

Payment & Banking Fintech Podcast
Das Team von Payment & Banking
Willkommen auf dem Podcast-Kanal von Payment & Banking! Hier findet ihr die vielfältigste Auswahl an Podcast-Serien rund um das Thema Fintech.
Unsere Formate umfassen den Payment & Banking Fintech Podcast, in dem wir mit spannenden Gästen über aktuelle Themen sprechen, sowie den monatlichen News-Rückblick, der die wichtigsten Neuigkeiten zusammenfasst.
Immer am Puls der Zeit unserer Hauptthemen: Fintech, Payment & Banking.
Die Hosts unserer Payment & Banking Fintech Podcasts sind:
- André Bajorat
- Maik Klotz
- Nicole Nitsche
- Kilian Thalhammer
- Jochen Siegert
Freut euch sich auf inspirierende Gespräche und fundierte Einblicke in die Welt des Fintech!
Für noch mehr Infos und News aus der Welt der Fintechs abonniert den Payment & Banking Newsletter: https://paymentandbanking.com/newsletter/
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Episodes
Mentioned books

Jun 20, 2025 • 45min
#528: Wie Spotixx Banken im Kampf gegen Betrug und Geldwäsche vernetzt
mit Jochen Siegert & Stefan Klaeser & Patrick Tomo Töniges von spotixx
Betrugs- und Geldwäscheprävention wird für Finanzinstitute immer komplizierter. In Zeiten von Echtzeitzahlungen bleibt gar keine Zeit mehr für manuelle Überprüfung, aber Systeme, die eine sichere und regelkonforme Automatisierung ermöglichen, fehlen bisher noch.
Es ist eine Lücke, die Spotixx schließen will. Die Gründer Stefan Klaeser und Patrick Tomo Töniges erklären im Gespräch mit Jochen Siegert, wie sie Banken unterstützen wollen. Die KI-gestützte Software des Unternehmens soll das operative Tagesgeschäft einfacher machen.
Zentral für deren Funktionieren ist der sogenannte Shared-Data-Ansatz, bei dem bestimmte Transaktionsdaten (wie IBANs oder Auffälligkeiten) zwischen Instituten geteilt werden können – unter Einhaltung des Datenschutzes. Die Idee: Wenn eine Bank bereits Auffälligkeiten bei einer bestimmten Zahlung oder einem Konto erkannt hat, sollen diese Informationen für andere Institute schneller nutzbar gemacht werden. Die technische Umsetzung basiert auf verschlüsselten, dezentral verarbeiteten Daten, bei denen keine der beteiligten Banken Einblick in Daten erhält, die sie nicht ohnehin selbst sehen dürfte.
Die rechtliche Grundlage für solche Modelle soll künftig Artikel 75 AMLR bilden – ein EU-weites Regelwerk zur Geldwäschebekämpfung, das gemeinsame Analysen und sektorübergreifende Kooperationen ermöglichen soll. Wie die Gründer betonen, ist das Thema in der Praxis bisher kaum angekommen. Umso wichtiger sei es, bereits jetzt erste Netzwerke aufzubauen und die technischen Voraussetzungen zu schaffen. Die Vorgabe aus Brüssel ist klar: Ab Mitte 2027 sollen erste Shared-Data-Lösungen live gehen.
Klaeser und Töniges hoffen, auch durch die Regulierung den bisher kaum standardisierten Markt zu ordnen, in dem sie sich bewegen. Noch sei aber viel Überzeugungsarbeit und Zeit nötig, um Banken zur Teilnahme an solchen Kooperationen zu bewegen. Mittelfristig sehen die Gründer aber großes Wachstumspotenzial, schließlich wird die Menge an relevanten Transaktionsdaten eher zu- als abnehmen.

Jun 18, 2025 • 21min
Alles Legal #101: Was DORA beim IT-Einkauf verlangt
mit Dana Wondra & Josefine Spengler von Annerton
Finanzunternehmen, die mit externen IT-Dienstleistern arbeiten, müssen sich auf umfassende neue Regelungen einstellen. Der Digital Operational Resilience Act (DORA) bringt klare Anforderungen an Auswahl, Bewertung und Überwachung von Drittanbietern. Und das betrifft nicht nur Cloud-Anbieter oder Entwickler, sondern auch Telekommunikationsdienste und andere digitale Services.
Juristin Josefine Spengler von Annerton erklärt im Podcast, was genau unter IKT-Drittparteien fällt und wie man als Unternehmen den Überblick behält. Denn der Katalog der betroffenen Dienstleistungen ist breit – von Projektmanagement über Datenhosting bis zur Hardware-Bereitstellung. Eine Risikoanalyse hilft dabei, diese Dienstleistungen korrekt einzuordnen.
DORA: Auch Verträge mit großen Tech-Anbietern müssen überprüft werden
Auch vertraglich gibt es klare Vorgaben. Je nachdem, ob eine Dienstleistung als „kritisch wichtig“ oder nicht eingestuft wird, gelten unterschiedliche Mindestinhalte. Das betrifft unter anderem Regelungen zu Datenschutz, Auditrechten, Exit-Strategien oder Notfallplänen. Selbst bestehende Verträge müssen jetzt überprüft und angepasst werden.
Dabei reicht es nicht, die Verantwortung an die Rechtsabteilung zu delegieren. Die Umsetzung der DORA-Vorgaben erfordert eine enge Zusammenarbeit aller relevanten Abteilungen. Wer mit großen Tech-Anbietern wie Hyperscalern zusammenarbeitet, steht unterdessen jetzt vor schwierigen Verhandlungen.
Spengler rät zu einer realistischen Einschätzung der Risiken und zur internen Absicherung durch zusätzliche Maßnahmen. Perfekte Verträge erwartet die Aufsicht nicht – wohl aber nachvollziehbare, dokumentierte Fortschritte. Wie eine erste pragmatische Bestandsaufnahme aussehen kann und wie man gezielt priorisiert, verrät sie im Gespräch mit Payment & Banking.
🎧 Jetzt in die Folge reinhören – und erfahren, wie man mit Struktur und Augenmaß den Überblick im DORA-Dschungel behält.

Jun 16, 2025 • 56min
Episode 11_25: Apple entschleunigt, OpenAI beschleunigt und Meta will Gott spielen
mit Maik Klotz und Sascha Dewald
In dieser Folge versuchen Maik und Sascha wieder die aktuellen Dynamiken der KI-Welt einzuordnen. Dieses Mal mit besonderem Fokus auf Apple, OpenAI und Meta. Wer gestaltet die technologische Zukunft und wer wird eher abgehängt?
Ausgangspunkt ist Apples Hauskonferenz WWDC.Dort präsentierte die Firma mit „Apple Intelligence“ eine eigene KI-Strategie, doch die führt nicht zu Aufbruchsstimmung. Stattdessen hinterlässt die Keynote eher Ratlosigkeit. Während die Konkurrenz längst in agentenbasierte Modelle, Sprachsteuerung und autonome Systeme investiert, wirkt Siri weiter wie ein Feature von gestern.
Ganz anders OpenAI: Mit neuen Modellen, massiven Cloud-Deals und geopolitisch brisanten Finanzierungsrunden baut das Unternehmen seinen Vorsprung aus. CEO Sam Altman spricht offen von der nahenden Singularität. Das ist mehr als PR, es ist eine bewusste Verschiebung der Machtverhältnisse im Tech-Kosmos.
Meta wiederum verfolgt einen eigenen Kurs: Mit der Veröffentlichung von V-JEPA 2, Investitionen in Scale AI und Ambitionen zur Superintelligenz unterstreicht der Konzern, dass er die KI nicht nur nutzen, sondern selbst gestalten will. In Europa stehen wir wieder am Spielfeldrand. Technologisch ambitioniert, regulatorisch wachsam, aber ohne echten Hebel.
Maik Klotz und Sascha Dewald diskutieren, was diese Entwicklungen für die Finanzbranche, den Standort Europa und die gesellschaftliche Verantwortung im Umgang mit KI bedeuten. Klar wird: Wer jetzt nicht investiert in Technologie, in Ethik, in Datenverfügbarkeit, droht beim wichtigsten Rennen des Jahrzehnts zum Zuschauer degradiert zu werden.
Außerdem geht es um:
Die Entwicklung von KI-Agenten, die selbstständig lernen
Neue KI-Tools und deren Möglichkeiten
Die Bibel und was KI damit zu tun hat
Viel Spaß beim Hören!
**Shownotes **
Wie OpenAIs neues Modell herausfordernde Fragen beantworten kann: https://www.inc.com/ben-sherry/how-openais-new-model-can-answer-challenging-questions/91200974
OpenAI startet o3 pro Modell für Premium-Nutzer: https://www.golem.de/news/chatgpt-openai-startet-o3-pro-modell-fuer-premium-nutzer-2506-197048.html
Sam Altman deutet baldige Singularität an: https://www.golem.de/news/sam-altman-openai-chef-deutet-baldige-singularitaet-in-der-ki-an-2506-197052.html
OpenAI will Milliarden aus Saudi-Arabien und VAE: https://www.manager-magazin.de/unternehmen/tech/openai-investoren-aus-saudi-arabien-und-vae-sollen-milliarden-fuer-ki-projekt-liefern-a-3ab5e47f-e938-4497-9a7b-eee290ea70bf
Meta veröffentlicht V-JEPA 2: https://www.heise.de/news/Meta-veroeffentlicht-V-Jepa-2-ein-KI-Weltmodell-10441104.html
Meta tüftelt an Superintelligenz: https://stadt-bremerhaven.de/meta-tueftelt-in-einem-neuen-ai-lab-an-einer-superintelligenz/
Apple verfolgt eigene KI-Strategie: https://www.apfelpatient.de/news/apple-verfolgt-im-ki-wettlauf-eine-ganz-eigene-strategie
Apple entwickelt Framework für Foundation Models: https://www.macrumors.com/2025/06/09/foundation-models-framework/
Apple Intelligence – WWDC 2025: https://www.engadget.com/ai/apple-intelligence-at-wwdc-everything-apple-announced-for-ios-macos-and-more-171133202.html
Warum Siri bei KI zurückfällt: https://www.connect.de/news/apple-siri-ki-integration-verzoegerung-hintergrund-3209640.html
Kalshi zeigt KI-Werbung bei NBA-Finals: https://www.theverge.com/news/686474/kalshi-ai-generated-ad-nba-finals-google-veo-3
Die Bibel, geschrieben von einer KI: https://t3n.de/news/bibel-geschrieben-ki-1692373/
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Disclaimer
Was ihr hier hört, sind unsere Gedanken und Meinungen, nicht die unserer Arbeitgeber, Zimmerpflanzen oder Haustiere. Als Enthusiasten versuchen wir euch Einblicke in die Welt von künstlicher Intelligenz in Finance zu geben, aber wir sind nur AI-Enthusiasten, keine Hellseher. Unsere Einschätzungen könnten genauso gut aus einem Horoskop stammen. Also, macht's euch gemütlich und genießt die Show!

Jun 13, 2025 • 1h 1min
#528: Das ist das neue Fintech von Christopher Plantener
mit André Bajorat & Christopher Plantener
Der demografische Wandel trifft die Steuerkanzleien mit voller Wucht. Gleichzeitig drängen technologiegetriebene Anbieter in den Markt, einige davon mit Private-Equity-Rückenwind. Christopher Plantener glaubt deshalb: „Die Steuerberatung, wie wir sie kennen, steht vor dem größten Umbruch seit Jahrzehnten.“
Er selbst will in diesem Markt mit seinem neuen Fintech b'steuern mitmischen, wie im Fintech-Podcast von Payment & Banking berichtet Das richtet sich vor allem an kleine und mittlere Unternehmen sowie Start-ups. Im Zentrum steht dabei ihm zufolge ein datenbasiertes Modell, das nicht nur auf Buchhaltung, sondern auf smarte Auswertung und Automatisierung setzt. Wenn sie sinnvoll ist, werde auch KI eingesetzt, sagt Plantener im Gespräch mit Host André Bajorat. „Wir wollen mit AI etwas automatisieren – aber nicht aus Prinzip, sondern weil es effizienter und genauer wird”, so der Unternehmer. Neben Technologie geht es in dem Gespräch aber auch um Kultur. Plantener will Steuerberatung transparenter und kommunikativer machen. „Wir machen nichts mit Bargeld – wir wollen klare Regeln, saubere Prozesse, verständliche Preise.“
Was bleibt nach dieser Folge hängen? Steuerberatung wird sich neu erfinden – oder überholt werden. Wer zuhört, merkt schnell: Es geht hier nicht nur um Tools, sondern um Haltung. Um den Willen, sich selbst infrage zu stellen. Und um das Ziel, eine Branche zukunftsfähig zu machen. Was denkt Ihr dazu? Schreibt uns gerne eine Nachricht an presse@paymentandbanking.com.
🎧 Jetzt reinhören!

Jun 11, 2025 • 19min
Alles Legal #100: DORA in der Praxis - Was auf Finanzdienstleister jetzt zukommt
Dana Wondra & Josefine Spengler von Annerton
DORA betrifft uns alle – vom Fintech bis zur Großbank. Der neue EU-weit gültige Rechtsrahmen verpflichtet regulierte Finanzunternehmen dazu, ihre digitale Widerstandsfähigkeit massiv zu stärken. Doch was bedeutet das konkret? Wer ist betroffen, wie unterscheidet sich DORA von NIS2 – und warum ist der Begriff „kritischer IKT-Dienstleister“ ein echter Gamechanger?
In der Auftaktfolge unserer neuen Podcastserie zu DORA spricht Dana Wondra mit Josefine Spengler, Rechtsanwältin bei Annerton und Fachanwältin für IT-Recht. Josefine Spengler begleitet Banken, Zahlungsdienstleister und FinTechs bei der praktischen Umsetzung von DORA – und kennt die Herausforderungen zwischen Technik, Recht und Aufsicht aus erster Hand.
DORA wurde eingeführt, weil die EU eine klare Schwachstelle erkannt hat: Der Finanzsektor ist hochdigitalisiert, aber bis dato fehlte ein einheitlicher, sektorübergreifender Rahmen für digitale Resilienz. Cyberangriffe, IT-Ausfälle und Datenlecks haben gezeigt, wie verwundbar das System ist – und wie schnell einzelne Vorfälle systemische Risiken auslösen können.
Ziel von DORA ist es, diese Risiken strukturiert zu beherrschen. Dazu setzt die Verordnung auf fünf zentrale Säulen: IKT-Risikomanagement, Vorfallmeldung, Resilienztests, das Management von Drittanbietern sowie den Austausch zu Cyberbedrohungen. DORA unterscheidet sich dabei deutlich von NIS2. DORA gilt direkt in allen EU-Ländern und ist speziell auf die Anforderungen an den Finanzsektor zugeschnitten.
Besonders relevant: Auch Tech-Anbieter geraten stärker in den Fokus der Aufsicht. Mit dem Konzept des „kritischen IKT-Dienstleisters“ führt DORA erstmals eine direkte EU-Aufsicht über zentrale IT-Partner der Branche ein – von Cloud-Diensten über Core-Banking-Anbieter bis zu Softwareplattformen. Für viele Unternehmen bedeutet das neue Anforderungen an Vertragsgestaltung, Meldeprozesse und Exit-Strategien.
In der nächsten Folge von „Alles Legal – Fintech-Recht kompakt“ geht es deshalb weiter mit dem Thema IKT-Drittparteienmanagement: Welche Anforderungen stellt DORA an Verträge – und wie gelingt die praxisnahe Umsetzung?
🎧 Jetzt reinhören!

Jun 6, 2025 • 29min
#527: Wie Green Banana den BNPL-Markt weiterentwickeln will
mit Jochen Siegert & Cihan Duezguen, CEO und Mitgründer der Green Banana Group
In dieser Episode des Payment & Banking Fintech Podcasts spricht Jochen Siegert mit Cihan Duezguen, CEO und Mitgründer der Green Banana Group. Das neu gegründete Start-up aus Frankfurt versteht sich als Orchestrator für BNPL-Lösungen gegenüber Händlern.
Die profitieren von einer schnelleren Integration und können über einen einzigen Vertrag und eine Schnittstelle verschiedene BNPL-Anbieter in mehreren Ländern nutzen.
Cihan beschreibt das Green Banana Angebot als „unsichtbare Lösung“, die Prozesse im Zahlungsverkehr vereinfachen soll. Die Idee zur Gründung entstand im Hintergrund eines national wie international immer unübersichtlicheren BNPL-Marktes.
Das Unternehmen hat zum Start zwei Millionen Euro Kapital eingesammelt und richtet sich mit seiner Lösung an Händler B2B und B2C, die flexible, technologiegestützte BNPL-Angebote integrieren wollen.
🎧 Jetzt reinhören!

Jun 4, 2025 • 19min
Alles Legal #99: Barrierefreiheitsstärkungsgesetz: Was Banken und Fintechs jetzt konkret tun müssen
mit Dana Wondra & Katharina Wagener
Nach dem Überblick in Teil 1 widmen sich Rechtsanwältin Katharina Wagener und Dana Wondra in der zweiten Folge ganz der Praxis: Was bedeutet das BFSG konkret für Banken, Fintechs, Zahlungsdienstleister und andere Anbieter digitaler Finanzprodukte?Besonders betroffen sind Bankdienstleistungen wie etwa Kreditverträge, Zahlungsdienste, Kontoführung oder E-Geld-Produkte. Sobald diese Leistungen über Websites oder Apps angeboten werden, greifen die BFSG-Anforderungen. Diese betreffen etwa:
Technische Umsetzung, z. B. durch Sprachausgabe, Kontraste oder assistive Technologien
Informationspflichten über Funktionen und Inhalte in leichter Sprache
Designanforderungen für Touchscreens, Kontraste und Bedienbarkeit bei Zahlungsterminals
Barrierefreie Login- und Authentifizierungsverfahren, die robust und DSGVO-konform sind
Besonders herausfordernd ist die Verwendung leichter Sprache. Diese soll Informationen zu Produkten verständlicher machen – nicht zu verwechseln mit einfacher Sprache. Anbieter müssen deshalb oft zwei Versionen von Texten bereitstellen: eine rechtlich bindende in Alltagssprache und eine barrierefreie Erläuterung in leichter Sprache. Diese sollte als solche kenntlich gemacht werden, um rechtliche Konflikte zu vermeiden.
Auch Zahlungsterminals stehen im Fokus: Als Selbstbedienungsterminals müssen sie künftig taktil, kontrastreich und sprachlich zugänglich gestaltet sein – inklusive Anschlussmöglichkeit für Kopfhörer. Das betrifft etwa Restaurants, Einzelhandel oder Self-Checkout-Zonen.
Hinzu kommen technische Anforderungen an Authentifizierungsverfahren, etwa bei Zwei-Faktor-Logins oder TAN-Verfahren. Diese müssen künftig so gestaltet sein, dass sie auch von Menschen mit Einschränkungen problemlos bedient werden können.
Wichtig ist: Unternehmen sollten ihre Produkte und Prozesse frühzeitig analysieren, denn die Anforderungen sind teils schwammig formuliert und werden erst durch Rechtsprechung, DIN-Normen und Praxisbeispiele konkret greifbar. Wer vorbereitet ist, kann sich nicht nur rechtlich absichern, sondern möglicherweise sogar neue Kundengruppen erschließen.
🎧 Jetzt reinhören – und praxisnah erfahren, wie das BFSG konkret in den Finanzalltag eingreift – und worauf es jetzt wirklich ankommt.

Jun 2, 2025 • 1h 8min
Episode 10_25: AI in Finance: Eine wilde Woche voller News um OpenAI, Google und Co.!
mit Maik Klotz & Sascha Dewald
Die Google I/O Konferenz brachte Ankündigungen von neuen Produkten von OpenAI und Google. Außerdem eröffnet OpenAI ein Büro in Deutschland, genauer gesagt in Bayern. Warum das ist nicht nur ein symbolischer , sondern auch ein strategischer Schritt ist. In der zehnten Folge sprechen wir über besonders spannende Entwicklungen. OpenAI arbeitet mit Jony Ive an einem neuen Hardware-Device. Die Idee dahinter? Eine neue Art der Interaktion mit Technologie, ohne Bildschirm, ohne sichtbares Interface. Ein Ambient Computer Layer, der ständig präsent, aber kaum sichtbar ist. Willkommen in der Zukunft!
Parallel stellte OpenAI Codex vorg, ein cloudbasierter Software-Agent, der als Assistenzsystem beim Entwickeln von Code hilft. Google will mit Gemini live ein KI-System etablieren, das den Alltag organisiert. Von der Suche bis zum Kalender, eingebettet in Android und Chrome. Die Präsentationen auf der I/O zeigen, dass persönliche KI-Agenten kein Zukunftsversprechen mehr sind, sondern echte Produkte. Natürlich werfen solche Entwicklungen Fragen auf, insbesondere beim Thema Datenschutz, Deepfakes und Kontrolle. Denn je persönlicher die KI wird, desto heikler wird auch der Umgang mit Daten.Mit Deutschland-GPT entsteht eine datensouveräne europäische Alternative. Doch während wir hier noch über Regulierung diskutieren, plant China schon den nächsten Schritt. Einen orbitalen KI-Supercomputer: Eine KI-Infrastruktur im All, losgelöst von nationaler Kontrolle, unabhängig, skalierbar und möglicherweise ein geopolitischer Gamechanger.
Und über all dem liegt die Frage: Wer gestaltet diese Zukunft? Die Tech-Giganten? Staaten? Oder doch wir als Gesellschaft?
Außerdem geht es um:
Sign In with OpenAI kommt!
Google's AI Mode könnte die Medienlandschaft revolutionieren
Perplexity Labs bietet innovative Lösungen für Deep Research.
Meta nutzt öffentliche Daten für KI-Training ohne Zustimmung.
Stripe verbessert die Betrugserkennung durch KI-Modelle.
Viel Spaß beim Hören!
**Shownotes **
https://www.perplexity.ai/page/ai-in-finance-news-dashboard-e-OAlMtIokRDOwpFtceB5jZA
Tools
higgsfield.ai
Stitchwithgoogle
Disclaimer
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May 30, 2025 • 52min
#526: Die wichtigsten Fintech-News im Mai
mit André Bajorat & Jochen Siegert
Es war ein wahres Nachrichtenfeuerwerk im vergangenen Monat: Entsprechend haben André Bajorat und Jochen Siegert in dieser Folge des News-Podcasts von Payment & Banking besonders viel vor der Brust. Neben den neuen Kooperationen von Wero, geht es um die Mobilfunkoffensiven der Fintechs und den Angriff von Paypal und Curve auf die Apple Wallet. Die vielen Meldungen haben die beiden in der neuen Folge eingeordnet und erklären die Hintergründe: Hier kommt der Überblick zum Mai 2025.
🎧 Jetzt reinhören – und durchblicken, was die Branche bewegt!
Themen im Überblick:
EPI/Wero kooperiert mit Bizum, SIBS und Revolut
Revolut macht Paris zur neuen Westeuropa-Zentrale
N26 startet eigenes Mobilfunk-Angebot
Paypal und Curve greifen Apple Pay auf dem iPhone an
Finom sammelt über 90 Mio. Euro ein
Circula erhält 15 Mio. Euro in neuer Finanzierungsrunde
Aufinity (bezahl.de) sichert sich 23 Mio. Euro
Fincite und Harvest schließen sich strategisch zusammen
Robinhood startet Blockchain-Plattform in Europa
Trade Republic erhält MiCAR-Lizenz von der BaFin
Vivid Money bekommt ebenfalls MiCAR-Lizenz
Neue DLT-Pilotlizenz für 360X
21X bringt erstes tokenisiertes Produkt auf den Markt
C24 wirbt Neukund:innen mit 75 € Prämie
Klarna schreibt schwarze Zahlen – und rudert bei KI-Plänen zurück
Nao & Volksbank Lahr bringen Private Markets in den Retail
Taxdoo übernimmt Accountdigital
Deblock startet in Deutschland mit Krypto-Banking
Neuer Solaris-CEO in Sicht?
Philipp Schaaf wird COO bei Re:cap
Jetzt hören & auf dem Laufenden bleiben!
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May 28, 2025 • 22min
Alles legal #98: Barrierefreiheitsstärkungsgesetz: Neue Anforderungen für Banken und Fintechs
mit Dana Wondra & Katharina Wagener von Annerton
Ab dem 28. Juni 2025 verpflichtet das Gesetz erstmals auch private Unternehmen, bestimmte Produkte und Dienstleistungen barrierefrei zu gestalten – darunter viele, die für die Finanzbranche relevant sind. In der ersten von zwei Folgen zur neuen Barrierefreiheits-Regulierung werfen Dana Wondra und Katharina Wagener, Anwältin bei Annerton und Expertin für Bank- und Zahlungsdienstrecht, einen grundlegenden Blick auf das BFSG.
Es setzt eine EU-Richtlinie um, die Teil einer breiteren Strategie für eine inklusivere Gesellschaft ist. Ziel ist es, Menschen mit Behinderung besseren Zugang zu digitalen und physischen Angeboten zu ermöglichen – auch in der Privatwirtschaft. Konkret betroffen sind etwa Zahlungsterminals, Apps und Bankdienstleistungen wie Kontoführung, Kredite oder digitale Services. Diese müssen künftig verständlich, zugänglich und nutzbar sein – unter anderem durch Sprachausgaben, Kontraste, assistive Technologien oder vereinfachte Sprache.
Nicht alle Unternehmen sind gleichermaßen verpflichtet: Kleinstunternehmen mit weniger als zehn Mitarbeitenden und bis zu zwei Millionen Euro Jahresumsatz sind ausgenommen. Für alle anderen gilt: Bestehende Produkte genießen Übergangsfristen, neue Produkte müssen ab dem 28. Juni 2025 den BFSG-Anforderungen entsprechen. Bei Verstößen drohen Bußgelder von bis zu 100.000 Euro, Produktverbote – und Klagen von Betroffenen oder Verbänden.
Diese erste Folge gibt einen Überblick über die Ziele, Inhalte und Auswirkungen des Gesetzes. Sie zeigt: Das Thema Barrierefreiheit geht auch die Finanzwelt direkt an – und es bleibt nicht viel Zeit zur Umsetzung.
🎧 Jetzt reinhören – und erfahren, warum Barrierefreiheit bald ein Business-Must-Have ist.


