ÄrzteTag

Ärzte Zeitung
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May 7, 2021 • 15min

Fisch aus dem 3D-Drucker: Was steckt da drin?

Ein Gespräch über gedruckten "Lachs" Mittlerweile kann man mit einem 3D-Drucker einiges erzeugen: zum Beispiel auch Implantate. Aber Lebensmittel aus dem dreidimensionalen Drucker – was steckt da drin und warum nicht das Original essen statt das Imitat? Was sich zuerst wie ein Experiment aus dem Lebensmittellabor anhören mag, könnte in der Zukunft aber immer alltäglicher werden: Künstlich hergestellte Produkte könnten den Hunger auf der Welt eindämmen, wichtige natürliche Ressourcen schonen und damit Menschen und Umwelt nutzen. Während sich schon einige Unternehmen erfolgreich an Alternativen für Fleisch gemacht haben, die seit längerem im Supermarkt zu kaufen sind, sieht es bei Fisch anders aus. Ein Start-up aus Wien hat jetzt eine künstlich hergestellte Alternative entwickelt, die Lachs so exakt wie möglich versucht nachzubilden. Aus welchen Inhaltsstoffen dieser „Fisch“ besteht, wie man ihn druckt und wie es mit den Nährwerten aussieht – das wollen wir in einem Podcast mit dem CEO von Revo Foods, Robin Simsa, klären. Und zudem klären wir die Frage, ob der gedruckte Lachs eine Option für Fischallergiker ist.
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May 6, 2021 • 13min

BÄK-Präsident Reinhardt: „Die Kollegen wollen Orientierung“

Resümee zum 124. Deutschen Ärztetag Foto: Screenshot / Livestream BÄK
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May 5, 2021 • 16min

Medizinstudium – und was dann?

Berufsüberlegungen einer angehenden Ärztin Fast fertig als Ärztin und was dann? In der Klinik bleiben? Sich niederlassen? ÖGD oder vielleicht doch etwas anderes? Wir haben nachgefragt, was eine junge Medizinerin am Beruf reizt und was sie am Studium stört. Jula Wagner absolviert gerade ihr zweites Tertial des PJ in einer Hamburger Klinik. Sie hat während des Studium bereits in ganz verschiedenen medizinischen Bereichen gearbeitet von der Augenheilkunde über die Urologie bis zur Zentralen Notaufnahme. Zudem hat sie einige Erfahrungen im Ausland gesammelt. Und doch reizt sie noch ein ganz anderer Berufszweig, über den sie im Podcast erzählt – und der sie mit dem Thema Power-Napping in Kliniken in Verbindung gebracht hat.
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May 4, 2021 • 14min

Was tun, wenn ein Patient um assistierten Suizid bittet?

Warum das Streichen eines Satzes in der Berufsordnung das Problem nicht löst Offen über das Sterben zu sprechen, gehört für Dr. Ivo Grebe, der seit über 30 Jahren als hausärztlicher Internist tätig ist, ohne Frage zu den ärztlichen Aufgaben, genauso wie die Sterbebegleitung. Da gelte es auch, die jungen Kolleginnen und Kollegen besser an das Thema heranzuführen. Aber der ärztlich assistierte Suizid ist nach Meinung Grebes, der auch Mitglied im Vorstand des Berufsverbands Deutscher Inrternistinnen und Internisten ist, ein zu komplexes und wichtiges Thema, als dass es auf einem digitalen Ärztetag abschließend geklärt werden könnte. Gerade auch wegen der Vergangenheit, die dieses Land habe – Stichwort Euthanasie im Dritten Reich, die auch mit ärztlicher Hilfe umgesetzt wurde. „Da fehlen mir die persönliche Diskussion und auch die Zwischentöne“, sagt er, die bekomme man im digitalen Diskurs nicht mit. Fest steht für ihn: „Das Streichen eines einzigen Satzes in der Berufsordnung reicht nicht aus, um diese wichtige Frage befriedigend für die Ärzte zu beantworten.“ Die Ärzte bräuchten auch eine Handreichung, wie sie anschließend mit dieser Aufgabe umgehen könnten. „Mir persönlich würde es wirklich schwer fallen, wenn ein Patient, den ich seit 20, 25 Jahren betreue, vor mir steht und mich um Suizidbeihilfe bittet“, gesteht er. „Das ist eine große Belastung.“ Im Podcast erläutert er aber auch, warum es so wichtig ist, sich ebenso mit der Frage der Tötung auf Verlangen differenziert auseinanderzusetzen.
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May 3, 2021 • 18min

„Fehlende Corona-Zweitimpfdosen in den Praxen wären der GAU!“

KBV-Vize Dr. Stephan Hofmeister Unsicherheiten bei den Impfstoff-Lieferungen sind nicht nur ein Ärgernis für die Praxisorganisation, sondern könnten auch die Corona-Impfkampagne ausbremsen. „Wir brauchen schlicht Impfstoff, ausreichend Impfstoff, und wir sind noch lange nicht am Limit“, sagt der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) Dr. Stephan Hofmeister in dieser „ÄrzteTag“-Episode. Das bedeutet für ihn, dass die Vertragsärzte bei den Lieferungen nicht einfach die „Reste“ bekommen dürfen, sondern verlässliche Zusagen brauchen. An den Impfzentren will Hofmeister sich nicht „abarbeiten“, aber ihre Rolle werde sich rasch verändern. Ebenso wie die Priorisierung, die längst aufgeweicht sei. Bei der Ausstellung von „Impfzertifikaten“ für den E-Impfpass definiert Hofmeister einen „Rubikon“. Foto: Michael Kappeler / dpa
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Apr 30, 2021 • 12min

„Impfen in den Mai“ – eine beschwingte Corona-Aktion

Wie ein Landesimpfzentrum die Impfkampagne ankurbelt Etwas ganz Besonderes hat sich das Team des Landesimpfzentrums in Grafschaft-Gelsdorf im Kreis Ahrweiler/Rheinland-Pfalz für die Nacht zum 1. Mai ausgedacht. Von 8 Uhr morgens am 30. April bis 2 Uhr am 1. Mai läuft dort das „Impfen in den Mai“ als Sonderaktion. 1800 Dosen des BioNTech-Impfstoffs Comirnaty sollen dort während der Aktion verimpft werden. Statt Tanz in den Mai, der in diesem Jahr schon zum zweiten Mal hintereinander wegen der Corona-Pandemie ausfällt, soll mit der Aktion die Impfkampagne vorangebracht werden, erläutert Zentrumskoordinator Fabian Schneider vom Landesimpfzentrum im „ÄrzteTag“-Podcast. Schneider schwingt auch selbst sonst gerne das Tanzbein beim Tanz in den Mai. 65 Freiwillige sind an der Aktion beteiligt, darunter 16 Ärzte und 16 MFA aus der Region. Auch das rheinländische Brauchtum soll in der Aktion zur Geltung kommen, Live-Musik wird es aber auch in den Abendstunden nicht geben. Die Kreisverwaltung und das Impfzentrum haben an alles gedacht: Für die direkte Fahrt zum Impfzentrum und zum Wohnort zurück gilt eine Ausnahme der nächtlichen Ausgangsbeschränkung. Betroffene müssen bei etwaigen Kontrollen nur ihre Terminbenachrichtigungen vorzeigen.
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Apr 28, 2021 • 15min

Mediziner fürs Klima: „Wir müssen viel politischer und öffentlicher werden“

Eckhard von Hirschhausen darüber, was Corona mit der Umwelt „Jane Goodall, die berühmte Schimpansenforscherin, fragte mich vor drei Jahren bei einem Interview, warum die Menschen ihr eigenes Zuhause zerstören würden, wo sie doch eigentlich die schlaueste Kreatur auf diesem Planeten sind. Das war die Initialzündung, die ich brauchte, um mich auf die Suche zu machen, wie wir es klüger und vor allem gesünder hinbekommen können“, erklärt Dr. Eckart von Hirschhausen im Podcast den Beginn seines Klimaengagements. Außerdem berichtet er von seinem neuen Buch „Mensch, Erde! Wir könnten es so schön haben“ und beschreibt, wie er durch Stiftungsarbeit und Demonstrationen für mehr Klima- und Gesundheitsschutz kämpft. Von Hirschhausen klärt außerdem über Zusammenhänge auf. So kommt er darauf zu sprechen, was Corona mit Verdrängung von Lebensraum zu tun hat und warum es Zeit für erneuerbare Energien ist. Foto: Henning Kaiser / dpa
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Apr 27, 2021 • 41min

Streitgespräch II: „Die Corona-Warn-App ist ein stumpfes Schwert!“

SVR-Vorsitzender Ferdinand Gerlach und BfDI Ulrich Kelber Ein Streitgespräch zwischen dem Vorsitzenden des Sachverständigenrat Gesundheit (SVR), Professor Ferdinand Gerlach, und dem Bundesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit (BfDI), Professor Ulrich Kelber? Spätestens im zweiten Teil ihres Gesprächs über Digitalisierung und Datennutzung im Gesundheitswesen wird klar: So fern sind beide gar nichts auseinander. Etwa bei der Corona-Warn-App (CWA) hatten beide der Politik vorgeschlagen, manches anderes zu machen. Gerlach etwa sagt, „dass die Corona-Warn-App ein stumpfes Schwert ist“. Und Kelber kritisiert, die „Entscheidung der Politik, bei der Corona-Warn-App nur auf freiwillige Einwilligung zu setzen.“ Im zweiten Teil des Gesprächs reden sie darüber, welche Grundlagen es für die Datennutzung braucht – und wie die E-Patientenakte der Zukunft aussehen müsste.
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Apr 26, 2021 • 41min

Streitgespräch: „Wir verlangen Digitalisierung mit Gehirnschmalz!“

SVR-Vorsitzender Ferdinand Gerlach und BfDI Ulrich Kelber Datenschutz neu definiert und eine elektronische Patientenakte (ePA) für alle Bundesbürger qua Geburt. Das fordert der Sachverständigenrat Gesundheit (SVR) in seinem Gutachten „Digitalisierung für Gesundheit“. Danach sollten in einer ePA künftig deutlich mehr Gesundheitsdaten gespeichert werden, als bislang geplant. Versicherte müssten nicht zustimmen, sondern könnten einer ePA widersprechen. Datenschutz, so der SVR, müsse „Teil von Lebens- und Gesundheitsschutz“ werden. Kaum war das Gutachten veröffentlicht, trat der Bundesbeauftragter für den Datenschutz und die Informationsfreiheit (BfDI), Professor Ulrich Kelber, auf den Plan. Er kritisierte, dass der SVR „das Recht auf informationelle Selbstbestimmung einschränken will, um an Forschungsdaten zu kommen“. Worin aber genau liegen die Widersprüche zwischen den Vorstellungen des SVR und den Datenschutz-Erfordernissen des BfDI? Besteht die Kontroverse womöglich aus Missverständnissen? Wir haben Ferdinand Gerlach und Ulrich Kelber zum Streitgespräch gebeten – pandemiekonform mit Abstand (einer aus Frankfurt, einer aus Bonn) und digitalisiert als Podcast-Gespräch. Foto: [M] Gerlach: Wolfgang Kumm / dpa | Kelber: Bernd von Jutrczenka / dpa
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Apr 23, 2021 • 14min

Bringt die 3. Corona-Welle Intensivstationen an den Rand des Zusammenbruchs?

Von Alarmismus-Vorwürfen und erschöpftem Klinikpersonal Intensivmediziner schlagen seit Wochen regelmäßig Alarm. Anfang April hieß es zum Beispiel: Wenn die Zahl der Corona-Neuinfektionen nicht sinke, sei in etwa zehn Tagen die reguläre Kapazität von Intensivbetten erschöpft. Das ist Gott sei Dank nicht eingetreten. Auch die Impfungen gegen SARS-CoV-2 nehmen deutlich an Fahrt auf. Eine merkliche Entspannung in der Pandemielage ist allerdings auch nicht zu verzeichnen – die letzten Tage gab es wieder jeweils deutlich über 20.000 neu gemeldete Corona-Infektionen, die Zahl der belegten Intensivbetten hat erneut die 5000er Marke überschritten. Mit zu den intensiv mahnenden Stimmen gehört Professor Gernot Marx, der seit Anfang diesen Jahres Präsident der deutschen interdisziplinären Vereinigung für Intensiv-und Notfallmedizin (DIVI) ist. Als Direktor an der Uniklinik Aachen im Bereich Intensivmedizin ist er zudem täglich mit der Lage auf einer großen Intensivstation hautnah konfrontiert. Im Podcast-Gespräch spricht er darüber, warum die dritte Corona-Welle anders und nochmals kritischer ist als die Wellen zuvor, was er seinen Kritikern, "Alarmismus" zu betreiben, entgegenhält – und über erschöpftes Klinikpersonal. Er erklärt zudem, warum eine gefürchtete Triagesituation auf deutschen Intensivstationen nicht eintreten wird.

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