

Der Geschichtspodcast
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Geschichte ist lebendig und bleibt umstritten. Im Geschichtspodcast treffen aktuelle gesellschaftliche Debatten auf historische Tiefenschärfe.
Die Hosts von Frankfurter Allgemeine Zeitung und Konrad-Adenauer-Stiftung beleuchten, wie Vergangenheit und Gegenwart sich verzahnen und welchen Einfluss historische Konflikte und Deutungen auf unsere Zeit haben. Themen aus dem 19. und 20. Jahrhundert stehen im Mittelpunkt, anschaulich erzählt aus unterschiedlichen journalistischen und wissenschaftlichen Perspektiven.
Fundierte Analysen, lebendiges Storytelling und authentische Stimmen laden zur kritischen Auseinandersetzung mit Erinnerungskultur, Deutungskämpfen und Wertewandel ein.
Neue Episoden erscheinen jeden Donnerstag – im Wechsel reguläre Folgen und Q&A-Episoden, in denen Fragen und Gedanken der Hörerinnen und Hörer aufgegriffen werden.
Für alle, die verstehen wollen, wie Geschichte unsere Debatten und unser Denken bis heute prägt.
Die Hosts von Frankfurter Allgemeine Zeitung und Konrad-Adenauer-Stiftung beleuchten, wie Vergangenheit und Gegenwart sich verzahnen und welchen Einfluss historische Konflikte und Deutungen auf unsere Zeit haben. Themen aus dem 19. und 20. Jahrhundert stehen im Mittelpunkt, anschaulich erzählt aus unterschiedlichen journalistischen und wissenschaftlichen Perspektiven.
Fundierte Analysen, lebendiges Storytelling und authentische Stimmen laden zur kritischen Auseinandersetzung mit Erinnerungskultur, Deutungskämpfen und Wertewandel ein.
Neue Episoden erscheinen jeden Donnerstag – im Wechsel reguläre Folgen und Q&A-Episoden, in denen Fragen und Gedanken der Hörerinnen und Hörer aufgegriffen werden.
Für alle, die verstehen wollen, wie Geschichte unsere Debatten und unser Denken bis heute prägt.
Episodes
Mentioned books

Jan 29, 2026 • 46min
Kulturkampf (2/4): Wie die DDR mit Migration umging und was die AfD daraus zieht
Der Geschichtspodcast
1964 feiert die Bundesrepublik den millionsten „Gastarbeiter“ – zur selben Zeit treffen in der DDR Vertragsarbeiter aus Vietnam und Mosambik ein. Zwei Systeme, zwei Versprechen: wirtschaftlicher Aufstieg hier, sozialistische Solidarität dort. Doch was blieb von diesen Modellen nach 1989 – und welche Spuren ziehen sie bis in die Gegenwart, in der Migration wieder zum politischen Streitpunkt wird?
Prägt der Umgang mit Migration in der DDR bis heute das Denken über Zugehörigkeit und Abwehr – oder ist das ein Mythos?
Q&A-Frage
Wie hätte sich Deutschland entwickelt, wenn Migration von Anfang an nicht als Ausnahme, sondern als Teil der Gesellschaft gedacht worden wäre?
Ihre Meinung interessiert uns! Schreiben Sie uns gerne an podcast@faz.de oder schicken Sie uns eine Sprachnachricht an +49 172 – 778 2384. Die Fragen und Kommentare unserer Hörer besprechen wir kommenden Donnerstag in der Q&A-Folge – gemeinsam mit unserem Experten. Einsendungen können gekürzt oder auszugsweise im Podcast verwendet werden.
**Quellen **
Jochen Oltmer (Hg.): Handbuch Staat und Migration in Deutschland seit dem 17. Jahrhundert. Berlin 2016.
Jakob Schönhagen, Ulrich Herbert (Hg.): Migration und Migrationspolitik in Europa 1945-2020. Göttingen 2023.
Poutrus, Patrice G.: Migranten in der „Geschlossenen Gesellschaft“. Remigranten, Übersiedler, ausländische Studierende, Arbeitsmigranten in der DDR, in: J. Oltmer (Hg.), Handbuch Staat und Migration vom 17. Jahrhundert bis zur Gegenwart, Berlin 2016, S. 967–995.
Rass, Christoph: 1955. Das deutsch-italienische „Anwerbeabkommen“ – Ein Wendepunkt der Migrationsgeschichte?, in: Andreas Fahrmeir (Hg.): Deutschland. Globalgeschichte einer Nation. München 2020, S. 700–704.
Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur: Völkerfreundschaft auf Abstand: Vertragsarbeit in der DDR. Historischer Hintergrund Arbeitsmigranten (abgerufen am 15. 12. 2025).
Produktion
Autoren & Redaktion: Christine Brunzel, Michael Götz
Sprecherin: Sandra Klüber
Produktion: FAZ Audio in Kooperation mit der Konrad-Adenauer-Stiftung
Soundlogo: David Brucklacher
Redaktionelle Beratung: Angelika Fey, Simon Strauß

Jan 29, 2026 • 46min
Kulturkampf (1/4): War Hitler links?
Götz Aly, Politikwissenschaftler und Historiker, bekannt für seine Forschung zum Nationalsozialismus, liefert die Analyse. Es geht um die taktische Sozialpolitik der NSDAP. Es wird diskutiert, woher die Begriffe rechts und links stammen. Die Folge beleuchtet Symbolik, Gewerkschaftszerstörung und wie Sozialgeschenke Herrschaft sicherten. Abschließend wird die Frage beantwortet, ob Hitler links war.

Jan 26, 2026 • 1min
Der Geschichtspodcast - Trailer
Der Geschichtspodcast
Im neuen Geschichtspodcast von F.A.Z. und Konrad-Adenauer-Stiftung zeigen wir, wie wir durch die Vergangenheit anders auf die Gegenwart schauen – und warum das heute wichtiger ist denn je.
Geschichte liegt nicht still im Archiv – sie wirkt fort, ob wir es wollen oder nicht. Wer sie versteht, kann die Gegenwart besser lesen – und vielleicht klarer erkennen, wohin sie uns führt.
Veröffentlicht werden die ersten beiden Folgen am 29. Januar. Danach erscheint im Wochenrhythmus donnerstags eine neue Episode. Jede zweite Folge ist ein Q&A-Format, in dem Hörerinnen und Hörer ihre Fragen und Gedanken einbringen können – direkt im Austausch mit den Hosts und den Expertinnen und Experten der vorangegangenen Folgen.
Erarbeitet wird der Podcast gemeinsam von Redakteurinnen und Redakteuren der F.A.Z.-Redaktion und der Abteilung Zeitgeschichte der Konrad-Adenauer-Stiftung.


