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Apr 12, 2017 • 37min

#heiseshow: Macht und Ohnmacht in sozialen Medien – zwischen Streisand-Effekt und viralem Marketing

Kein Unternehmen kommt ohne Accounts in sozialen Netzen aus, gleichzeitig entwickeln sich dort Kritikstürme, die Weltkonzerne das Fürchten lehren. Wie das zusammengeht und was wir aus dem Fall von United lernen, diskutieren wir in der #heiseshow. Die US-Airline United ist das jüngste Beispiel für Unternehmen, die sich im Netz einer massiven Welle von Kritik und Angriffen ausgesetzt sahen, die Konsequenzen außerhalb des Internets hatten. Nachdem ein Passagier mit Gewalt aus einem überbuchten Flugzeug entfernt worden war, hatten sich Videoaufnahmen davon rasant im Netz verbreitet. Zuerst hatte der Unternehmenschef das Vorgehen noch verteidigt, entschuldigte sich kurz darauf aber schließlich – doch da war der Aktienkurs von United schon eingebrochen. Der Shitstorm ist damit auch noch nicht beendet und mitten drin vor allem unzählige Nutzer von Twitter.
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Apr 5, 2017 • 41min

#heiseshow: Neue Telekom-Tarifoption StreamOn – was bleibt von der Netzneutralität?

Die Deutsche Telekom hat einige ihrer Mobilfunktarife um eine Option erweitert, unterwegs Video- oder Audiodienste zu streamen, ohne dass das auf das verbrauchte Datenvolumen angerechnet wird. Das klingt danach, als sei ein vielfach geäußerter Wunsch erfüllt worden, auch wenn es nur für bestimmte Anbieter gilt und damit dem Prinzip der Netzneutralität widerspricht: Nicht alle von der Telekom an die Smartphones durchgeleiteten Daten werden also gleich behandelt. Um Kritik zu kontern, verweist die Telekom deshalb darauf, dass die Nutzung dieses Angebots jedem Diensteanbieter offensteht. Die Bundesnetzagentur hat schon einmal angekündigt, das genau prüfen zu wollen, noch ist also nicht ausgemacht, dass es genau in dieser Form kommen wird. Dass die Netzneutralität Providern wie der Telekom ein Dorn im Auge ist, wird aber so erneut deutlich. Aber warum ist das eigentlich so? Und warum ist das Prinzip für das Internet in seiner derzeitigen Form so wichtig? Können Kunden von der Priorisierung beliebter Dienste nicht profitieren? Und welche Entwicklungen gibt es darüber hinaus im Mobilfunkmarkt? Diese und weitere Fragen auch unserer Zuschauer diskutieren Jürgen Kuri (@jkuri) und Martin Holland (@fingolas) mit Urs Mansmann (@Urs_Mansmann) live um 12 Uhr in einer neuen heiseshow.
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Mar 29, 2017 • 52min

#heiseshow: Evolution der Computerspiele – wie geht die Entwicklung weiter?

Der Computerspielemarkt wächst und gedeiht, die dadurch besonders beanspruchten Hardware-Komponenten werden ständig von neuen Spielen an ihre Schmerzgrenzen gebracht. Zwar müssen die Grafikkarten manchmal ächzen und der Speicher entrümpelt werden, aber dadurch können die aktuellen Bestseller auch erst ihre Sogwirkung richtig entfalten. Kommen eine tolle Grafik und Bildsprache sowie eine gute Story zusammen, ist ein Computerspiel um ein Vielfaches aufregender als etwa ein Kinobesuch – denn dort kann man sich zwar schöne Bilder ansehen, aber sich weder in der dargestellten Welt frei bewegen noch dort aktiv werden. Computerspiele können nicht nur für zwei Stunden, sondern teilweise mehrere Wochen begeistern, beschäftigen und mitreißen. So sehr Spieleentwickler aber an der Optik ihrer Werke schrauben und auch die Fähigkeiten neuer Konsolen und Techniken (Virtual Reality) auszunutzen versuchen, so verzweifelt scheint manchmal die Suche nach einer guten Story und innovativer Spielmechanik zu sein – und so werden etwa erfolgreiche Trilogien wie Mass Effect fortgeführt und auch viele andere alte Bestseller mit neuer Technik aufgehübscht. Ist das kritikwürdig? Und bildet diese grobe Zusammenfassung überhaupt den aktuellen Computer– und Videospielemarkt richtig ab? Wie entwickelt sich der Markt abseits der Bestseller? Wohin geht die Spiele-Entwicklung und welche Titel waren aus welchen Gründen besonders erfolgreich oder sind sehr oder gar nicht empfehlenswert? Lohnt es sich überhaupt, weiterhin auf dem PC zu spielen, weil die Videospielkonsolen etwa mit VR aufwarten? Das besprechen langjährigen Spieler und c't-Redakteure Martin Fischer (@martin_fischer) und Fabian Scherschel (@fabsh) mit Kristina Beer (@bee_k_bee) live um 12 Uhr in einer neuen heiseshow.
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Mar 15, 2017 • 47min

#heiseshow: Gesetzentwurf zu Fake News und Hasskommentaren – Zensurkeule oder notwendiges Übel?

Soziale Netzwerke beteuern zwar, dass sie Beleidigungen und Co. rasch löschen, aber Tests haben etwas anderes gezeigt. Führende Politiker setzen deshalb nicht mehr auf Freiwilligkeit. Den aktuellen Gesetzentwurf diskutieren wir in einer neuen #heiseshow.
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Mar 8, 2017 • 46min

#heiseshow: Die LiMux-Enttäuschung – Linux, Windows, die User-Erfahrung und die Politik

Anfang der Jahrtausendwende wollte der Münchener Stadtrat unabhängiger von einzelnen Software-Herstellern werden und entschied sich im Jahr 2003, die städtischen Computer von Windows auf das Betriebssystem Linux umzustellen. Microsoft hatte zu diesem Zeitpunkt den Abgesang auf das bisherige Münchener System Windows NT eingeläutet und warb für Windows XP und Microsoft Office. Der damalige Oberbürgermeister Christian Ude erklärte, dass sich München "mit diesem richtungsweisenden Grundsatzbeschluss [ ] nicht nur als erste deutsche Großstadt eine größere Herstellerunabhängigkeit ihrer IT-Infrastruktur [sichert], sondern [ ] auch ein klares Zeichen für mehr Wettbewerb im Software-Markt [setzt]." Im Mai 2014 änderte sich dann der Zungenschlag in München. Einerseits feierte man noch, dass LiMux in München erfolgreich verankert sei und die Stadt es nicht beabsichtige "zu wechseln". Andererseits erklärte der seit dem 1. Mai 2014 amtierende Ude-Nachfolger Oberbürgermeister Dieter Reiter, dass Behördenmitarbeiter über Probleme mit der Software klagen würden; andere Politiker sprangen seiner Beurteilung bei. Dass Reiter sich selbst offensiv als "Microsoft-Fan" darstellen ließ, goss Wasser auf die Mühlen derer, die beanstanden, dass es keine faktischen Gründe für das in diesem Jahr tatsächlich ausgesprochene LiMux-Aus und die Abkehr von Open-Source-Software gebe – schuld seien rein politische Erwägungen. Wie die Stimmungslage im Münchener Stadtrat und bei den IT-Mitarbeitern der Stadt aussieht, ob das LiMux-Aus tatsächlich schon besiegelt und nicht mehr zu stoppen ist und wie die Situation für Linux generell beim EInsatz auf Servern und auf User-Desktops aussieht, besprechen Kristina Beer (@bee_k_bee) und Fabian Scherschel (@fabsh) aus der c't Redaktion mit Stefan Krempl, der für heise online unter anderem aus dem Bundestag und dem NSA-Ausschuss berichtet(e) und sich auch seit Jahren mit dem Hin und Her bei LiMux beschäftigt. Am Ende der Sendung gehen wir auch kurz auf die neuesten Wikileaks-Enthüllungen unter dem Namen "Vault 7" ein. Mittlerweile hat sich die CIA zu Wort gemeldet.
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Mar 1, 2017 • 44min

#heiseshow,: 5 Jahre Raspberry Pi – ein Bastelrechner erobert die Welt

Der Rapsberry Pi ist nun fünf Jahre alt und auch wenn es um den Bastelrechner etwas ruhiger geworden ist, die Erfolgsgeschichte ist noch nicht vorbei. Inzwischen haben seine Erfinder mehr als 11 Millionen Stück davon verkauft und immer wieder stellen sie neue Versionen vor – zuletzt am Geburtstag den Raspberry Pi Zero W. Darüber hinaus hat der Minicomputer eine ganze Gerätekategorie ins Leben gerufen, bestehend aus immer neuen Konkurrenten, die sich den Bastelfans und Makern in aller Welt präsentieren. Aber warum hatte ausgerechnet der Raspberry Pi solchen Erfolg, warum war er offenbar das richtige Gerät zur richtigen Zeit? Wie hat sich der kleine Computer in den vergangenen fünf Jahren verändert und worauf haben die Entwickler besonderen Wert gelegt? Was machen die Käufer eigentlich damit und was sind die interessantesten Projekte, die dank des Raspberry Pi realisiert werden konnten? Und wie wird der Markt der Bastelcomputer in weiteren fünf Jahren aussehen? Diese und viele Fragen auch unserer Zuschauer besprechen Jürgen Kuri (@jkuri) und Martin Holland (@fingolas) live mit Daniel Bachfeld, dem Chefredakteur der Make.
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Feb 22, 2017 • 44min

#heiseshow: Exoplaneten – Finden wir bald außerirdisches Leben?

Seit Mittwoch kennen wir nun auch das erste Sternsystem mit sieben erdähnlichen Exoplaneten und langsam wird der Planetenzoo richtig voll. Vor allem dank des Weltraumteleskops Kepler kennen wir bereits Tausende Planeten bei fremden Sternen, wenn auch vor allem gigantische Gasriesen, auf denen Leben wie auf der Erde nicht existieren könnte. Immer stärker konzentrieren sich die Astronomen deswegen auf jene deutlich kleineren Gesteinsplaneten, die der Erde ähneln. Dabei hoffen sie auch auf geplante Teleskope wie das Weltraumteleskop James-Webb und des European Extremely Large Telescope in Chile. Aber was ist überhaupt so faszinierend an den fernen Welten, die kein Mensch in absehbarer Zukunft aus der Nähe sehen wird? Warum stecken Astronomen und anderen Wissenschaftler so viel Energie und Aufwand in die Erforschung von Exoplaneten? Wie finden sie die so weit entfernten Himmelskörper und wie analysieren sie die? Was wissen wir eigentlich schon und welche Entdeckungen sind in der nächsten Zeit zu erwarten? Können wir auf diesem Weg außerirdisches Leben finden und was würde das für die Menschheit bedeuten? Diese und viele Fragen auch unserer Zuschauer besprechen Kristina Beer (@bee_k_bee) und Martin Holland (@fingolas) live mit dem Astronomen und Blogger Florian Freistetter von Astrodicticum Simplex.
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Feb 15, 2017 • 51min

#heiseshow: Vor dem MWC – die Zukunft des Smartphones, und was danach kommt...

In anderthalb Wochen trifft sich die Mobilfunkbranche wieder einmal in Barcelona: Gespannt warten viele vor allem auf die neuesten Smartphones. Einiges ist bereits durchgesickert und klar scheint, auch dieses Jahr wird es keine bahnbrechenden Neuerungen, sondern eher kosmetische Anpassungen sowie Verbesserungen der Technik geben. Die vergleichsweise junge Gerätekategorie der Smartphones scheint zehn Jahre nach der Vorstellung des iPhone fertig. Zwar gab und gibt es immer wieder mehr oder weniger ernst zu nehmende Vorschläge, die eine grundlegende Erweiterung des Konzepts Smartphones versprechen. Aber wirklich modulare Smartphones oder faltbare Displays lassen auf sich warten oder sind schon wieder vom Tisch. Richtige Innovationen gibt es derzeit höchstens bei der Software, aber hier muss sich erst zeigen, ob etwa digitalen Assistenten tatsächlich die Zukunft gehört. Wie steht es also um die Smartphones? Wie groß ist das Interesse am MWC, wie gespannt sind Beobachter auf die Neuvorstellungen? Was ist mit Windows auf dem Smartphone, wie entwickeln sich Android und iOS weiter? In welchem Bereich sind Innovationen zu erwarten und welche werden von den Nutzern herbeigesehnt? Welche Hersteller kommen dafür am ehesten infrage? Wenn Smartphones das große IT-Thema der vergangenen Jahre war, was kommt als nächstes? Diese und viele Fragen auch der Zuschauer besprechen Jürgen Kuri (@jkuri) und Volker Briegleb (@briegleb) live mit Immo Junghärtchen (@ijunghaertchen).
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Feb 8, 2017 • 58min

#heiseshow: Vor dem Umstieg auf DVB-T2 – Wie sieht man heute eigentlich fern?

Bis zum bundesweiten Wechsel von DVB-T auf DVB-T2 sind es nur noch wenige Wochen und für die betroffenen Verbraucher ändert sich dann einiges: Für den Empfang des terrestrischen Signals in HD-Auflösung brauchen sie ein dafür ausgelegtes Empfangsgerät. Wollen sie außerdem neben den öffentlich-rechtlichen Programmen noch private Sender wie RTL und SAT.1 sehen, brauchen sie ein Entschlüsselungsmodul und müssen jährlich 69 Euro bezahlen. Angesichts dieser Hürden stellt sich die Frage, wie die Zukunft des sogenannten linearen Fernsehens überhaupt aussehen wird. Vor allem jüngere Konsumenten warten nicht, bis die Fernsehprogramme zu ihnen kommen, sondern wollen gucken, wenn es ihnen passt. Dazu können sie entweder auf die verschiedenen Mediatheken zugreifen, oder gleich Abos für Netflix, Amazon Video beziehungsweise Maxdome abschließen. Vor allem letztere bieten aber nicht nur in Bezug auf die Nutzungsgewohnheiten eine Alternative, sondern auch inhaltlich ganz anderes Programm. Wie sehr ändern Streaming-Dienste unsere Gewohnheiten? Was machen sie gut und wo versagen si als Alternative? Braucht man überhaupt noch klassisches Fernsehprogramm? Was ändert sich mit der Umstellung auf DVB-T2 und wer ist betroffen? Warum ist der Wechsel nötig? Diese und viele Fragen auch unserer Zuschauer besprechen Jürgen Kuri (@jkuri) und Martin Holland (@fingolas) live mit Volker Zota (@DocZet).
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Feb 1, 2017 • 41min

#heiseshow: Schadet Trump der Technik-Branche?

Auch wenn Donald Trump noch nicht einmal zwei Wochen US-Präsident ist und viele darauf gehofft hatten, dass das Amt einen moderierenden Einfluss auf ihn haben wird, scheint schon klar, dass dem nicht so ist. Nicht einmal unterbrochen durch seine Amtseinführung befindet er sich weiterhin in einer Art Dauerkrieg mit den Medien und hat auch immensen Widerstand im Staatsapparat geweckt. Als wäre das nicht genug, hat seine – inzwischen aufgeweichte – Einreisesperre gegen Menschen aus mehreren Ländern Proteste und teilweise heftigen Widerspruch auch der IT-Branche ausgelöst. Angesichts dieser Entwicklungen und möglicher weiterer Einschnitte, die sich maßgeblich auf die Rekrutierung neuer Mitarbeiter durch die US-IT-Industrie auswirken könnten, stellen sich jede Menge Fragen. Wie steht das Silicon Valley zu Trump? Was bedeuten die Einreisesperre und mögliche Änderungen der Visa-Regeln für die IT-Industrie? Welche Auswirkungen haben Trumps erste Entscheidungen für Europa – etwa in Bezug auf den Datenschutz? Wie wird Trump im Gegenwind weitermachen, etwa in Bezug auf die Medien? Welche Rolle haben die sozialen Netzwerke unter dem Twitter-Präsidenten? Diese und viele Fragen auch unserer Zuschauer besprechen Kristina Beer (@bee_k_bee) und Martin Holland (@fingolas) live mit Falk Steiner vom Deutschlandradio. Wie gewohnt werden wir auch auf die Fragen der Zuschauer eingehen und sie an der Debatte beteiligen.

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