Handelsblatt Today – Der Finanzpodcast mit News zu Börse, Aktien und Geldanlage

Solveig Gode, Nicole Bastian, Sandra Groeneveld, Nele Dohmen, Anis Mičijević, Ben Mendelson
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Oct 23, 2023 • 33min

Bis zu acht Prozent Rendite: Das sind die Dividenden-Könige im Dax / Wieso das Kliniksterben auch Chancen birgt

Handelsblatt Today Die Dividendenrenditen vieler Einzelaktien haben in den vergangenen Monaten deutlich zugelegt. Doch dafür verantwortlich sind nicht etwa höhere Dividendenzahlungen, sondern Kursverluste. Das zeigt, dass Anleger die Dividende eines Unternehmens nicht nur in Bezug auf den Kurs bewerten sollten – sondern auch darauf schauen müssen, ob ein Unternehmen seine Ausschüttungen insgesamt stabil hält. Börsenexperte Ulf Sommer erklärt im Podcast, welche der 40 Dax-Konzerne mit Blick auf Geschäftsaussichten, Gewinnperspektiven und die Dividendenpolitik gute Bedingungen erfüllen – und wieso. „Drei Aktien haben ihre Dividenden seit mehr als einem Jahrzehnt nicht mehr gesenkt“, so Sommer. „Zugleich haben diese Aktien eine sehr hohe Dividendenrendite von mehr als 4,5 Prozent. Dennoch sei Vorsicht geboten. Lesen Sie hier mehr dazu… Außerdem erklärt Hauptstadtkorrespondent Jürgen Klöckner, wieso in Deutschland so viele Krankenhäuser wie noch nie zahlungsunfähig sind. Dabei erklärt Klöckner, wieso Schließungen auch große Chancen bergen – und welche Folgen die Krankenhausreform von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach zukünftig haben dürfte. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerin und Hörer: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
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Oct 21, 2023 • 19min

Lohnt sich jetzt der Einstieg bei den größten Dax-Verlierern? Vier Aktien im Turnaround-Check

Handelsblatt Today Extended Durch den Corona-Crash 2020 haben viele Aktien börsennotierter Dax-Konzerne an Wert verloren. Die meisten konnten sich inzwischen davon erholen. Die Kurse einiger Titel haben sich seither sogar verdoppeln oder gar verdreifachen können – darunter etwa Commerzbank und Mercedes. Doch vier der 40 Dax-Aktien konnten nicht von der Rally profitieren und haben an Wert verloren: Dazu zählen Vonovia, Zalando, Adidas und Bayer. „Durchaus zu Recht“, sagt Börsenexperte Ulf Sommer in der aktuellen Folge Handelsblatt Today Extended. „Denn all diese Werte schieben Probleme von größerer, mittelgroßer oder kleinerer Natur vor sich her.“ Vonovia etwa leide unter einem „sehr toxischen Gemisch“ aus Gründen. Neben rasant steigenden Zinsen und Materialpreisen gebe es zu wenig Fachkräfte. Die ganze Branche stecke in der größten Krise seit Jahrzehnten. Ganz anders sei es beim Online-Versandhändler Zalando. Dort sei enttäuschte Wachstumshoffnung das Kernproblem. Auch beim Sportartikel-Hersteller Adidas seien die Verluste auf falsche Strategien des Konzerns zurückzuführen. Zudem habe das Desaster in der Zusammenarbeit mit dem Rapper Kanye West „sehr, sehr hohe Verluste beschert“. Der Pharmariese Bayer hingegen kämpfe vor allem mit Milliardenabschreibungen auf das nach wie vor umstrittene Glyphosat-Geschäft – und mit einer hohen Verschuldung. Durch die verhältnismäßig günstigen Einstiegspreise bärgen die sehr niedrigen Kurse der vier Dax-Verlierer aber auch Potenzial. Was genau Anleger zur Profitabilität, Aktienbewertung und weiteren wichtigen Kennzahlen der Dax-Konzerne wissen sollten, erläutert Sommer im Podcast im Detail. Mehr zum Thema lesen Sie hier. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today Extended-Hörerin und Hörer: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
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Oct 20, 2023 • 22min

BASF unter Druck: Ist die Dividende in Gefahr? / Strom und Gas: Wer beim Tarifwechsel über 1000 Euro im Jahr sparen kann

BASF gehört zu den Dividendenkönigen im deutschen Leitindex. Der weltgrößte Chemiekonzern ist neben der Allianz und DHL das einzige Dax-Unternehmen, das seine Dividende seit mehr als einem Jahrzehnt nicht gesenkt hat. Das letzte Mal war dies 2009 der Fall. Außerdem bieten BASF-Aktien eine hohe Dividendenrendite von mehr als sieben Prozent. Zuletzt zahlte der Konzern 3,40 Euro pro Aktie. Insgesamt beliefen sich die Ausschüttungen auf rund drei Milliarden Euro. Daher erwarten die Aktionäre von BASF auch für dieses Jahr mindestens eine Dividende auf Vorjahresniveau. Doch für die Ludwigshafener wird es immer schwerer diese Erwartung zu erfüllen. Die konjunkturelle Lage ist schlecht und insbesondere die Chemiebranche hat weltweit mit Überkapazitäten und Preisdruck zu kämpfen. Das spürt auch BASF: Im zweiten Quartal gab es einen kräftigen Gewinneinbruch. Auch die Zahlen für das dritte Quartal, die am 31. Oktober präsentiert werden sollen, dürften ernüchternd ausfallen. Hinzukommen milliardenschwere Investitionsvorhaben in den kommenden Jahren. Theresa Rauffmann aus dem Handelsblatt-Unternehmensressort erklärt im Podcast, wie BASF trotz dieser Herausforderungen seine Dividenden und Investitionen sichern will. Mehr zum Thema lesen Sie hier. Außerdem spricht Catiana Krapp aus dem Handelsblatt-Energieteam darüber, für wen es sich aktuell lohnt den Strom- oder Gasanbieter zu wechseln. Mehr zum Thema lesen Sie hier. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerin und Hörer: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
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Oct 19, 2023 • 36min

Wie sich der Nahe Osten nach dem Raketeneinschlag positioniert / China könnte Deutschland bei Biotech und Kfz überholen

Die Schuldfrage um den Raketeneinschlag in ein Krankenhaus in Gaza konnte bislang nicht abschließend geklärt werden. Während die USA die Schuld beim palästinensischen Islamischen Dschihad sehen, halten die arabischen Länder und auch die Türkei öffentlich an der Aussage fest, der Angriff sei von Israel ausgegangen. Das Entsetzen und der Protest in diesen Ländern ist angesichts der hohen Opferzahl groß – ebenso wie der Zorn auf den vermeintlichen Verursacher Israel. Doch könnten sich dadurch auch die Kräfte in den arabischen Ländern zugunsten der Palästinenser verschieben? „Der Druck der Straße ist ganz klar da“, sagt Nahostexperte Eckart Woertz vom Leibniz-Institut für Globale und Regionale Studien (Giga). Er erörtert im Podcast, wie die Chancen dafür stehen und welche Auswirkungen es hätte, wenn sich die arabischen Regierungen in der Region stärker für die palästinensische Seite engagieren würden. Außerdem: China könnte in den Bereichen Biotechnologie und Kfz bald innovativer sein als Deutschland. Das zeigt eine aktuelle Auswertung des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln. Berlin-Korrespondentin Dana Heide ordnet ein, wie viel China inmitten der Immobilienkrise davon am Ende wirklich hat. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerin und Hörer: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
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Oct 18, 2023 • 33min

Eskalation in Gaza treibt Preise für Gold und Öl nach oben / Der 250-Milliarden-Dollar-Absturz von Biontech und Moderna

Sie waren die Gewinner der Corona-Krise: Biontech und Moderna. Doch seit dem Ende der Pandemie und dem Beginn der großen Impfmüdigkeit lässt sich mit Corona-Impfstoffen nicht mehr das ganz große Geld verdienen. Die Hersteller senken ihre Jahresziele und kündigen milliardenschwere Abschreibungen an. An der Börse wird das bestraft und so sacken die Aktien der Impfstoffhersteller deutlich ab. Die Marktkapitalisierung von Biontech ist seit dem Rekordhoch im August 2021 von knapp 109 Milliarden Dollar auf rund 23 Milliarden Dollar geschrumpft. Ein Minus von rund 80 Prozent. Beim US-Konkurrenten Moderna ging der Börsenwert im gleichen Zeitraum sogar von rund 196 Milliarden Dollar auf 33 Milliarden Dollar runter. Das entspricht einem Minus von mehr als 83 Prozent. Zusammen haben sie rund 250 Milliarden Dollar an Börsenwert eingebüßt. Doch was könnte der nächste Umsatzbringer nach dem Corona-Impfstoff werden? Das erklärt Markus Manns, Senior Portfolio Manager bei Union Investment. Außerdem spricht Martin Greive, stellvertretender Leiter des Handelsblatt-Hauptstadtbüros, über die Auswirkungen des Raketeneinschlags in ein Krankenhaus in Gaza-Stadt. Kommentar: Wenn jemand Fortschritte in Nahost erzielen kann, dann Joe Biden Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerin und Hörer: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
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Oct 17, 2023 • 26min

EU will US-Cloud-Dienste einschränken – warum das uns alle betrifft / Markt für Büroimmobilien bricht dramatisch ein

Handelsblatt Today Die EU-Agentur für Cybersicherheit arbeitet an einer Zertifizierung für sichere Cloud-Anbieter. Offiziell geht es darum, die Cybersicherheit zu erhöhen und den möglichen Datenmissbrauch zu verhindern. Gleichzeitig deutet einiges darauf hin, dass es bei dieser Debatte weniger um Cybersecurity als vielmehr um Industriepolitik nach französischer Prägung geht. So ordnet Brüssel-Korrespondent Carsten Volkery die Lage im Podcast vor allem als Vorstoß der französischen Regierung ein. „Die Dominanz der amerikanischen Anbieter, die, glaube ich, zwei Drittel des europäischen Markts ausmachen, ist manchen Politikern ein Dorn im Auge und ganz besonders den Franzosen.“ Dabei sind die potenziellen Kosten immens: Das European Center for International Political Economy schätzt die Kosten allein für die deutsche Wirtschaft auf bis zu 130 Milliarden Euro. Dabei hängt der genaue Betrag von der Frage ab, für welche Wirtschaftsbereiche die Einschränkung gelten soll. Diese Entscheidung soll am Ende den Mitgliedstaaten obliegen. Außerdem: Seit Jahresbeginn sind die Transaktionen bei Büroimmobilien um 76 Prozent gesunken. Wir analysieren, warum. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerin und Hörer: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
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Oct 16, 2023 • 32min

Was würde ein Machtwechsel in Polen für die EU bedeuten? / Wieso Selbstständige trotz Konjunktur-Krise Hoffnung schöpfen

Handelsblatt Today Während die deutsche Wirtschaft insgesamt weiter schwächelt, stabilisiert sich das Geschäftsklima von Soloselbstständigen und Kleinstunternehmern. Zu diesem Ergebnis kommt das Ifo-Institut in seinem neusten Geschäftsklimaindex für Selbstständige. Der Index stieg im September auf minus 14,4 Punkte – nach minus 19,9 im August. Die Gründe für die Erholung erläutert Fachreferentin Katrin Demmelhuber im Podcast. Die Stabilisierung auf „niedrigem Niveau“ stehe laut Demmelhuber im Gegensatz zur Gesamtwirtschaft. Die Unzufriedenheit der Selbstständigen mit ihren laufenden Geschäften sei spürbar zurückgegangen, da sich die Auftragslage verbessert und der Umsatz etwas stabiler entwickelt habe als in den Vormonaten. Selbstständige würden oft schneller auf Veränderungen reagieren und die Auswirkungen unmittelbarer spüren, während größere Unternehmen möglicherweise zeitverzögert reagieren. Der schwierigere Zugang zu Krediten aber stelle Selbstständige aktuell vor Herausforderungen. Außerdem erläutert Handelsblatt-Redakteur Roman Tyborski mit Blick auf die Parlamentswahlen in Polen, was ein möglicher Machtwechsel für die EU bedeuten könnte. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerin und Hörer: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
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Oct 13, 2023 • 38min

Droht der Wall Street ein Crash wie 1987? / Sartorius-Aktie bricht ein / China verharrt am Rande einer Deflation

In den USA schlägt aktuell die Stunde der Crash-Propheten. Grund ist unter anderem ein deutlicher Anstieg der Renditen bei zehnjährigen US-Staatsanleihen. Die kletterten vor kurzem auf über 4,8 Prozent und damit den höchsten Stand seit 16 Jahren. Einen ähnlichen Chartverlauf hatte es vor dem sogenannten Schwarzen Montag am 19. Oktober 1987 gegeben, als der Dow Jones um mehr als 20 Prozent abstürzte. Doch warum sind derart hohe Anleiherenditen überhaupt gefährlich für den Aktienmarkt? Wie wahrscheinlich ist es wirklich, dass sich ein Crash wie der von 1987 nun wiederholt? Und wie können sich Anlegerinnen und Anleger bestmöglich auf ein Worst-Case-Szenario vorbereiten? Diese und viele weitere Fragen beantwortet Wall-Street-Reporter Markus Koch im Podcast. Außerdem spricht Co-Host Gustav Müllender mit dem China-Korrespondenten Martin Benninghoff darüber, warum die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt am Rande einer Deflation verharrt. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerin und Hörer: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
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Oct 12, 2023 • 28min

Israel-Krieg: Die Rolle des Irans / Pipeline-Leck in der Ostsee: Wie sicher ist unsere Gasversorgung?

Für den Angriff der islamistischen Hamas auf Israel machen viele den Iran mitverantwortlich. Einer von ihnen ist Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD). In seiner Regierungserklärung sagte er am Donnerstag, es gebe zwar keine Belege für eine operative Unterstützung der Hamas durch das Regime in Teheran. „Aber uns allen ist klar: Ohne iranische Unterstützung über die letzten Jahre wäre die Hamas zu diesen präzedenzlosen Angriffen auf israelisches Territorium nicht fähig gewesen.“ Das glaubt auch Azadeh Zamirirad, stellvertretende Forschungsgruppenleiterin für Afrika und den Mittleren Osten bei der Stiftung Wissenschaft und Politik. Dabei sieht sie den Iran und die Hamas als Teil eines Netzwerks, das den israelischen Staat ablehnt und bekämpft – und zu dem auch die libanesische Hisbollah oder die Huthi-Rebellen aus dem Jemen zählten. Dabei sei schon länger zu beobachten, dass diese Gruppen verstärkt zusammenarbeiten. „Die Gefahr eines regionalen Flächenbrands ist sehr, sehr hoch.“ Außerdem: Nach einem Pipeline-Leck zwischen Finnland und Estland sind die Gaspreise deutlich gestiegen. Wie sehen die Aussichten für den Winter aus? Handelsblatt-Reporterin Catiana Krapp ordnet die Lage ein. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerin und Hörer: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
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Oct 11, 2023 • 28min

Birkenstock-IPO in New York / FMC-Aktie fällt zweistellig / Israel-Krieg, Zinsen und Inflation lasten auf Aktienmarkt

Handelsblatt Today Toxisch ist nicht nur die ein oder andere zwischenmenschliche Beziehung, sondern auch das Gemisch von negativen Faktoren, die derzeit auf dem Aktienmarkt lasten. Und auch die 300-Punkte-Rally des Dax vom Dienstag sollte nicht darüber hinwegtäuschen, dass der deutsche Leitindex immer noch deutlich unter seinem Rekordhoch notiert, das er Ende Juli erreicht hatte. Damals stand er noch bei rund 16.470 Punkten. Handelsblatt-Börsenexperte Ulf Sommer erklärt in der neuen Folge von Handelsblatt Today, welche negativen Faktoren einer nachhaltigen Erholung im Weg stehen – sowohl aus Sicht der Charttechnik als auch mit Blick auf Fundamentaldaten. Der Israel-Krieg ist hier als neuer Faktor dazugekommen: „Reflexartig stiegen am Montag die Öl- und Goldpreise“, sagt Sommer. „Hier drückt sich die große Verunsicherung darüber aus, ob und wer neben Israel und den Palästinensern noch in den Krieg hineingezogen werden könnte.“ Außerdem spricht Corporate-Finance-Korrespondent Arno Schütze über den IPO des Sandalenherstellers Birkenstock in New York, und Handelsblatt-Finanzredakteur Andreas Neuhaus nennt die Gründe für den Absturz der Aktie von Fresenius Medical Care. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Today-Hörerin und Hörer: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

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