

So techt Deutschland - der ntv Tech-Podcast
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'Deutschland im digitalen Abseits' oder 'Wir verlieren den Anschluss an China oder die USA'. So klingt es häufig, wenn über Digitalisierung, Künstliche Intelligenz oder Kryptowährungen gesprochen oder geschrieben wird. Aber verschlafen wir wirklich die großen Trends? In "So techt Deutschland" haken die ntv-Moderatoren Frauke Holzmeier und Andreas Laukat bei Gründern, Investoren, Politikern und Unternehmern nach, wie es um den Technologie-Standort Deutschland bestellt ist. Dieser Podcast wird vermarktet durch die Ad Alliance: audio-sales@ad-alliance.de.Alle Folgen finden Sie in der ntv App, bei RTL+, Amazon Music, Apple Podcasts, Spotify und im RSS-Feed.Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/sotechtdeutschland+++ Dieser Podcast wird vermarktet durch die Ad Alliance: audio-sales@ad-alliance.de ++++++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++
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Nov 27, 2019 • 37min
PWC will Nachhaltigkeit messbar machen
Eine "Social Zone", ein "Living Room" oder auch die "Ideation Lounge" - in der 34. Etage des PWC-Towers in Frankfurt am Main vergessen Besucher schnell, dass sie bei einer der größten Wirtschaftsprüfungsgesellschaften und Unternehmensberatungen der Welt gelandet sind. Deutschlandchef Ulrich Störk ist stolz auf das "Experience Center", in dem es darum geht, neue digitale Lösungen zu finden "und da hilft eine Arbeitsumgebung, die Kreativität fördert", erzählt Störk. Lösungen, die am Ende den Kunden von PWC weiterhelfen. Ein 3D-Drucker ist da nur ein Beispiel. Software-Entwickler, Mediziner oder auch Ingenieure lassen hier gemeinsam die Köpfe rauchen.
Denn der Wandel ist da und geht auch an PWC nicht spurlos vorbei. Der Klimawandel etwa beschäftigt auch Unternehmensberater und Wirtschaftsprüfer. Nachhaltiges Wirtschaften muss messbar werden. Deswegen ist PWC Teil der "Value Balancing Alliance". Es geht darum Beiträge, die Unternehmen in ökologischer oder auch sozialer Hinsicht leisten auch in einer Bilanz messbar zu machen. Das sei "mehr als nur ein Hype, es ist eine absolute Notwendigkeit, das umzusetzen. Schauen Sie sich die ganzen Diskussionen um Fridays for Future und CO2-Neutralität an", sagt Ulrich Störk. Deswegen sei es gut, dass bei der "Value-Balancing-Alliance" die Wirtschaft voran gehe: "Zum Regulator zu schauen und zu warten, bis der einem was vorgibt", wäre der falsche Weg.
Auf reines Politik-Bashing will sich Störk ohnehin nicht einlassen. Es komme auch auf die Unternehmen und die Bürger an. Wenn er dafür ein Beispiel sucht, muss er nur vor die eigene Haustür gehen. In seinem 3000-Seelen-Dorf wird derzeit die Einführung des Mobilfunkstandards 5G diskutiert. Die Menschen hätten es "selbst in der Hand, über ihr Schicksal zu entscheiden", erzählt der Manager. Denn die 5G-Masten werden nur kommen, wenn die Mehrheit dafür stimmt. Viele Menschen sorgen sich, haben zum Beispiel Angst vor Strahlung. Deswegen müsse die Politik für Transparenz sorgen. Aber eben nicht nur die Politik: "Es ist die Aufgabe aller, die hier auch Wirtschaft betreiben, diese Aufklärung voranzutreiben", mahnt Störk in "So techt Deutschland" an.
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Nov 21, 2019 • 33min
Ein Milliarden-Startup aus digitalen Post-it-Notes
Das Startup Celonis kann keine Garage als Startpunkt vorweisen. Stattdessen war eher die Bäckerei Nominacher im bayerischen Forstern die Grundlage für das milliardenschwere deutsche Einhorn. "Es war auf jeden Fall ein spannender Ablauf", sagt Gründer Bastian Nominacher ganz trocken im oberbayerischen Akzent in "So techt Deutschland". Statt später einmal das Familienunternehmen zu übernehmen, studierte er Finanzwirtschaft und gründete mit zwei Kommilitonen Celonis – ein Startup, das derzeit 2,5 Milliarden Euro wert ist.
Als Antrieb für die Entscheidung nennt Bastian Nominacher seine "Passion für die Technologie". Sein Vater habe ihn immer unterstützt: "Wir haben zu Hause noch eine Festplatte, die ist so dick wie zwei große Bücher mit zehn Megabyte. Ein Unternehmen zu gründen, war nie mein Ziel." Aber das Projekt habe so viele Kunden begeistert, dass man die Gründung am Ende vorantreiben musste.
Celonis betreibt sogenanntes "Process Mining". Dabei werden Daten aus IT-Systemen von Unternehmen durch einen Algorithmus so aufbereitet, dass die Prozesse sichtbar und transparent werden. Man könnte es auch als digitalen Unternehmensberater bezeichnen: "Unsere Hauptwettbewerber sind die Hersteller von Post-it-Notes."
Der größte Erfolg von Celonis sei, dass alle Prozesse darstellbar sind: IT-Prozesse, betriebswirtschaftliche oder auch Produktionsprozesse. Ob man nun den Ablauf des Brötchenbackens analysiere oder hochkomplexe Prozesse in einem Industriebetrieb: "Heute nutzen über 20 verschiedene Industrien, viele der größten Unternehmen der Welt, unsere Lösung für hunderte Anwendungsfälle." Dazu gehört auch eine Großbäckerei. Und so schließt sich der Kreis für Bastian Nominacher, der den Sprung geschafft hat aus der Bäckerfamilie ins Milliardenbusiness.
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Nov 13, 2019 • 39min
Teufel geht offline in die Zukunft
Köln ist bereits Nummer sechs. Gemeint ist der sechste Store, den Lautsprecher Teufel eröffnet hat. Der Mittelständler verabschiedet sich vom reinen Digitalangebot und widmet sich dem klassischen Ladengeschäft mit Produkten zum Anfassen. Teufel habe gelernt "wie fantastisch es ist, diese Nähe zum Kunden haben", erzählt Sascha Mallah. Er ist seit 2016 Co-Geschäftsführer bei Teufel. Bislang geht das Konzept "Analogisierung" auf, auch durch Humor: Wer im Laden einen etwas größer geratenen Lautsprecher kauft, kann sich eine Sackkarre leihen, um die Beute ins Auto zu bringen. "Die Karre ist natürlich gebrandet", lacht Mallah.
Bis 2021 will das Unternehmen insgesamt zwölf Stores eröffnen, aber bei aller Euphorie ist klar: Ladengeschäfte sind ein teures Unterfangen. Möglich macht die Offline-Expansion ein französischer Investor. Naxicap Partners hat Teufel im vergangenen Jahr übernommen und unterstützt die Strategie, denn Mallah glaubt: "Die Innenstädte sterben gar nicht aus, sie verändern sich." Wenn eine Marke, die sonst nur online zu haben sei, auf einmal in einem Store anzuschauen ist, sei es für Kunden ein Grund mal wieder in die Fußgängerzone zu gehen.
An die Umsätze aus dem Onlinehandel werden die stationären Geschäfte nicht herankommen, da macht sich auch Mallah keine Illusionen. Deswegen heißt es: Produktpalette erweitern und neue Zielgruppen ansprechen. Frauen zum Beispiel. Aber keine Sorge, pinke Lautsprecher werde es nicht geben.
Zwar hat Teufel inzwischen einen französischen Eigentümer, das Unternehmen stehe dennoch zu Deutschland. "Allerdings hat man in vielen Bereichen gar keine Möglichkeit mehr, allumfassend zu arbeiten, weil viele Bereiche in Deutschland gar nicht mehr existieren", sagt Mallah. Was er damit meint, erzählt er in "So techt Deutschland".
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Nov 6, 2019 • 49min
Quantenwirtschaft statt Kapitalismus
Wer trifft die Entscheidungen in unserem Leben? Wir selbst oder Algorithmen? Und was macht das mit der Wirtschaftsordnung oder gleich der ganzen Gesellschaft? Technologien wie künstliche Intelligenz zwingen uns dazu, solch komplexe Fragen zu beantworten. Anders Indset sieht darin seinen Arbeitsauftrag. Irgendwann hatte der gebürtige Norweger genug vom "Hardcore-Kapitalismus" und handelte: Er widmete sich der Philosophie und verbindet sie mit Technologie und Wissenschaft.
Das ist alles andere als einfach. Moderne Technik verändert fast alle Bereiche unseres Lebens, während der Mensch immer weiter in den Hintergrund rückt: "Wir haben junge Männer, die ein Jahr Vaterschaftsurlaub nehmen und nach Außen mit materiellen Gütern suggerieren: Alles ist super. Und dann fressen sie Antidepressiva wie bekloppt", klagt Indset an.
Gleichzeitig kennt uns die Technik mittlerweile besser als wir selbst: "Wir reagieren nur auf Algorithmen", warnt Indset. Schon bald könnte es passieren, dass unser Smartphone einen Tisch im Restaurant reserviert, bevor wir überhaupt darüber nachgedacht haben, ob das eine gute Idee sein könnte. Deshalb hält es Indset für wichtig, dass der Mensch zurück in die Mitte rückt - im Privaten wie im Beruflichen. "Wir brauchen Menschen, die wissen, wie man lernt." Das sei wichtig, um nicht zum Zombie zu werden.
Doch Anders Indset verteufelt neue Technologien nicht. Im Gegenteil. "Wenn wir technologisch richtig rangehen, können wir Unfassbares leisten", ist er überzeugt. Das gilt auch für den Kampf gegen den Klimawandel. Warum Firmen darüber nachdenken sollten, Philosophen einzustellen und warum die Quantenwirtschaft den klassischen Kapitalismus ablösen sollte, verrät Anders Indset in "So techt Deutschland" und in seinem aktuellen Buch "Wildes Wissen".
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Oct 30, 2019 • 37min
Ist Mediamarkt-Saturn noch zu retten?
Nils Seebach war früher Investmentbanker, jetzt investiert er in Startups und hilft anderen Firmen dabei, die Digitalisierung zu verstehen. Das Problem vieler Unternehmen: Die meisten denken am Anfang zu groß, "während sie selbst noch die Kundenbestellungen per Fax bekommen", sagt Seebach. Seine Hauptaufgabe sieht er deshalb scherzhaft in der "Erwachsenenbildung".
Dass Tech-Unternehmen in Deutschland erfolgreich und groß werden können, zeige About You. Die Otto-Group-Tochter hat es auch mit der Hilfe von Nils Seebach geschafft, den Verkauf von Klamotten im Netz neu zu denken. Letztlich "könnten sie auch Schrauben verkaufen", meint der Digital-Experte. Das Maß aller Dinge im Onlinehandel sei aber immer noch Amazon: Man müsse es sich als Einzelhändler heute gut überlegen, einen eigenen Onlineshop zuzulegen. Es sei fast "logischer zu akzeptieren, dass man einen Kunden nicht mehr besitzen, sondern nur noch von einer der US-Plattformen mieten kann."
Wie man es nicht machen sollte, zeige in Deutschland der kriselnde Elektronikhändler Mediamarkt-Saturn. Seebach sieht keine Möglichkeit, das Unternehmen zu retten. Die Idee, dass Kunden im Netz Ware bestellen und sie in einem der Läden abholen können, hält der Digital-Experte für Quatsch: Ich kann es nicht anfassen und muss auch noch in die Innenstadt fahren, um es abzuholen".
Was die Politik tun könne, damit Deutschland bei der Digitalisierung nicht abgehängt wird? Die Finger weglassen, meint Seebach. Das Einzige, was aus politischer Sicht wirklich Sinne mache, sei, für ein flächendeckendes Handynetz zu sorgen, erzählt er in "So techt Deutschland".
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Oct 23, 2019 • 38min
Wo ist der deutsche Masterplan für KI?
Der Ansatz ist gut, bei der Umsetzung gibt es aber Luft nach oben – so betrachtet Jörg Bienert die KI-Strategie der Bundesregierung: "Wenn ich mit einer Schrotflinte im Halbdunkeln versuche, etwas zu erlegen, dann wird es halt schwierig."
Bienert ist Vorsitzender des Bundesverbandes Künstliche Intelligenz und Chef eines Unternehmens, das seinen Kunden bei der Integration von KI hilft. Er hat also einen guten Überblick über die Branche. Großkonzerne wie Bosch haben bereits eigene Data-Science-Abteilungen und forschen fleißig in dem Bereich. Im Mittelstand ist KI dagegen oft noch Neuland, sodass "man da teilweise wirklich noch Aufklärungsarbeit leisten muss".
An dieser Stelle kommen Startups ins Spiel. Zusammen mit dem KI-Verband fordert Bienert, dass junge Unternehmen, die sich mit Machine Learning, Deep Learning und Co beschäftigen, mehr Geld bekommen. Sie können dabei helfen, das Wissen aus der Forschung in die reale Wirtschaft zu bringen und so letztlich den Standort Deutschland attraktiver machen. Als Beispiel nennt Bienert das Quantencomputer-Projekt von Google: "Das wird von einem Deutschen geleitet." Welche Punkte er in seinem Masterplan für KI noch angehen würde, erzählt er in "So techt Deutschland".
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Oct 16, 2019 • 34min
Silvan Rath macht Chefs noch erfolgreicher
Jeder kennt den Klassiker von Michael Gorbatschow: "Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben". Aber auch ein Frühstart kann erhebliche Konsequenzen haben, nicht nur im Sport. Silvan Rath kann das bestätigen. Sein erstes Startup sollte Autofahrern helfen, einen freien Parkplatz zu finden. Vor sechs Jahren war die Zeit aber noch nicht reif für eine Park-App. "Da wollte keiner für zahlen", zieht der Gründer Bilanz. Bald darauf war das Startup Geschichte. Beim zweiten Versuch lief es besser: Predict.io konnte Rath erfolgreich verkaufen.
Mittlerweile hilft er erfolgreichen Firmenchefs, noch erfolgreicher zu werden. "Ganz häufig müssen sie nicht einen neuen Skill lernen. Häufig müssen sie etwas verlernen, was sie die ganze Zeit machen". Zum Beispiel, immer und überall zu zeigen, wie clever sie sind. Oder dass sie jeden Kampf gewinnen wollen. Am Ende gehe es da oben immer darum, dass man sich auch selbst verändert. Wie das funktionieren kann, verrät Silvan Rath in der neuen Folge von "So techt Deutschland".
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Oct 9, 2019 • 40min
Lösen Startups die falschen Probleme?
Enkelfähig, Kopföffner. Noch nie gehört? Für Stephan Grabmeier sind diese Begriffe Alltag, er will damit die Welt verbessern. In seinem Buch "Future Business Kompass" schlägt er vor, wie wir mit globalen Herausforderungen wie Klimawandel und sozialer Ungleichheit umgehen sollten. Komplette Branchen stehen vor einem Umbruch.
"Ich bin enttäuscht, und das ist eigentlich noch kein Ausdruck", sagt Grabmeier. Ordnungspolitisch müsse mehr passieren. Aber auch die Unternehmen, vor allem die Tech-Szene, müsse ran: "Wir lösen oft Probleme, die es gar nicht gibt", kritisiert er. Schaut man nach Europa, wo es um den nächsten Lieferservice mit Drohnennutzung geht, "fragst du dich wirklich schon: Haben wir nichts anderes mehr zu tun?". Innovationen in Afrika, zum Beispiel, seien anders, essenzieller.
Grabmeier hinterfragt auch den Fokus vieler Unternehmen auf Wachstum, nachhaltige Innovationen sollten in den Vordergrund rücken. Dass sich etwas ändert, zeigen Greta Thunberg und die Fridays-for-Future-Bewegung. Und die Jugendlichen sind nicht allein: Inzwischen gebe es auch die Entrepreneurs for Future, erzählt der Autor: "Die Industrie und viele Wirtschaftsunternehmen gehen auf die Barrikaden." Was sie fordern, erzählt Stephan Grabmeier in der neuen Folge von "So techt Deutschland".
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Oct 2, 2019 • 43min
Das Startup-Labor der europäischen Raumfahrt
Frank Salzgebers erste Begegnung mit Steve Jobs war schwierig. Schuld waren die Klamotten des deutschen Ingenieurs. Salzgeber trug einen Dreiteiler, der vom damaligen Apple-Chef mit Argwohn beäugt wurde. Ein Kollege wollte beide vorstellen: "Frank is from Europe" - "I see" war die knappe Antwort von Jobs.
Trotzdem war die Zeit bei Apple einprägsam, auch für seine heutige Karriere bei der Europäischen Weltraumagentur Esa. Dort leitet Frank Salzgeber den Technology Transfer und das Innovationsmanagement: Er sucht Startups, die Weltraumtechnologien nutzen und in unseren Alltag bringen wollen. Das "passiert so ein bisschen nicht in der Öffentlichkeit", sagt Salzgeber. "Eigentlich schade."
Pro Jahr unterstützen er und sein Team 200 Firmen. Wenn die scheitern, liegt es selten an der Technologie - eher an den Gründern, erzählt Salzgeber. Trotzdem liegt die Überlebensrate seiner Startups bei 86 Prozent. Und damit "zu hoch", findet Salzberger. Denn die Zahl zeigt, "dass wir nicht genügend Risiko eingehen". Das gelte auch für Deutschland generell.
In der neuen Folge von "So techt Deutschland" ermutigt der Investor den Staat deshalb, mehr Aufträge an Startups zu vergeben, um junge Unternehmen zu fördern. Denn wenn das nicht passiert, "wandern unsere schlauen Köpfe ab".
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Sep 25, 2019 • 35min
Wunder oder Terminator - wer hat Angst vor KI?
"Im Bereich Künstliche Intelligenz gibt es viele Begriffe, die ganz großes Kopfkino hervorrufen", sagt Aljoscha Burchardt in der neuen Folge von "So techt Deutschland". Als Wissenschaftler am Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz muss er die Dinge deshalb regelmäßig ins Verhältnis setzen. Nur weil eine Maschine etwas gelernt hat, wisse sie noch lange nicht, was das bedeutet.
Auf falsche Erwartungen trifft das Mitglied der KI-Kommission der Bundesregierung auch in der Unternehmenswelt. "Zu uns kommen Firmen und sagen: Ich brauche jetzt so eine KI", sagt Burchardt. Die müssten erst einmal aufgeklärt werden, dass es so einfach nicht ist. "Die denken, da kommt so eine Wunderzauberkiste rein, die gute Fragen stellt und gleich beantwortet."
Trotzdem ist er über jedes KI-Engagement in Deutschland froh. Denn häufig fehle die Dynamik. Während wir über Ethik und KI diskutieren, werde in den USA einfach entschieden. Die Gefahr, dass dann andere die Standards festlegen, sei groß, warnt Burchardt: "Dann kaufen wir uns irgendwann Datenschutz aus China und Ethik aus den USA oder umgekehrt."
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