

Payment & Banking Fintech Podcast
Das Team von Payment & Banking
Willkommen auf dem Podcast-Kanal von Payment & Banking! Hier findet ihr die vielfältigste Auswahl an Podcast-Serien rund um das Thema Fintech.
Unsere Formate umfassen den Payment & Banking Fintech Podcast, in dem wir mit spannenden Gästen über aktuelle Themen sprechen, sowie den monatlichen News-Rückblick, der die wichtigsten Neuigkeiten zusammenfasst.
Immer am Puls der Zeit unserer Hauptthemen: Fintech, Payment & Banking.
Die Hosts unserer Payment & Banking Fintech Podcasts sind:
- André Bajorat
- Maik Klotz
- Nicole Nitsche
- Kilian Thalhammer
- Jochen Siegert
Freut euch sich auf inspirierende Gespräche und fundierte Einblicke in die Welt des Fintech!
Für noch mehr Infos und News aus der Welt der Fintechs abonniert den Payment & Banking Newsletter: https://paymentandbanking.com/newsletter/
Unsere Formate umfassen den Payment & Banking Fintech Podcast, in dem wir mit spannenden Gästen über aktuelle Themen sprechen, sowie den monatlichen News-Rückblick, der die wichtigsten Neuigkeiten zusammenfasst.
Immer am Puls der Zeit unserer Hauptthemen: Fintech, Payment & Banking.
Die Hosts unserer Payment & Banking Fintech Podcasts sind:
- André Bajorat
- Maik Klotz
- Nicole Nitsche
- Kilian Thalhammer
- Jochen Siegert
Freut euch sich auf inspirierende Gespräche und fundierte Einblicke in die Welt des Fintech!
Für noch mehr Infos und News aus der Welt der Fintechs abonniert den Payment & Banking Newsletter: https://paymentandbanking.com/newsletter/
Episodes
Mentioned books

Jan 10, 2020 • 50min
Die Zukunft des Retail Bankings
FinTech Podcast #242
Die Zukunft des Retail Bankings - FinTech Podcast #242
Im letzten Jahrzehnt (ja darf man jetzt sagen) gerieten unsere Banken immer mehr ins wanken. Seit der Finanzkrise leiden viele unter Regulatorik und fehlenden Business Modellen sowie Nullzinsphasen und Imageprobleme. Lösungen werden dahingegen händeringend gesucht. Wie sieht also das Banking von morgen aus?
Wagen wir mal einen Rückblick nur auf das letzte Jahr. Was ist 2019 so alles passiert? Und man kommt automatisch zur Frage, wie kann Banking im Leben des Kunden stattfinden? Und da kommt man dann relativ schnell zu GAFA oder anderen Anbietern, die stärker im Lifestyle des Kunden integriert sind. Es kam also Bewegung seitens GAFA in den Markt (Apple Card, Libra, Google kündigt Current Accounts an).
Das Thema Europäisches Scheme ist öfter mal aufgepoppt Neue/ Mobile/ Challenger Banken
sind weiter gewachsen und wurden weiterhin sehr "gehyped". Wobei sich
in dem Zusammenhang immer stärker die Frage stellt: Ist die Zukunft von
Banking wirklich eine Bank?
Und darüber kommen wir dann zur Geschäftsmodellfrage - wann läuft sich das Wachstum eigentlich tot? - und warum ist noch keiner wirklich eine Plattform?
Wir haben in letzter Zeit vermehrt Angebote gesehen, die sich stärker am sogenannten Lifestyle von Kunden orientieren als das sie reines Banking sind: z.B. jedes Mal wenn du bezahlst, wird ein Baum gepflanzt.
Und auch andere Dienste (sogenannte “Nicht-Banken”), die schon stärker auf den Lifestyle des Konsumenten ausgerichtet sind, haben sich stärker in Richtung Payment & Banking bewegt und haben Banking aus anderen Use Cases (z.B. Retail) herausentwickeln. Beispiele hierfür sind Klarna (jetzt mit Karte) oder Stocard die eigenes Payment launchen.
Wie kann Banking im Leben des Kunden stattfinden? Was wird im Alltag relevant sein?
Man könnte sagen, Banking ist ja eigentlich nur eine Hilfsfunktion um bestimmte andere Dinge wie z.B. Einkaufen zu erledigen. Banking an sich wird also wohl nicht der Treiber für Finanzidienstleistungen der Zukunft sein. Google ist Top of Funnel, Amazon eine massive Platform: Was bedeutet das in diesem Kontext? Was sind Treiber für die tägliche Relevanz?
Über die spannende Frage und Ansätze wie das Retail Banking der Zukunft
aussehen könnte, diskutieren im FinTech Podcast #242, Kilian zusammen
mit Rafael und dem CEO von Stocard, Björn Goß.
[podigee-player url="hier kommt der neue link rein"]
Wir danken unserem Sponsor
Wenn es Euch gefällt, abonniert den Podcast doch bei bei Soundcloud, Spotify und iTunes und bewertet diesen mit 5 Sternen *****

Jan 3, 2020 • 1h 8min
Identity
FinTech Podcast #241
Grundlage des ersten Podcasts in diesem Jahr war ein sehr gutes Papier, dass Artur Burghardt, managing Partner bei Core SE, im November veröffentlichte.: https://core.se/de/techmonitor/apple-identity-wallet
In diesem geht Artur im Details auf verschiedene Identity Provider und Player ein, die auch ein solcher werden könnten. Im Podcast haben Maik Klotz und André Bajorat dann mit Artur vor allem folgende Fragen versucht zu beantworten:
Was ist eine digitale ID?
Unterscheidung Identifizierung, Authentifizierung, Authorisierung
Warum ist es ein Thema auch für die Politik?
Was unternimmt die Politik?
Welche Player gibt es? Bzw welche Rollen gibt es?
gibt es Vorbilder?
Wie geht es weiter?
Identity war, ist und bleibt sicher noch eine Zeit ein spannendes Thema unserer Branche.

Dec 27, 2019 • 55min
FinTech News Dezember 2019
FinTech Podcast 240
Unsere Payment & Banking Kollegin und Autorin Christina Cassala hat wieder die relevanten FinTech-News des Monats Dezember im Blog kuratiert.
https://paymentandbanking.com/newsschau-im-dezember-das-wichtigste-zum-schluss/
André und Jochen kommentieren die jeweiligen Nachrichten in diesem, letzten FinTech Podcasts des ablaufenden Jahrzehnts.
Wir schließen damit auch das Fintech-Jahr 2019 im Podcast ab und bedanken und Euch für das Interesse, die Treue und das viele positive Feedback. Euere Reaktionen treiben uns weiter an und motivieren uns jede Woche immer neuen Content zu produzieren und uns vor allem die Zeit dafür zu nehmen!
Euch einen guten Start ins neue Jahrzehnt, welches uns bestimmt viele spannende FinTech-Stories bescheren wird!

Dec 20, 2019 • 48min
Keynote TRX19 (Christoph Bornschein): Drei Chinesen mit dem Kontrabass
FinTech Podcast #239
Keynote TRX19 (Christoph Bornschein): Drei Chinesen mit dem Kontrabass - FinTech Podcast #239
Christoph Bornschein sprach auf der TRX19 zu: „Drei Chinesen mit dem Kontrabass oder warum uns China bei der Digitalisierung weit voraus ist“. Und Bornschein kennt sich aus: er sitzt im Aufsichtsrat der Deutschen Bank, ist Mitgründer und Geschäftsführer von TLGG und berät in seinen Tätigkeiten staatliche Stellen und internationale Unternehmen. In seiner Keynote ging es bei ihm vor allem um China und seinen Einfluss auf Payment und Banking.
80 Millionen Schüler lernen jeden Tag aktiv auf einer chinesischen Lernplattform. Das zeigt nochmal die Dimensionen, denn das entspricht natürlich der Bevölkerungszahl Deutschlands. "Code exportiert Werte", betont Bornschein. Wer also z.B. Facebook als Plattform bedient, kann auch entscheiden, was dort erlaubt ist - Brustwarzen beispielsweise nicht, Hakenkreuze dagegen schon.
Übertragen auf chinesische Unternehmen stellt sich die Frage, welche Werte damit kommen. "Wie auch immer die Welt weitergeht - Europa wird keine große Rolle darin spielen.“
"Wir sitzen in der Mitte einer globalen Machtbewegung", so Bornschein. "Denn Europa hat dem einfach nichts entgegenzusetzen." Aber wir brauchen die Autarkie über irgendetwas, trotzdem herrscht Abhängigkeit vor, und das in vielen Bereichen.
Technologie verändert die Wirtschaft und die verändert die Gesellschaft. Momentan wird in europäischen Unternehmen zu wenig in Big Data und KI investiert. Von einer Vertriebsorientierung ging es erst zu einer Kundenorientierung und sogar Kundenzentrierung. "Produkte müssen so verfasst sein, dass sie zu Menschen passen, da darf man sich nichts vormachen." Netflix ist da nur ein Beispiel - ein Produkt wird basierend auf Live-Daten kontinuierlich verbessert.
Größe, Wachstum und Geschwindigkeit, darin übertreffen chinesische und amerikanische Unternehmen bei Weitem. "Wir müssen mehr investieren in die Veränderung, die wir sehen wollen", so Bornschein.
Zunehmende Transparenz, Unkompliziertheit und globale Omnipräsenz führten zu einer Verschiebung, hin zu einer befähigten - oder verwöhnten - Gesellschaft, erklärt Bornschein. Was die Amerikaner verstanden haben, ist, dass der Staat gleichzeitig der Markt ist. Vor allem die Akzeptanz, dass man auch mal Scheitern kann, macht den amerikanischen Erfolg aus. Die Fehlerkultur in Deutschland wird schnell zum Insolvenzverfahren. China hat dabei viele Leistungen erbracht, unter anderem weniger Armut und der Versuch, in Sachen Blockchain die Vorherrschaft zu übernehmen. Unheimlich ist hier vielen der Social Credit Score. Dort werden Algorithmen trainiert, die zunehmend an Relevanz gewinnen werden - das kann man moralisch für verwerflich halten, aber ist in jedem Fall ein Vorteil für die Technologie.
"My Phone is my Wallet" wird immer mehr Realität. "Wir müssen auch von diesem blöden Bargeld loskommen", betont Bornschein. Chinesische Unternehmen sind auch hier bei einem Kopf-an-Kopf-Rennen, dabei. Innovative Zahlungsmethoden werden immer mehr aus China kommen.
Europa's Chancen
Was kann Europa noch retten? Die Steckdosen! Nicht ganz, aber man muss auch immer darauf sehen, dass die USA und China große digitale Binnenmärkte sind. In Europa unterscheidet sich das alles fundamental, weil es so viele Binnenmärkte gibt. Hier muss ein einheitlicher digitaler Binnenmarkt geschaffen werden - und es braucht eine innovationsfreundlichere Umgebung für digitale Unternehmen. “Europa hat einen Vorteil: die Wertetiefe. Daraus sollten nicht nur Regulierungen entstehen, sondern auch Möglichkeiten. Wir brauchen Premiumwertschöpfung - das ist eine echte europäische Frage.”
Politiker wie Macron fordern auch mehr Innovationen und vor allem die Grundlage dafür. All diese ökologischen, gesellschaftlichen und demografischen Entwicklungen erfordern einen starken und inklusiven Wettbewerb. "Es geht um Wachstum und Teilnahme", so Bornschein. Eliten müssen dafür das Vertrauen in die Digitalisierung schaffen.
Außerdem sind wichtig:
Nutzerfreundlicher DatenschutzE-GovernmentEffizientes digitales Steuersystem (einheitliche und vertrauenswürdige Identitäten)
Nur so gelingt das Experiment Zukunft - auch für Europa!
Wir danken unseren Sponsoren
Wenn es Euch gefällt, abonniert den Podcast doch bei bei Soundcloud, Spotify und iTunes und bewertet diesen mit 5 Sternen *****

Dec 18, 2019 • 1h 32min
Ask me anything #9
Christian von Hammel-Bonten (paydirekt)
Ask me anything – mit Christian von Hammel-Bonten (paydirekt)
Frag mich was du willst…! Klar gerne, nur was tun wenn man nicht immer vis a vis die Gelegenheit dazu hat? „Ask me anything“ oder „AMA“ genannt, ist ein beliebtes Format digitaler Plattformen. Dabei steht eine Person oder eine Thematik im Mittelpunkt eines Expertenchats. Ob Fragen zu Expertenwissen oder ganz Persönliches aus dem Alltag, ganz egal.
Mit „Ask me anything…“ startet Payment & Banking ein neues, interaktives und regelmäßiges Format, das hoffentlich dank euch, nie langweilig wird. Bekannte Gesichter, Akteure der Szene und inspirierende Persönlichkeiten der Fintech-Branche kommen hier künftig zu Wort. Das Besondere daran: Nicht das Team von Payment & Banking denkt sich die Fragen aus, sondern unsere Community.
Folge 9. – Ask me anything – mit Christian von Hammel-Bonten, CEO der paydirekt GmbH
Hochhäuser gibt es in Frankfurt viele. Zwar nicht ganz so hoch ist das Haus, in dem paydirekt seit Frühjahr dieses Jahres sein neues Quartier bezogen hat, dennoch blickt man von zahlreichen Büros des Zahlungsdienstleisters auf die imposanten Bankentürmen etablierter Banken der Mainmetropole – und damit vis-a-vis auf die Fassaden der Stakeholder des Bezahlverfahrens.
Kurze Wege sind für Christian von Hammel-Bonten, Vorsitzender der Geschäftsführung, bestimmt manchmal sicher von Vorteil, denn als Paymentlösungen der deutschen Banken und Sparkassen gibt es immer wieder ausreichend Abstimmungsbedarf zwischen allen Beteiligten. Doch der auf über 1,90 m hochgewachsene von Hammel-Bonten bringt schon qua Größe den notwendigen Überblick mit, der in seiner Position notwendig ist, um alle Stimmen unter einen Hut zu bringen.
Seit 2017 ist von Hammel-Bonten für paydirekt tätig. Privat
zieht der gebürtige Norddeutsche, Familienvater und Hobby-Radsportler die Berge
den Bankentürmen vor und vielleicht ist es trotz zentraler Lage kein Zufall,
dass man von seinem Büro nur auf eine stinknormale Fassade blickt und zur
Mittagszeit sogar die Glocken der nahe gelegenen Kirche hört.
Der Finanzsektor scheint dann weiter weg, als er eigentlich ist.
[podigee-player url="hier kommt der neue link rein"]

Dec 13, 2019 • 51min
FinTech des Jahres Publikumsgewinner
FinTech Podcast #238
FinTech Podcast #238 - FinTech des Jahres Publikumsgewinner
Mit fast 500 Teilnehmen startete am 19.11.19 mit der Transactions 19, das bisher größte Event von Payment & Banking. Die Transactions 19 bildete die Quintessenz der beiden Exchange-Veranstaltungen, der Payment Exchange und Banking Exchange, und war zum ersten Mal einer breiten Öffentlichkeit zugänglich.
Die Transactions bietet nicht nur traditionellen Marktteilnehmern oder Startups neue Einblicke in technologische Trends oder die heißen Innovationsthemen der Branche, sondern adressiert auch ganz bewusst branchenfremde Teilnehmer, die sich zum ersten Mal mit der Payment- und Banking-Branche beschäftigen.
Auf über 3.500 Quadratmetern trafen sich 25 der besten SpeakerInnen, welche die Branche zu bieten hat um den ganzen Tag über Digitalisierung, Payment und Banking zu diskutieren. Darüber hinaus fand am Abend die Verleihung des Fintech des Jahres Award statt.
Einen Award an die interessanten und für uns relevantesten deutschen FinTech/Start-Ups zu verleihen, erachten wir weiterhin als wichtig und auch relevant. Ein Preis von der Branche, in der wir alle aktiv sind, für die Branche. Nicht gekauft, nicht extern beeinflusst, unserer Unabhängigkeit vorbehalten. Da wir divers sind und außerdem jeder andere Sichten und Schwerpunkte hat, ist daraus immer ein guter Mix enstanden. Die Nominierungen kommen von Herzen, doch den letztendlichen Bewertungsprozess geben wir ab und dieser ist völlig losgelöst von uns.
Insgesamt haben wir 20 Fintechs nominiert, welche die Jury in den bestimmten Kategorien bewertet hat. Wie in jedem Jahr, wart natürlich auch ihr gefragt, als starke Stimme der Fintech-Community, um über euer Voting den Publikumsaward zu vergeben.
Als Gewinner in der Kategorien “Fintech des Jahres Jury” konnten die achtköpfige Jury das Fintech Klarna und der Newcomer Trade Republic überzeugen. Aus dem Payment & Banking Publikumsvoting gingen die Gewinner N26 und zum zweiten Mal in Folge die Newcomer der Tomorrow GmbH hervor.
André hat sich mit Inas Nureldin (Co-Founder von Tomorrow) und Georg Hauer (General Manager DACH von N26), den Gewinnern des Publikumsawards unterhalten und ihnen einige Fragen zum Unternehmen und dem Preis gestellt.
Wir danken unseren Sponsoren
Wenn es Euch gefällt, abonniert den Podcast doch bei bei Soundcloud, Spotify und iTunes und bewertet diesen mit 5 Sternen *****

Dec 12, 2019 • 59min
Lex Apple Pay
FinTech Podcast #237
FinTech Podcast #237 - Lex Apple Pay
Eine Koproduktion mit PayTechTalk
Im iPhone gibt es einen NFC-Chip, den Apple allerdings unter Verschluss hält und nur exklusiv mit Apple Pay nutzbar macht – was dem eigenen Zahlungsdienst quasi das Monopol auf dem eigenen Smartphone sichert. Aufgrund des geringen iPhone-Marktanteils ist das grundsätzlich kein Problem, doch die deutsche Politik möchte dem nun trotzdem sehr schnell einen Riegel vorschieben.
In Windeseile wurde ein Gesetzesentwurf entwickelt, der Apple dazu zwingen würde, den NFC-Chip für Entwickler freizugeben und somit den Weg für alle anderen Zahlungsdienste freimachen würde. Vom Bundestag wurde das Gesetz bereits durchgewunken und die „Lex Apple Pay“ wurde vom Bundesrat bestätigt. Derzeit gibt es zwar Diskussionen darüber, ob ein solches Gesetz noch den Segen der EU-Kommission benötigt – was ein Angriffspunkt für Apples Anwälte sein dürfte – aber auch die Kommission soll Apple Pay schon seit längerer Zeit im Visier haben.
Sollte es dazu kommen, werden die Karten für Apple Pay völlig neu gemischt – in vielerlei Hinsicht. Denn Apple würde nicht nur Konkurrenz bekommen, sondern müsste wohl auch das Geschäftsmodell anpassen. Aktuell zeigt sich Apple darüber besorgt, dass eine Öffnung Probleme in puncto Sicherheit und Datenschutz mit sich bringen könnte.
Der deutsche Bundestag hat also das Gesetz „zur Umsetzung der Änderungsrichtlinie zur Vierten EU-Geldwäscherichtlinie“ gemäß der am 13. November vom Finanzausschuss vorgelegten Beschlussvorlage verabschiedet. Damit ist auch die unter Artikel 4 (Änderung des Zahlungsdiensteaufsichtsgesetzes) §58 a enthaltene, brisante Erweiterung – besser bekannt als „Lex Apple Pay“ – beschlossene Sache: Demnach müssen künftig „Systemunternehmen“ mit mehr als zwei Millionen registrierten Nutzern, die durch technische Infrastrukturleistungen zum Erbringen von Zahlungsdiensten oder dem Betreiben des E-Geld-Geschäfts in Deutschland beitragen, Zahlungsdienstleistern diese technischen Infrastrukturleistungen „gegen angemessenes Entgelt unverzüglich und unter Verwendung angemessener Zugangsbedingungen zur Verfügung zu stellen.“ Im Kern besagt dieser §58a also, dass Apple seine NFC-Schnittstelle für konkurrierende Lösungen freigeben muss.
"Als Überraschungscoup wird die Entscheidung des Finanzausschusses des Deutschen Bundestages gewertet, die Änderungsrichtlinie zur Vierten EU-Geldwäscherichtlinie anzupassen. Bei der Anpassung ging es darum, dass Anbieter von technischen Infrastrukturen, die zur Erbringung von Zahlungsdiensten benötigt werden, diese Infrastrukturen auch Dritten (z.B. Banken) zur Verfügung stellen müssen." Was hat es also mit dem "Lex Apple Pay" auf sich?
Im heutigen Doppel Podcast mit PayTechTalk hat Frank Müller, Susanne Grohé, Kilian Thalhammer und Hanno Bender als Gäste eingeladen und sie haben eine lebhafte Diskussion zum Lex Apple Pay geführt. Hanno, der lange schon das Ende der „digitalen Wegelagerei“ fordert, sah sich Susanne gegenüber, die sich nicht richtig für das Lex Apple Pay erwärmen konnte.
Eine wahrlich diskussionsfreudige Runde mit Lehrpotential.

Dec 7, 2019 • 1h 6min
Die FinTech-News im November 19
FinTech Podcast #236
Unsere Payment&Banking Autorin Christina Cassala hat auch für den Monat November wieder die wichtigsten/relevantesten FinTech-Nachrichten kuratiert.
https://paymentandbanking.com/newsschau-im-november-das-wichtigste-zum-schluss/
Jochen und André besprechen und kommentieren die jeweiligen Nachrichtenmeldungen und ordnen sie für die Hörer ein. Bevor sie die News des Monats November besprechen, schaut Jochen kurzfristig auf die letzte Woche zurück, da er in der letzten Woche die Nachrichten der Woche für den freitäglichen Payment&Banking Newsletterversand zusammengestellt hatte.
https://us14.campaign-archive.com/?u=c35d8413e2a11e4245d72288b&id=c338586e8f
Viel Spaß, gebt uns gerne 5* wenn ihr uns mögt und beachtet unsere Sponsoren!

Dec 6, 2019 • 57min
Banking 3.0 (Das Hausbankprinzip)
FinTech Podcast #235
Ein Recap zur Transactions 2019
Alles ändert sich, auch das Bankenwesen. Dabei war hier noch lange die alte Hausbank das gängige Modell – und bleibt es an vielen Ecken noch. Denn die Banken hängen einfach an diesem Modell. Wie also Bewegung reinbringen – lieber durch Rebuilding oder Unbundling? Und kann die Plattform-Ökologie hier helfen? Das erste Panel unser diesjährigen Transactions 19 wollte darauf Antworten finden. Mit diskutiert haben:
Annette Siragusano (comdirect)Sibylle Strack (Kontist) Sascha Dewald (DKB) Reiner Brüggestrat (Hamburger Volksbank)
Moderator dieses Panels war André M. Bajorat.
Selbst die Panel-Gäste nicht mehr bei ihrer alten Hausbank - fast alle haben gewechselt, aber oft bezieht man diesen Begriff auf die neue Bank, die dann irgendwann zu etwas Vergleichbaren wie der klassischen Hausbank wird.Was macht eine Hausbank aus? Einige oft genannte Punkte sind:
Exklusivitätgute Beratunghoher Informationsvorteilräumliche Nähe
Am Ende des Tages wollen wir Innovationsführer sein - als moderne Hausbank", erklärt Sascha Dewald. "Leute brauchen sofort Hilfe, egal wo sie sind. Und das wollen wir leisten." Zwar gibt es keine räumliche Nähe, aber durch neue Möglichkeiten der Digitalisierung eben auch ganz neue Möglichkeiten, diese Nähe anders herzustellen, z.B. über Videochat.
Und wie viel Hausbank steckt in meinem Handy? Das Handy wird einem immer näher, und genau darauf muss man bei seinen Kunden achten.
Nähe trotz räumlicher Distanz
"Das Thema Nähe ist entscheidend", betont Sibylle Strack. "Man muss nicht nebenan sein, um nahe zu sein. Aber wichtig ist das Ambitionsniveau. Bei Kontist geht es nicht nur ums Banking, sondern um viel mehr, wir wollen ganz für die Kunden da sein."
Problemlöser sein - das ist auch für Brüggestrat wichtig: "Wir sind aus diesem Grundprinzip entstanden: Hilfe zur Selbsthilfe." Darum betont er auch den Plattform-Charakter, um verschiedene Schnittstellen zu schaffen. "Wir müssen Lösungen finden - und manchmal kaufen wir dann auch Lösungen ein."
Smarte Finanzberater
Strack betont aber auch, dass sie nicht versteht, warum den Kunden nicht mehr Neues gebaut wird. "Wir müssen die Kunden begeistern!" Siragusano fügt an, dass es gleichzeitig um die Schnelligkeit geht - "Smarter Finanzberater" ist hier das Stichwort.
"Wir wollen nicht nur der Problembär sein", so Dewald. Wichtig sind eher neue Geschäftsmodelle und innovative Lösungen. "Und da kann man sich nicht nur daran klammern, die exklusive Kundenschnittstelle zu sein."
Die Bank, dein Freund und Helfer
Dieses Jahr haben wir zum ersten Mal mehr Mobile User als Desktop User", betont Siragusano. "Wir müssen dahin, wo die Kunden sind." Doch Brüggestrat holt auch die Frage nach der Hausbank in die Diskussion zurück. "Hausbank hat immer etwas mit Vertrauen zu tun - vor allem, wenn es jemand nicht so gut", erklärt Brüggestrat. "Wie ein guter Freund, der sich kümmert, wenn alles nicht so optimal läuft."
Denn Krisen sind immer ein Thema in der Branche, und genau hier sind verlässliche Banken entscheidend. Strack erweitert das Thema noch: erstmal diesen guten Freund zu finden, also in die Bank zu kommen, das ist ebenso ein Problem - und ein Problem, das Strack zufolge viel zu wenig von den klassischen großen Hausbanken wahrgenommen wird.
Weg vom Mythos Bank
Was wird aus dem Freundschaftsbonus? Bei Brüggestrat ist der noch vorhanden. "Es gibt auch immer eine ,weiche Einschätzung'", so Brüggestrat, "die Menschen dann ganz anders einschätzt." Dewald betont aber auch, dass Schnelligkeit hier entscheidend ist - denn wenn es mit einem Kredit zu lange dauert, wird der Kunde woanders hingehen.
Und was ist mit der Baufinanzierung? Siragusano betont, dass ein Kunde heute dank neuer Möglichkeiten die Info bekommen kann, wann und wo er will. "Wann ist jemand erreichbar - und will man einen echten Menschen sehen? Das unterscheidet sich von Kunden zu Kunden", erklärt Siragusano. "Aber es gibt hier eine Entmystifizierung der Banken. Denn es gibt weniger komplexe Prozesse, sondern viel schnellere Entscheidungen."
Wertegerüst im Banking
"Wir wollen zum Beispiel, dass Selbstständige besser in der Gesellschaft verankert sind", erklärt Strack. Ist das eine andere Art von Vertical, ein neuer Weg, sich Kunden anzunehmen? Dewald betont, dass es hier auch darum geht, die eigenen Schwächen und Stärken zu kennen und seine Kunden gerade darin zu beraten, um sie wirklich wahrzunehmen.
Auf die Schnittstellen kommt es an", so Brüggestrat. "Und auf das Wertegerüst, das wir vor allem bei den Genossenschaftsbanken haben. Bei uns gibt es keine Skandale, sondern wir greifen uns gegenseitig unter die Arme. Deshalb stehen wir natürlich nicht an der Spitze, aber das ist nicht unser Ziel.
Aber wie finanziert sich das, heute im Zeitalter fallender Zinsen, fragt Strack nach. Denn man muss Services anbieten, und die kosten Geld - und genau dafür braucht es neue Modelle.
Neue Themen, alte Werte
"Zinsen sind auch ein Marktmechanismus", so Brüggestrat. "Wo geht da Ganze hin? Gesellschaftliche Verwerfung und Zombie-Unternehmen sind nur zwei Themen. Wie geht man damit um? Man hat Verantwortung für ein großes Haus, um die Leute dort muss man sich kümmern." Denn es gibt hier nicht nur eine Vision - es muss an vielen Rädern gedreht werden.
Radikale Trends und der Blick nach außen
"Der Kampf um den Kunden ist zentral", so Siragusano. "Die Branche ist massiv im Umbruch, man muss sich auf den Kunden einstellen. Und dazu ist das Umfeld extrem dynamisch." Dewald fügt noch an, dass die werte natürlich entscheidend sind, aber dass die Kunden-Loyalität immer weiter abnimmt. "Das ist ein radikaler Trend - und dafür müssen wir uns rüsten. Ein Blick auf andere Länder, andere Geschäftsmodelle ist hier entscheidend."
Wir danken unseren Sponsoren
Wenn es Euch gefällt, abonniert den Podcast doch bei bei Soundcloud, Spotify und iTunes und bewertet diesen mit 5 Sternen *****

Nov 29, 2019 • 1h 6min
Banken API für den Endnutzer
FinTech Podcast #234
Banken API für den Endnutzer - FinTech Podcast #234
Eine Softwareanwendung für den Endnutzer, wird normalerweise so entwickelt, dass die Anwendung möglichst einfach, schnell, leicht und nutzerfreundlich ist. Software selbst hingegen hat keine Augen, Emotionen oder Intuition und braucht dementsprechend auch keine nutzerfreundliche Bedienoberfläche, wenn es darum geht, Dienste für eine weitere Anwendung (und nicht für den Endnutzer) zur Verfügung zu stellen. Was sie dennoch braucht, ist – genau wie bei einer Benutzeroberfläche, die auf den Endanwender ausgelegt ist – eine Schnittstelle, die die Datenverarbeitung einfach macht.
Eine API besteht aus einer Reihe erprobter Routinen und Standards, die die Verarbeitung der Funktionen durch Anwendungen erlaubt. Diese müssen über die Implementierungsaspekte der Software selbst weder etwas wissen noch in sie involviert sein, sondern nutzen einfach nur ihre Dienste. APIs definieren dabei nur die Programmanbindung auf Quelltextebene, sind also nicht visuell lesbar. Banken nutzen diese Schnittstellen schon von jeher.
Die Nutzung offener APIs fördert ein kundenfokussiertes Ökosystem und offene Innovation.
In der heutigen Folge, die wir bereits vor einigen Wochen aufnahmen haben wir uns zwei Freude und schon lange Wegbegleiter eingeladen. Die beiden Branchenfachmänner Klaus Igel und Jürgen Weiß.
Beide sind echte Experten in dem Thema Banken APIs und seit Jahren als Experten und Dienstleister im Online-Banking unterwegs.
Klaus eher auf der API-Seite in seiner Rolle als Gesellschafter und Geschäftsführer der Subsembly GmbH
Jürgen eher aus der 2FA Ecke kommend und als Gesellschafter und Geschäftsführer der Seal One AG und zudem noch in selber Rolle bei der Novosec AG.
Unsere Diskussion startete wie so oft auf Twitter zum Thema Kontozugriff via API für den Kunden:
https://twitter.com/mib_jojo/status/1187883279212527616?s=21
Im Podcast selbst haben wir dann in einen sehr nerdigen Tiefe rund eine Stunde folgende Themen besprochen:
Was meint Nutzung der API durch den Kunden?
Warum überhaupt?
Überblick der “Schnittstellen”
HBCI
FinTS
EBICS vormals FTAM
XS2A
TPP
AISP
Use Cases?
Gab es das nicht mit HBCI?
Ist EBICS (k)eine Alternative?
Haben wir das nicht mit PSD2?
Gibt es einen Markt?
Preisschild?
Wie kann sowas aussehen?
Technik
Sicherheit
Haftung
Prozesse
Gibt es das in anderen Industrien?
Wir danken unseren Sponsoren
Wenn es Euch gefällt, abonniert den Podcast doch bei bei Soundcloud, Spotify und iTunes und bewertet diesen mit 5 Sternen *****


