Politisches Feuilleton

Deutschlandfunk Kultur
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Oct 27, 2026 • 5min

Wir brauchen mehr Fettgeschichten!

Viele Verlage legen Wert auf Diversität und wollen den Unterrepräsentierten und Marginalisierten eine Stimme geben. Doch es gibt dabei eine merkwürdige Leerstelle, findet die Autorin und Kolumnistin Rabea Weihser. Ein Einwurf von Rabea Weihser www.deutschlandfunkkultur.de, Politisches Feuilleton
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Oct 26, 2026 • 5min

Kommentar: Berlin als Projektionsfläche deutscher Ängste

Steffen Greiner, Autor und Publizist zu politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Themen, untersucht die Angriffe auf Berlin und den Streit um den Hauptstadtvertrag. Es geht um Sicherheitsängste, antilinke Reflexe und Deutschlands historisches Fremdeln mit der Hauptstadt. Auch Berlins kosmopolitisches Image, konservative Projektionen und mögliche Alternativen werden pointiert beleuchtet.
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Oct 23, 2026 • 5min

Kommentar zu Wahl in Israel: Land am Abgrund

Ofer Waldmann, deutsch-israelischer Publizist und Leiter des Heinrich-Böll-Büros in Tel Aviv, analysiert Israels Wahlkampf nach dem traumatischen 7. Oktober. Er spricht über den Gaza-Krieg, das Westjordanland und ein provokantes Flotillen-Video mit Itamar Ben-Gvir. Zudem geht es um vermummte Soldaten, internationale Rechtsrisiken, moralische Grenzen und Israels mögliche Rückkehr in die internationale Gemeinschaft.
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Oct 22, 2026 • 4min

War Veganismus doch nur ein Trend?

Lena Fiedler, Journalistin und Publizistin, untersucht den Wandel rund um Veganismus und Fleischkonsum. Warum greifen ehemalige Veganerinnen wieder zur Salami? Weshalb verliert das Vegan-Label an Reiz, während „Plant Based“ alltäglich wird? Es geht um Bequemlichkeit, Gruppendruck, Ernährungsfrust und die Frage, ob pflanzliches Essen auch ohne ideologisches Bekenntnis dauerhaft Fuß fasst.
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Oct 20, 2026 • 5min

Zwischen ADHS und "All Day Hustlers"

Gesine Palmer, deutsche Philosophin, Publizistin und Autorin, verbindet ADHS mit dem Graffiti „All-Day“ und dem Ideal ständiger Leistungsbereitschaft. Sie spricht über steigende Diagnosen, angepasste Behandlungserfolge und den Wettbewerb mit Software. Im Mittelpunkt stehen schöpferisches Abschweifen, offene Aufmerksamkeit und Graffiti als Gegenentwurf zur reinen Verwertbarkeit.
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Oct 19, 2026 • 5min

Deutschlands lautes Schweigen: Das Völkerrecht, Washington und wir

Martin Gerner, deutscher Journalist und Autor mit Schwerpunkt auf internationalen und menschenrechtlichen Fragen, beleuchtet Deutschlands Verhältnis zum Völkerrecht. Es geht um den Vertrauensverlust durch die Haltung im Nahostkrieg, Kritik von Navi Pillay und Philipp Sands sowie die Folgen selektiver Menschenrechtspolitik. Außerdem: der Internationale Strafgerichtshof, Gaza und der Schutz unabhängiger Stimmen.
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Oct 16, 2026 • 4min

Wenn der Staatsversorgungspopulismus auf den Verheißungswesten überschwappt

Lutz Rathenow, Schriftsteller, Publizist und ehemaliger DDR-Bürgerrechtler, blickt kritisch auf die nostalgische Aufwertung der DDR. Er spricht über Ostmoderne, das Nachwirken vergangener Krisen und den Staatsversorgungspopulismus in Ost und West. Dabei geht es auch um ostdeutsche Benachteiligung, moralische Ansprüche und den Westen als dauerhafte Zahlungsverpflichtung.
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Oct 15, 2026 • 4min

Da kommt was auf uns zu

Florian Goldberg, Philosoph und Publizist, spricht über eine menschengemachte Kette globaler Bedrohungen. Es geht um das Ende der Fortschrittsillusion, Kriege, Populismus, Tech-Milliardäre, Algorithmen und künstliche Intelligenz. Persönliche Erfahrungen mit Verlust führen zu Fragen nach Sterblichkeit, Verantwortung und dem Schutz einer offenen Gesellschaft.
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Oct 14, 2026 • 4min

Kommentar zum Klimaschutz: Gute Luft als Geschäftsmodell

Inge Klöpfer, Wirtschaftsjournalistin und Publizistin, spricht über Klimaschutz als Wirtschaftsfaktor. Es geht um CO₂-Preise, den Schutz des Regenwaldes und die Renaturierung trockengelegter Moore. Im Mittelpunkt steht die Frage, warum gute Luft und gebundener Kohlenstoff nicht längst als wertvolle Leistungen gehandelt werden und welche Rolle Brüssel dabei spielt.
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Oct 13, 2026 • 5min

Das sonderbare Feedback der Demoskopie

Jörg Phil Friedrich, deutscher Philosoph, Publizist und Autor, hinterfragt die Macht der Meinungsforschung. Er spricht über Umfragen als mediale Munition, vorgegebene Antwortoptionen und die scheinbare Präzision von Prozentzahlen. Im Mittelpunkt steht der demoskopische Teufelskreis: Medien setzen Themen, Bürger übernehmen sie, und neue Umfragen bestätigen scheinbar das bereits Bekannte.

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