Literaturclub Interview

Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)
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May 5, 2023 • 29min

Nazi-Swing für britische Ohren – Demian Lienhards neuer Roman

«Mr. Goebbels Jazz Band» erzählt die Geschichte einer Swing-Bigband, die im Zweiten Weltkrieg von den Nazis gegründet wurde, um Propaganda-Jazz für einen Radiosender gegen England zu produzieren. Im Dritten Reich wurden Juden, Polen und Homosexuelle verfolgt und ermordet, doch zu Propagandazwecken mussten einige von ihnen als «Charlie and His Orchestra» US-amerikanische Swing-Songs fürs Radio spielen, versetzt mit neuen, pro-nationalsozialistischen Texten. Ausgerechnet Swing, jene Musikrichtung, die unter den Nazis weitgehend verboten wurde. Demian Lienhards neuer Roman zeigt den Zynismus des Nazi-Regimesan diesem Beispiel aus der realen Geschichte in aller Deutlichkeit. Für Host Simon Leuthold ausserdem ein Buch, das zum Nachdenken über das Verhältnis von Wahrheit und Erfindung in der Propaganda anregt – und über ein spannendes Kapitel in der Geschichte des Jazz. Dieses Buch steht im Zentrum der Folge: * Demian Lienhard. Mr. Goebbels Jazz Band. 320 Seiten. Frankfurter Verlagsanstalt, 2023. Im Podcast zu hören sind: * Demian Lienhard, Buchautor * Annina Salis, Musikredaktorin SRF Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch Mehr Literatur und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur
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Apr 21, 2023 • 27min

Odessa, ferne Stadt: «Sommer in Odessa» von Irina Kilimnik

Irina Kilimnik setzt in ihrem Roman-Debut «Sommer in Odessa» ihrer Heimatstadt ein Denkmal. Das Buch spielt im Sommer 2014, auf die vor Schönheit und Lebendigkeit und Hitze flirrende Stadt legt sich bereits der Schatten der Krim-Annexion. Im Zentrum dieses Familienromans steht die Ich-Erzählerin Olga, die (gegen ihren Willen) Medizin studiert und mit ihrer Mutter, deren beiden Schwestern und ihren Cousinen in einem Frauenhaushalt lebt – wäre da nicht der Grossvater, der leicht despotisch alle Fäden in der Hand hat und seine Geheimnisse dabei gern für sich behält. Eine «typisch osteuropäische» Coming-of-age-Geschichte, wie Irina Kilimnik sagt, die in einer Stadt spielt, die es so nicht mehr gibt. Nicola Steiner hat mit der Autorin gesprochen und erkundet gemeinsam mit Franziska Hirsbrunner dieses Odessa von 2014. Dieses Buch steht im Zentrum der Folge: * Irina Kilimnik. Sommer in Odessa. 288 Seiten. Kein & Aber, 2023. Im Podcast zu hören ist: * Irina Kilimnik, Schriftstellerin Weitere erwähnte Bücher: * Isaak Babel. Mein Taubenschlag. Sämtliche Erzählungen. 864 Seiten. Carl Hanser, 2014. * Szczepan Twardoch. Der Boxer. Rowohlt, 2018. * Szczepan Twardoch. Morphin. Rowohlt, 2015. «Panzerkreuzer Potemkin»: Sergei Eisensteins Stummfilm von 1925 mit englischen Untertiteln Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch Mehr Literatur und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur
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Apr 7, 2023 • 28min

Die Jagd nach Einsteins Genialität: Franzobels neuer Roman

Ein Arzt stiehlt nach Einsteins Tod 1955 dessen Gehirn, um der Genialität des Jahrhundert-Physikers auf die Spur zu kommen. Auf dieser wahren Geschichte beruht Franzobels Buch «Einsteins Hirn». «Zwei mit Buch»-Host Felix Münger ist fasziniert vom Sprachwitz und den grotesken Verzerrungen des Buchs. Einsteins Hirn brachte der Hauptfigur keinerlei wissenschaftliche Erkenntnisse. Im Gegenzug führte sie der Diebstahl in den beruflichen und persönlichen Abgrund. Weshalb? Und: Woher kam die Besessenheit, in der Hirnstruktur die Genialität nachweisen zu können? Aus heutiger Sicht sei das Unterfangen von Anfang an aussichtslos gewesen, sagt der Hirnforscher Fritjof Helmchen. Intelligenz lasse sich nicht an der Form des Gehirns ablesen, sondern daran, wie Hirnzellen untereinander kommunizieren. Und darüber wisse die Forschung bis heute nur wenig. Dieses Buch steht im Zentrum der Folge: * Franzobel: Einsteins Hirn. 543 Seiten. Zsolnay Verlag, 2023. Das Hörbuch, gelesen von David Nathan, ist bei Lübbe Audio erschienen. Im Podcast zu hören sind: * Franzobel, Buchautor * Fritjof Helmchen, Professor für Neurowissenschaft, Uni Zürich Weiter erwähnte Bücher: * Franzobel. Das Floss der Medusa. Zsolnay, 2017. (592 Seiten) * Tilman Spengler. Lenins Hirn. Berlin Verlag, 2003. (350 Seiten) Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch Mehr Literatur und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur
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Mar 24, 2023 • 28min

Pauken und gamen: Tonio Schachinger kreuzt in «Echtzeitalter» Welten

Nach Fussball («Nicht wie ihr») nimmt sich der 31jährige österreichische Autor Tonio Schachinger nun ein Elitegymnasium in Wien vor. Für «Zwei mit Buch»-Host Franziska Hirsbrunner kommt dieses Gymnasium wie ein Wimmelbild daher. Es ist ein Mikrokosmos, in dem sich der Makrokosmos spiegelt. Das Marianum ist eine traditionsreiche Schule für den Nachwuchs von Reichen und Einflussreichen. Und die Kinder wissen schon mit zehn, was sie einmal studieren wollen (oder sollen): «Jura, Wirtschaft oder Medizin». Es sind Kinder, findet Nicola Steiner, die weich landen werden, was immer sie tun. Till fällt da etwas aus dem Rahmen. Seine Eltern sind nicht so reich wie andere. Und er selbst gehört, von seinem Umfeld unbemerkt, zu den zehn besten Spielern weltweit des 1997 lancierten Echtzeitstrategiespiels «Age of Empires 2». Das Gamen ist eine Möglichkeit, den Terror des Klassenlehrers zu puffern und wird mit der Zeit auch ein Mittel zur Emanzipation. Dieses Buch steht im Zentrum der Folge: Tonio Schachinger. Echtzeitalter. 364 Seiten. Rowohlt Verlag Im Podcast zu hören sind: * Tonio Schachinger, Schriftsteller * Jürgen Oelkers, Erziehungswissenschaftler Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch Mehr Literatur und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur
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Mar 10, 2023 • 29min

Ein Querdenker zwischen den Weltkriegen - Clemens Setz’ neuer Roman

«Monde vor der Landung» erzählt von einem realen deutschen Fliegerleutnant. Er vertrat die Hohlwelttheorie, nach der wir nicht auf der Erdkugel, sondern in einer Kugelschale leben. Für Simon Leuthold offenbart dieser Blick in die Zwischenkriegszeit Parallelen zu heutigen Querdenker-Bewegungen. Ein Pilot beobachtet im ersten Weltkrieg als einer der Ersten überhaupt die Erdkrümmung – und ist trotzdem überzeugt, dass die Welt eine andere Form hat: Wie passt das zusammen? Clemens Setz neuer Roman zeichnet nach, wie Peter Bender immer tiefer in seine Theorien versinkt, während der aufkeimende Nationalsozialismus eine zunehmende Gefahr für ihn und seine Familie darstellt. Was bedeutet dem Autor die historische Figur, warum ist Bender kein «moderner» Querdenker, und wie schreibt man über so eine Figur? Dem gehen Simon Leuthold und Felix Münger in dieser Episode nach. Dieses Buch steht im Zentrum der Folge: * Clemens Setz. Monde vor der Landung. 528 Seiten. Suhrkamp Verlag, 2023. Im Podcast zu hören sind: * Clemens Setz, Buchautor * Carolin Amlinger, Soziologin * Oliver Nachtwey, Soziologe Weitere erwähnte Bücher: * Peter Bender. Karl Tormann. Ein rheinischer Mensch unserer Zeit. Worms Verlag, Neuauflage 2021 (1927). Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch Mehr Literatur und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur
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Feb 24, 2023 • 29min

Care-Arbeit, und kein Ende: «Wovon wir leben» von Birgit Birnbacher

Birgit Birnbachers Roman «Wovon wir leben» zeigt die Tristesse der Arbeits- und Sozialwelten in einem Dorf, das immer noch von patriarchalen Strukturen geprägt ist.  Die österreichische Schriftstellerin gibt Auskunft, inwiefern Frauen heute immer noch unter anderen gesellschaftlichen und sozialen Zwängen stehen als Männer, warum das Thema Arbeitswelt sie nicht loslässt und was Arbeit für uns bedeutet. Ein Thema mit vielen Facetten – und einer Fülle von Gesprächsstoff für Nicola Steiner und Franziska Hirsbrunner. Die Krankenschwester Julia geht nach ihrer Kündigung zurück in ihr Heimatdorf, um wieder neu Kraft zu schöpfen. Doch das Dorf scheint wie ein Kadaver zu verwesen: die Fabrik, in der fast alle Bewohner des Dorfes tätig waren, hat geschlossen. Jetzt sitzen die Männer in der Kneipe herum, spielen Karten und trinken. Eines Tages kommt ein «Städter» ins Dorf, der ein Jahr lang eine Art Grundeinkommen «gewonnen» hat, und bringt neue Lebenskonzepte und Ideen ins Dorf und in Julias Leben. Dieses Buch steht im Zentrum der Folge: Birgit Birnbacher. Wovon wir leben. 192 Seiten. Zsolnay, 2023. Im Podcast zu hören sind: * Birgit Birnbacher, Schriftstellerin * Stephan Sigrist, Zukunftsforscher Weiter erwähnte Bücher: * Marie Jahoda, Paul F. Lazarsfeld, Hans Zeisel. Die Arbeitslosen von Marienthal. Ein soziographischer Versuch über die Wirkungen langandauernder Arbeitslosigkeit. edition suhrkamp. * Birgit Birnbacher. Ich an meiner Seite. Zsolnay. * Juli Zeh. Unterleuten. Luchterhand. * Mela Hartwig. Bin ich ein überflüssiger Mensch? Droschl. Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch Mehr Literatur und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur
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Feb 10, 2023 • 28min

Der Erfolgsautor als Lumpensammler: «Das glückliche Geheimnis» von Arno Geiger

Am Abend ein Gala-Diner mit dem Staatspräsidenten, am Tag darauf in den Strassen Wiens Müllcontainer durchwühlen: Arno Geiger bekennt in seinem neuen Buch, dass er über Jahrzehnte ein Doppelleben geführt hat. Felix Münger ist beeindruckt von der Offenheit des Autors, die ihn auch verwundbar macht. Arno Geiger war bei seinen geheimen Müll-Touren insbesondere auf der Suche nach weggeworfenen persönlichen Briefen. Sie inspirierten ihn für seine Literatur. Ermöglichte ihm erst das Doppelleben, zum Erfolgsautor zu werden? Und wie kommt es, dass die geheime Identität Arno Geigers grosse Liebe befeuerte? Felix Münger erkundet zusammen mit Co-Host Simon Leuthold dieses packende Buch über ein vielschichtiges Autorenleben. Dieses Buch steht im Zentrum der Folge: Arno Geiger: Das glückliche Geheimnis, Hanser 2023. (Hörbuch bei «Hörbuch Hamburg», gelesen von Matthias Brandt.) Im Podcast zu hören ist: * Arno Geiger, Schriftsteller * Catherine Newmark, Philosophin und Publizistin Weiter erwähnte Bücher: * Umberto Eco. Der Friedhof in Prag. Aus dem Italienischen von Burkhart Kroeber. Hanser, 2011. * Arno Geiger. Es geht uns gut. Hanser, 2005. * Arno Geiger. Selbstporträt mit Flusspferd. Hanser, 2015. * Thomas Mann. Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull. 54. Auflage. Fischer, 1989. * Stefan Zweig. Angst. 19. Auflage. Fischer, 1991. Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch Mehr Literatur und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur
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Jan 27, 2023 • 29min

Essen als Ideologie und Lebenssinn: «Gesund genug» von Ursula Fricker

Ein Gesundheitsfanatiker stirbt an Darmkrebs. Am Krankenbett denkt die Tochter über den (Essens-)Terror nach, den der Vater verbreitete. Er zählt jeden Morgen 30 Kürbiskerne, 45 Sonnenblumenkerne und 251 Roggenkörner für sein Frühstück ab und verbietet seinen Kindern das Schulschwimmen wegen des Chlors im Wasser. «Was treibt diesen Mann?», fragt Nicola Steiner. Und Franziska Hirsbrunner kommt die Familie in «Gesund genug» wie eine Vierpersonensekte vor. Sie findet aber auch, dass Ursula Frickers neuer Roman weit mehr als das Porträt eines Spinners ist, der ums gesunde Leben tanzt wie ums goldene Kalb. Denn es geht um eine Selbstoptimierung, die krankhafte Züge annimmt, um den Versuch, sich eine Bedeutung zu geben, der aus dem Ruder läuft. Das Thema Essen ist nicht nur auf der persönlichen Ebene gerade wieder sehr aktuell. Neben Essen als Ersatzreligion, Lebenssinn, Leitschnur und Weltveränderungsmission stellen sich auch ökonomische, ökologische, politische und gesellschaftliche Fragen. «Gesund genug» nimmt diese Fragen wie nebenbei auf und verleiht ihnen eine berührende Dringlichkeit. Dieses Buch steht im Zentrum der Folge: Ursula Fricker. Gesund genug. 234 Seiten. Atlantis Verlag, 2022. Im Podcast zu hören sind: * Ursula Fricker, Schriftstellerin. * Christine Brombach, Ernährungssoziologin Weitere im Podcast genannte Bücher: * Emma Cline. The Girls. Aus dem amerikanischen Englisch von Nikolaus Stingl. 352 Seiten. Hanser Verlag, 2016. * Daniela Dröscher. Lügen über meine Mutter. 448 Seiten. Kiepenheuer & Witsch, 2022. * Slata Roschai. 153 Formen des Nichtseins. 176 Seiten. Homunculus Verlag, 2022. Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch Mehr Literatur und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur
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Jan 13, 2023 • 29min

Lebendige Frauenbilder: «Vor aller Augen» von Martina Clavadetscher

Das neue Buch der Schweizer Autorin Martina Clavadetscher erzählt in 19 Geschichten die Leben von Frauenfiguren auf berühmten Gemälden. Für Simon Leuthold ein spannendes Projekt zwischen Recherche und Fiktion. Er ist fasziniert von der stilistischen Vielseitigkeit, die die Autorin an den Tag legt. Da Vincis «Dame mit Hermelin» lässt uns über unsere Gewohnheiten beim Betrachten von Gemälden nachdenken, oder eine Zirkusartistin auf einem Bild von E.L. Kirchner berichtet über das Bombardement Dresdens im 2. Weltkrieg: 500 Jahre (Kunst-)Geschichte auf 240 Seiten. Wie kam Martina Clavadetscher zu diesem feministischen Erzählprojekt? Und was haben die Frauen aus 5 Jahrhunderten gemeinsam? Darüber gibt die Preisträgerin des Schweizer Buchpreises Martina Clavadetscher Auskunft im Podcast mit Simon Leuthold und Felix Münger. Dieses Buch steht im Zentrum der Folge: * Martina Clavadetscher: Vor aller Augen. 240 Seiten. Unionsverlag, 2022. Im Podcast zu hören ist: * Martina Clavadetscher, Buchautorin Weiter erwähnte Bücher: * Martina Clavadetscher: Die Erfindung des Ungehorsams. 288 Seiten. Unionsverlag, 2021. * Charles Lewinsky: Sein Sohn. 368 Seiten. Diogenes Verlag, 2022. Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch Mehr Literatur und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur
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Dec 30, 2022 • 29min

Eine Ikone zwischen Zwang und Freiheit: «Sisi» von Karen Duve

Karen Duves neues Buch «Sisi» zeigt ein modernes und überraschendes Bild der österreichischen Kaiserin, die ein Leben zwischen höfischen Zwängen und einem unbändigen Freiheitsdrang führte. Nicola Steiner und Franziska Hirsbrunner sprechen über die Faszination an der Figur Sisi und über Duves Roman. In ihrem Roman «Sisi» erzählt die deutsche Schriftstellerin Karen Duve zwei Jahre aus den reiferen Jahren der legendären österreichischen Kaiserin. Es ist ein akribisch recherchiertes Buch über eine Ikone, die die Welt bis heute beschäftigt. Mit ihrem Schönheitswahn, ihrer Disziplin und ihrem Charisma ist Sisi für viele auch heute noch eine ideale Projektionsfläche. Sisi galt nicht nur als schönste Frau ihrer Zeit, sondern soll auch eine begnadete Reiterin gewesen sein. Dieser Phase ihres Lebens geht Duve nun detailliert nach und nimmt uns mit auf Sisis wilde, oft lebensgefährliche Reit-Jagden in England und Ungarn. Dabei entsteht das Bild einer schillernden Persönlichkeit, die den Konventionen und Erwartungen des Hofes zu entkommen suchte und weit vielschichtiger war als uns das Romy Schneider-Bild aus den Sisi-Filmen der 1950er Jahre glauben machen will. Dieses Buch steht im Zentrum der Folge: * Karen Duve. Sisi. 416 Seiten. Kiepenheuer & Witsch, 2022. Im Podcast zu hören ist: * Karen Duve, Schriftstellerin Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch Mehr Literatur und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur

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