Klassik für Taktlose

Die Presse
undefined
Jan 30, 2025 • 48min

Friedrich Gulda: Pianist, Komponist, Rebell!

Zur Erinnerung an eine der bedeutendsten Musikerpersönlichkeiten Wiens, der vor 25 Jahren starb, aber in den Herzen der Musikfreunde als idealer Interpret der Musik Mozarts und Beethovens präsent geblieben ist. Friedrich Gulda wollte aber nie nur Pianist sein. Er verstand sich als schöpferische Persönlichkeit im Schnittbereich zwischen der sogenannten Klassik und dem Jazz, den er als einzige vollgültige musikalische Ausdrucksform seiner Zeit empfand. Ein tönendes Porträt eines Musikanten, der schon einmal eine offizielle Auszeichnung zurückgab und sein Publikum auch manchmal brüskierte. Aber: Keiner hat so schön Mozart gespielt… Zu hören sind Gulda-Aufnahmen der Labels:Amadeo, Deutsche Grammophon, MPS, Hönssler Classics, Gramola und Audite. Über den Podcast: "Presse"-Musikkritiker Wilhelm Sinkovicz präsentiert seine Lieblingsaufnahmen und lädt uns ein, mit ihm in seiner Klassiksammlung zu wühlen und einzudringen in die Geheimnisse von Mozart, Bach, Beethoven und anderen. Ein Podcast für Kenner und Neulinge. Jeden Donnerstag auf der Webseite der "Presse" und überall, wo es Podcasts gibt. Produktion: Wilhelm Sinkovicz/www.sinkothek.at Audio-Finish: Georg Gfrerer/ www.audio-funnel.com. Redaktion/Konzeption: Anna Wallner Grafik: Adobe Stock Mehr Podcasts der „Presse“ unter DiePresse.com/Podcast
undefined
Jan 25, 2025 • 52min

Klassik für Taktlose: Warum die drei Tenöre einzigartig waren

Pavarotti, Domingo, Carreras: Sie waren die vielleicht erste Supergroup der Klassikwelt. Was machte das Männertrio so erfolgreich? Und war das hohe Kunst oder Kommerz? Sie sangen nur 13 Jahre lang miteinander, erklommen in dieser Zeit aber die höchsten Ruhmesgipfel – und begeistern bis heute unzählige Menschen: Luciano Pavarotti, Plácido Domingo und José Carreras taten sich 1990 zu den drei Tenören zusammen. Wilhelm Sinkovicz erinnert sich im Gespräch mit Katrin Nussmayr an ihren Aufstieg. Und erklärt, wie sie mit einer Mischung aus Arien und Gassenhauern die Massen hypnotisierten. Wer waren die drei Sänger – und was bleibt von ihnen? Zu hören sind Ausschnitte aus Konzertmitschnitten der drei Tenöre unter Zubin Mehta (Decca), aus den Aufnahmen von Verdis „Ballo in maschera“ unter Sir Georg Solti (Decca), Herbert von Karajan (DG) und Colin Davis (Philips), sowie von Verdis „Trovatore“ unter Richard Bonynge (Decca). Über den Podcast In „Klassik für Taktlose“ ergründen "Die Presse"-Feuilleton-Redakteurin Katrin Nussmayr und Klassikkritiker Wilhelm Sinkovicz gemeinsam die Welt der klassischen Musik: Braucht jedes Orchester einen Dirigenten? Warum verstört Richard Wagner so? Was war an Mozart eigentlich so toll? Wie viel Klassik steckt in „Bohemian Rhapsody“ oder Taylor Swift? Für musikalische Einsteiger und Klassik-Freunde, die’s ein wenig genauer wissen wollen. Der Podcast erscheint jeden zweiten Samstag in "Musiksalon", dem Klassik-Kanal der "Presse". Produktion: Wilhelm Sinkovicz / www.sinkothek.at Audio-Finish: Georg Gfrerer / www.audio-funnel.com.
undefined
Jan 24, 2025 • 1h 1min

Schuberts große C-Dur-Symphonie und ihre „unvollendeten“ Trabanten

Nur eine große Symphonie hat Schubert fertig komponiert -- aber er hat uns mehr als eine Unvollendete hinterlassen... Der Weg zur aus dem Schatten Beethovens heraus war für Franz Schubert zäh und von vielen Fehlschlägen begleitet. Und doch: Es gelang ihm schon zu Lebzeiten des Vorbilds, eine von Beethoven völlig unabhängige, neue „romantische Symphonie“ zu schreiben – unbemerkt von den Zeitgenossen zwar, aber zum Erstaunen der Nachwelt. Wenn wir den Komponisten auf dem steinigen künstlerischen Weg begleiten, finden wir neben der bekannten „Großen" C-Dur-Symphonie übrigens nicht nur eine „Unvollendete“, sondern deren drei. aus denen wir im Musiksalon diesmal auch Ausschnitte zu hören bekommen, gespielt vom Scottish Chamber Orchestra unter Charles Mackerras (hyperion) und dem Orfeo Barockorchester unter Michi Gaigg (cpo). Außerdem Ausschnitte aus der berühmten „Unvollendeten“ mit den Wiener Philharmonikern unter Karl Böhm (DG) und den beiden Symphonien in C-Dur – D 589 mit den Berliner Philharmonikern unter Lorin Maazel (DG) und D 944 mit dem London Symphony Orchestra unter Josef Krips (Decca). Alle unsere Podcasts finden Sie gesammelt unter [www.diepresse.com/podcast] (https://www.diepresse.com/podcast/?utm_source=podigee&utm_medium=podcastshownotes) Wenn Sie mehr Qualitätsjournalismus lesen wollen, dann abonnieren Sie „Die Presse“, gedruckt oder digital im Premium-Angebot. Alle Infos dazu finden Sie unter Wenn Sie unseren Podcast mögen und automatisch von einer neuen Ausgabe erfahren wollen, dann aktivieren Sie die Push-Notifications für alle Presse-Podcasts in unserer App oder folgen Sie dem Podcast-Kanal der Presse auf Spotify, Apple oder Google Podcast.
undefined
Jan 16, 2025 • 56min

Dvořáks „Symphonie aus der Neuen Welt“ oder: Wie kam die Musik nach Amerika?

Alles blickt in die USA. Wir fragen uns: Wie kam die Musik nach Amerika? Und wieviel amerikanische Elemente stecken in Antonin Dvořáks Neunter Symphonie, die allgemein als Startschuss zu einer eigenen Kunstmusik der USA gesehen wurde. Vieles klingt in dieser „Symphonie aus der Neuen Welt“ tatsächlich nach Spirituals, vieles hat auch die kommenden Generationen dazu ermutigt, Volksmusik in „ernsthafte“ Kompositionen einfließen zu lassen. Manches aber hat Dvořák in seinem Gastland auch vorgefunden. Anderes wieder beanspruchen tschechische Forscher eher für Prag als für New York – akustische Einblicke in ein heikles Thema kultureller Aneignungen. Die Beispiele musizieren die Tschechische Philharmonie unter Karel Ancerl und Vaclav Neumann (Supraphon) sowie das Philadelphia Orchestra unter Yannick Nézet-Séguin (DG). Über den Podcast: "Presse"-Musikkritiker Wilhelm Sinkovicz präsentiert seine Lieblingsaufnahmen und lädt uns ein, mit ihm in seiner Klassiksammlung zu wühlen und einzudringen in die Geheimnisse von Mozart, Bach, Beethoven und anderen. Ein Podcast für Kenner und Neulinge. Jeden Donnerstag auf der Webseite der "Presse" und überall, wo es Podcasts gibt. Produktion: Wilhelm Sinkovicz/www.sinkothek.at Audio-Finish: Georg Gfrerer/ www.audio-funnel.com. Redaktion/Konzeption: Anna Wallner Grafik: Adobe Stock Mehr Podcasts der „Presse“ unter DiePresse.com/Podcast
undefined
Jan 10, 2025 • 31min

Klassik für Taktlose: Warum Otto Schenk auch als Opernregisseur eine Legende war

Die Inszenierungen des verstorbenen Publikumslieblings werden auch nach Jahrzehnten noch gespielt. Warum nur? Mit 94 Jahren ist Otto Schenk am 9. Jänner gestorben. Er bleibt als Schauspieler, Theaterdirektor, Kabarettist und Regisseur in Erinnerung. Und ganz besonders auch als Opern- und Operettenregisseur: Denn fünf seiner Produktionen werden immer noch, nach 40, teils sogar über 50 Jahren gespielt. Wie konnten sie sich so lange halten? Was macht Otto Schenks Inszenierungen aus? Und wie wurde aus einem österreichischen Theaterliebling auch ein New Yorker Opernliebling, der an der Metropolitan Oper als Regisseur für ganze 15 Produktionen engagiert wurde? Katrin Nussmayr und Wilhelm Sinkovicz widmen sich in dieser Folge von „Klassik für Taktlose“ der besonderen Musikalität von Otto Schenk. >>> Wer war Otto Schenk? Hier geht's zum Nachruf auf den österreichischen Publikumsliebling. Folgende Otto-Schenk-Inszenierungen stehen bis heute am Wiener Spielplan: „Fidelio“ von Ludwig van Beethoven, von 1970, zu sehen im Februar 2025 „L'Elisir d'Amore“ von Gaetano Donizetti, von 1980 zu sehen im März 2025 „Andrea Chénier“ von Umberto Giordano, von 1981, zu sehen im April 2025 „Der Rosenkavalier“ von Richard Strauss, von 1968, zu sehen im Juni 2025 „Die Fledermaus“ von Johann Strauß, von 1979, wird seither jedes Jahr zu Silvester/Neujahr gespielt Die Musikbrücken stammen aus Aufnahmen unter den Dirigenten der Otto-Schenk-Produktionen in Wien und New York: Beethovens "Fidelio" und Strauss' "Der Rosenkavalier" unter Leonard Bernstein (DG bzw. CBS), "Siegfried" unter James Levine (DG). Den Alfred in dem Ausschnitt aus der "Fledermaus" singt Nikolai Gedda (EMI). Über den Podcast In „Klassik für Taktlose“ ergründen "Die Presse"-Feuilleton-Redakteurin Katrin Nussmayr und Klassikkritiker Wilhelm Sinkovicz gemeinsam die Welt der klassischen Musik: Braucht jedes Orchester einen Dirigenten? Warum verstört Richard Wagner so? Was war an Mozart eigentlich so toll? Wie viel Klassik steckt in „Bohemian Rhapsody“ oder Taylor Swift? Für musikalische Einsteiger und Klassik-Freunde, die’s ein wenig genauer wissen wollen. Der Podcast erscheint jeden zweiten Samstag in "Musiksalon", dem Klassik-Kanal der "Presse". Produktion: Wilhelm Sinkovicz / www.sinkothek.at Audio-Finish: Georg Gfrerer / www.audio-funnel.com.
undefined
Jan 9, 2025 • 1h 3min

Johann Strauß und kein Ende: Die Musik des Walzerkönigs wirkt nach bis in die musikalische Postmoderne

Im Musiksalon unternehmen wir heute eine akustische Spurensuche, erleben allerhand akrobatische pianistische Kunstfertigkeiten, einen Sidestep nach Hollywood, hören aber sogar einigen Anmerkungen von zeitgenössischen Komponisten, teils über der Gürtellinie, teils auch darunter. Ein klingendes wienerisches Seelen-Pandämonium, jedenfalls, gefiltert durch Strauß’sche Walzermelodien. Zu Hören sind Ausschnitte aus folgenden Aufnahmen: Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker unter Riccardo Muti (Sony Classical) Robert Fuchs: Serenade Nr. 5 – Kölner Kammerorchester, Christian Ludwig (Naxos) Strauß/Schulhof: Pizzicato-Polka – Paul Badura-Skoda (Naxos) E. W. Korngold: Straussiana – (Chandos) Godowsky: Symphonische Metamorphosen über „Künstlerleben“ -– Marc André Hamelin (Hyperion) Strauß/HK Gruber: Perpetuum mobile/ Charivari – NÖ Tonkünstlerorchester, Kristijan Järvi (BIS) F. Cerha: Eine Art Chansons – Nali Gruber (Kairos) F. Gulda: Geschichten aus dem Golowinerwald (Amadeo) Strauß/Schönberg: Kaiserwalzer – Alban Berg Quartett, Wolfgang Schulz, Ernst Ottensamer, Heinz Medjimorec (EMI)
undefined
Jan 2, 2025 • 41min

„Ariadne auf Naxos“, die seltsamste aller Opern

Eigentlich sollte demnächst Anna Netrebko als Richard Strauss’ Ariadne an der Staatsoper debütierten. Die Diva hat abgesagt. Aber wir begeben uns trotzdem auf die Spuren dieser Oper, die eigentlich ein Amalgam aus einer Molière-Komödie und einer klassischen Oper darstellt: Hugo von Hofmannsthal und Richard Strauss waren 1912 nicht erfolgreich mit diesem kühnen Konzept. 1916 kam in Wien eine Neufassung zur Uraufführung. Die kennt man gut. Wir begeben uns auf Spurensuche nach der Wiener Aufführungstradition und den erstaunlichen Entdeckungen, die man in der Urfassung des Werks machen kann. Zu hören sind Ausschnitte aus folgende Aufnahmen: Der Bürger als Edelmann: Wiener Philharmoniker – Clemens Krauss (Decca) Ariadne auf Naxos (Urfassung): Sumi Jo, Margaret Price, Gösta Winbergh, Orchester der Oper Lyon – Kent Nagano (EMI) Ariadne auf Naxos (Zweitfassung): Irmgard Seefried, Gundula Janowitz, Orchester der Wiener Staatsoper – Karl Böhm (DG) Über den Podcast: "Presse"-Musikkritiker Wilhelm Sinkovicz präsentiert seine Lieblingsaufnahmen und lädt uns ein, mit ihm in seiner Klassiksammlung zu wühlen und einzudringen in die Geheimnisse von Mozart, Bach, Beethoven und anderen. Ein Podcast für Kenner und Neulinge. Jeden Donnerstag auf der Webseite der "Presse" und überall, wo es Podcasts gibt. Produktion: Wilhelm Sinkovicz/www.sinkothek.at Audio-Finish: Georg Gfrerer/ www.audio-funnel.com. Redaktion/Konzeption: Anna Wallner Grafik: Adobe Stock Mehr Podcasts der „Presse“ unter DiePresse.com/Podcast
undefined
Dec 28, 2024 • 57min

Klassik für Taktlose: Was macht Johann Strauß zum Walzerkönig?

Er würde bald seinen 200. Geburtstag feiern: Johann Strauß entkommt man 2025 nicht. Wer war dieser Mann – und wie machte er den Walzer zum österreichischen Exportprodukt? Es war ein Familienbusiness, und was für eines: Die Strauß-Dynastie hat die Musikgeschichte geprägt, Tanzmusik zur Kunst erhoben und den Walzer aus Wien in die Welt getragen. Im Jubiläumsjahr 2025 würde der berühmteste Walzer-Komponist, Johann Strauß (Sohn), 200 Jahre alt. Also fragen sich Katrin Nussmayr und Wilhelm Sinkovicz in „Klassik für Taktlose“: Was genau gibt’s da zu feiern? Und sprechen darüber, was man über Johann Strauß wirklich wissen muss, vom Familien-Rachedrama bis zur Entstehung eines internationalen Popstars, von der Operette bis zum Donauwalzer, der hier in seine Einzelteile zerlegt wird. Unsere Musikbeispiele: Den „Donauwalzer“ dirigiert Georges Pretre (DG), die „Nordseebilder“ Riccardo Muti (Sony), das „Fledermaus"-Fragment Carlos Kleiber (DG), den „Kaiserwalzer“ und die Polka „Im Krapfenwaldl“ Lorin Maazel (DG). Über den Podcast In „Klassik für Taktlose“ ergründen "Die Presse"-Feuilleton-Redakteurin Katrin Nussmayr und Klassikkritiker Wilhelm Sinkovicz gemeinsam die Welt der klassischen Musik: Braucht jedes Orchester einen Dirigenten? Warum verstört Richard Wagner so? Was war an Mozart eigentlich so toll? Wie viel Klassik steckt in „Bohemian Rhapsody“ oder Taylor Swift? Für musikalische Einsteiger und Klassik-Freunde, die’s ein wenig genauer wissen wollen. Der Podcast erscheint jeden zweiten Samstag in "Musiksalon", dem Klassik-Kanal der "Presse". Produktion: Wilhelm Sinkovicz / www.sinkothek.at Audio-Finish: Georg Gfrerer / www.audio-funnel.com.
undefined
Dec 19, 2024 • 25min

Wozu Weihnachten? Wir fragen Bach und Beck!

Matthias Beck ist heute Gast im Musiksalon und lauscht mit Wilhelm Sinkovicz Musik aus Johann Sebastian Bachs „Weihnachtsoratorium“: Welche spirituellen Erfahrungen können wir zu Weihnachten machen – hörend und lesend? Beck, eine der schillerndsten Gestalten des Katholizismus in unserer Zeit, einst europäischer Jugendmeister im Dressurreiten, dann Pharmazeut, Mediziner, Theologe, Universitätsprofessor und Buchautor, ist heute Pfarrer in St. Josef zu Margareten in Wien, der „Schubertkirche“. Zu hören sind Aufnahmen des Münchner Bachorchesters unter Karl Richter (DG) und von Chor und Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Rafael Kubelik (audite). Über den Podcast: "Presse"-Musikkritiker Wilhelm Sinkovicz präsentiert seine Lieblingsaufnahmen und lädt uns ein, mit ihm in seiner Klassiksammlung zu wühlen und einzudringen in die Geheimnisse von Mozart, Bach, Beethoven und anderen. Ein Podcast für Kenner und Neulinge. Jeden Donnerstag auf der Webseite der "Presse" und überall, wo es Podcasts gibt. Produktion: Wilhelm Sinkovicz/www.sinkothek.at Audio-Finish: Georg Gfrerer/ www.audio-funnel.com. Redaktion/Konzeption: Anna Wallner Grafik: Adobe Stock Mehr Podcasts der „Presse“ unter DiePresse.com/Podcast
undefined
Dec 14, 2024 • 1h 1min

Klassik für Taktlose: Reprise: Was fasziniert und verstört so an Richard Wagner?

Genialer Komponist, abscheulicher Mensch: Unsere Folge über das Leben und Werk von Richard Wagner möchten wir Ihnen gerne erneut ans Herz legen. Eine unserer liebsten und beliebtesten „Klassik für Taktlose“-Folgen zum Wiederhören: Er war ein praktizierender Antisemit, ein manipulativer Mann, von der eigenen Überlegenheit tief überzeugt – und einer der genialsten Opernkomponisten der Geschichte: Zu Richard Wagner gibt es viele Mythen und Kontroversen. In dieser Folge von „Klassik für Taktlose“, dem Podcast für Einsteiger, gehen Katrin Nussmayr und Wilhelm Sinkovicz ihnen nach. Wie nähert man sich am besten dieser wuchtigen Musik? Zwischen einigen Hörproben geht es unter anderem darum, was der „Ring des Nibelungen“, Wagners Mammut-Opernreihe, mit Fantasy-Epen wie „Game of Thrones“ gemeinsam hat, wie man Walküre richtig ausspricht und wie Wagner (der nebenbei die Angewohnheit hatte, seinen Geldgebern die Frauen auszuspannen) König Ludwig II dazu brachte, ihm ein Festspielhaus zu spendieren, in dem bis heute der Untergang der herrschenden Mächte zelebriert wird. Hinweis: Die Folge erschien erstmals im Juli 2022. Einige genannte Details beziehen sich auf diesen Zeitraum. Zu hören sind Ausschnitte aus folgenden Wagner-Aufnahmen: Ouvertüre zu „Der fliegende Holländer“ (Anfang und Schluss) „Walkürenritt" aus „Die Walküre“ Schluss des dritten Aufzugs von „Götterdämmerung“ Josef Greindl (Bass) Brangänes Wacherufe aus dem zweiten Aufzug von „Tristan und Isolde“, Christa Ludwig (Mezzosopran) (alle obigen Aufnahmen: Bayreuther Festspielorchester - Karl Böhm) Preislied aus „Die Meistersinger von Nürnberg“ Placido Domingo (Tenor), Dietrich Fischer-Dieskau (Bariton) - Chor und Orchester der Deutschen Oper Berlin - Eugen Jochum Über den Podcast In „Klassik für Taktlose“ ergründen "Die Presse"-Feuilleton-Redakteurin Katrin Nussmayr und Klassikkritiker Wilhelm Sinkovicz gemeinsam die Welt der klassischen Musik: Braucht jedes Orchester einen Dirigenten? Warum verstört Richard Wagner so? Was war an Mozart eigentlich so toll? Wie viel Klassik steckt in „Bohemian Rhapsody“ oder Taylor Swift? Für musikalische Einsteiger und Klassik-Freunde, die’s ein wenig genauer wissen wollen. Der Podcast erscheint jeden zweiten Samstag in "Musiksalon", dem Klassik-Kanal der "Presse". Produktion: Wilhelm Sinkovicz / www.sinkothek.at Audio-Finish: Georg Gfrerer / www.audio-funnel.com.

The AI-powered Podcast Player

Save insights by tapping your headphones, chat with episodes, discover the best highlights - and more!
App store bannerPlay store banner
Get the app