Literaturclub Interview

Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)
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Jul 15, 2022 • 27min

«Kummer aller Art» – neue Geschichten von Mariana Leky

Um Liebeskummer, Konfliktängste, Abschiedsschmerz und peinliche Erlebnisse in der Kindheit geht es in den Geschichten von Mariana Leky. Für «Zwei mit Buch»-Host Nicola Steiner ist klar: Das Buch voller Kummer ist gleichzeitig sehr tröstlich. Weil es eine Form findet für den Kummer. Schon Mariana Lekys Bestseller «Was man von hier aus sehen kann» hat Nicola Steiner vor einigen Jahren hellauf begeistert. Nun sind ihre Kolumnen aus der Zeitschrift «Psychologie heute» in überarbeiteter Form als Buch erschienen: Es geht um «Kummer aller Art». Für Nicola Steiner zeigt sich Leky hier wieder auf der Höhe ihrer Kunst: Die Geschichten sprühen nur so von augenzwinkerndem Humor, auch wenn die Ich-Erzählerin die Sorgen und Ängste der Figuren immer ernst nimmt. Wie findet die Autorin diesen typischen «Leky-Sound»? Und warum ist das Buch, das voll von Kummer ist, dennoch tröstlich? Dieses Buch steht im Zentrum der Folge: * Mariana Leky. Kummer aller Art. 176 Seiten. DuMont, 2022. Im Podcast zu hören sind: * Mariana Leky, Schriftstellerin * Frederik Schröer, Historiker am Fachbereich für die Geschichte der Gefühle am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin Weitere erwähnte Bücher: * William Maxwell. Also dann bis morgen. Zsolnay Verlag. Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch Mehr Literatur und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter www.srf.ch/literatur
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Jul 1, 2022 • 29min

Exit to Biedermeier: «Spitzweg» von Eckhart Nickel

Drei Jugendliche entfliehen der Realität in eine Parallelwelt der Kunst aus der Romantik. Darin finden sie neuen Zugang zum eigenen Leben und einen Weg, sich an einer Lehrerin zu rächen. Für «Zwei mit Buch»-Host Simon Leuthold eine schlaue Ode an die Kunst, die mehr sein kann als ästhetischer Reiz. Kirsten, Carl und der namenlose Erzähler dieses Romans sprechen lieber seitenlang gestelzt über Carl Spitzweg, Chopin und die Ästhetik einer Zigarettenpackung, als mit ihren Klassenkamerad:innen abzuhängen. Was taugt das 19. Jahrhundert als Sehnsuchtsort für Eskapisten? Wozu benutzen wir Kunst? Woher kommt unsere Sehnsucht nach Retro-Ästhetik? Solche Fragen wirft dieser Roman auf, der sich als Geschichte eines simplen Jugendstreichs tarnt. Simon Leuthold ist begeistert vom Humor und der Sprache in «Spitzweg», und Felix Münger findet, dass er einiges mit dem Autor Eckhart Nickel gemeinsam hat. Dieses Buch steht im Zentrum der Folge: * Eckhart Nickel. Spitzweg. 265 Seiten. Piper, 2022. Im Podcast zu hören ist: * Eckhart Nickel, Buchautor Weitere erwähnte Werke: * Hansjörg Schertenleib. Die grüne Fee. 128 Seiten. Kampa, 2022. * Peter Weir (Regie). Der Club der toten Dichter (Dead Poets Society). 123 Minuten. Film, 1989. Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch Mehr Literatur und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter www.srf.ch/literatur
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Jun 17, 2022 • 29min

Das Band zwischen Mutter und Tochter: «Wovon wir träumen» von Lin Hierse

Jede Tochter hat eine Mutter, jede Mutter ist auch Tochter. In ihrem schmalen Debüt macht die deutsche Autorin Lin Hierse diese Binsenweisheit leicht und leise zum Raum für die grossen Fragen: Wer bin ich? Wo komme ich her? Wo gehöre ich hin? Und lebe ich wirklich meine eigenen Träume? «Zwei mit Buch»-Host Franziska Hirsbrunner berührt dieses kunstvoll gebaute Mutter-Tochter-Buch, obwohl es (fast) ohne die grossen Kräche auskommt. Nicola Steiner fragt sich ob der klassischen Frage «Bin ich wie meine Mutter?», wie es um die Fussstapfen stand und steht, in die man sich als Tochter stellt. Und wir diskutieren, warum es so schwierig ist, über die eigene Mutter zu sprechen und warum man Mutter-Tochter-Romane nicht zu erfinden braucht. Dieses Buch steht im Zentrum der Folge: * Lin Hierse. Wovon wir träumen. 237 Seiten. Piper, 2022. Im Podcast zu hören sind: * Lin Hierse, Schriftstellerin * Claudia Haarmann, Psychologin und Buchautorin Weitere erwähnte Bücher: * Hila Bloom. Wie man seine Tochter liebt. Aus dem Hebräischen von Ruth Achlama. 314 Seiten. Piper, 2022. * Melitta Breznik. Mutter. 160 Seiten. Luchterhand, 2020. * Julia Franck. Welten auseinander. 368 Seiten. S. Fischer, 2021. * Claudia Haarmann. Mütter sind eben Mütter. 317 Seiten. Kösel, 2019. * Helga M. Novak. Die Eisheiligen. Erhältlich in: Die Eisheiligen / Vogel federlos. 616 Seiten. Schöffling & Co, 1998. * Helga Schubert. Vom Aufstehen. Ein Leben in Geschichten. 224 Seiten. dtv, 2021. Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch Mehr Literatur und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter www.srf.ch/literatur
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Jun 3, 2022 • 28min

Generation Social Media: «Tick Tack» von Julia von Lucadou

Eine Schülerin avanciert zum «Tiktok»-Star. Während der Pandemie gerät sie auf dunkle Abwege. «Zwei mit Buch»-Host Felix Münger ist fasziniert vom Roman «Tick Tack», der sprachlich und formal originell Einblicke ins Denken und Fühlen der jungen Generation gewährt. Die Teenagerin Mette, die Hauptfigur des Romans, ist eine leidenschaftliche Tiktokerin. In ihrem Empfinden sind die Grenzen zwischen realer und virtueller Welt fliessend. Zusammen mit dem Influencer Jo versteigt sich Mette zur wahnhaften Vorstellung, der «Mainstream» würde die Menschen um die Wahrheit betrügen. Mit der Corona-Pandemie wird die Lage ernst. Diese an den Solothurner Literaturtagen aufgezeichnete «Zwei mit Buch»-Episode spürt der gesellschafskritischen Dringlichkeit des Romans nach. Dieses Buch steht im Zentrum der Folge: * Julia von Lucadou. Tick Tack. 255 Seiten. Hanser Berlin, 2022. Im Podcast zu hören sind: * Julia von Lucadou, Schriftstellerin * Stefan Caduff, Medienpsychologe * Besucher der Solothurner Literaturtage Weitere erwähnte Bücher: * J.D. Salinger. Der Fänger im Roggen. 22. Aufl., Rowohlt, 2004. * Wolfgang Herrndorf. Tschick. 40. Aufl., Rowohlt, 2012. Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch Mehr Literatur und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter www.srf.ch/literatur
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May 20, 2022 • 28min

Zwischen Göre und Prinzessin: «Mädchen» von Teresa Präauer

Was heisst es eigentlich, ein Mädchen zu sein? In ihrer Erzählung denkt die österreichische Schriftstellerin Teresa Präauer über ihr eigenes Mädchen-Sein nach und leuchtet zugleich den Begriff aus – in der Literatur, in der bildenden Kunst, im Film, in der Sprache.  «Zwei mit Buch»-Host Nicola Steiner ist fasziniert von diesem schillernden, bildhaft-verspielten literarischen Text. Franziska Hirsbrunner bringt Beispiele von Mädchenfiguren aus der Literatur mit und erklärt, warum ihr bei Pippi Langstrumpf immer der Glitzer gefehlt hat. Wir diskutieren über Geschlechterklischees und Rollenzuschreibungen und gehen der Frage nach, warum sich bis in unsere Gegenwart süsse, sanfte und zarte Frauenfiguren gehalten haben. Dieses Buch steht im Zentrum der Folge: * Teresa Präauer. Mädchen. 78 Seiten. Wallstein Verlag 2022. Im Podcast zu hören sind: * Teresa Präauer, Schriftstellerin * Ann-Kristin Tlusty, Kulturwissenschaftlerin und Journalistin Weitere erwähnte Bücher: * Ann-Kristin Tlusty. Süss. Eine feministische Kritik. * Emmy von Rhoden. Trotzkopf. * Kurt Held. Die rote Zora und ihre Bande. * Astrid Lindgren. Ronja Räubertochter. * Angelika Klüssendorf. Das Mädchen. * Sylvia Plath. Die Tagebücher. * Irmgard Keun. Als ich Bazillenträger war. Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch Mehr Literatur und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur
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May 6, 2022 • 29min

Schreiben, Schwangerschaft und Schwierigkeiten: «Die Vermengung» von Julia Weber

Dieser Roman mache ihm erfahrbar, wie eine Mutterschaft das Selbstverständnis einer Künstlerin aus dem Lot bringen kann, findet «Zwei mit Buch»-Host Simon Leuthold. Julia Weber erzählt, wie die Rollen einer Autorin durcheinandergeraten, die auch Mutter, Partnerin und Individuum sein will. Die Schweizer Autorin wählt eine komplexe Anlage für ihren persönlichen Roman: Eine schwangere Autorin berichtet über ihr eigenes Erleben und schreibt gleichzeitig ein Buch, in dem Figuren Ähnliches erleben wie sie selbst in ihrer aktuellen Lebenssituation. Sie vermengt ihr eigenes Leben mit der Kunst, führt Dialoge mit ihren Figuren – und die verwirrende Situation, die daraus entsteht, lässt uns nachvollziehen, wie sie sich gerade fühlt. Wir diskutieren darüber, warum es diese Komplexität braucht, was Schreiben nah an der eigenen Biografie bewirkt und über Autofiktion als Trend. Dieses Buch steht im Zentrum der Folge: Julia Weber. Die Vermengung. 350 Seiten. Limmat Verlag, 2022. Im Podcast zu hören sind: * Julia Weber, Buchautorin * Christine Lötscher, Professorin für Populäre Kulturen Weiter erwähnte Bücher: * Rachel Cusk. A Lifes Work. 224 Seiten. Macmillan, 2003. * Annie Ernaux. Die Scham. 110 Seiten. Suhrkamp, 2020. * Édouard Louis. Das Ende von Eddy. 208 Seiten. S. Fischer, 2016. * Karl Ove Kausgård. Sterben / Lieben / Spielen / Leben / Träumen / Kämpfen (6 Bände). Luchterhand, 2011-2015. Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch Mehr Literatur und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur
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Apr 22, 2022 • 28min

Vom Krieg erzählen: «Neverend» von Aleš Šteger

Der neue Roman des bekanntesten slowenischen Autors seiner Generation hat «Zwei mit Buch»-Host Franziska Hirsbrunner beeindruckt durch seine Aktualität und fasziniert durch seine Art, hochpoetisch, analytisch und gesellschaftskritisch zu fragen, warum sich Krieg immer wieder wiederholt. «Neverend» entführt in eine Dystopie, in der an den Rändern der EU seit Jahren ein Krieg tobt, die EU selbst sich in weltweiten Handelsstreitigkeiten ruiniert und Slowenien im Verlauf von Wahlen in einen Bürgerkrieg schlittert. Mittendrin eine junge slowenische Schriftstellerin, die in ihrem Tagebuch die Fragilität von Frieden und die Hilflosigkeit angesichts der Gewalt spiegelt. Wir diskutieren, was diese nur leicht verschobene Realität uns eröffnet und warum es nicht nur im Zusammenhang mit Krieg wichtig ist, verschiedene Perspektiven zuzulassen. Dieses Buch steht im Zentrum der Folge: Aleš Šteger. Neverend. 462 Seiten. Aus dem Slowenischen von Matthias Göritz und Alexandra Natalie Zaleznik. Wallstein, 2022. Im Podcast zu hören sind: * Aleš Šteger, Schriftsteller * Thomas Elbert, emeritierter Professor für Klinische Psychologie und Klinische Neuropsychologie an der Universität Konstanz Weitere erwähnte Bücher: * Richard Flanegan. Der schmale Pfad durchs Hinterland. Deutsch von Eva Bonné. 448 Seiten. Piper, 2015. * Andrej Gelassimow. Durst. Deutsch von Dorothea Trottenberg.100 Seiten. Suhrkamp, 2011. * Michael Ondaatje. Der englische Patient. Deutsch von Adelheid Dormagen. 439 Seiten. Hanser, 1993. Bei Fragen und Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch Mehr Literatur und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur
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Apr 8, 2022 • 29min

Wenn plötzlich eine Schwester ins Leben tritt: «Das Vorkommnis» von Julia Schoch

Eine Frau um die fünfzig wird von einer Unbekannten angesprochen, die sich als ihre bislang unbekannte Halb-Schwester zu erkennen gibt. Es ist der Beginn einer seelischen Höllenfahrt, der «Zwei mit Buch»-Host Felix Münger mit Ergriffenheit gefolgt ist. Was geschieht mit uns, wenn sich elementare Gewissheiten plötzlich auflösen? «Die Wahrheit lässt alles andere schlagartig wie eine Lüge erscheinen», heisst es in diesem zum Teil autofiktionalen Roman der deutschen Autorin Julia Schoch. Sie erzählt von der tiefen Lebenskrise, in welche die Hauptfigur fällt, nachdem sie vom lange gehüteten Familiengeheimnis erfährt: Verlust der Lebensfreude, Selbstzweifel, Misstrauen allem und allen gegenüber. Der Roman ist eine eindringliche psychologische Studie. Voll Melancholie und dennoch heiter. Denn die Literatur weist den Weg zurück ins Leben. Dieses Buch steht im Zentrum der Folge: * Julia Schoch: Das Vorkommnis. Biographie einer Frau. 191 Seiten. dtv, 2022. Im Podcast zu hören sind: * Julia Schoch, Schriftstellerin * Karin Meierhofer, Geschäftsleiterin Pflege- und Adoptivkinder Schweiz (PACH) Weitere erwähnte Bücher: * Ruth Schweikert. Wie wir älter werden. S. Fischer, 2015. Bei Fragen und Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch
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Mar 25, 2022 • 29min

Geschwister – eine Beziehung fürs Leben: Bettina Flitners Debüt-Roman

«Meine Schwester» erzählt von einer komplizierten Beziehung zwischen zwei sehr ungleichen Schwestern. Für «Zwei mit Buch»-Host Nicola Steiner ein bewegendes und zartes Buch über den Zauber und die Bürde von Geschwisterschaft. Einige Jahre nach dem Suizid ihrer Schwester setzt sich die deutsche Fotografin Bettina Flitner an den Schreibtisch, um über ihre Kindheit und Jugend nachzudenken. Es ist eine Zeitreise und zugleich eine Liebeserklärung an die eigene Schwester. Das Buch regt Nicola Steiner an, über die Bedeutung von Geschwisterrollen nachzudenken. Franziska Hirsbrunner fragt sich, ob dieses Buch dasselbe innere Glühen hat wie Flitners Fotos. Dieses Buch steht im Zentrum der Folge: * Bettina Flitner. Meine Schwester. 313 Seiten. Kiepenheuer & Witsch, 2022. Im Podcast sind zu hören: * Bettina Flitner, Fotografin und Autorin * Susann Sitzler, freie Journalistin und Autorin Weiter erwähnte Bücher: * Susann Sitzler. Geschwister. Klett-Cotta. * Astrid Lindgren. Die Brüder Löwenherz. Oetinger. * Benedict Wells. Vom Ende der Einsamkeit. Diogenes. * Una Mannion. Licht zwischen den Bäumen. Steidl. Bei Fragen und Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch
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Mar 11, 2022 • 29min

Es brennt in der Stadt und in der Geschichte: «Der Feuerturm» von Catalin Dorian Florescu

Dieser Roman hat «Zwei mit Buch»-Host Simon Leuthold die Augen geöffnet für die Geschichte Rumäniens zwischen 1890 und 1989. Durch fünf Generationen hindurch erzählt Catalin Dorian Florescu von Katastrophen, Liebe, Verrat, Diktatur und Widerstandskraft – beeindruckend bildstark und verdichtet. Ein grosser Roman über 100 Jahre Rumänische Geschichte – geprägt von Königsdiktaturen, Kriegen, Kommunismus. Eine Familie von Feuerwehrleuten durchlebt zahlreiche schlimme historische Kapitel. Und doch halten sie alle durch, sie überleben – wie auch ihre Stadt Bukarest, die mehreren Bränden und Zerstörungswellen trotzte. Wir fragen, woraus Menschen in höchsten Nöten Widerstandskraft schöpfen, und wir sprechen über den Umgang mit Geschichte in diesem Roman, und über die Kraft des Erzählens. Dieses Buch steht im Zentrum der Folge: * Catalin Dorian Florescu. Der Feuerturm. 358 Seiten. C.H. Beck, 2022. Im Podcast zu hören sind: * Catalin Dorian Florescu, Buchautor * Olivia Spiridon, Literaturwissenschaftlerin Weiter erwähnte Bücher: * Herta Müller. Atemschaukel. 304 Seiten. Hanser, 2009. * Natascha Wodin. Nastjas Tränen. 192 Seiten. Rowohlt, 2021. * Isabel Allende. Das Geisterhaus. 501 Seiten. Suhrkamp 1989. * Erich Maria Remarque. Im Westen nichts Neues. 336 Seiten. Kiepenheuer & Witsch 2014.

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