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Podcast über Freie Software und Freie Gesellschaft
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Oct 22, 2025 • 45min
CIW156 - StudioLink
CIW - Folge 156 - 22.10.2025 - StudioLinkWir begrüssen alle angehenden Podcaster:innen zur Folge 156 von "Captain it's Wednesday", dem Podcast über Freie Software und Freie Gesellschaft von GNU/Linux.ch, aufgenommen am 21. Oktober von Sebastian Reimers und Ralf Hersel. In dieser Folge sprechen wir über StudioLink, das beliebte Aufnahmewerkzeug für Podcasts.HausmitteilungenWenn ihr euch Verbesserungen beim Podcast oder auf GNU/Linux.ch wünscht, sagt uns bitte Bescheid. Wir freuen uns, sinnvolle Wünsche zugunsten der Community umzusetzen.Thema: StudioLinkBegrüssung und Vorstellung von SebastianWas ist StudioLink und welche Organisation steckt dahinter?StudioLink gibt es in vielen Ausprägungen; welche sind das?Wie funktioniert StudioLink technisch?Welche Lösung würdest Du Podcastern empfehlen?Warum ist die letzte stabile Version vom Juli 2021.Wie sieht die aktuelle Entwicklung von StudioLink aus?Welche Pläne für das Produkt (oder andere) gibt es für die Zukunft?Wie können sich Interessierte an der Entwicklung oder finanziell beteiligen?VerabschiedungOutroEuer Feedback ist uns wichtig. Ihr könnt uns über Matrix, Mastodon oder per E-Mail erreichen. Die Adressen findet ihr auf unserer Webseite.GNU/Linux.ch ist ein Magazin, in dem die Community für die Community interessante Artikel erstellt und im Podcast darüber diskutiert. Helft mit, die Infos für die Community zu bereichern. Wie das geht, erfahrt ihr hier.Quellenhttps://studio-link.de/https://mix.studio.link/

Oct 15, 2025 • 37min
CIW155 - Apptainer
CIW - Folge 155 - 15.10.2025 - ApptainerWir begrüssen alle Hörerinnen und Hörer zur Folge 155 von "Captain it's Wednesday", dem Podcast über Freie Software und Freie Gesellschaft von GNU/Linux.ch, aufgenommen am 11. Oktober von Götz und Ralf Hersel. In dieser Folge sprechen wir über ein sicheres, portables und benutzerfreundliches Containersystem.HausmitteilungenKI-Suche bei GNU/Linux.chThema: ApptainerWas ist Apptainer: Paketiere Software auf deinem Laptop, rechne auf dem HPC Cluster und publiziere den Code für Reproduzierbarkeit https://www.nature.com/articles/533452a in einer Datei.Aus der Dokumentation:Verifizierbare ReproduzierbarkeitVerifizierbare SignaturVerschlüsseltes PublizierenIntegration (Zugriff auf Netzwerk, Dateisystem, Beschleuniger) über IsolationAlles in einer unveränderlichen DateiEinfache Sicherheitsmodell: Im Container bist du der gleiche Nutzer*in wie auf dem HostBauen eines Containers:Mit einem Definition-File (.def) auf Basis verschiedener Quellen (Docker, Apptainer, ...) eigenen Apptainer bauen.Erzeuge ein Verzeichnis und passe es in der Shell an.Erzeuge weitere Images die das ursprüngliche Image alternieren.Verwenden des Containers:ShellScriptServicesErweiterbar durch Plugins.Unterstützt MPI (Message Passing Interface) über verschiedene Compute-NodesRichtlinien über Netzwerk, eingebundene Verzeichnisse und Rechenressourcen sind einfach zu übergeben.Checkpointing: Speichere einen Apptainer während dieser läuft und starte diesen in dem Zustand später neu.OutroEuer Feedback ist uns wichtig. Ihr könnt uns über Matrix, Mastodon oder per E-Mail erreichen. Die Adressen findet ihr auf unserer Webseite.GNU/Linux.ch ist ein Magazin, in dem die Community für die Community interessante Artikel erstellt und im Podcast darüber diskutiert. Helft mit, die Infos für die Community zu bereichern. Wie das geht, erfahrt ihr hier.Quellenhttps://apptainer.org/Weitere Quellen im Text

Oct 8, 2025 • 42min
CIW154 - E-ID und VÜPF
CIW - Folge 154 - 08.10.2025 - E-ID und VÜPFWir begrüssen alle Hörerinnen und Hörer zur Folge 154 von "Captain it's Wednesday", dem Podcast über Freie Software und Freie Gesellschaft von GNU/Linux.ch, aufgenommen am 6. Oktober von Kire und Ralf Hersel. In dieser Folge sprechen wir über aktuelle Arbeiten und Erfolge der Digitalen Gesellschaft Schweiz.HausmitteilungenkeineThema: Aktuelle Arbeiten und Erfolge der Digitalen Gesellschaft Schweiz - E-ID und VÜPFBegrüssung und Vorstellung von KireWas ist und macht die Digitale Gesellschaft Schweiz?Mit der Annahme des E-ID-Gesetzes habt ihr einen grossen Erfolg eingefahren. Was habt ihr dafür geleistet?Die Abstimmung zur E-ID ist 50:50 ausgegangen. Was macht die DigiGes mit ihren eigenen Bedenken und den Bedenken der anderen 50 %? Stichworte:ÜberidentifikationUnverknüpfbarkeitOpen Source (Quellcode des Ausstellungsprozesses)Schleichender E-ID-ZwangProfilbildungNach der Arbeit, ist vor der Arbeit. Mit der Verordnung über die Überwachung des Post- und Fernmeldeverkehrs (VÜPF) versucht Bundesrat Beat Jans als Leiter des Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartements und ehemaliger Vizepräsident der Sozialdemokratischen Partei der Schweiz, das Parlament über den Verordnungsweg zu umgehen. Worum geht es konkret?Fügt diese Verordnung dem Schweizer Datenstandort Schaden zu? Firmen, wie Proton, Threema und Nym drohen mit Wegzug. Proton investiert derweil in Deutschland und Norwegen. Golem titelt: "Die Schweiz zerlöchert ihren Datenschutz". Wie ordnest Du das ein und was unternimmt die DigiGes in diesem Fall?Welche weiteren Themen liegen der DigiGes am Herzen?Wie vernetzt seid ihr in der Schweiz und in Europa?In welchen Formen kann man die DigiGes unterstützen?VerabschiedungOutroEuer Feedback ist uns wichtig. Ihr könnt uns über Matrix, Mastodon oder per E-Mail erreichen. Die Adressen findet ihr auf unserer Webseite.GNU/Linux.ch ist ein Magazin, in dem die Community für die Community interessante Artikel erstellt und im Podcast darüber diskutiert. Helft mit, die Infos für die Community zu bereichern. Wie das geht, erfahrt ihr hier.Quellenhttps://www.digitale-gesellschaft.ch/https://www.digitale-gesellschaft.ch/2025/09/29/ein-erfolg-der-digitalen-zivilgesellschaft-ja-zum-e-id-gesetz/https://www.digitale-gesellschaft.ch/2025/08/14/campax-und-digitale-gesellschaft-fordern-stopp-der-vuepf-verschaerfung-ueber-15000-unterschriften-gegen-den-ueberwachungsstaat/https://www.golem.de/news/ueberwachung-die-schweiz-zerloechert-ihren-datenschutz-2509-200325.htmlhttps://dnip.ch/2025/08/27/e-id-explained-teil-1-wieso-und-wie/https://dnip.ch/2025/08/28/e-id-explained-teil-2-wie-funktioniert-sie/https://dnip.ch/2025/09/08/e-id-explained-teil-3-jugendschutz-und-anonymitaet/

Oct 1, 2025 • 39min
CIW153 - Haben wir die Jugend verloren?
CIW - Folge 153 - 01.10.2025 - Haben wir die Jugend verloren?Wir begrüssen die Jugend zur Folge 153 von "Captain it's Wednesday", dem Podcast über Freie Software und Freie Gesellschaft von GNU/Linux.ch, aufgenommen am 30. September von Lioh Möller und Ralf Hersel. In dieser Folge sprechen wir über die verlorene Jugend für Freie Software.HausmitteilungenGemeinnützigkeit des Vereins GNU/Linux.ch wurde von der Kantonalen Finanzdirektion abgelehnt. Begründung:"Der Verein ist ein kollaboratives Schreibprojekt und bietet Wissen von der Community für die Community an. Der Verein hat sich somit primär der Wissensvermittlung und Netzwerktätigkeit verschrieben. Hierbei handelt es sich um ideelle Aktivitäten, weil damit auch Selbsthilfe, persönliche und/oder wirtschaftliche Interessen der Beteiligten verfolgt werden. Das Vorliegen einer ideellen Tätigkeit steht einer Steuerbefreiung entgegen und schliesst diese aus."Thema: Hat Freie Software die Jugend verloren?TheseJugendliche interessieren sich weniger für Freie Software als ältere Semester. Der Altersdurchschnitt bei den Anwender:innen und generell in der Community verschiebt sich immer mehr zu den älteren Personen.AnalyseEs gibt zahlreiche Aussagen zur Verwendung von Open-Source-Software bei Jugendlichen. Diese betreffen vor allem die Förderung digitaler Mündigkeit, den chancengleichen Zugang zur digitalen Welt sowie die Entwicklung von IT-Kompetenzen und Medienkompetenz. Wichtige Aspekte sind dabei:Digitale Mündigkeit und SouveränitätNiederschwelliger Zugang und ChancengleichheitFörderung von KompetenzenSoziale und ethische AspekteDazu gibt es praktische Beispiele:Open-Source-Software findet Anwendung in Schulprojekten, Lernumgebungen und selbst entwickelten Jugend-Apps. Beispiele reichen von speziell auf Jugendliche zugeschnittenen Collaboration-Tools bis hin zu Bewerbungs-Apps und Lernplattformen.Insgesamt wird Open-Source-Software als wichtiges Werkzeug für die digitale Bildung und Selbstbestimmung Jugendlicher betrachtet und in vielen Bildungsrichtlinien und Förderprogrammen ausdrücklich empfohlen.Es gibt bisher keine öffentlich zugänglichen, breit angelegten Zahlen, die belegen, dass die Open-Source-Community überwiegend aus älteren Menschen besteht oder „veraltet“ ist. Auch aktuelle Berichte und Studien aus dem Jahr 2025 widersprechen dem Eindruck, dass ausschliesslich ältere Personen in der Community aktiv sind.Der „Open Source Monitor 2025“ als relevante Markterhebung zur Situation von Open-Source in Deutschland enthält keine konkreten Altersstatistiken über die Community-Mitglieder. Die repräsentativen Befragungen richten sich meist an Unternehmen und Behörden, nicht an die Altersstruktur der freiwilligen Entwicklerinnen und Entwickler oder User.Die Open-Source-Initiativen berichten regelmässig über Nachwuchsarbeit, Mentoring und die Gewinnung neuer, insbesondere jüngerer Mitglieder. In internationalen Communities und bei Veranstaltungen wie FOSDEM, KubeCon und diversen Digital-Initiativen wird gezielt auf die Beteiligung junger Entwicklerinnen und Entwickler geachtet. Programme zur Förderung von Frauen und unterrepräsentierten Gruppen zeigen, dass die Community bestrebt ist, breiter und jünger zu werden.Strategien wie „Digitale Schweiz 2025“ und spezielle Community-Programme setzen sich explizit für die Einbindung aller Altersgruppen ein und fördern den generationenübergreifenden Wissensaustausch. Auch in Schulen und bei Ausbildungsträgern wird Open-Source gezielt gefördert, um jüngere Generationen anzusprechen und für den Gedanken der offenen Zusammenarbeit zu gewinnen.Daten zur Entwicklung des Durchschnittsalters in Open-Source-Communities über die Zeit sind rar und meist nur indirekt vorhanden. Übergreifende Studien oder Zeitreihen, die speziell das Alter der Community-Mitglieder erfassen, existieren kaum.Laut der schweizerischen OSS-Studie werden Open-Source-Communities sowohl von etablierten Praktikern als auch zunehmend von jüngeren Akteurinnen und Akteuren geprägt. In den letzten zwei Jahrzehnten ist international eine größere Durchmischung der Altersgruppen zu beobachten, da Open-Source als Lern- und Entwicklungsplattform für Studierende, Berufseinsteigerinnen und Auszubildende zunehmend attraktiv ist.Mit dem vermehrten Einsatz von Open-Source in Schulen, Universitäten und Start-ups hat sich die Community signifikant verjüngt. Projekte und Initiativen wie "Google Summer of Code" und gezielte Nachwuchsförderung haben dazu beigetragen, dass das Durchschnittsalter der aktiven Mitglieder im internationalen Vergleich stagniert oder sogar sinkt.Liegen wir mit unserer These völlig falsch?Die Datenlage ist knapp und stützt sich fast vollständig auf Studien von öffentlichen Einrichtungen und Branchenverbänden . Niemand hat die Jugendlichen gefragt. Nun kann man zwischen Nutzung und Mitwirkung unterscheiden.Plattformen wie GitHub, GitLab oder Bitbucket speichern keine Altersdaten der Nutzer, daher basieren Altersanalysen meist auf indirekten Methoden wie Umfragen, die jedoch selten nach spezifischen Rollen differenzieren.In vielen technologischen Organisationen und Communities zeigt sich häufig eine jüngere Altersgruppe bei Einsteigern, also solchen, die als Mitwirkende neu dazukommen.Erfahrene Rollen wie Maintainer oder Core Developer, die langfristige Verantwortung für die Projekte haben, tendieren dazu, durchschnittlich älter zu sein. Dies kann durch jahrelange Erfahrung und Fachwissen bedingt sein.Das Durchschnittsalter von aktiven Open-Source-Entwicklern wird oft im Bereich der 20- bis 40-Jährigen angenommen, mit einem leichten Anstieg bei besonders verantwortungsvollen Rollen.Sinnvoll wäre eine Umfrage an Schulen, welche Bedeutung Freie Software für Schüler:innen hat, und zwar bei der Nutzung, wie auch bei der Mitwirkung. Dafür böten sich ein paar einfache Fragen an:Sagen Dir die Begriffe Freie Software oder Open-Source-Software etwas?Wie wichtig ist Dir Deine digitale Freiheit?Nutzt Du auf Deinen Geräten (PC, Notebook, Smartphone) Freie Software?Sagt Dir Linux etwas?Kennst Du das Fediverse?Welche Messenger verwendest Du?Über welche Formate und Kanäle kann man Dich abholen?OutroEuer Feedback ist uns wichtig. Ihr könnt uns über Matrix, Mastodon oder per E-Mail erreichen. Die Adressen findet ihr auf unserer Webseite.GNU/Linux.ch ist ein Magazin, in dem die Community für die Community interessante Artikel erstellt und im Podcast darüber diskutiert. Helft mit, die Infos für die Community zu bereichern. Wie das geht, erfahrt ihr hier.Quellenhttps://www.bmb.gv.at/Themen/schule/zrp/dibi/foss.htmlhttps://borg-ibk.tsn.at/it/warum-open-source-softwarehttps://www.educa.ch/sites/default/files/2020-11/whitepaper-open-source.pdfhttps://gnulinux.ch/freie-software-freie-schulenhttps://impact-sowi.univie.ac.at/faecher/kultur-und-sozialanthropologie/jugendliche-werden-zu-expertinnen-der-app-entwicklung/https://jugendarbeit.digital/produkte/jugendapp/https://www.bitkom.org/Studienberichte/2025/Open-Source-Monitorhttps://opensource.org/blog/driving-open-source-forward-make-your-impact-in-2025https://datenschutz.law/ratgeber/strategie-digitale-schweiz-2025-so-will-der-bundesrat-die-schweiz-digitalisierenhttps://digital.swiss/de/aktionsplan/massnahme/open-source-community-of-practicehttps://www.oss-studie.ch/assets/pdfs/OSS-Studie2024.pdf

Sep 24, 2025 • 56min
CIW152 - Delta Chat
CIW - Folge 152 - 24.09.2025 - Delta ChatWir begrüssen alle Chatter zur Folge 152 von "Captain it's Wednesday", dem Podcast über Freie Software und Freie Gesellschaft von GNU/Linux.ch, aufgenommen am 17. September von Holger Krekel und Ralf Hersel. In dieser Folge sprechen wir über Delta Chat.HausmitteilungenkeineThema: Über das E-Mail-Protokoll chatten mit Delta ChatBegrüssung und Vorstellung von HolgerWas ist Delta Chat?Wie ist die merlinux GmbH in Freiburg organisiert?Ist Delta Chat das einzige Produkt der merlinux GmbH?Wie schätzt Du den Messenger-Markt ein? (WhatsApp, Signal, Telegram, Threema, Matrix, ...)Welche Motivation steckt hinter Delta Chat?Warum habt ihr euch für E-Mail Protokolle entschieden?Welche Vorteile bietet Delta Chat gegenüber den anderen Messengern?Unter welchen Einschränkungen leidet ihr aufgrund der E-Mail Protokolle? (Audio-/Video-Konferenzen)Wie sehen die Pläne für die Weiterentwicklung von Delta Chat aus?Wie kann man bei Delta Chat mitarbeiten oder euch unterstützen?VerabschiedungOutroEuer Feedback ist uns wichtig. Ihr könnt uns über Matrix, Mastodon oder per E-Mail erreichen. Die Adressen findet ihr auf unserer Webseite.GNU/Linux.ch ist ein Magazin, in dem die Community für die Community interessante Artikel erstellt und im Podcast darüber diskutiert. Helft mit, die Infos für die Community zu bereichern. Wie das geht, erfahrt ihr hier.Quellenhttps://delta.chat/de/

Sep 17, 2025 • 38min
CIW151 - Orgdown
CIW - Folge 151 - 17.09.2025 - OrgdownWir begrüssen alle Leichtschreiber zur Folge 151 von "Captain it's Wednesday", dem Podcast über Freie Software und Freie Gesellschaft von GNU/Linux.ch, aufgenommen am 15. September von Karl Voit und Ralf Hersel. In dieser Folge sprechen wir über leichtgewichtige Auszeichnungssprachen.HausmitteilungenDer Podcast erscheint nicht mehr zwingend wöchentlich.Thema: Leichtgewichtige AuszeichnungssprachenBegrüssung von Karl: Wer bist Du, was machst Du?Dein Hauptinteresse gilt PIM, also Personal Information Management. Was ist das und warum?Was sind Auszeichnungssprachen und weshalb beschäftigst du dich damit?Einschub:John Grubers Markdown SyntaxPandocs MarkdownGithub Markdown SyntaxCommon MarkMultiMarkdownWarum ist Markdown ein Disaster?Was macht Orgdown besser?Welchen Zugang zu Orgdown gibt es für Anwender:innen?Verabschiedung von KarlOutroEuer Feedback ist uns wichtig. Ihr könnt uns über Matrix, Mastodon oder per E-Mail erreichen. Die Adressen findet ihr auf unserer Webseite.GNU/Linux.ch ist ein Magazin, in dem die Community für die Community interessante Artikel erstellt und im Podcast darüber diskutiert. Helft mit, die Infos für die Community zu bereichern. Wie das geht, erfahrt ihr hier.QuellenÜber Karl: https://karl-voit.at/about/ inklusive Mastodon-LinkPersönlicher Background: IT, IT Sicherheit, Personal Information Management (PIM), Themen rund um Privatsphäre, freie Software (FOSS), FOSS Community und FOSS-Events.Karl ist unter anderem auch im Vorstand von graz.social, einem Verein zur Förderung ethischer Digitalkultur: https://info.graz.social/Alle öffentlichen Auftritte von Karl: https://karl-voit.at/clippings/ -> Vorträge, Workshops, Presseartikel, Radiobeiträge, Podcast-Episoden, Vorlesungen, ...Der Blog-Artikel mit der Herleitung, weshalb Markdown ein Problemfall darstellt und wie man dem Problem begegnet: https://karl-voit.at/2025/08/17/Markdown-disaster/Syntax-Ebene: auf welche Art tippt man Überschriften, Hervorhebungen, Links, Listen, ...Orgdown -> the LML syntax of Emacs Org-modeDer Startschuss der Idee zur EmacsConf21: https://emacsconf.org/2021/talks/org-outside/Mein Artikel zum Startschuss: https://karl-voit.at/2021/11/27/orgdown/Die OD-Projektseite: https://gitlab.com/publicvoit/orgdown/OD-Levels: https://gitlab.com/publicvoit/orgdown/-/blob/master/doc/Orgdown-Levels.org?ref_type=headsOD-Tool-Support außerhalb von GNU Emacs: https://gitlab.com/publicvoit/orgdown/-/blob/master/doc/Tool-Support.orgTool-Ebene: welche Software hilft wie beim effizienten Arbeiten mit bestimmten Datei-FormatenKarls Motivationsartikel zum Thema Org-mode (in Emacs)https://karl-voit.at/orgmode/https://karl-voit.at/2020/01/20/start-using-orgmode/Blogartikel zu diversen Themen, wie man Org-mode-Features im Emacs verwendet:https://karl-voit.at/2019/09/25/using-orgmode/Alle Emacs-getaggten Artikel: https://karl-voit.at/tags/emacs/Karl interessiert sich generell für Themen rund um Personal Information Management (PIM):https://karl-voit.at/tags/pim/Karls Definition von PIM: "Wie man sich und seine Daten organisiert"Karl bloggt über PIM, hat Vorlesungen gehalten (FH St.Pölten, TU Graz), plant ein PIM-Buch: keine schnöden Softwareempfehlungen, sondern langfristiges Wissen und Einstellungen über Hilfe zur Selbsthilfe.Karls selbstprogrammierte PIM-Werkzeuge kann man finden auf:https://github.com/novoid/ und dann kamen neue Projekte nur noch auf:https://gitlab.com/publicvoit/ und dann kamen neue Projekte nur noch auf:https://codeberg.org/publicvoitKarls Doktorarbeit zum Thema lokales Dateimanagement mit Tags/Schlagworten:https://karl-voit.at/tagstore/en/papers.shtml -> tagstoreSeine aktuelle Dateinamagement-Methode mit Tags: https://karl-voit.at/managing-digital-photographs/ -> filetagsKarls statische Bloglösung (Orgdown -> HTML mit Python): https://github.com/novoid/lazyblorg

Aug 27, 2025 • 48min
CIW150 - Überall KI
CIW - Folge 150 - 27.08.2025 - Überall KIWir begrüssen alle natürlichen Intelligenzen zur Folge 150 von "Captain it's Wednesday", dem Podcast über Freie Software und Freie Gesellschaft von GNU/Linux.ch, aufgenommen am 25. August von Joël Schurter und Ralf Hersel. In dieser Folge sprechen wir über die Nutzung von KI-Anwendungen.HausmitteilungenEnde des SommerlochsThema: Nutzung von KI-AnwendungenEthik, Recht und NotwendigkeitIn den Kommentaren zu meinem letzten Wochenend-Artikel fragte ein Leser, wie viel Energie die Analyse des Geburtstagsbriefs benötigt hat. Meine Antwort lautete 0.34 Wh und, dass sein Kommentar ca. 0.30 Wh benötigt hat. Einerseits halte ich den Hinweis auf überhöhten Energieverbrauch für berechtigt; wir kennen ihn aus der Krypto-Geld-Debatte (Bitcoin-Mining) oder aus der Flugscham-Diskussion. Andererseits führt die einseitige Moralkeule (bzw. solche rhetorische Fragen) zu rein gar nichts. Ich könnte genauso gut fragen, wie viel Energie es kostet, drei Bananen beim Kauf in eine Plastiktüte zu stecken, oder ob die Autofahrt mit nur einer Person im Wagen energetisch sinnvoll ist, usw.Sinnvoller finde ich ökologische Fussabdruck-Rechner. Anstatt Einzelaspekte im Sinne des Whataboutisms hervorzuheben, erhält man damit ein umfassendes Bild des persönlichen CO2-Verbrauchs. Einen reinen Energie-Rechner habe ich nicht gefunden, aber ein CO2-Rechner kommt dem nahe, weil die Gestehungskosten für den Energieverbrauch häufig mit der CO2-Belastung korrelieren. Hier ist ein fiktives Beispiel, um das deutlich zu machen: "Ich habe kein Auto, heize meine Wohnung auf maximal 19 Grad und verpacke meine Einkäufe in selbst mitgebrachten Behältern. Da mir KI-Abfragen wichtig sind, lasse ich dafür die Meiler brennen. Insgesamt beträgt mein Energieverbrauch nur die Hälfte von deinem."Ein anderer Aspekt ist das Urheberrecht. Die meisten der grossen KI-Buden scheren sich einen Dreck um das Urheberrecht und versuchen ihr Crawling aller Inhalte mit Fair Use zu rechtfertigen. Falls dieses Argument vor Gericht keine Aussicht auf Erfolg hat, werden vereinzelt Verträge mit grossen Inhaltsschöpfern (z.B. Zeitungsverlagen) abgeschlossen. Die Inhalte von GNU/Linux.ch sind vollständig in die KI-Modell eingeflossen, weil wir uns nicht dagegen gewehrt haben und, weil unsere Inhalte unter der CC-BY-SA Lizenz stehen. Einige KI-Anbieter (z.B. Perplexity) kommen der Creative Commons Pflicht zumindest insoweit entgegen, dass GNU/Linux.ch als Quelle genannt wird. Grundsätzlich ist der Klau von geschützten Inhalten ein ungelöstes Problem, insbesondere wegen der ökonomischen Rechtsungleichheit: Versuch doch mal, als kleiner Content-Provider gegen KI-Big-Tech zu klagen.Die Frage nach der Notwendigkeit kann immer mit ja oder nein beantwortet werden. Das hat nichts mit KI zu tun, sondern bezieht sich auf alle technologischen Neuerungen. Alles, was geht, wird auch verwendet. Da sollten wir uns nichts vormachen. ABC-Waffen sind geächtet, trotzdem werden sie verwendet. Es gibt Moratorien für gen-manipulierte Pflanzen und Lebewesen: Dolly das Schaf winkt euch zu. Falls Menschen sich mit einer Geschwindigkeit von über 100 km/h fortbewegen, werden sie sofort sterben. Die Frage nach der Notwendigkeit ist irrelevant. Selbstverständlich kann man mit einem Feuer in einer Höhle und einem saftigen Mastodon-Braten überleben, wenn da nicht die Kopfschmerzen wären, denen man mit einer Aspirin-Tablette Abhilfe schaffen kann.GrundlagenKI-Systeme bestehen aus mehreren Komponenten bzw. Prozessschritten. Folgende Darstellung ist stark vereinfacht und dient lediglich dazu, einen groben Überblick zu geben.Der Begriff "Künstliche Intelligenz" ist irreführend, weil darin keine Intelligenz ersichtlich ist. Bessere Begriffe sind "Grosse Sprachmodelle (LLM)" oder "Künstliche neuronale Netzwerke (KNN)".Ein KNN hat eine Architektur, die (ganz allgemein gesagt) die Neuronen und Synapsen eines biologischen Gehirns imitiert. Darin gibt es eine Eingabeschicht, beliebig komplizierte Zwischenschichten und eine Ausgabeschicht. Jede Schicht besteht aus technischen Zellen, die viele Eingaben entgegennehmen und zu einem Ausgabewert verarbeiten. Die Zellen der verschiedenen Schichten sind multiple miteinander verbunden.Diese Architektur wird mit Trainingsdaten gefüttert. Die Trainingsdaten beinhalten alles, was ihr euch vorstellen könnt, z.B. das gesamte Internet. Die Eingabe der Trainingsdaten führt zu Ergebnissen in der Ausgabeschicht. Diese Ausgaben werden mit gewünschten Ergebnissen verglichen. Die Abweichung zwischen Wunsch und Wirklichkeit wird zur Kalibrierung des KNNs verwendet (Rückkopplung). Dieser Vorgang heisst Training und wird so lange wiederholt, bis die Wahrscheinlichkeit von korrekten Ausgaben gut genug ist. Die in den Schichten gespeicherten Werte bilden das KI-Modell, z.B. GPT-5. Die Trainingsphase ist beendet.Nun kann das Modell befragt werden; diesen Vorgang nennt man Inferenz. Auf eine Eingabe folgt jetzt eine Ausgabe, die statistisch gut genug ist. Das Verhältnis zwischen Ein- und Ausgabe ist nicht deterministisch, sondern statistisch.Bei den grossen Sprachmodellen (LLM) bedeutet das, dass für jedes eingegebene Wort (eigentlich Token) das nächstwahrscheinliche Wort ausgegeben wird, und so weiter, bis die komplette Antwort erstellt wurde.Solche Modelle sind nicht vorhersagbar, nicht nachvollziehbar, schlecht korrigierbar, anfällig für falsche (bzw. unerwartete) Ergebnisse (Halluzinationen), aber überzeugend formuliert.AnwendungsfälleKommerzielle und wissenschaftliche Anwendungszwecke lassen wir einmal ausser Acht. Wir sprechen nicht über Finanzdatenanalyse, Krebs-Erkennung oder das Finden neuer Materialverbindungen.Unterscheiden lassen sich die bewusste und die eingebettete Anwendung von KI-Werkzeugen.Die eingebettete Nutzung entzieht sich oft der eigenen Kontrolle oder Entscheidung, weil man sie unter Umständen gar nicht bemerkt. Hier sind einige Beispiele:Vorgefertigte Antworten in Chat-Programmen, z.B. MS-TeamsBild-Optimierung in Kamera-Apps von SmartphonesVorauswahl bei StellenbewerbungenServices zum Übersetzen oder für die RechtschreibkorrekturMusik-Vorschläge bei Spotifyum nur einige zu nennenHäufige Anwendungsfälle bei der bewussten Nutzung von KI sind:Chat-BotsMulitmedia-Generierung (Bilder, Audio, Video)Text-to-Speech, Speech-to-TextCode-GenerierungWeb-SucheWerkzeuge auf dem PC und SmartphoneWir haben uns für diese Podcastfolge ausschliesslich auf Chat-Bots konzentriert und drei Testfälle angewandt. Alle Testfälle würde man in eine normale Websuche eher nicht eingeben:Komplexe Frage: "Kann Kalifornien aus den USA austreten?"Logik-Frage: "Eva hat zwei Schwestern und drei Brüder. Wie viele Schwestern hat ihr Bruder Adam?"Mathematik: "Wie viele f enthält das Wort Dampfschifffahrtsgesellschaft?"Ralf hat diese Chat-Apps auf dem Smartphone und dem PC ausprobiert. Ich habe mich bei keinem der Chat-Bots angemeldet:PerplexityFrage 1: Korrekte und verständliche Antwort mit 18 Quellenangaben.Frage 2: Falsche Antwort ohne Begründung.Frage 3: Korrekte Antwort mit 9 Quellenangaben.ClaudeFrage 1: Korrekte, aber etwas kurze Antwort und ohne Quellenangaben.Frage 2: Falsche Antwort mit einer schwachsinnigen Begründung.Frage 3: Falsche Antwort mit unvollständiger Begründung.Copilot (GPT-5 Modell)Frage 1: Unzureichende Antwort mit zu wenigen Quellenangaben.Frage 2: Falsche Antwort mit kurzer und debiler Begründung.Frage 3: Korrekte Antwort: 5 F (langes Reasoning)Mistral - Le ChatFrage 1: Korrekte, aber zu kurze Antwort ohne Quellenangaben.Frage 2: Korrekte Anwort mit einer kurzen und schlüssigen Begründung.Frage 3: Falsche Antwort ohne Begründung.Proton - LumoFrage 1: Sehr gute Antwort, aber leider ohne Quellenangaben; auch nicht auf Nachfrage.Frage 2: Korrekte Antwort mit narrensicherer Begründung.Frage 3: Korrekte Antwort mit klarer Begründung.Ralf steht mit ChatGPT auf Kriegsfuss, weshalb ich das Ergebnis des OpenAI-Chatbots hier nur widerwillig nenne.ChatGPTFrage 1: Unzureichende Antwort ohne Quellenangaben.Frage 2: Falsche Antwort ohne Begründung.Frage 3: Falsche Antwort ohne Begründung.Ralfs FazitIch weise darauf hin, dass mein kleiner Test keinen Anspruch auf Vollständigkeit und wissenschaftliche Methoden erhebt. Es ist eine subjektive Momentaufnahme mit lebensfernen Fragen, ohne die Einstellmöglichkeiten der Chat-Bots zu berücksichtigen. Meine Gewinner sind:Lumo, weil es alle Fragen korrekt beantwortet hat, anonym befragt werden kann, von einem vertrauenswürdigen Anbieter stammt (Proton Mail). Leider fehlen die Quellenangaben.Perplexity, weil es immer Quellenangaben gibt und die Antworten meistens gut sind.Mistral, weil es auf eigene, europäische Modelle setzt.Der Looser ist OpenAIs ChatGPT. Insbesondere das aktuelle Modell GPT-5 ist gequirlte Kacke (sorry). Da stimmt nichts.Ausserdem sei gesagt, dass es hier nur um Sprachanfragen ging. Beim Generieren von Bildern, Musik und Videos können die grossen Anbieter bessere Ergebnisse liefern. Doch lag ausserhalb des Umfangs dieser Podcast-Folge.Joëls FazitChatGPT lieferte bei mir (Plusversion) bei allen drei Fragen eine korrekte Antwort, wobei bei der Frage 1 ebenfalls keine Quellen geliefert wurde - dafür gibt es aber auch den Recherche-Modus.Tatsächlich scheint die kostenlose Version von ChatGPT ohne Login sehr viel schlechter zu sein als die Version, die man bekommt, wenn man angemeldet ist - dabei kommt es nicht darauf an, ob man die plusversion oder die Gratisversion nutzt.PerplexityAI liefert oftmals sehr gute Antworten, wenn es eine Recherche-Anfrage ist, sprich Perplexity sollte eigentlich als normale Suchmaschine benutzt werden und nicht als Chatbot zum Lösen von Rätseln usw.Zwar kann PerplexityAI als normaler KI-Chatbot verwendet werden, die wahre Stärke liegt aber in der Recherche und dem Sammeln von Quellen sowie der Verarbeitung von Informationen aus diesen Quellen.QutroEuer Feedback ist uns wichtig. Ihr könnt uns über Matrix, Mastodon oder per E-Mail erreichen. Die Adressen findet ihr auf unserer Webseite.GNU/Linux.ch ist ein Magazin, in dem die Community für die Community interessante Artikel erstellt und im Podcast darüber diskutiert. Helft mit, die Infos für die Community zu bereichern. Wie das geht, erfahrt ihr hier.Quellenhttps://gnulinux.ch/zum-wochenende-der-geburtstagsbriefhttps://duckduckgo.com/?t=ffab&q=co2+footprint+calculator+deutsch&ia=webhttps://de.wikipedia.org/wiki/Fair_UsePerplexity: https://de.wikipedia.org/wiki/Perplexity.aiClaude: https://claude.ai/Copilot: https://copilot.microsoft.comMistral - Le Chat: https://chat.mistral.ai/chatProton Lumo: https://lumo.proton.me/guestChatGPT: https://chatgpt.com/

Aug 20, 2025 • 49min
CIW149 - End of 10
CIW - Folge 149 - 20.08.2025 - End of 10Wir begrüssen alle Windows 10 Nutzer:innen zur Folge 149 von "Captain it's Wednesday", dem Podcast über Freie Software und Freie Gesellschaft von GNU/Linux.ch, aufgenommen am 18. August von Lars Müller, Stefan Draxlbauer und Ralf Hersel. In dieser Folge sprechen wir über das Ende von Windows 10, die Alternativen, und darüber, ob dieser Podcast bei den Betroffenen ankommt.HausmitteilungenKommentare: nur ca. 1 % wird abgelehntKommentare: bei Attacken hilft jetzt KommiKillThema: Das Ende von Windows 10Wie, wann und warum seid ihr zu Linux gekommen, Lars, Stefan, Ralf?Wer hat Angst vor Windows 12 ?Pavan Davuluri, VP für Windows und Geräte, sieht eine Zukunft, in der Windows „kontextbewusst“ ist – das Betriebssystem erkennt, was auf dem Bildschirm passiert, und reagiert entsprechend.Die Interaktion mit dem PC soll zunehmend über Sprache, Gesten und andere Eingabemethoden erfolgen, nicht nur über Maus und Tastatur.Windows soll „agentisch“ werden – also mit intelligenten Assistenten ausgestattet sein, die Aufgaben proaktiv übernehmen.Die Verarbeitung erfolgt teils lokal, teils über die Cloud, um eine „nahtlose“ Nutzererfahrung zu ermöglichen.Diese Entwicklungen könnten für manche Nutzer wie ein technologisches Paradies, für andere jedoch wie ein Überwachungsalbtraum wirken – insbesondere wegen der Vorstellung, dass Windows „mitsehen, mithören“ und Nutzerdaten analysieren könnte.Szenarien der Zukunft: Im Unterricht steuern die Schüler den PC der Lehrkraft per Sprache fern. Ein Großraumbüro, indem jeder seinen PC anbrüllt.Die Unterstützung für Windows 10 endet am 14. Oktober 2025. Microsoft möchte, dass du deshalb einen neuen Computer kaufst. Aber was wäre, wenn du deinen derzeitigen Computer wieder schnell und sicher machen könntest?Hinweis auf ESU von Microsoft als Übergangslösung für 1 Jahr. Kostet 30$ und braucht einen Microsoft Account. Verschiebt das Problem, löst es aber nicht. Soll wohl maximal 3 Jahre gehen, aber die Preise für Jahr 2 und 3 kennt man noch nicht.Was ist die Initiative EndOf10?Die Kampagne wird von 38 Organisationen unterstützt; alles, was Rang und Namen hat.Linux als Alternative für bisherige Windows 10 Anwender:innenWeltweit (überwiegend in Europa) werden Orte und Veranstaltungen angeboten:Universitäten, User Groups, Vereine, Repair Cafes, Hacker SpacesBei den Ortes handelt es sich um dauerhafte Angebote, die Veranstaltungen beziehen sich expliziert auf die Endof10-Kampagne.Wie erreichen wir mit dieser Botschaft und den Angeboten die Personen ausserhalb unserer Blase?Bei den Endof10-Angeboten (als Unterstützer:in) mitmachenIn Familie, Freundeskreis, unter Bekannten, bei der Arbeit davon erzählenNicht missionieren, sondern informierenWie gelingt der Umstieg von Windows auf Linux?Indem man den ersten Schritt machtHilfe aus der Community anfragen und nutzenOffen für Neues seinMit der richtigen Erwartung (Linux ist nicht Windows; LO Writer ist nicht MS Word)Nicht nach einer Woche aufgebenEin Teil der Community werdenWelche Angebote zur Unterstützung gibt es?Siehe Endof10Das Internet kennt auf jede Linux-Frage die AntwortBestehende Organisationen und Treffen in der Nähe erkunden und in Anspruch nehmenBücher, Videos, Podcasts, GNU/Linux.chHilfsprogramme wie Crossover etc. um den Einstieg zu erleichtern und trotzdem mit den "alten" Programmen arbeiten zu können.Welche Distributionen empfehlen wir? (Distro versus Desktop)"Desktop-Paradoxon":Etwas Ähnliches zu Windows von der Stuktur wie KDE oder Cinnamon wirkt erst mal sympathisch, aber man ist dann versucht, auch das Windows-Verhalten zu erwarten. Das findet aber nicht statt.Ist der Desktop "völlig anders" wie GNOME, Pantheon oder COSMIC, ist die Umgewöhnung stärker, aber man ist eher "gezwungen" sich umzugewöhnen, auch was App-Besorgung etc. angeht.Distributionen: Linux Mint, SolusWas sind die typischen Fehler der Umsteiger?"Windows-Verhalten": Apps werden aus Webseiten geladen zum Installieren; Firewall und Antivirus werden zuerst gesucht; Updates nicht installiert, weil könnten ja schief gehen.Kein BackupDer ad-hoc-Umstieg ohne VorbereitungOutroEuer Feedback ist uns wichtig. Ihr könnt uns über Matrix, Mastodon oder per E-Mail erreichen. Die Adressen findet ihr auf unserer Webseite.GNU/Linux.ch ist ein Magazin, in dem die Community für die Community interessante Artikel erstellt und im Podcast darüber diskutiert. Helft mit, die Infos für die Community zu bereichern. Wie das geht, erfahrt ihr hier.Quellenhttps://endof10.org/de/https://distrosea.com/de/https://www.linuxmint.com/https://getsol.us/https://learn.microsoft.com/de-de/windows/whats-new/extended-security-updateshttps://akselmo.dev/posts/how-to-linux-2025/?utm_source=atom_feedhttps://fosstopia.de/win10alternative/https://www.techradar.com/computing/windows/microsoft-execs-vision-of-windows-12-and-beyond-could-terrify-some-of-youhttps://www.codeweavers.com/crossoverhttps://distrochooser.de/de

Aug 13, 2025 • 1h 4min
CIW148 - Wohin mit der Meinung?
CIW - Folge 148 - 13.08.2025 - Wohin mit der Meinung?Wir begrüssen alle, die eine Meinung haben, zur Folge 148 von "Captain it's Wednesday", dem Podcast über Freie Software und Freie Gesellschaft von GNU/Linux.ch, aufgenommen am 10. August von Ückück und Ralf Hersel. In dieser Folge sprechen wir über Umgang, Platz und Ziel der eigenen Meinung in Social Media bzw. im Fediverse.HausmitteilungenÜckück beendet die Fediverse-KolumneThema: Wohin mit der Meinung?Ralf: Die Nachrichten über die aktuellen humanitären, gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Situationen treiben mir mehr denn je Tränen in die Augen. Selten habe ich mich so hilflos gefühlt; nein, selten habe ich so wenige Mittel gefunden, um die Lage zu verbessern. Ich lese Nachrichten und habe sofort eine Antwort im Sinn und einen Lösungsvorschlag dafür. Doch wohin mit meiner Meinung?Was bedeuten Meinung, Glaube und Wissen?Unter einer Meinung oder Auffassung wird eine von Wissen und Glauben unterschiedene Form des Fürwahrhaltens verstanden.Das Meinen ist ein Fürwahrhalten, dem sowohl subjektiv (siehe Exkurs) als auch objektiv eine hinreichende Begründung fehlt. Dadurch unterscheidet sich das Meinen vom Glauben und vom Wissen. Von Glauben spricht man, wenn jemand eine Aussage für wahr hält, ihre Wahrheit also subjektiv als gesichert erscheint, obwohl der Glaubende keine objektiv zureichende Begründung dafür angeben kann. Der Unterschied zum Wissen besteht darin, dass der Wissende nicht nur von der Wahrheit der Aussage überzeugt ist, sondern auch über eine objektiv zureichende Begründung dafür verfügt.Exkurs: Glaubwürdigkeit versus GlaubhaftigkeitDie Meinungsäusserungsfreiheit ist ein Menschenrecht und wird in nationalen Grundgesetzen oder Verfassungen garantiert (D.A.CH.). Beim Schutz der Meinungsäusserungsfreiheit kommt es nicht darauf an, ob es sich um ein richtiges oder falsches, emotionales oder rational begründetes Werturteil handelt. Es kommt auch nicht darauf an, ob die Meinung sich als wahr oder unwahr erweist, ob sie begründet oder grundlos, emotional oder rational ist, oder ob sie als wertvoll oder wertlos, gefährlich oder harmlos eingeschätzt wird. Sie verliert diesen Schutz auch dann nicht, wenn sie scharf und überzogen geäussert wird. Dieses Recht findet seine Schranken in den Vorschriften der allgemeinen Gesetze (Ehre, Beleidigung, Verleumdung, Geheiminfos, Sittlichkeit, Jugendschutz, öffentliche Sicherheit, unlauterer Wettbewerb, Urheberrecht, Rassendiskriminierung).Aber auch negative Meinungsfreiheit: das Recht, sich der Zustimmung zu einer erzwungenen Meinung durch Staat oder Gesellschaft zu verweigern; aber auch, sich Meinungen zu entziehen, und sie ist gegen das Gegenstück zur Erlaubnis des Meinungsausdrucks, sich eben keine Meinung bilden zu müssen.Welche Bedeutung hat die Meinung in Social Media?Brandbeschleuniger oder Diskursgrundlage?Gehört Meinung in den grossen Topf (ex Twitter) oder in die kleine Schublade?Wohin mit meiner Meinung, wenn sie nicht zu meinen Blasen passt?Andere Meinungen aushalten – Wann kommentieren wir und wann scrollen wir über unserer Meinung widersprechende Meinungen hinweg?Welche Möglichkeiten bietet das Fediverse, um meine Meinung zu konzentrieren oder zu kanalisieren?KubikPixel kommentiert Nachrichten auf MastoUmgang mit Antworten:Trolle vs. berechtigte Kritik, Erkennen des Unterschieds, Kraft für den DiskursUmgang damit, wenn statt Kritik Hass kommtmeldenstrafrechtlich Relevantes anzeigenHilfe- und BeratungsstellenExponierte Persönlichkeiten in mehreren Rollen (Ückück, Fediverse-Kolumne)ErwartungshaltungReflexionsflächeParasoziale BeziehungenHatewatchWas ist unsere Erwartungshaltung an einen online stattfindenden Meinungsaustausch?Respekt!Raum für unterschiedliche MeinungenIch kann nicht erwarten, dass mir Leute zuhören oder zustimmen, aber ich kann erwarten, dass ich meine Meinung äußern darfRaum für Fehler, Unkenntnis und LernprozesseBewusstsein, dass hinter jedem Bildschirm ein menschliches Wesen sitztOutroEuer Feedback ist uns wichtig. Ihr könnt uns über Matrix, Mastodon oder per E-Mail erreichen. Die Adressen findet ihr auf unserer Webseite.GNU/Linux.ch ist ein Magazin, in dem die Community für die Community interessante Artikel erstellt und im Podcast darüber diskutiert. Helft mit, die Infos für die Community zu bereichern. Wie das geht, erfahrt ihr hier.Quellenhttps://www.tagesschau.de/ausland/asien/israel-gaza-geiseln-hamas-102.htmlhttps://hateaid.org/https://de.wikipedia.org/wiki/Meinunghttps://gnulinux.ch/meinungsfreiheit-am-beckenrand-–-und-im-fediversehttps://gnulinux.ch/warum-sind-die-server-nicht-offen

Aug 6, 2025 • 46min
CIW147 - Alternative Eingaben
CIW - Folge 147 - 06.08.2025 - Alternative EingabenWir begrüssen alle Tipper:innen zur Folge 147 von "Captain it's Wednesday", dem Podcast über Freie Software und Freie Gesellschaft von GNU/Linux.ch, aufgenommen am 4. August von Peter Ruoss und Ralf Hersel. In dieser Folge sprechen wir über alternative Eingabemethoden.HausmitteilungenLightboxKI bei GNU/Linux.chThema: Alternative EingabemethodenGrundsätzliche Überlegungen zu Mensch-Maschine-SchnittstellenHebel, Knöpfe und Schalter, Tastatur, Maus, Touchpad, Touchscreen, Spracheingabe, Gestensteuerung, HirnsteuerungHistorie der Schreibmaschinen-TastaturDamals: HP41 und die Umgekehrte Polnische Notation (UPN)Damals: Palm V und die eigenartige SchrifterkennungZehnfingerschreiben, Blindschreiben, Schreibtrainer für LinuxWohl bekanntestes alternatives Tastaturlayout: Dvorak-Belegung, benannt nach August Dvorak, der in den 1930ern zusammen mit William Dealey eine ergonomischere Tastaturbelegung entwarf. Heute noch "relativ" verbreitet, optimiert auf englische SpracheWarum kann/sollte ich mich überhaupt mit alternativen Tastaturlayouts beschäftigen?Sie kommen aus der Community, und es kann immer Spass machen sich mit neuen Themen zu beschäftigen - egal ob man das dann übernehmen will oder nicht.Tastatureingaben sind für viele von uns "täglich Brot". Wir arbeiten seit Jahrzehnten "einfach so" damit. Ein so zentrales Werkzeug zu hinterfragen, ist ganz generell sicher nicht verkehrt.Zum Dritten gibt es eine Minderheit, die durch jahrelange Computerarbeit gesundheitliche Probleme mit Händen/Armen hat (dazu unten mehr). Diese Gruppe kann früher oder später gezwungen sein, sich mit komfortableren Arbeitsumgebungen zu beschäftigen.Situation PeterHatte einen Krankenhausaufenthalt mit mehrwöchiger Erholungsphase vor sich und suchte für diese Zeit eine Beschäftigung. Video von Grazer Linuxtage 2019 inspirierte, sich mit Neo zu versuchen.Habe mit Tipp10 gelernt (Accountzwang, damit Lernfortschritt gespeichert werden kann). Gibt aber noch zahlreiche weitere Tools. Erlebte Lernkurve:Beginn: Viel Spass, man kann nach ganz kurzer Zeit mühelos ganze Wörter schreibenÜbung im Lernprogramm gehen flott von der Hand, Sonderzeichen bringen zusätzliche KomplexitätErster Einsatz im Alltag: Richtig hart, man muss sich oft zwingen, nicht QWERTZ zu benutzen. Man ist langsam.Mit der Zeit kommt der Spass zurückPeter hat die Taste F4 mit dem Wechsel zwischen Neo und QWERTZ gelegt.Nach Rückkehr in die Arbeitswelt festgestellt: Ein mehrjährig enger Mitarbeiter schreibt seit 20 Jahren mit Dvorak.Warum überhaupt Neo, bzw. alternative Layouts?Erwartet nicht, (deutlich) schneller zu sein. Gesundheitliche Vorteile sind zwar in Einzelfällen eingetreten, ein klarer Zusammenhang ist aber nicht bewiesen (zu wenig Verbreitung für grosse Studien).Aber: Weniger Fingerbewegungen beim Schreiben fühlen sich deutlich angenehmer an. Für Peter besonders angenehm: Sonderzeichen wie ( ) liegen direkt auf den Hauptfingern. Beruflich muss ich oft mit kurzen Zahlenreihen arbeiten, und wechselte dafür bisher aufs Numpad. Mit Neo lässt sich das Numpad mit einem Tastendruck auf die rechte Hand legen.TastaturenLeider kann man sich diese Tastaturen nicht einfach so im Laden kaufen. Beim Schreiben sollte man zwar ohnehin nicht darauf schauen. Aber z.B. für Shortcuts oder wenn man nur einen Buchstaben drücken will, wäre es schon toll, wenn die Tastatur korrekt bedruckt wäre.Einige Ideen:Tasten auf dem Keyboard umsteckennur möglich, wenn alle Tasten die gleiche Form haben. Zudem liegen dann die "Knubbel" nicht mehr auf den Zeigefingern.Bei Laptops nur versuchen, wenn man sich ganz sicher ist, dass die Tasten nicht aufgeleimt sindBei Tuxedo kann man sich die Tastaturen nach individuellem Wunsch bedrucken lassen (evtl. gibts das auch bei anderen Herstellern?)Aufkleber für die TastenVor vielen Jahren gab es eine Tastatur von SteelSeries (Irrtum vorbehalten), bei der jede Taste ein kleines LED-Display war. Diese wäre wie gemacht für diese Anwendung. Vielleicht findet man so was noch gebraucht.Peter arbeitet abwechselnd mit 3 Laptops und 2 verschiedenen Tastaturen, weshalb all diese Optionen wegfallen. Man gewöhnt sich aber schnell daran (geübte Nutzer drücken z. B. Shortcuts intuitiv, ohne davor die Tasten auf dem Keyboard aktiv gesucht zu haben.Stolperstein: Dual-UseViele, die ein alternatives Layout gelernt haben, werden gelegentlich doch QWERTZ benutzen müssen. Peters Arbeitskollege dazu:Lerne zuerst das neue Layout richtig gut, 2-3 MonateWechsle dann zu QWERTZ und schreibe damit, bis es wieder so gut läuft wie vorher.Danach solltest du relativ mühelos hin und her wechseln können.Die Erfahrungen dazu sind aber wohl sehr individuell. Peter ist bis jetzt nicht so weit, um selbst von diesem Prozess zu berichten.Stolperstein: Hardware-Passkeys (z.B. Yubikey)Yubikeys funktionieren auf vielen Seiten im Prinzip wie eine Tastatur. Die Keys können nur in dem Layout abgerufen werden, in dem sie erstellt wurden. Peter benutzt bisher die F4-Taste, um kurz auf QWERTZ zu wechseln. Möglicherweise lässt sich das automatisieren? (gelesen, das sei nur über Xorg möglich, aber nicht dazu recherchiert).Für Windows gibt es das Tool "ReNeo" (für Neo, Neoqwertz, Bone). Das ist eine .exe-Datei, die man sich z. B. auf den Desktop legen kann. Startet man das Programm, kann man sofort mit dem gewünschten Layout arbeiten. Der Clou: Man braucht keinerlei Amin-Rechte auf der Maschine. Ideal für Geschäftsgeräte.Stolperstein: GamesManche Games übernehmen das Layout des OS, andere bleiben immer auf QWERTZ. Vor dem Start eines Spiels stelle ich immer auf QWERTZ. WASD-Steuerung auf Neo macht keinen Spass.Beispiel Satisfactory: Layout muss noch vor dem Start von Lutris geändert werden, sonst wird es im Spiel falsch erkannt. Allerdings noch sehr wenig Erfahrung mit Neo und Gaming.Stolperstein: Mobile-TastaturenZum Beispiel mit AnySoftKeyboard lassen sich alle möglichen Layouts problemlos installieren. Aber: Diese Layouts sind i. d. R. darauf ausgelegt, die Hände möglichst abwechselnd zu benutzen. Das führt auf dem Handy dazu, dass die Daumen viel längere Wege machen müssen.Peter schreibt nur im Notfall lange Texte auf dem Telefon, und das immer mit beiden Händen, deshalb kein Problem.Fazit Peter, subjektivWer noch kein 10-Finger-System beherrscht, es aber gerne können würde, lernt Neo/Bone/ähnliche viel einfacher als QWERTZ.Alle anderen müssen es halt abwägen. Ja, es ist Arbeit. Es ist, wie eine Fremdsprache zu lernen: Es ist anstrengend, holprig, man muss es wollen, sonst klappt es nicht. Aber es ist ein tolles Gefühl, wenn man es dann kann. Und das schreiben selbst fühlt sich einfach angenehmer an.OutroEuer Feedback ist uns wichtig. Ihr könnt uns über Matrix, Mastodon oder per E-Mail erreichen. Die Adressen findet ihr auf unserer Webseite.GNU/Linux.ch ist ein Magazin, in dem die Community für die Community interessante Artikel erstellt und im Podcast darüber diskutiert. Helft mit, die Infos für die Community zu bereichern. Wie das geht, erfahrt ihr hier.QuellenMensch-Maschine-System: https://de.wikipedia.org/wiki/Mensch-Maschine-SystemBenutzerschnittstelle: https://de.wikipedia.org/wiki/BenutzerschnittstelleTastaturbelegung: https://de.wikipedia.org/wiki/TastaturbelegungHP41: https://en.wikipedia.org/wiki/HP-41CPalm: https://en.wikipedia.org/wiki/Palm_(PDA)Schreibtrainer: https://wiki.ubuntuusers.de/Schreibtrainer/Zehnfingersystem: https://de.wikipedia.org/wiki/ZehnfingersystemVorstellung Neo Grazer Linuxtage 2019: https://media.ccc.de/v/glt19-59-neo2-tastaturlayoutTipp10 Lernprogramm: https://online.tipp10.com/de/Neo Projektseite: https://www.neo-layout.org/


