Payment & Banking Fintech Podcast

Das Team von Payment & Banking
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Jul 14, 2025 • 1h 6min

Episode 13_25: AI in Finance: Klarna klont CEO und Revolut integriert KI

mit Maik Klotz & Sascha Dewald Die Integration von KI in den Finanzsektor ist längst kein Zukunftsszenario mehr. Sie passiert jetzt, überall, und oft ohne die Sicherheitsnetze, die eigentlich notwendig wären. Kundenservice, Fraud Prevention, Risikoanalyse, die Potenziale sind enorm, aber auch nicht ohne Herausforderungen. Fehler in KI-Systemen sind eben keine kleinen Ausrutscher, sondern können zu hochriskante Ereignissen mit weitreichenden Folgen werden. Umso wichtiger ist ein mehrstufiges Validierungssystem und die spannende Frage, wer eigentlich haftet, wenn KI Mist baut. Sascha und Maik sprechen in Folge 13 auch über den EU AI Act, dem regulatorischen Mammutprojekt, das mehr Fragen aufwirft als beantwortet. Der Wille zur Kontrolle ist verständlich, aber die Umsetzung wirkt oft wie aus der analogen Welt. Innovationen drohen auf der Strecke zu bleiben, weil Anforderungen diffus, unpraktikabel oder schlicht realitätsfern sind. Sascha und Maik plädieren für einen Mittelweg: klare Regeln, ja, aber mit technologischem Sachverstand und Raum für Entwicklung. Auch abseits der Finanzwelt ist einiges los: OpenAI rekrutiert fleißig bei Tesla und Meta, Apple hat intern mit seiner KI-Strategie zu kämpfen, während Meta Milliarden in AR pumpt. Und Deutschland hat ein Verteidigungs-Startup, das zur KI-Speerspitze geworden ist. Kein Wunder, dass die Diskussion um die Militarisierung von KI langsam Fahrt aufnimmt. Gleichzeitig entstehen neue Tools wie „Lovable“, die das App-Bauen revolutionieren, ganz ohne Code, dafür mit ordentlich Disruption. Spannend ist auch der Abstecher in die Musikindustrie, wo KI-generierte Songs Künstler:innen herausfordern und Plattformen unter Druck setzen. Wer ist eigentlich Urheber? Und wie schützen wir kreative Leistung in einer Welt, in der Algorithmen schneller komponieren als Menschen fühlen? Diese Folge ist also keine klassische Deep-Dive-Analyse, sondern mal wieder ein Kaleidoskop aus Themen, die alle eines gemeinsam haben: KI ist gekommen, um zu bleiben, aber wir müssen entscheiden, wie wir mit ihr leben wollen. Ob als Werkzeug, Mitgestalter oder Kontrollverlust. Hört rein und bringt eure Meinung mit. Außerdem geht es um: Kundenservice kann durch KI erheblich verbessert werden. Fehler in KI-Systemen müssen ernst genommen werden. Ein mehrstufiges Validierungssystem ist notwendig. Die Haftung für KI-Fehler ist ein wichtiges Thema. Sprachmodelle müssen neutral und unvoreingenommen sein. Sicherheitsmaßnahmen sind entscheidend für KI-Entwicklungen. Die Diskussion über Ethik in der KI ist von großer Bedeutung. Der KI-Talentmarkt wird zum Showdown der Tech-Giganten. Apple hat ein internes KI-Drama und strukturelle Probleme. Meta investiert Milliarden in AR-Technologie. Helsing ist Deutschlands wertvollstes Startup im Verteidigungsbereich. AI-generierte Musik stellt eine Herausforderung für Künstler dar. Lovable ermöglicht das Erstellen von Apps ohne Programmierkenntnisse. Der EU AI Act könnte Innovationen behindern. Regulierungen in der EU sind uneinheitlich und verwirrend. Die Unzufriedenheit der Nutzer wächst durch fehlende Funktionen. Viel Spaß beim Hören! **Shownotes ** Perplexity bringt mit Comet eigenen Browser: https://techcrunch.com/2025/07/09/perplexity-launches-comet-an-ai-powered-web-browser/ OpenAI veröffentlicht Webbrowser als Herausforderung für Google Chrome: https://www.reuters.com/business/media-telecom/openai-release-web-browser-challenge-google-chrome-2025-07-09/ Klarna & Voice-AI – Kundenservice mit CEO-Klon: https://www.theverge.com/news/685814/klarna-ceo-calls-ai-hotline OpenAI baut KI-Hardware mit Jony Ive: https://www.theverge.com/news/703114/openai-io-jony-ive-sam-altman-ai-hardware OpenAI startet KI-Beratung ab 10 Mio. Dollar: https://www.business-standard.com/companies/news/openai-custom-ai-consulting-service-10-million-grab-accenture-125070200681_1.html Meta investiert Milliarden in AR-Wearables: https://www.mediapost.com/publications/article/407299/meta-invests-billions-in-essilorluxottica-ar-wear.html Grok verbreitet Antisemitismus und wird abgeschaltet: https://www.heise.de/news/Nach-Ueberarbeitung-X-KI-Grok-verbreitet-Antisemitismus-und-wird-deaktiviert-10479739.html Ein Sprachmodell im Dienst der Gesellschaft: https://ethz.ch/de/news-und-veranstaltungen/eth-news/news/2025/07/ein-sprachmodell-im-dienste-der-gesellschaft.html KI sagt menschliche Entscheidungen voraus: https://scitechdaily.com/ai-that-thinks-like-us-new-model-predicts-human-decisions-with-startling-accuracy/ KI verändert den Handel bei Amazon & Walmart: https://unionrayo.com/en/amazon-walmart-artificial-intelligence/ Tools Urltoany minimax.io Disclaimer Was ihr hier hört, sind unsere Gedanken und Meinungen, nicht die unserer Arbeitgeber, Zimmerpflanzen oder Haustiere. Als Enthusiasten versuchen wir euch Einblicke in die Welt von künstlicher Intelligenz in Finance zu geben, aber wir sind nur AI-Enthusiasten, keine Hellseher. Unsere Einschätzungen könnten genauso gut aus einem Horoskop stammen. Also, macht's euch gemütlich und genießt die Show!
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Jul 11, 2025 • 1h 4min

#531: EPI-Chefin Martina Weimert im Podcast zu Wero

mit André Bajorat & EPI-CEO Martina Weimert Mit Wero will die European Payments Initiative (EPI) ein Gegengewicht zu PayPal, Mastercard und Visa schaffen. Gelingen soll dasmit einer eigenen europäischen Lösung auf Basis von sogenannten „Instant Payments” Die Bezahlplattform ist direkt in Mobile-Banking-Apps vieler Banken, Neobanken und Fintechs eingebettet oder über eine separate App nutzbar. Über diese können Nutzer:innen schön heute Geld durch ganz Europa schicken, IBANs sind nicht mehr nötig. 2025 soll auch noch das Bezahlen in Online-Shops mit Wero möglich sein, 2026 strebt das Projekt an die Ladenkassen des Kontinents. Wero: Das ist der aktuelle Stand Die European Payments Initiative (EPI) wurde 2020 von 16 Gründungsmitgliedern ins Leben gerufen – darunter 14 Banken und zwei große Acquirer. Inzwischen ist der Gesellschafterkreis gewachsen: Mehr als 20 europäische Finanzinstitute sind aktuell beteiligt, darunter auch fünf belgische Banken, Revolut und mehrere führende PSPs und Acquirer. In Deutschland sind Postbank und Revolut live, ING und Deutsche Bank stehen vor dem Start. Auch in Frankreich, Belgien und den Niederlanden ist der Rollout angelaufen. Das Ziel bleibt klar: Mindestens 80 Prozent Marktabdeckung pro Land braucht es, um auch für E-Commerce und Handel relevant zu werden. Langfristig sollen Nutzer:innen über Wero sogar Abos und Loyalty-Programme verwalten und beispielsweise Ratenzahlungen (BNPL) nutzen können. Auch bei der EU Digital Identity Wallet (EUDI) ist Wero im Gespräch: Die App soll entweder auf der Infrastruktur der EUDI-Wallet aufsetzen oder diese direkt integrieren. Im Unterschied zum digitalen Euro, dessen Einführung sich noch Jahre hinzieht, ist Wero schon live. Doch kann EPI diesen Vorsprung halten? Was sind die nächsten Ausbaustufen – und wo liegen Probleme und Hürden? Hört jetzt in die neueste Folge des Payment & Banking Fintech Podcast rein. PS: Seit der Podcastaufnahme hat sich schon wieder viel getan. Revolut ist inzwischen Partner, ebenso wie Stripe, Nuvei, Nexi, Payone, VR Payment und Worldline.
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Jul 9, 2025 • 24min

Alles Legal #104: Diese Änderung betrifft alle IT-Abteilungen in Banken und Fintechs

mit Dana Wondra & Josefine Spengler von Annerton Was tun, wenn das zentrale IT-System ausfällt, wenn der Cloud-Dienstleister schlapp macht oder ein Cyberangriff den Betrieb lahmlegt? In Folge 5 von „Alles Legal – Fintech-Recht kompakt“ sprechen Dana Wondra und Rechtsanwältin Josefine Spengler von der Anwaltskanzlei Annerton über ein Thema, das in der Praxis oft unterschätzt wird: Business Continuity Management (BCM) unter dem Digital Operational Resilience Act (DORA). DORA ist in seinen Aussagen sehr klar: Notfallmanagement ist kein reines IT-Thema mehr. Es geht um strategische Verantwortung, klare Zuständigkeiten und regelmäßige, realitätsnahe Tests. Unternehmen müssen dokumentierte Wiederherstellungspläne vorhalten, mit denen sich kritische Geschäftsprozesse innerhalb definierter Zeitfenster wieder aufnehmen lassen. Die Pläne müssen geprobt, aktualisiert und eng mit dem IKT-Risikomanagement verzahnt sein. Besonders wichtig: Die Verantwortung liegt beim Leitungsorgan. Auch externe Dienstleister müssen vertraglich eingebunden sein – inklusive Notfallplänen, Exit-Strategien und gemeinsamen Tests. Denn digitale Resilienz endet nicht an der Unternehmensgrenze. Josefine Spengler erklärt im Gespräch, welche Schwächen sich in der Praxis häufig zeigen und gibt Rat, wie Banken ihr BCM sinnvoll aufsetzen und dauerhaft implementieren können. 🎧 Jetzt reinhören – und erfahren, warum BCM unter DORA mehr ist als ein Plan in der Schublade.
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Jul 7, 2025 • 49min

3x3=10 #2: So könnte Finanzberatung im Jahr 2035 aussehen

Ein Dienstagmorgen im Jahr 2035: KI-Agenten analysieren Finanzdaten in Echtzeit, Open Finance sorgt für Transparenz – und Finanzberater:innen begleiten ihre Kund:innen durch komplexe Lebensentscheidungen. Klingt nach Science-Fiction? Ist technologisch längst möglich. Julian Prüfer und Marvin Vortkamp sprechen mit Finanzberatungsexperte Andreas Beys über die Zukunft der Finanzberatung. Anhand der fiktiven Beraterin Eva Schwarz diskutieren sie, wie Technologie menschliche Nähe ermöglichen kann, welche Rolle FIDA (Financial Data Access) spielt – und warum der Wandel von der Verkäuferin zur Finanzbegleiterin längst begonnen hat. Themen u. a.: – KI-Agenten als leise Sparringspartner im Hintergrund – Finanzberatung als Abo-Modell statt Produktverkauf – Was FIDA ermöglicht – und warum ohne Daten nichts geht – Digitalisierung, Coaching, Planung: die neuen Skills für Berater:innen – Warum Technologie Nähe nicht ersetzt, sondern schafft 🎧 Jetzt reinhören und die Zukunft der Finanzberatung entdecken! Link zur Story https://www.dasinvestment.com/ein-tag-im-arbeitsleben-lea-schwarz-finanzbegleiterin-im-jahr-2035/
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Jul 4, 2025 • 54min

#530:Die wichtigsten Fintech-News im Juni

Fintechs wachsen dreimal schneller als traditionelle Banken, wie eine neue BCG-Studie zeigt. Scalable Capital erhält 155 Millionen Euro für die europäische Expansion, während N26 mit neuen Premium-Features auf sich aufmerksam macht und erneut im Fokus der BaFin steht. Revolut plant ein eSIM-Mobilfunkangebot und verschiebt sich in Richtung Krypto-Derivate. Klarna wird zur Bank und startet eine Mobile Wallet. Neuankömmlinge wie ABN AMRO und Realist bringen frischen Wind in den Markt, während die Herausforderungen der Neobanken im Mittelpunkt stehen.
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Jul 2, 2025 • 26min

Alles Legal #103: Im Ernstfall zählt jede Minute: Was DORA bei IT-Vorfällen verlangt

mit Dana Wondra und Josefine Spengler Josefine Spengler erklärt, wie Unternehmen bei Cyberangriffen und Systemausfällen richtig reagieren – und welche Meldefristen DORA setzt. Ein IT-Vorfall kommt nie gelegen – und doch müssen Unternehmen künftig unter höchstem Zeitdruck reagieren. In Folge 4 unseres Podcasts „Alles Legal – Fintech-Recht kompakt“ spricht Dana Wondra mit Josefine Spengler, Fachanwältin für IT-Recht bei Annerton, über die Meldepflichten bei schwerwiegenden IT-Zwischenfällen unter dem Digital Operational Resilience Act (DORA). Ob Datenleck, Systemausfall oder Cyberangriff: Sobald ein Vorfall als „schwerwiegend“ gilt, tickt die Uhr. Zum einen, weil man ihn analysieren und schnellstmöglich beheben will. Zum anderen, weil DORA nun verlangt, dass Finanzunternehmen innerhalb von 24 Stunden eine Klassifizierung vornehmen – und spätestens vier Stunden nach dieser Bewertung eine Erstmeldung an die Aufsicht abgeben. Darauf folgen Zwischen- und Abschlussmeldungen, jeweils mit konkreten Inhalten, festen Fristen und standardisierten Formaten. Besonders relevant: Ein erfolgreicher, böswilliger Zugriff auf Systeme – etwa durch einen Hackerangriff – gilt automatisch als meldepflichtig. Und auch wenn externe Dienstleister betroffen sind, liegt die volle Verantwortung bei den Unternehmen selbst. DORA verlangt daher nicht nur rechtssichere Verträge mit IT-Partnern, sondern auch klare interne Prozesse und abgestimmte Zuständigkeiten. Josefine Spengler zeigt im Gespräch, welche Fehler in der Praxis häufig auftreten, warum interdisziplinäre Incident-Response-Teams unverzichtbar sind – und wie sich Unternehmen mit Szenarien, Checklisten und Übungen sinnvoll vorbereiten können. 🎧 Jetzt reinhören – und erfahren, wie DORA den Umgang mit IT-Vorfällen neu definiert.
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Jun 30, 2025 • 56min

Episode 12_25: AI in Finance: Banken experimentieren, Musk polarisiert und Meta kauft Köpfe

mit Maik Klotz & Sascha Dewald Die KI-Branche schwankt zwischen riesigen Automatisierungspotenzialen und unklaren Roadmaps, Budgetgrenzen sowie einem kulturellen Zögern: Das bremst viele KI-Schmieden aktuell aus. Währenddessen kocht Elon Musk mit der Neuausrichtung seines Chatbots Grok ein ganz eigenes Süppchen. Seine Visionen, die manche als genial und manche als größenwahnsinnig bezeichnen würden, bringen zumindest Bewegung in die öffentliche Wahrnehmung rund um KI, finden Mike und Sascha. Meta setzt dagegen auf knallharte Fakten: Mit üppigen Rekrutierungspaketen, Partnerschaften und Investments sichert sich der Konzern die besten KI-Köpfe und verfolgt eine klare Agenda, nicht nur Anwender zu bleiben, sondern die Technologie selbst zu steuern. Doch die Grenzen des Wachstums werden auch von den Trainingsdaten bestimmt, die bei der Entwicklung der Modelle benötigt werden. Dabei ist der Zugang nicht mehr so sicher wie früher, weil Rechtliche Fragen stärker in den Fokus geraten. Besonders das Urheberrecht von Trainingsdaten entwickelt sich zum Sprengsatz für viele Modelle und wird schon heute von Gerichten weltweit kritisch hinterfragt. Ebenfalls kritisch gesehen, wird der mögliche Einfluss von KI auf den Menschen selbst. Sie kann entlasten, aber könnte dazu führen, das eigene Denken zu verlernen. Diese „kognitiven Schulden“ werden bisher unterschätzt, könnten aber gravierende gesellschaftliche Folgen haben, sagen die beiden. Neben den alten ethischen und psychologischen Fragen liefert die KI-Branche auch wieder neue Impulse: Vor allem im Fintech-Sektor. Mit Kooperationen wie jene von BNY Mellon mit OpenAI oder die Einführung eines KI-Finanzassistenten bei Revolut schreitet die Integration von KI bei einigen Unternehmen weiter voran. Ob daraus wirklich produktive Anwendungen entstehen, bleibt offen. Außerdem geht es um: KI-Integration in Banken ist uneinheitlich und variiert stark. Elon Musk plant eine Neuausrichtung von Grok. Urheberrechtsfragen sind ein zentrales Thema bei KI-Trainingsdaten. Mira Murati hat ein neues Start-up gegründet, das vielversprechend ist. Meta bietet hohe Anreize für Talente aus der KI-Branche. Kognitive Schulden können durch übermäßige KI-Nutzung entstehen. Die Kreativwirtschaft wird durch KI-Tools revolutioniert. Meta entwickelt neue smarte Brillen für Sportler. Xiaomi bringt innovative Smart Glasses auf den Markt. OpenAI hat einen umstrittenen Vertrag mit dem US-Verteidigungsministerium abgeschlossen. Viel Spaß beim Hören! ** Shownotes ** Anthropic scannt Millionen Bücher für Claude: https://www.documentcloud.org/documents/25982181-authors-v-anthropic-ruling/ Elon Musk will mit Grok den gesamten Wissenskorpus neu schreiben: https://the-decoder.de/elon-musk-will-mit-chatbot-grok-den-gesamte-korpus-menschlichen-wissens-umschreiben/ Apple spricht intern über Übernahme von Perplexity: https://www.bloomberg.com/news/articles/2025-06-20/apple-executives-have-held-internal-talks-about-buying-ai-startup-perplexity Mira Murati sammelt Milliarden für neues KI-Startup: https://the-decoder.de/ex-openai-technikchefin-mira-murati-sammelt-zwei-milliarden-dollar-fuer-geheimes-ki-startup/ Your Brain on ChatGPT: Outsourcing des Denkens: https://www.brainonllm.com/ Meta kündigt gemeinsam mit Oakley smarte Brillen an: https://www.heise.de/news/Meta-kuendigt-mit-Oakley-neue-smarte-Brille-an-10449217.html Xiaomi launcht erste KI-Brille mit 2K-Video und Sprachassistent: https://www.gizmochina.com/2025/06/26/xiaomi-launches-its-first-ai-glasses-with-2k-video-recording-voice-assistant-and-a-1999-yuan-price-tag/ OpenAI Files: https://www.openaifiles.org OpenAI und Jony Ive arbeiten an neuem KI-Device: https://www.theverge.com/openai/691737/openai-jony-ive-chatgpt-io-ai-device-wearable-headphone-lyo-lawsuit OpenAI und Microsoft vor möglicher Trennung: https://www.heise.de/news/OpenAI-und-Microsoft-Partnerschaft-droht-der-Bruch-10450776.html OpenAI sichert Pentagon-Vertrag über 200 Millionen: https://www.bloomberg.com/news/articles/2025-06-17/openai-snags-200-million-contract-with-us-defense-department OpenAI kooperiert mit Mattel für KI-Spielzeug: https://www.heise.de/news/OpenAI-und-Mattel-wollen-KI-Spielzeug-fuer-Kinder-auf-den-Markt-bringen-10444454.html OpenAI plant Konkurrenz zu Microsoft Office: https://www.1e9.community/future-feed/openai-plant-einen-office–und-workspace-konkurrenten Meta stellt drei ehemalige OpenAI-Forscher ein: https://www.reuters.com/business/meta-hires-three-openai-researchers-wsj-reports-2025-06-26/ Revolut kurz vor Start seines KI-Finanzassistenten: https://www.trendingtopics.eu/revolut-ai-financial-assistant/ BNY Mellon integriert OpenAI in Wealth-Management: https://fortune.com/2025/06/26/ai-banking-bny-eliza-personal-information/ Tools 11.ai: http://11.ai Disclaimer Was ihr hier hört, sind unsere Gedanken und Meinungen, nicht die unserer Arbeitgeber, Zimmerpflanzen oder Haustiere. Als Enthusiasten versuchen wir euch Einblicke in die Welt von künstlicher Intelligenz in Finance zu geben, aber wir sind nur AI-Enthusiasten, keine Hellseher. Unsere Einschätzungen könnten genauso gut aus einem Horoskop stammen. Also, macht's euch gemütlich und genießt die Show!
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Jun 27, 2025 • 1h 9min

#529: Wie Technologie das Wealth Management verändert

mit André Bajorat & Jochen Siegert Vermögensberatung galt lange als analog, exklusiv und wenig technologiegetrieben. Doch die Realität hat sich gewandelt – nicht nur durch neue Kund:innen-Erwartungen, sondern auch durch eine sich verändernde Weltordnung und die Dynamik des digitalen Kapitalmarkts. Ralf Heim, Mitgründer und CEO von Fincite, spricht im Fintech-Podcast mit André M. Bajorat über zehn Jahre Wealth-Tech-Erfahrung und die Frage, wie moderne Beratung wirklich funktioniert. Vom Open Banking zur Wealth Management Plattform Fincite startete mit der Idee, Open-Banking-Daten intelligent zu analysieren und Beratung zu automatisieren. Doch der Markt war damals noch nicht reif. Heim und sein Team pivotierten – hin zu einer Softwarelösung für Berater:innen im Private Banking. Heute bildet Fincite den gesamten Beratungsprozess digital ab: vom Onboarding über die Ziel- und Vermögensplanung bis hin zum Reporting. Dabei geht es um mehr als regulatorische Pflichten: Es geht um den Mehrwert für den Endkunden. Heim ist überzeugt: „Das neue Alpha ist Zielerreichung – nicht Benchmark-Vergleiche.“ Kund:innen interessiert nicht, ob sie den Markt schlagen, sondern ob sie ihre persönlichen Ziele erreichen – etwa Vermögen erhalten, absichern oder für die Rente planen. Heim spricht vom „10x-Berater“: Wer Technologie nutzt, könne mehr Kund:innen besser betreuen – und bleibe relevant. Besonders im Private Banking, wo Vertrauen zentral ist, werde eine durchdachte, digitale Experience zum Wettbewerbsvorteil. Die Herausforderung bestehe darin, Beratung nicht nur effizienter, sondern auch skalierbar und konsistent zu gestalten – über unterschiedliche Berater:innen hinweg. Jetzt reinhören – und erfahren, wie Technologie das Wealth Management neu definiert.
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Jun 25, 2025 • 16min

Alles Legal #102: Digitale Resilienz ist Chefsache – Was DORA beim Risikomanagement verlangt

mit Dana Wondra & Josefine Spengler von Annerton In Folge 3 unserer DORA-Podcastreihe „Alles Legal – Fintech-Recht kompakt“ erklärt Josefine Spengler von Annerton, was der Digital Operational Resilience Act (DORA) in Sachen IKT-Risikomanagement verlangt. Es geht um mehr als Firewalls und Backups: Die Geschäftsleitung trägt künftig die Verantwortung für eine umfassende Resilienzstrategie – mit klaren Prozessen, Zuständigkeiten und Dokumentationen. DORA verändert den Blick auf Risiken Viele Finanzunternehmen haben bereits etablierte Risikomanagement-Systeme – doch DORA geht einen Schritt weiter. Die Verordnung setzt nicht länger auf reine Vermeidung von IT-Störungen, sondern auf aktives Management: Risiken sollen frühzeitig erkannt, bewertet, strukturiert gesteuert und dokumentiert werden. Dabei geht es auch um die Fähigkeit, im Krisenfall handlungsfähig zu bleiben – ein klarer Paradigmenwechsel in Richtung Resilienz. Verantwortung liegt beim Management Eine der wichtigsten Aussagen in DORA: Die Geschäftsleitung wird zur zentralen Instanz für das IKT-Risikomanagement. Sie muss nicht nur die sogenannte „Digital Operational Resilience Strategy“ (DOR-Strategie) freigeben, sondern auch deren Umsetzung aktiv begleiten – von der Ressourcenzuteilung über die IT-Notfallplanung bis zur internen Kommunikation. Auch regelmäßige Weiterbildungen im Bereich IT-Risiken sind Pflicht. Kurz gesagt: Digitale Resilienz wird zur Führungsaufgabe. Struktur, Dokumentation – und pragmatische Lösungen Josefine Spengler erläutert im Podcast, wie Unternehmen den neuen Anforderungen strukturiert begegnen können – etwa durch einheitliche Templates, klare Prozesse und Verantwortlichkeiten. Sie betont: Gerade kleinere Institute können DORA pragmatisch umsetzen, etwa durch vereinfachte Rahmenwerke oder gezieltes Outsourcing. Wichtig ist ein konsistenter Überblick und ein lebendiger Umgang mit Risiken – statt reinem Compliance-Tick-the-box. 🎧 Jetzt in Folge 3 reinhören – und erfahren, wie DORA das Risikomanagement neu definiert.
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Jun 23, 2025 • 36min

3x3=10 #1: Parto - Wie digitale Zahlungen den Pflegealltag verändern

mit Julian Prüfer, Marvin Vortkamp & Jes Henning von Parto Ein neuer Host, bekannte Stimmen – und ein klarer Fokus auf Open Finance. Was Julian Prüfer und Marvin Vortkamp vergangene Woche bereits angedeutet haben, ist jetzt offiziell: 3x3=10 – der Podcast über Kooperationen in der Finanzwelt ist ab sofort Teil von Payment & Banking. Damit wird ein Podcast Teil unseres Netzwerks, der wie kein anderer für Haltung, Wandel und datengetriebene Partnerschaften steht. In 3x3=10 treffen Business, Technik und Regulatorik auf Dateninhaber:innen, Datennutzer:innen und Kund:innen – mit dem Ziel, echte Ökosysteme und Mehrwert durch Zusammenarbeit zu schaffen. Ob Regulation und Compliance, Tech und Innovation, Geschäftsmodelle und Use Cases oder „Unbubble“ – Prüfer & Vortkamp beleuchten, was Open Finance in der Praxis bedeutet. Und genau damit starten sie jetzt bei uns: mit einer Folge, die zeigt, wie viel Potenzial in Nischen steckt, die bisher kaum jemand im Blick hatte. Warum in sozialen Einrichtungen noch mit Bargeld hantiert wird – und wie Parto das ändern will. In dieser Folge sprechen die beiden mit Jes Henning, Gründer von Parto – einem Fintech, das sich der Digitalisierung von Zahlungsprozessen in Betreuungseinrichtungen widmet. Denn obwohl wir 2025 schreiben, wird in Altenpflege, Jugendhilfe oder Eingliederungshilfe vielfach noch mit Bargeld, Briefumschlägen und Ordnern gearbeitet, wenn es um das sogenannte Verwahrgeld der betreuten Personen geht. Henning schildert, wie diese veralteten Prozesse Pflegepersonal und Einrichtungen belasten – und wie Parto sie vereinfachen will. Mit seiner digitalen All-in-One-Lösung bietet Parto Treuhand- und Geschäftskonten, Visa-Karten und Integrationen in bestehende ERP- und Buchhaltungssysteme. 🎧 Jetzt reinhören: 3x3=10 bei Payment & Banking.

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