinschätzung kommen, interne Bewertungsmuster sowie Glaubenssätze erkennen und im besten Fall überwinden können.
Außerdem geht es um die Frage, welches Fundament für das Selbstvertrauen in der frühen Kindheit von Eltern, Lehrern und Freunden gelegt wird. Gibt es die Gefahr, dass ich ein zu starkes Selbstwertgefühl aufbaue und wenn ja, wo ist die Grenze zur Hybris oder Arroganz?
Weitere Informationen unter www.pudel-kern.com
Besprochene und zitierte Philosophen dieser Folge:
Sokrates, Seneca, Platon, Buddha
Weiterführende Links:
Spektrum der Wissenschaft-Artikel „Selbstwert. Warum es so schwer ist sich selbst zu mögen“
Psychologie heute-Artikel, „Wie können Eltern den Selbstwert ihrer Kinder stärken?“
Psychologisches Fachbuch „Ganz viel wert. Selbstwertgefühl aufbauen und festigen.“ von Sven Hanning und Fabian Chmielewski

Jun 20, 2023 • 32min
#53 Altern. Wie wir gelassen und in Würde älter werden.
„Verweile nicht in der Vergangenheit, träume nicht von der Zukunft. Konzentriere dich auf den gegenwärtigen Moment.“ (Siddhartha Gautama Buddha)
Es gibt kein Leben ohne Altern. Trotzdem hat dieser biologische und geistige Prozess einen schlechten Ruf. Die gesellschaftlichen Stereotype zeichnen ein Bild des körperlichen Verfalls und der Einsamkeit. Dabei ist das gute Altern eine Frage der Einstellung und der mentalen Vorbereitung. Schließlich gewinnen wir mit den zunehmenden Jahren nicht nur Erfahrung, sondern im besten Fall auch die Gelassenheit und Weisheit des Alters. Doch wie können wir eine positive und akzeptierende Sicht auf das eigene Älterwerden kultivieren? Dieser Frage widmen sich Albert (67) und Jan (50) in der neuen Folge von „Der Pudel und der Kern“.
Neueste Erkenntnisse der Altersforschung belegen, dass wir uns auch im fortgeschrittenen Lebensalter ständig weiterentwickeln und uns neue Kompetenzen aneignen können. Zumal eine positive Einstellung zum Leben und die Begeisterung, auch im höheren Alter neue Vorhaben in die Tat umzusetzen, die Lebensqualität und -erwartung signifikant steigern. Renommierte Gerontologen sind sich einig, dass Denk- und Handlungsweisen einen höheren Einfluss auf die Lebenserwartung haben als die Genetik. Abschließend geht es um die Frage, welche Qualitäten die antiken Philosophen im Alter sahen? Seneca beantwortet sie folgendermaßen: „Das schlimmste Übel ist, auszuscheiden aus der Schar der Lebendigen, ehe man stirbt.“
Weitere Informationen unter www.pudel-kern.com
Besprochene und zitierte Philosophen dieser Folge:
Demokrit, Homer, Aristoteles, Platon, Epikur, Seneca,
Weiterführende Links:
Original-Autorenlesung von Herrmann Hesse „Über das Altern“
Zeit-Artikel über das gelingende Altern, „Ich brauche einen Bart“
Psychologie heute Compact zur Frage, was wir gewinnen, wenn wir altern, „Die besten Jahre.“
Spektrum der Wissenschaft-Artikel mit einer Rezension zu Hans-Werner Wahls Buch „Die neue Psychologie des Alterns“

Jun 12, 2023 • 31min
#52 Stress. Wie wir einen guten Umgang damit finden und Resilienz aufbauen.
„Aufgeregtheit richtet auf Dauer zugrunde.“ (Zhuangzi)
Stress und Anspannung sind im Beruf und Alltag kaum zu vermeiden. Um negative Folgen für Körper und Psyche zu verhindern, ist es in hektischen Phasen zentral, einen guten Rhythmus zwischen An- und Entspannung zu finden. Deswegen diskutieren Albert und Jan in der heutigen Folge von „Der Pudel und der Kern“, wie wir auch in stressigen Situationen möglichst gelassen bleiben und Resilienz aufbauen können.
Zudem geht es um den Zusammenhang zwischen Stress und Überforderung und die Frage, ob wir den Umgang mit Stress trainieren können. Ob wir auf ein Ereignis mit Gelassenheit oder mit Unruhe reagieren, haben wir zum Teil selbst in der Hand. Aber wie können wir zwischen positivem und negativem Stress unterscheiden, Stressoren erkennen und, sobald sie auftreten, mit Methoden wie Atem- und Entspannungstechniken oder bewusste Pausen reagieren, um den Stresslevel zu senken. Solche Methoden finden wir auch in der Philosophie der Stoa. So empfahl Seneca, immer wieder den Schritt anzuhalten und über alternative Reaktionen und Problemlösungswege nachzudenken.
Weitere Informationen unter www.pudel-kern.com
Besprochene und zitierte Philosophen dieser Folge:
Zhuangzi, Konfuzius, Musonius Rufus, Seneca
Weiterführende Links:
Deutschlandfunk-Artikel „Wie wir produktiv mit Stress umgehen können“
Zeit-Interview mit der Soziologin Greta Wagner zum gesunden Umgang mit beruflichen Stress, „Wann ist Erholung eigentlich Arbeit geworden?“
Alberts Buch „Nur die Ruhe! Einfach gut leben mit Philosophie.“
Jun 6, 2023 • 33min
#51 Selbstsorge. Notwendige Grundlage für jede Persönlichkeitsentwicklung.
„Mache dich selbst glücklich.“ (Seneca)
Das Gefühl, im hektischen Berufs- oder Familienalltag ständig die eigenen Bedürfnisse hinten anstellen zu müssen und nur noch zu funktionieren, kennen die meisten. Doch was sind die Folgen, wenn wir uns vernachlässigen? Dieser Frage gehen Albert und Jan bei dieser Folge von „Der Pudel und der Kern“ nach und besprechen das Konzept der Selbstsorge. Es beschreibt den fürsorglichen Umgang mit sich selbst in den drei Bereichen Körper, Geist und Seele.
Dabei hat die richtig verstandene Selbstsorge nichts mit Egoismus zu tun. Denn nur wenn wir gut mit uns selbst umgehen, können wir auch mit anderen gut umgehen, für sie da und mit ihnen verbunden sein. In der antiken Philosophie und Weisheitslehre kam der Selbstsorge eine entscheidende Bedeutung für ein gelingendes Leben zu. Es geht darum, mit dem eigenen Selbst in Verbindung zu sein, die eigenen Bedürfnisse wahrzunehmen und sich mitfühlend gegenüberzustehen. So können wir unseren inneren Dialog positiver und wertschätzender gestalten und unsere Persönlichkeit weiterentwickeln.
Weitere Informationen unter www.pudel-kern.com
Besprochene und zitierte Philosophen dieser Folge:
Platon, Konfuzius, Aristoteles, Sokrates,
Weiterführende Links:
Deutschlandfunk-Artikel zur Selbstsorge jenseits des Optimierungswahns „Philosophie als Lebensmitte“
Ratgeberbuch der Psychologin Ulrike Scheuermann, „Self Care. Du bis wertvoll“
Magazins der Techniker-Krankenkasse „Interview mit der Psychotherapeutin Dr. Christine Brähler zum Selbstmitgefühl“
May 30, 2023 • 31min
#50 Schuld. Warum wir Schuld empfinden und wie wir Schuldgefühle wieder loswerden.
„Einen Fehler zu begehen, ist nicht schlimm, ihn zu wiederholen, ist schlimm.“ (Konfuzius)
In dieser Folge von „Der Pudel und der Kern“ versuchen Albert und Jan, die Frage nach der Schuld etwas aufzuhellen. Einerseits ganz praktisch am Beispiel einer Hörer:innenfrage, die diskutieret und beurteilt wird. Andererseits auch bezogen auf die Frage nach ihrer Rolle für das gelingende Leben. Denn unter den dysfunktionalen Emotionen, die uns am meisten belasten und quälen, rangiert das Schuldgefühl ganz oben. Häufig tritt es zusammen mit Scham über einen Fehler oder ein Makel auf oder mit Angst vor Strafe und negativen Konsequenzen.
Trotzdem ist das Schuldgefühl ein wichtiges soziales Korrektiv, denn wir versuchen Schuld zu vermeiden, indem wir verinnerlichte Gebote und soziale Spielregeln befolgen. Doch wie sollen wir mit dem subjektiven Empfinden von Schuld umgehen? Was empfehlen uns antike Philosophen wie die Stoiker im Umgang mit Schuld und bringt es uns tatsächlich weiter, bei Verfehlungen, Missgeschicken und Unfällen einen „Schuldigen“ zu suchen? Wo liegt der Unterschied zwischen Schuld im ethischen, juristischen und moralischen Sinn?
Weitere Informationen unter www.pudel-kern.com
Besprochene und zitierte Philosophen dieser Folge:
Konfuzius, Marc Aurel, Sokrates
Weiterführende Links:
Psychologie heute-Interview mit der Psychologin Helga Kernstock-Redl „Warum fühlen wir uns so schnell schuldig?“
Deutschlandfunk-Artikel „Zum produktiven Umgang mit Schuld“
Artikel aus dem Zeit Magazin zum Thema Schuldgefühle „Wie aus dem Nichts“
May 23, 2023 • 35min
#49 Seneca. Leben lernen ein Leben lang.
„Während man es aufschiebt, geht das Leben vorüber.“ (Seneca)
Der römische Philosoph Seneca gilt als einer der bedeutendsten praktischen Philosophen der Antike und als einflussreicher Protagonist der stoischen Philosophie. Durch seinen eingängigen und prägnanten Schreibstil wurde er zu einem der meistgelesenen Schriftsteller seiner Zeit. Auch heute noch finden wir in seinen vielfältigen Schriften und Zitaten Anleitung und Inspiration für ein philosophisches und gelingendes Leben. In dieser Folge von „Der Pudel und der Kern“ erklärt Albert auf die Fragen von Jan, welche Ratschläge der große Stoiker seinen Lesern für den Umgang mit sich selbst, mit anderen und mit der Welt bzw. dem Schicksal mitgibt.
Häufig wird Seneca in seinen unterschiedlichen Rollen als Redner, Politiker und Philosoph als zwiespältig empfunden. Einerseits war er als Senator ein hochangesehener und überaus reicher Mann, andererseits empfahl er als Stoiker, sich von materiellen Gütern und dem Streben nach Ruhm und Ansehen freizumachen. Als Erzieher des künftigen Kaisers Nero konnte er dessen Entwicklung zum Despoten nicht verhindern. Trotzdem beinhalten seine Schriften viele zeitlos gültige Weisheiten, die uns noch heute Orientierung auf dem Weg zu einem gelingenden Leben geben. Denn Seneca ging es nicht ums Theoretisieren, sondern um praktische Philosophie und persönliche Lebensgestaltung. Seneca war davon überzeugt, dass „Das Wesen der Weisheit nicht im Wort liegt, sondern in der Tat.“
Weitere Informationen unter www.pudel-kern.com
Besprochene und zitierte Philosophen dieser Folge:
Xenon von Kition, Sokrates, Musonius Rufus, Seneca, Marc Aurel,
Weiterführende Links:
Getabstract-Zusammenfassung zu Senecas „Vom glücklichen Leben“
ARD alpha-Dokumentation über Seneca und die Stoa mit Harald Lesch „Denker des Abendlandes: Stoa“
Alberts Buch über Seneca „Leben lernen ein Leben lang“


