Handelsblatt Today – Der Finanzpodcast mit News zu Börse, Aktien und Geldanlage

Solveig Gode, Nicole Bastian, Sandra Groeneveld, Nele Dohmen, Anis Mičijević, Ben Mendelson
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Aug 30, 2022 • 30min

Geld verdienen mit Immobilien: Mit so viel Rendite können Sie noch rechnen

Handelsblatt Today vom 30.08.2022 Inflation, steigende Zinsen, Rohstoffknappheit - der Boom am Immobilienmarkt ist längst vorbei und für viele Anleger platzt der Traum vom Eigenheim. Doch hohe Mietpreise bieten auch Chancen für Investoren. Der deutsche Immobilienmarkt macht gerade Kehrtwende: Nach fast dreizehn Jahren droht der Immobilien-Boom sich in zu einer Krise zu wandeln. Potenzielle Käuferinnen und Käufer stehen nun während des Kaufentscheids zwei wesentlichen Herausforderungen gegenüber: Zum einen der allgemeinen Preisentwicklung, bei der die Inflation, Lieferengpässen und die allgemeine Rohstoffknappheit eine wesentliche Rolle spielen. Der andere wesentliche Aspekt ist, dass die Mehrzahl der Käufer auf Kredite angewiesen sind - und auch bei denen wachsen die Zinsen. „Das gestiegene Zinsumfeld, gepaart mit der allgemeinen hohen Preisentwicklung, ist ein regelrechter Giftcocktail für den Immobilienmarkt“, sagt Carsten Klude im Podcast Handelsblatt Today. Im Interview mit Host Agatha Kremplewski spricht der Chefvolkswirt der M.M.Warburg in Hamburg und Leiter des Asset Management darüber, wie sich der Immobilienmarkt für Investoren weiter entwickelt. „Völlig Schwarzmalen würde ich die Situation jetzt nicht, aber man muss schon davon ausgehen, dass das Ende der schnellen und starken Preisanstiege absehbar ist. Ein Immobilien-Crash halte ich derzeit für unwahrscheinlich, denn die Nachfrage nach Immobilien bleibt ja bestehen“, sagt Klude. Mieterhöhungen sind für Mieter in der Regel keine positive Entwicklung. Sie orientieren sich mit etwas zeitlichem Verzug an den Immobilienpreisen und sind derzeit vor allem in großen städtischen Zentren und anderen Ballungsräumen am wachsen. Für Investoren bieten die hohen Mietpreise allerdings Chancen: „Gerade für vorsichtige Anleger gibt das Betongold ein sichereres Gefühl“, erklärt der Volkswirt. Welche weiteren Chancen und Risiken der Immobilienmarkt zurzeit bietet, hören Sie im Podcast. Ihre Meinung ist gefragt: Machen Sie mit bei unserer Umfrage und bewerten Sie unsere Handelsblatt-Podcasts. Exklusives Angebot für Handelsblatt-Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 6 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mit etwas Glück können Sie zudem einen Kindle eReader gewinnen. Mehr Informationen unter: www.handelsblatt.com/sommer-special Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblatt.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 - 80 99 427
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Aug 29, 2022 • 28min

Bed Bath & Beyond und Co.: Mitzocken bei Meme Stocks

Handelsblatt Today vom 29.08.2022 Um Meme-Aktien entsteht immer öfter ein Hype. Ob sich ein Einstieg für Kleinanleger lohnen könnte. Sie war eine der heißesten Rallys an der Wall Street in diesem Jahr und gilt bereits als Comeback der Meme-Stocks: die Aktie von Bed Bath & Beyond. Im August hat sich der Kurs des US-Einzelhändlers zwischenzeitlich vervierfacht – bis es vor einigen Tagen zum Crash kam. Am 19. August ist der Kurs innerhalb eines Tages um knappe 40 Prozent eingebrochen. Aktuell verzeichnet der Einzelwert sogar ein Minus von 54 Prozent im Vergleich zum All-Time-High. Grund für die Berg- und Talfahrt war der aktivistische Investor Ryan Cohen (36). Nach seinem Einstieg hat der US-Amerikaner weitere Kaufsignale über die sozialen Medien verbreitet und damit den Kurs in die Höhe getrieben. Doch wie aus dem Nichts ist Cohen dann wieder ausgestiegen und der Kurs abgestürzt. Einen ähnlichen Verlauf kennen Anleger bereits zum Beispiel von Gamestop. Im vergangenen Jahr hatten sich junge Trader über soziale Netzwerke abgestimmt und die Kurse in kürzester Zeit in die Höhe katapultiert, ehe sie bald darauf wieder abgestürzt sind. Warum solche Phänomene in Zukunft wohl häufiger auftreten werden und warum Experten auch Kleinanlegern nicht vom Mitzocken abraten: darüber spricht Host Ina Karabasz mit Handelsblatt-Redakteur Andreas Neuhaus. Außerdem: Das Bundeswirtschaftsministerium plant eine grundlegende Reform des Strommarkts, wie das Handelsblatt exklusiv vorab erfuhr. Der Plan sieht vor den Strompreis vom Gaspreis zu entkoppeln und damit Verbraucher und Industrie vor zu hohen Preisen zu schützen. Handelsblatt-Korrespondent Klaus Stratmann erklärt, wie genau die von Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) angestrebte Reform aussehen soll und wann sie in Kraft treten könnte. Ihre Meinung ist gefragt: Machen Sie mit bei unserer Umfrage und bewerten Sie unsere Handelsblatt-Podcasts. Exklusives Angebot für Handelsblatt-Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 6 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mit etwas Glück können Sie zudem einen Kindle eReader gewinnen. Mehr Informationen unter: www.handelsblatt.com/sommer-special Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblatt.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 - 80 99 427
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Aug 28, 2022 • 23min

Apple, Coca-Cola, Linde und Co.: Fünf krisensichere Aktien im Check

Handelsblatt Today Extended vom 28.08.2022 In unsicheren Zeiten suchen Anlegerinnen und Anleger nach Stabilität fürs Depot. Diese fünf Titel sind inflationsresistent und krisenfest. Steigende Energiepreise, eine hohe Inflation und Rezessionssorgen belasten derzeit die Stimmung an den Aktienmärkten. Viele Anlegerinnen und Anleger treibt die Frage um, wie sie ihr Depot krisensicher aufstellen können. Handelsblatt-Aktienanalyst Ulf Sommer hat aus diesem Grund einige Einzelwerte herausgesucht, die er für krisensicher hält. Fünf davon stellt er in der neuen Folge von Handelsblatt Today Extended vor. Ein Beispiel ist der Getränkehersteller Coca-Cola: „Das Unternehmen wächst nicht rasant, aber dafür stetig“, sagt Sommer im Gespräch mit Host Anis Micijevic. Die braune Brause werde immer getrunken und deshalb sei Coca-Cola „absolut krisenfest“. Ein weiteres Beispiel ist die Apple-Aktie, die auch zu den Lieblingen von Star-Investor Warren Buffett gehört. Er hat seinen Anteil an Apple in diesem Jahr weiter aufgestockt. Aktienanalyst Sommer erklärt, warum auch er den iPhone-Hersteller nach wie vor zu den Top-Werten zählt – gerade in unsicheren Zeiten. Neben den bekannten Namen finden sich in Sommers Auswahl auch Unternehmen, die nicht jeder kennen dürfte – zum Beispiel der dänische Diabetes-Spezialist Novo Nordisk. Darüber hinaus taucht ein Einzelwert in der Liste auf, den man als ethisch inkorrektes Investment bezeichnen könnte. Ihre Meinung ist gefragt: Machen Sie mit bei unserer Umfrage und bewerten Sie unsere Handelsblatt-Podcasts. Exklusives Angebot für Handelsblatt-Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 6 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mit etwas Glück können Sie zudem einen Kindle eReader gewinnen. Mehr Informationen unter: www.handelsblatt.com/sommer-special Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblatt.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 - 80 99 427
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Aug 26, 2022 • 28min

Microsoft vs. Tesla: Wann ist eine Aktie krisensicher? / Jobmarkt: Wieso sich Bewerber selbst schlecht einschätzen

Handelsblatt Today vom 26.08.2022 In Zeiten von Inflation und drohender Rezession fragen sich Anleger: Wie mache ich mein Depot krisensicher? Handelsblatt-Experte Ulf Sommer erklärt im Podcast Handelsblatt Today, welche Titel volatilen Zeiten besser trotzen können als andere. Hohe Inflationsraten, steigende Zinsen und unsichere Zukunftsaussichten verunsichern Anleger. Ist es sinnvoll, in volatilen Zeiten in Aktien zu investieren? Nicht jedes Unternehmen ist für die Krise gewappnet. Doch: Es gibt einige aussichtsreiche Titel. „Krisenfeste Unternehmen, das sind derzeit inflationsresistente Unternehmen, die mit sehr starken Marken und und herausragenden Produkten einer hohe Preismacht haben und die steigenden Preise problemlos auf ihre Kunden abwälzen können“, erklärt Aktienanalyst Ulf Sommer in dieser Folge Handelsblatt Today. Aktien mit niedrigen Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) auszuwählen, ist in diesem Fall keine taugliche Strategie: „Es geht nicht um abgestürzte Aktien, die künftig vielleicht wieder durchstarten, sondern um große Konzerne, die mit hoher Wahrscheinlichkeit besser als andere durch die Krise kommen und das sind oftmals Aktien, die nicht unbedingt preiswert sind und damit nicht unbedingt ein niedriges KGV haben“, sagt Sommer. Im Interview mit Host Anis Mičijević spricht Sommer darüber, anhand welcher Eigenschaften Anleger krisensichere Aktien identifizieren können und welcher große Titel nicht dazu gehört. Außerdem: Eine repräsentative Umfrage des Handelsblatt Research Institute zusammen mit der Jobplattform Stepstone hat ergeben, dass viele Jobsuchende ihre eigenen Chancen schlecht einschätzen – trotz des hohen Fachkräftemangels. Warum sich so viele unter ihrem Marktwert einschätzen und welche Branchen besonders dringend Fachkräfte suchen, bespricht Handelsblatt-Redakteurin Julia Beil mit Host Sonja Schlacht im Podcast. Ihre Meinung ist gefragt: Machen Sie mit bei unserer Umfrage und bewerten Sie unsere Handelsblatt-Podcasts. Diese drei Top-Artikel aus dieser Woche sollten Sie lesen: Heizkosten: So teuer sind Wärmepumpe, Fernwärme und Pelletheizung im Vergleich Ukraine-Krieg: Selenskis Entzauberung: Verschwieg er seinem Volk die Wahrheit? Arbeitsmarkt: Bis zu 120.00 Euro im Jahr - aber kaum Bewerber: Wie fehlender Mut den Fachkräftemangel anheizt Exklusives Angebot für Handelsblatt-Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 6 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mit etwas Glück können Sie zudem einen Kindle eReader gewinnen. Mehr Informationen unter: www.handelsblatt.com/sommer-special Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblatt.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 - 80 99 427
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Aug 25, 2022 • 28min

Worauf es bei der wichtigsten Notenbanker-Konferenz des Jahres ankommen wird / Update zur Diskussion um die Gas-Umlage

Handelsblatt Today vom 25.08.2022 Einmal im Jahr wird das idyllische Ferienressort im US-Bundestaat Wyoming zum Schauplatz der wichtigsten Notenbanker-Konferenz des Jahres. Was Anleger von Fed-Chef Powell und der EZB erwarten können. Seit diesem Donnerstag reisen wieder Notenbanker und Ökonomen aus aller Welt in das idyllische Ferienresort in Jackson Hole ein. Das Tal mitten im Westen des US-Bundesstaates Wyoming wird am Wochenende zum Schauplatz der wichtigsten Notenbanker-Konferenz des Jahres. Für die europäische Zentralbank (EZB) wird die deutsche Direktorin Isabel Schnabel vor Ort sein. „Ökonomen, Anleger und Wirtschaftsweisen sind jedoch besonders gespannt auf die Eröffnungsrede von Jerome Powell, der Chef der US-Notenbank Fed“, sagt Wall Street-Experte Markus Koch im Podcast Handelsblatt Today. Im Interview erklärt er Powells Rede auf der Konferenz könnte näheren Aufschluss über den weiteren geldpolitischen Kurs der Notenbanken geben. In den vergangenen Monaten drohte Powell immer wieder die Kontrolle über die Erwartungen an seine Geldpolitik zu entgleiten. Die Konferenz könnte die Nervosität der Anlegerinnen und Anleger senken. Außerdem: Vor drei Wochen hat die Bundesregierung die Gasumlage beschlossen. Mit dieser sollen durch die hohen Gaspreis finanziell unter Druck geratenen Energieversorger wie Uniper vor zu hohen finanziellen Belastungen bewahrt werden. Die Kosten werden auf die Verbraucherinnen und Verbraucher umgelegt. Für sie soll sich der Gaspreis ab Oktober pro Kilowattstunde im Schnitt um 2,419 Cent erhöhen - bei einem Jahresverbrauch von 15.000 bis 20.000 kWh im Jahr errechnet sich für ein Durchschnittshaushalt eine Zusatzbelastung von 432 bis 576 Euro. Zwölf Unternehmen haben bereits Ansprüche auf die insgesamt 34 Milliarden Euro angemeldet. Doch die Unterstützung kommt auch vielen Energieimporteuren zugute, die trotz der prekären Marktsituation und den aktuell hohen Gaspreisen Gewinne machen. Dadurch kommt die Bundesregierung zunehmend in Erklärungsnot und erfährt Kritik auch aus den eigenen Reihen: Zahlreiche Politiker aus der Regierungskoalition selber haben ihre Zweifel geäußert. „In der Branche wird bereits gemutmaßt, dass das ein oder andere Konzern mehr abrechnen wird, als er eigentlich müsste. Das könnte langfristig zu Problemen führen“, sagt auch Handelsblatt Energiepolitik-Experte Klaus Stratmann. Im Podcast Handelsblatt Today spricht er mit Host Ina Karabasz über die neuesten Entwicklungen und Beschlüsse der Gasumlage. „Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Umlage kurzfristig doch nicht stattfinden wird. Aber man kann in einem ersten Schritt nachbessern und die ungerechtfertigte Nachzahlung an gesunde Unternehmen zu verhindern. In einem zweiten Schritt kann man schließlich auch grundsätzlich darüber reden die Umlage abzuschaffen.“ moniert Stratmann. Ihre Meinung ist gefragt: Machen Sie mit bei unserer Umfrage und bewerten Sie unsere Handelsblatt-Podcasts. Exklusives Angebot für Handelsblatt-Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 6 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mit etwas Glück können Sie zudem einen Kindle eReader gewinnen. Mehr Informationen unter: www.handelsblatt.com/sommer-special Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblatt.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 - 80 99 427
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Aug 24, 2022 • 32min

Warum der Gaming-Markt spannend für Anleger ist

Handelsblatt Today vom 24.08.2022 Die Videospielbranche wächst stark - und weckt nicht nur bei den Spielern das Interesse. Die weltgrößte Videospielmesse Gamescom hat am heutigen Mittwoch in Köln begonnen. Zum ersten Mal seit zwei Jahren werden wieder hunderttausende Besucher in den kommenden Tagen erwartet. Dabei ist die Messe ist nicht nur für Zocker, sondern auch für Anleger interessant: Der Markt für Videospiele wächst stetig. Der Gesamtumsatz der Branche wird dieses Jahr auf knapp 190 Milliarden Euro geschätzt – ein Umsatzplus von 17,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Ein Grund, weshalb auch immer mehr Großunternehmen damit beginnen den Markt aufzukaufen. Zuletzt sorgte Anfang des Jahres Microsofts Ankündigung Activision Blizzard zu übernehmen für Aufsehen. Für knappe 70 Milliarden Dollar will der Konzern den Spieleanbieter kaufen. Host Ina Karabasz war zusammen mit Handelsblatt-Redakteur Tristan Heming in Köln auf der Gamescom vor Ort und hat mit dem Experten Julian Riedlbauer über die Konsolidierungen in der Branche und Gaming-Aktien gesprochen. Ihre Meinung ist gefragt: Machen Sie mit bei unserer Umfrage und bewerten Sie unsere Handelsblatt-Podcasts. Exklusives Angebot für Handelsblatt-Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 6 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mit etwas Glück können Sie zudem einen Kindle eReader gewinnen. Mehr Informationen unter: www.handelsblatt.com/sommer-special Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblatt.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 - 80 99 427
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Aug 23, 2022 • 28min

Streit um Dienstwagen: So teuer könnte das Firmenauto bald werden / Diese Anleihen bringen noch gute Renditen

Handelsblatt Today vom 23.08.2022 Über das sogenannte Dienstwagenprivileg erhalten viele Firmen Vorteile bei der Besteuerung ihrer Fahrzeuge. Mit einer Reform könnte sich das bald ändern. In Deutschland gibt es keine Obergrenze bei der steuerlichen Absetzbarkeit von Fahrzeugen. Doch nun diskutiert die Ampelkoalition über eine Reform, um die staatlichen Anreize für den Kauf von teuren und klimaschädlichen Autos zu reduzieren. Getragen wird diese unter anderem vom Präsident des Umweltbundesamtes Dirk Messner und Wirtschaftsweise Veronika Grimm. Öffentlich schließen sich außerdem die Grünen der Forderung an und halten die Reform laut Grünen-Chef Omid Nouripour für „überfällig“. Unternehmen können die Kosten für Firmenwagen zu einem großen Teil steuerlich absetzen. Mitarbeiter, die ihren Firmenwagen privat nutzen, haben durch die Steuerregelung einen geldwerten Vorteil, der versteuert werden muss. „Wenn kein Fahrtenbuch geführt wird, liegt die Besteuerung bei monatlich pauschal einem Prozent des Bruttolistenpreises des Fahrzeugs“, erklärt Handelsblatt Redakteur Jan Hildebrand in der heutigen Ausgabe von Handelsblatt Today. In einem ersten Änderungsentwurf schlugen die Grünen vor ein Nachfolgemodell für das 9 Euro-Ticket zu finanzieren und etablieren. Dem gegenüber steht Bundesfinanzminister und FDP-Chef Christian Lindner. Allein der Begriff Dienstwagenprivileg verberge sich „linkes Framing“ und eine ideologische Aufladung. Im Podcast spricht Hildebrand mit Host Lena Jesberg unter anderem über die Kosten, die bei einer Reform auf die Fahrer von Dienstwagen zukämen. Außerdem: Mit der Entscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB) den Leitzins um 0,25 Prozent anzuheben läuteten die Währungshüter die Zinswende ein. Das ließ viele Anlegerinnen und Anleger hoffen, dass sich Anleihen bald wieder lohnen würden. Doch die fünfjährige deutsche Staatsanleihe sowie viele fünfjährige Unternehmensanleihen werfen gerade einmal rund ein Prozent Rendite ab. Die Inflation lässt sich damit nicht schlagen. Erst recht nicht, wenn es kommt wie die Bundesbank befürchtet: Nach deren Berechnung könnte die Teuerung im Herbst zehn Prozent erreichen. Es gibt allerdings eine bestimmte Art von Anleihen, die im Schnitt immerhin 4,3 Prozent Rendite abwirft: Hybrid-Anleihen. „Mit sogenannten Nachrang- oder Hybrid-Anleihen sind spezielle Zinspapiere gemeint, die bestimmte Eigenschaften von Aktien besitzen“, sagt Handelsblatt Finanzredakteurin Andrea Cünnen. Die höhere Rendite gibt es allerdings nicht ohne Risiken. Welche das sind und wie sie sich minimieren lassen, erklärt Cünnen im zweiten Teil des Podcast. Lesen Sie hier: Bis zu sechseinhalb Prozent Rendite: Welche Unternehmensanleihen hohe Prämien bieten Ihre Meinung ist gefragt: Machen Sie mit bei unserer Umfrage und bewerten Sie unsere Handelsblatt-Podcasts. Exklusives Angebot für Handelsblatt-Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 6 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mit etwas Glück können Sie zudem einen Kindle eReader gewinnen. Mehr Informationen unter: www.handelsblatt.com/sommer-special Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblatt.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 - 80 99 427
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Aug 22, 2022 • 24min

Nach dem Gaspreis-Schock kommt der Strompreis-Schock: Ab wann es für Kunden noch teurer wird

Handelsblatt Today vom 22.08.2022 Während die tatsächlichen Marktpreise für Gas allmählich bei den deutschen Verbrauchern ankommen, bahnt sich schon der nächste Preisschock an – und zwar bei Strom. Vergangene Woche kostete die Megawattstunde an der Leipziger Strombörse EEX zwischenzeitlich mehr als 550 Euro. Das hat es noch nie gegeben. In normalen Zeiten schwankt der Preis zwischen 20 und 80 Euro je Megawattstunde. Die ersten Versorger erhöhen bereits ihre Preise – EnBW ab Oktober um rund ein Drittel. „Entspannungssignale gibt es im Moment leider keine“, sagt Energiemarkt-Experte Tobias Federico von Energy Brainpool in der neuen Folge von Handelsblatt Today. Der Markt sei extrem nervös und jede kleinste Nachricht – egal in welche Richtung – sorge für eine hohe Volatilität bei den Preisen. „Meistens zeigen sie nur in eine Richtung: nach oben“, sagt Federico im Interview mit Handelsblatt-Today-Host Anis Mičijević. Außerdem erklärt er, warum die Strompreise bis auf 50 Cent pro Kilowattstunde steigen könnten und ob er glaubt, dass wir Blackouts im Winter wegen des Einsatzes von Heizlüftern fürchten müssen. Ihre Meinung ist gefragt: Machen Sie mit bei unserer Umfrage und bewerten Sie unsere Handelsblatt-Podcasts. Exklusives Angebot für Handelsblatt-Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 6 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mit etwas Glück können Sie zudem einen Kindle eReader gewinnen. Mehr Informationen unter: www.handelsblatt.com/sommer-special
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Aug 19, 2022 • 30min

Grundsteuer-Reform sorgt für Chaos und verzweifelte Eigentümer

Handelsblatt Today vom 19.08.2022 Durch die Änderungen an der Grundsteuer müssen Eigentümer nun deutlich mehr Daten an die Finanzverwaltung weiterleiten. Auch die Höhe der Abgaben verändert sich für viele. Die Grundsteuerreform sorgt für Chaos: Finanzämter sind überfordert, Eigentümer sind verwirrt und sauer. Ifo-Chef Clemens Fuest bewertet die Neuauflage als „unnötig kompliziert“. Selbst Steuerexperten wie CDU-Chef Friedrich Merz scheuen sich vor der Grundsteuererklärung. Laut Finanzministerium handelt es sich dabei jedoch um „eines der größten Projekte der Steuerverwaltung in der Nachkriegsgeschichte“. Für die 36 Millionen betroffenen Bürgerinnen und Bürger heißt das nun, dass deutlich mehr Daten angegeben werden müssen. Hinzukommt: Es könnte für viele Eigentümer nicht nur komplizierter, sondern auch teurer werden. So erwartet Sibylle Barent, Leiterin Steuer- und Finanzpolitik von Haus & Grund, „Steuererhöhungen durch die Hintertür“. Im Härtefall fällt die Steuerlast für Eigentümer bis zu zehn mal so hoch aus wie bisher. Berlin-Korrespondent Martin Greive spricht mit Handelsblatt Today-Host Lena Jesberg über die finanziellen Mehrbelastungen und darüber, wer diese am Ende trägt. Die Grundsteuer betrifft nämlich nicht nur Eigentümer, sondern auch Mieter. „Es gibt viele Studien, die zeigen, dass die Grundsteuer auf die Mieter umgelegt wird. Die Immobilienbesitzer leiten die Kosten fast eins zu eins an die Mieter weiter“, sagt Greive im Interview. Was das für Sie nun heißt und was Ihnen bei der Bearbeitung der Grundsteuererklärung helfen kann, erfahren Sie in der heutigen Sendung. Hier geht es zum Artikel zur Grundsteuerreform: https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/grundsteuerreform-2022-eine-verzehnfachung-find-ich-unverschaemt-der-grundsteuer-irrsinn-kostet-nerven-und-geld/28606930.html Und hier kommen Sie zu unserer Umfrage: https://www.handelsblatt.com/zufriedenheit Exklusives Angebot für Handelsblatt-Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 6 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mit etwas Glück können Sie zudem einen Kindle eReader gewinnen. Mehr Informationen unter: www.handelsblatt.com/sommer-special
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Aug 18, 2022 • 34min

Auch Konzerne mit Milliardengewinnen wollen Geld aus der Gas-Umlage / Diese ETFs senken die Volatilität in Ihrem Depot

Handelsblatt Today vom 18.08.2022 Die ab Oktober geltende Gasumlage soll finanziell angeschlagene Gasimporteure wie Uniper stützen und die Energieversorgung in Deutschland sichern. Allein im ersten Halbjahr hat das Unternehmen mehr als 12 Milliarden Euro Verlust gemacht. Mehr als 50 Prozent der Gasumlage sollen allein an Uniper überwiesen werden. Doch Uniper ist nicht das einzige Unternehmen, das Mehrkosten beim Gaseinkauf geltend machen will. Insgesamt zwölf Unternehmen wollen sich durch die Gasumlage entschädigen lassen – darunter auch Konzerne, die von der Energiekrise profitiert und Milliardengewinne gemacht haben. „Es gibt Unternehmen, die auf Grund der momentanen Lage gutes Geld verdienen“, sagt Handelsblatt-Energie-Reporterin Catiana Krapp in der neuen Folge von Handelsblatt Today. Das sei auch nicht verwerflich. „Wenn jetzt aber Haushalte, die für die aktuelle Situation nichts können, zur Kasse gebeten werden und große Energieunternehmen nicht, bekommen wir ein Akzeptanzproblem“, sagt Krapp im Gespräch mit Host Anis Mičijević. Die heute von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) angekündigte Mehrwertsteuersenkung auf Gas von 19 auf sieben Prozent sei zwar eine Entlastung, allerdings sei es im Moment nicht ausgemacht, dass die Maßnahme die Zusatzbelastungen für die Verbraucher komplett ausgleichen könne, die sich aus den steigenden Gaspreisen und der Gasumlage ergeben. Außerdem: Seit dem Tiefstand Mitte Juni haben sich die wichtigsten Börsen deutlich erholt. Experten sind sich aber weiterhin uneins darüber, wie diese Entwicklung zu interpretieren ist – ob es der Beginn eines neuen Bullenmarkts ist oder nur ein Zwischenhoch des aktuellen Bärenmarktes. In dieser hochkomplexen Marktsituation suchen viele Anlegerinnen und Anleger nach Orientierung und Sicherheit. Im Interview mit Host Lena Jesberg spricht Finanzredakteur Frank Wiebe über spezielle börsengehandelte Index-Fonds, die in Krisenzeiten die Volatilität im Depot senken können. Exklusives Angebot für Handelsblatt-Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 6 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mit etwas Glück können Sie zudem einen Kindle eReader gewinnen. Mehr Informationen unter: www.handelsblatt.com/sommer-special

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