Handelsblatt Today – Der Finanzpodcast mit News zu Börse, Aktien und Geldanlage

Solveig Gode, Nicole Bastian, Sandra Groeneveld, Nele Dohmen, Anis Mičijević, Ben Mendelson
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Sep 4, 2023 • 25min

Nach Handelsblatt-Enthüllungen: Tesla startet Datenschutz-Offensive / Wann lohnen sich Goldminen-Aktien? Vier Kriterien

Handelsblatt Today vom 04.09.2023 Ende Mai hat das Handelsblatt die „Tesla-Files“ veröffentlicht und damit ein mutmaßliches Datenleck bei dem US-Elektroauto-Bauer enthüllt. Informanten hatten dem Handelsblatt 100 ‧Gigabyte an Daten zugespielt. Knapp 14 ‧Wochen nach dem Skandal räumt das Unternehmen erstmals indirekt Verbesserungsbedarf ein – und kündigt in einer internen Mitteilung Maßnahmen für einen besseren Datenschutz an. „Wir sehen das als Bestätigung“, sagt Sönke Iwersen, Co-Leiter des Investigativressorts, im Podcast. Whistleblower hätten gesagt, dass sie zahlreiche Daten für das Unternehmen „einfach frei abrufen“ konnten, darunter neben sensiblen Daten wie etwa Privatadressen auch Batterie-Baupläne. Nun habe Tesla entschieden, den Zugang zum Projektmanagementsystem Jira zu ändern. „Auf Wunsch unserer Rechtsabteilung wird die automatische Registrierung deaktiviert“, zitiert Iwersen aus dem Schreiben. „Wir hätten gedacht, dass solche grundlegenden Datenmanagement-Fragen längst geklärt sind.“ Außerdem erläutert Geldanlage-Redakteurin Judith Henke, für wen sich Goldminen-Aktien lohnen. Exklusives Angebot für Handelsblatt Today Hörer/innen: Testen Sie das digitale Handelsblatt 3 Monate mit 30% Rabatt und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
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Sep 1, 2023 • 29min

7,8 Prozent Wachstum, reger Handel mit Deutschland – wird Indien das neue China?

Handelsblatt Today vom 01.09.2023 Wird Indien das neue China? Zumindest mit Blick auf die Einwohnerzahl lässt sich diese Frage bereits mit Ja beantworten. Denn laut Schätzungen des UN-Bevölkerungsfonds ist Indien in dieser Kategorie inzwischen an China vorbeigezogen – wenn auch nur knapp, denn in beiden Ländern leben mehr als 1,4 Milliarden Menschen. Doch auch beim Wirtschaftswachstum hat Indien die Volksrepublik nun schon das fünfte Quartal in Folge hinter sich gelassen. Während das BIP in China im zweiten Quartal um 6,3 Prozent zulegte, betrug es in Indien 7,8 Prozent. Aktuell sind die wirtschaftlichen Verflechtungen deutscher Unternehmen mit China um ein Vielfaches größer, aber es gibt Verschiebungen zu Gunsten Indiens: Die Einfuhren aus China sinken, während die Importe aus Indien steigen. Auf der anderen Seite exportieren deutsche Unternehmen immer mehr nach Indien, während die Ausfuhren nach China zurückgehen. Vor allem Deutschland möchte sich angesichts geopolitischer Risiken unabhängiger von China machen. Doch kann Indien das entstehende Vakuum wirklich füllen? Und was bedeutet diese Entwicklung für das Verhältnis von Indien und China, die auch im Rahmen des BRICS-Clubs zusammenarbeiten? Darüber spricht Mathias Peer, Handelsblatt-Korrespondent in Bangkok, in der neuen Folge von Handelsblatt Today. Die meistgelesenen Handelsblatt-Artikel der vergangenen sieben Tage: Bosch gibt die Entwicklung von Lidar-Sensoren aufUnternehmer Stefan Messer: „Olaf Scholz' Optimismus kann ich nicht folgen“ Ampel beschließt Milliardenpaket Exklusives Angebot für Handelsblatt Today Hörer/innen: Testen Sie das digitale Handelsblatt 3 Monate mit 30% Rabatt und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
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Aug 31, 2023 • 25min

Credit-Suisse-Deal sorgt für UBS-Rekordgewinn im zweiten Quartal / Das sind die heißesten Kandidaten für ein Börsendebüt

Handelsblatt Today vom 31.08.2023 Was haben der Sandalenhersteller Birkenstock, der Glasproduktspezialist Schott Pharma und der Panzergetriebehersteller Renk gemeinsam? Die Antwort: All die genannten Unternehmen dürften demnächst den Sprung an die Börse wagen. Und das könnte man als Trendwende am sogenannten IPO-Markt interpretieren. Denn Fakt ist: Seit dem russischen Überfall auf die Ukraine ist die Zahl der weltweiten Börsengänge fast um die Hälfte eingebrochen. Analysen des Prüfungs- und Beratungsunternehmens EY zeigen, dass es 2021 noch 2388 Börsengänge weltweit gab. 2022 waren es nur noch 1333. Und im ersten Halbjahr 2023 zählte EY insgesamt 615 Neuemissionen weltweit. Nach dem Porsche-Börsengang im Herbst 2022 gab es dieses Jahr in Deutschland nur zwei IPOs: den der United-Internet-Webhosting-Tochter Ionos und den Börsengang der Thyssen-Krupp-Wasserstofftochter Nucera. Warum sich demnächst wieder mehr Unternehmen an die Börse trauen dürften, erklärt Finanzkorrespondent Peter Köhler im Podcast. Mehr zum Thema lesen Sie hier. Außerdem spricht Schweiz-Korrespondent Jakob Blume über die Quartalszahlen der Großbank UBS und die Komplettübernahme der Credit Suisse. Mehr zum Thema lesen Sie hier. Exklusives Angebot für Handelsblatt Today Hörer/innen: Testen Sie das digitale Handelsblatt 3 Monate mit 30% Rabatt und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
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Aug 30, 2023 • 37min

Mehr Wachstum, weniger Bürokratie: So will die Ampel das Land voranbringen / Schadet der AfD-Boom der Wirtschaft?

Handelsblatt Today vom 30.08.2023 In aktuellen Wahlumfragen wird deutlich: Weite Teile der Bevölkerung sind unzufrieden mit der Bundesregierung und ihrem Umgang mit den aktuellen Krisen. Diese Verdrossenheit setzt die Ampel unter Handlungsdruck. Die zweitägige Kabinettsklausur in Meseberg wurde so in gewisser Weise zur Güteprüfung für die Koalition. „Wir sind eine Regierung, wo gehämmert und geschraubt wird“, sagte Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) bei der abschließenden Pressekonferenz am Mittwoch. Das führe zu Geräuschen, liefere am Ende aber auch ein Ergebnis. Dieses umfasst in diesem Fall Maßnahmen, die das Wirtschaftswachstum ankurbeln und die Bürokratie in Deutschland abbauen sollen. Über die Details berichtet Martin Greive, stellvertretender Leiter des Handelsblatt-Hauptstadtbüros, in der aktuellen Folge von Handelsblatt Today. Viele unzufriedene Wählerinnen und Wähler zieht es indes an den Rand des politischen Spektrums. Die AfD holt in den Umfragen immer weiter auf und verdrängt sogar die SPD vom zweiten Platz. Ob das der Wirtschaft schadet, erklärt Politikwissenschaftler Wolfgang Schröder im Podcast. Exklusives Angebot für Handelsblatt Today Hörer/innen: Testen Sie das digitale Handelsblatt 3 Monate mit 30% Rabatt und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
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Aug 29, 2023 • 33min

Diese Unternehmen sind trotz Konjunkturflaute optimistisch / Größtes KI-Zentrum Europas soll in Heilbronn entstehen

Handelsblatt Today vom 29.08.2023 Auch Deutschlands führende Unternehmen sind nicht vor der aktuellen Wirtschaftsschwäche gefeit. Die Nettogewinne der 40 Dax-Unternehmen sind nach Berechnungen des Handelsblatts im ersten Halbjahr um 22 Prozent gesunken. Optimistisch zeigen sich dennoch einige Kandidaten. „Mit Blick auf das zweite Halbjahr überwiegt in den meisten Konzernzentralen Vorsicht, zumal sich die schwachen Konjunkturdaten vor allem aus Europa und dem einstigen Boomland China mehren“, sagt Handelsblatt-Finanzmarktanalyst Ulf Sommer. Doch: „Etliche Dax-Konzerne haben im ersten Halbjahr ihre Ertragsprognosen angehoben.“ Darunter Henkel, die Deutsche Telekom, Eon, RWE, Adidas, BMW und die Commerzbank. Was diese bunte Mischung eint, verrät Sommer in der neuen Folge von Handelsblatt Today. Außerdem: Heilbronn ist bekannt als die Stadt des Weins. Doch künftig könnte der Ort in Baden-Württemberg sich auch mit Künstlicher Intelligenz einen Namen machen. Die Stadt soll zum größten KI-Zentrum Europas werden. Wie das gelingen soll und wie der Wirtschaftsstandort Deutschland davon profitieren soll, erklärt KI-Reporterin Larissa Holzki im Podcast. Hier geht es zum Artikel: KI-Zentrum und Aleph Alpha verkünden Partnerschaft Exklusives Angebot für Handelsblatt Today Hörer/innen: Testen Sie das digitale Handelsblatt 3 Monate mit 30% Rabatt und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
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Aug 28, 2023 • 29min

Kindergrundsicherung: So sieht der Ampel-Kompromiss aus / Schwankungen an den Rohstoffmärkten belasten deutsche Firmen

Handelsblatt Today vom 28.08.2023 „Die neue Kindergrundsicherung kommt“, verkündete Bundesfamilienministerin Lisa Paus (Grüne) am Montag sichtlich stolz in der Bundespressekonferenz. Damit endet ein langwieriger Streit in der Ampel-Koalition. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD), Finanzminister Christian Lindner (FDP) und Paus haben sich auf Mehrausgaben von zunächst etwa 2,4 Milliarden Euro ab 2025 verständigt. „Ganz grundsätzlich lässt sich sagen, dass das ein wichtiger Schritt ist, um für arme Kinder hierzulande mehr zu tun“, sagt Hauptstadtkorrespondentin Heike Anger im Podcast. Bisher sei das Angebot sehr unübersichtlich. Zukünftig sollen deshalb alle familienpolitischen Leistungen gebündelt werden. Außerdem sei ein umfassender Datenabgleich geplant. Das müsse technisch aber erst noch umgesetzt werden. Mit Blick auf die Kabinettsklausur der Ampel-Koalition am Dienstag in Meseberg sei seit der Einigung klar, dass der Weg für das Wachstumschancengesetz nun frei ist. In dem Sinne sei „alles wieder auf Harmonie getrimmt“, meint Anger. Bisher hatte die Familienministerin den Vorschlag von Lindner blockiert. Außerdem erklärt Schweiz-Korrespondent Jakob Blume, wieso deutsche Unternehmen zunehmend unter den Nachwehen der extremen Schwankungen an den Rohstoff- und Energiemärkten in den Vorjahren leiden. Exklusives Angebot für Handelsblatt Today Hörer/innen: Testen Sie das digitale Handelsblatt 3 Monate mit 30% Rabatt und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
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Aug 27, 2023 • 27min

Sind Alphabet, Amazon, Nvidia & Co. zu teuer? Die größten US-Tech-Aktien im Kennzahlen-Check

Handelsblatt Today Extended vom 27.08.2023 Die fünf größten Technologieunternehmen der Welt sind an der Börse fünfmal so viel wert wie alle 40 Dax-Werte zusammen. Es handelt sich dabei um Alphabet, Amazon, Apple, Microsoft und Nvidia. Doch die Aktien der Unternehmen sind auch entsprechend teuer. Handelsblatt-Finanzmarktanalyst Ulf Sommer hat die Tech-Riesen einem Kennzahlen-Check unterzogen. „Wirklich preiswert ist aktuell keiner der großen fünf“, sagt Sommer in der neuen Folge von Handelsblatt Today Extended. Trotz der hohen Bewertungen würden die Aktienkurse seit Jahren jedoch immer weiter steigen. Mit welchen Argumenten jeder der fünf Technologieriesen überzeugt und auf welche Schwächen Anleger achten sollten, erfahren Sie im Podcast. **Alle Teile unseres Podcast-Specials „Achtung, Totalverlust!“ **Teil 1: Was hinter der Firma „Shopwithme“ steckt Teil 2: Wie Fake-Broker im Internet arglose Anleger um ihr Geld bringen Teil 3: Velvet Autoinvest – wenn Algorithmen Geld verbrennen Teil 4: Daytrading – wenn der Reiz zur gefährlichen Sucht wird Teil 5: Stornofalle im Versicherungsvertrieb – OVB-Mitarbeiter leben von Provisionen auf Pump Exklusives Angebot für Handelsblatt Today Extended-Hörer:nnen: Testen Sie das digitale Handelsblatt 3 Monate mit 30% Rabatt und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
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Aug 25, 2023 • 27min

Achtung, Totalverlust! Stornofalle im Versicherungsvertrieb – OVB-Mitarbeiter leben von Provisionen auf Pump

Handelsblatt Today Spezial vom 25.08.2023 „Jetzt wirst Du mehrfacher Millionär!“ Dieser Gedanke packte Daniel Precht, als er vor einigen Jahren seinen Beruf als Animateur gegen den des Finanzberaters bei der OVB eintauschte. In dem Hotel, in dem er damals angestellt war, warb ihn ein OVB-Mitarbeiter für den Job an. Sein Ja zum Berufswechsel und der Traum vom großen Geld kosteten Daniel am Ende über 8000 Euro. Das liegt an einer Regelung, die sich im Vertrag zwischen der OVB und ihren Mitarbeitern versteckt: der Stornohaftung. Handelsvertreter der OVB – so lautet die juristische Bezeichnung der Mitarbeiter in derartigen Strukturvertrieben – vertreiben Finanzprodukte wie Lebensversicherungen an Kunden. Für jeden abgeschlossenen Vertrag bekommen sie eine Provision. Kündigt der Kunde den Vertrag jedoch vor Ablauf einer gewissen Frist, muss der Handelsvertreter die Provision zurückzahlen. Das Problem ist: Wer wie Daniel hauptberuflich für die OVB arbeitet, lebt in der Regel allein von diesen Provisionen – und damit von Vorschüssen, die erst nach Jahren wirklich verdient sind. Rücklagen bilden konnte Daniel kaum. Sein Erspartes für die Altersvorsorge fiel der Stornoregelung zum Opfer: „Es war wirklich existenziell, im Jugendjargon, stellenweise mega-, megakrass.“ Die ganze Geschichte – und vier weitere – gibt es von Montag bis Freitag bei Handelsblatt Today. Teil 1 hören Sie hier: Was hinter der Firma „Shopwithme“ steckt Teil 2 hören Sie hier: Wie Fake-Broker im Internet arglose Anleger um ihr Geld bringen Teil 3 hören Sie hier: Velvet Autoinvest – wenn Algorithmen Geld verbrennen Teil 4 hören Sie hier: Daytrading – wenn der Reiz zur gefährlichen Sucht wird Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
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Aug 25, 2023 • 17min

Ist Deutschland wirklich „der kranke Mann Europas“? Stimmung in Unternehmen verschlechtert sich weiter

Handelsblatt Today vom 25.08.2023 Deutschland kommt nicht von der Stelle. Das zeigt ein wichtiger Wirtschaftsindikator, den das Statistische Bundesamt am Freitag veröffentlicht hat: Das Bruttoinlandsprodukt stagnierte im zweiten Quartal. Zwar schrumpft die Wirtschaft damit aktuell nicht mehr und ist die technische Rezession vorerst abgewendet. Die Stimmung in deutschen Unternehmen verschlechtert sich aber dennoch, wie der Ifo-Geschäftsklimaindex belegt. Das Ifo-Institut meldete am Freitag den vierten Rückgang in Folge. Im Rahmen der Umfrage befragt das Institut jeden Monat rund 9000 Unternehmen dazu, wie sie ihre aktuelle Geschäftslage beurteilen und welche Erwartungen sie für die kommenden sechs Monate haben. Aktuell kommen aus allen Branchen negative Signale. „Die Baubranche ist am stärksten getroffen. Die ist in einer Rezession – und da sticht insbesondere der Wohnungsbau hervor“, sagt Klaus Wohlrabe, Leiter der Ifo-Konjunkturumfragen, in der neuen Folge von Handelsblatt Today. Im Podcast spricht er über die Kernprobleme des Landes und potenzielle Heilmittel für den vermeintlich „kranken Mann Europas“. Der Begriff, mit dem die britische Zeitschrift „Economist“ Deutschland um die Jahrtausendwende bezeichnet hatte, machte zuletzt anlässlich des neuen Titelcovers des Magazins die Runde. Exklusives Angebot für Handelsblatt Today Hörer/innen: Testen Sie das digitale Handelsblatt 3 Monate mit 30% Rabatt und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
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Aug 24, 2023 • 21min

Achtung, Totalverlust! 110.000 Euro Verlust durch Daytrading – wenn der Reiz vom schnellen Geld zur Sucht wird

Handelsblatt Today Spezial vom 24.08.2023 Kurzfristig auf Währungen, Rohstoffe und Aktien wetten und dadurch schnell hohe Gewinne machen: Daytrading klingt für viele Anleger verlockend. Auch Deniz, der eigentlich anders heißt, folgte dem Reiz – und wurde süchtig. Am Ende verlor er rund 110.000 Euro. „Der klassische Lauf des Spielsüchtigen fing bei mir bei binären Optionen an“, erzählt Deniz im Podcast. Unter Daytrading versteht man den Handel mit Finanzprodukten innerhalb eines Tages. Da Kursschwankungen in einer so kurzen Zeitspanne in der Regel sehr gering sind, setzen Daytrader Hebelgeschäfte ein, um einen nennenswerten Gewinn zu erzielen. Die meisten kaufen deshalb keine direkten Basiswerte, sondern handeln mit Derivaten. Binäre Optionen, mit denen auch Deniz gehandelt hat, gelten als besonders riskante Derivate und sind für Privatanleger bei EU-Brokern seit 2018 verboten. Der Psychiater Stefan Gutwinski erklärt im Podcast, wieso Menschen süchtig nach Daytrading werden können: „Wenn ich einen erfolgreichen Trade habe, dann habe ich im Gehirn eine kurze Dopamin-Ausschüttung. Und die führt zu einem wohligen Glücksgefühl – am Anfang auf jeden Fall.“ Die ganze Geschichte – und vier weitere – gibt es von Montag bis Freitag bei Handelsblatt Today. Teil 1 hören Sie hier: Was hinter der Firma „Shopwithme“ steckt Teil 2 hören Sie hier: Wie Fake-Broker im Internet arglose Anleger um ihr Geld bringen Teil 3 hören Sie hier: Velvet Autoinvest: Wenn Algorithmen Geld verbrennen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

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