

Payment & Banking Fintech Podcast
Das Team von Payment & Banking
Willkommen auf dem Podcast-Kanal von Payment & Banking! Hier findet ihr die vielfältigste Auswahl an Podcast-Serien rund um das Thema Fintech.
Unsere Formate umfassen den Payment & Banking Fintech Podcast, in dem wir mit spannenden Gästen über aktuelle Themen sprechen, sowie den monatlichen News-Rückblick, der die wichtigsten Neuigkeiten zusammenfasst.
Immer am Puls der Zeit unserer Hauptthemen: Fintech, Payment & Banking.
Die Hosts unserer Payment & Banking Fintech Podcasts sind:
- André Bajorat
- Maik Klotz
- Nicole Nitsche
- Kilian Thalhammer
- Jochen Siegert
Freut euch sich auf inspirierende Gespräche und fundierte Einblicke in die Welt des Fintech!
Für noch mehr Infos und News aus der Welt der Fintechs abonniert den Payment & Banking Newsletter: https://paymentandbanking.com/newsletter/
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Episodes
Mentioned books

Apr 23, 2021 • 37min
Was sind eigentlich SPACs?
FinTech Podcast #317
PACs (Special Purpose Akquisition Companies) sind eine neuartige Form des Investments und momentan in aller Munde. Aber was sind eigentlich SPACs genau und wie funktionieren sie? Dafür haben wir uns mit Philipp Schlüter, Partner bei der Investmentbank Cowen, unterhalten.
Im Podcast erklärt uns Philipp, wie so ein SPAC eigentlich funktioniert und was ihn vom klassischen Börsengang unterscheidet. Ein SPAC, so lernen wir, ist erstmal nicht viel mehr als eine leere Hülle. Das Blanko-Unternehmen geht zwar an die Börse, verfolgt aber erst einmal keine wirtschaftliche Funktion. Vielmehr sammelt das SPAC zunächst Geld von Investoren ein und hält derweil Ausschau nach anderen Unternehmen, die es übernehmen kann.
In Deutschland und Europa sind SPACs noch ziemlich rar gesät, in den USA ist man bereits deutlich weiter. Wer das Thema SPACs einfach und verständlich erklärt haben möchte, der sollte diese spannende Folge unseres FinTech Podcasts auf keinen Fall verpassen!
Philipp Schlüter ist seit 2010 Partner bei Cowen. Philipp war zuvor als Unternehmer tätig und hat im Mediensektor eine Softwarefirma gegründet und aufgebaut. Er hat einen Diplomkaufmann der Universität Potsdam und studierte in Passau, Barcelona und Potsdam.

Apr 16, 2021 • 1h
Key Pousttchi – Digitalisierung in Deutschland
FinTech Podcast #316
Wo stehen wir mit der Digitalisierung in Deutschland? Warum wirkt Corona wie ein Brennglas auf die Schwäche von non-digitalen Geschäftsmodellen und der digitalen Infrastruktur. Darüber unterhält sich Jochen mit Prof. Key Pousttchi.
Prof. Dr. Key Pousttchi lehrte zuletzt Wirtschaftsinformatik an der Uni Potsdam und war Inhaber des SAP-Stiftungslehrstuhls. Er ist einer der führenden Wissenschaftler auf dem Gebiet der Digitalisierung und der digitalen Transformation. Seine und Jochens Wege haben sich vor fast 20 Jahren das erste Mal gekreuzt, da er, damals noch als Doktorand in Augsburg, über viele Jahre zum Thema Mobile Payment forschte. Bei seinen jährlichen Konferenzen thematisierte er über all die Jahre sämtliche M-Payment-Versuche und das Scheitern diverser Marktplayer.
Herr Pousttchi hat zuletzt das Buch die “Die verblendete Republik: Warum uns keiner die Wahrheit über die Digitalisierung sagt” veröffentlicht.
Dort und auch im Podcast legt er den Finger in die Wunde. Sein Credo: Wenn wir uns die globalen führenden digitalen Plattformen ansehen, sind wir in Deutschland und Europa schon längst abgehängt. Die dominierenden Spieler kommen aus den USA und Asien. Mit Ausnahme von SAP (gegründet vor fast 50 Jahren) haben wir in Deutschland keine wirkliche globale digitale Plattform zustande gebracht.
Im Payment & Banking Podcast spricht Pousttchi darüber, dass für ihn die GAFAs gewissermaßen die modernen Nachfolger klassischer, inhabergeführter Mittelständler sind. Zudem bespricht Jochen mit ihm die Historie des Mobile Payment in Deutschland und erfährt, dass die Arbeit von Industrievertretern in Konsortien eigentlich nie geplant war, an den Kunden gebracht zu werden und am Ende der Zugang und Erfolg durch Apple und Google geschaffen wurde.

Apr 9, 2021 • 48min
Impact Investing
FinTech Podcast #315
Mit nachhaltigen Investments die Welt retten?
Lange wurden Menschen und Unternehmen, denen Themen wie Klima, Nachhaltigkeit und soziale Gerechtigkeit wichtig waren, als Weltverbesserer belächelt, ignoriert oder als Spinner angefeindet. Doch das Blatt hat sich – vielleicht auch oder gerade wegen der Pandemie – gedreht und Firmen entdecken ihre gesellschaftliche Verantwortung. Auch die Finanzbranche wird sich zunehmend klar, dass sie einen großen Teil dazu beitragen kann, die Welt ein bisschen besser zu machen – und das sogar, ohne auf Rendite verzichten zu müssen. Das Wort der Stunde lautet: „Impact Investing“, also zu deutsch: wirkungsorientiertes Investieren - eine weiterhin dennoch junge Nische am Finanzmarkt!
Dabei heißt es in einer Marktstudie der BII: „Impact Investing in Deutschland ist heute ein ausdifferenzierter Milliardenmarkt mit großem Wachstumspotential und hoher Dynamik.“
Allerdings gibt es vor allem in den Bereichen Wirkungsmessung, Markttransparenz sowie Wissen und Expertise der Marktteilnehmer noch viel zu tun. Man muss also schon sehr genau hinschauen, denn zwischen Reden und Handeln herrscht noch immer eine große Diskrepanz. Auch wenn sich in der Finanz-Branche zunehmend Start-ups und Unternehmen etablieren, die das Thema auf ihre Agenda geschrieben haben, so ist die Zahl derer im Vergleich beispielsweise noch gering.
Im aktuellen Podcast sprechen wir mit Anna Sophie Herken von Allianz Asset Management, Julius Friedlander von Cooler Future und Fridtjof Detzner von Planet A Ventures, drei Akteuren der Branche für die Impact Investing nicht nur eine hohle Phrase ist – und das aus drei verschiedenen Perspektiven: Aus dem Blick eines Vermögensverwalters, eines Investors und eines Start-ups. Wir sprechen über den Status quo, über die Kunden und deren Wunsch nach sinnhaften Investments ohne Renditeverlust und über soziale Verantwortung in einer Zeit der Pandemie und darüber hinaus.

Apr 6, 2021 • 57min
März 21 News-Rückblick
Klarna, N26, IDnow und viele mehr
Unser Monatsrückblick im März 2021
In der Fintech-Welt wird es nie langweilig. Es wird gegründet, investiert und neue Produkte werden auf den Markt gebracht. Da fällt es manchmal schwer, den Überblick zu behalten. Wir übernehmen das und fassen in unserer Newsschau die wichtigsten Meldungen des zurückliegenden Monats in einem kompakten Überblick zusammen. Hier also unsere News für den Monat März.
Nach Finanzierungrunde: Klarna wieder wertvollstes Fintech
Der Zahlungsdienstleister Klarna aus Stockholm hat in einer neuen Finanzierungsrunde 1 Milliarde Dollar eingesammelt - das ist eine der größten Funding-Runden, die es jemals in Europa gab. Damit verdreifacht sich die Bewertung Klarna zufolge auf nun 31 Milliarden Dollar und ist damit wieder das wertvollste FinTech Europas.
https://www.manager-magazin.de/unternehmen/zahlmeister-klarna-sammelt-weitere-milliarde-ein-a-fa9e4462-dd34-419d-995c-c558bbc1dc81
Frisches Kapital für N26
N26 hat sich frisches Kapital in Höhe von knapp 30 Mio Euro geholt. Bestandsinvestor Earlybird hat noch einmal ein bisschen Kapital locker gemacht, aber auch Swarovski beteiligt sich über eine Tochtergesellschaft an der Smartphone-Bank mit knapp 1,5 Mio Euro. Das ist zwar zunächst wenig, allerdings tritt Swarovski schon länger als Tech-Investor auf.
https://www.businessinsider.de/gruenderszene/fintech/exklusiv-swarovski-beteiligt-sich-an-n26-b/
IDnow übernimmt Konkurrenten
IDnow, Anbieter von Lösungen für Identity-Verification-as-a-Service übernimmt seinen langjährigen Marktbegleiter identity Trust Management. Mit der Übernahme will IDnow in neue Branchen expandieren und seine Dienste einer breiteren Kundenbasis offerieren. Finanzielle Details wurden nicht verraten, der Standort Düsseldorf und die Mitarbeitenden der identity Trust Management werden übernommen.
https://www.presseportal.de/pm/132723/4853169
Rocket macht jetzt doch in Krypto
Oliver Samwer revidiert seine Meinung und will, dass sich beim Rocket-Fonds Global Founders Capital in Zukunft doch jemand um Blockchain-Themen kümmern soll. Bislang hatten ihn Blockchain- Modelle nicht voll überzeugt.
https://financefwd.com/de/rocket-internet-blockchain/
Kreditkarte von Mastercard mit Fingerabdruckleser
In Kooperation mit Samsung entwickelt Mastercard eine Kreditkarte mit integriertem Fingerabdruckleser. Statt einen Pin einzugeben, würde es bei einer solchen Kreditkarte schon ausreichen, den Finger auf einem dafür vorgesehenen Feld zu platzieren – und schon wäre die Eigentümerin oder der Eigentümer der Karte verifiziert und der Kauf abgeschlossen.
https://t3n.de/news/samsung-mastercard-fingerabdruckscanner-kreditkarte-1363811/
Starling Bank wird Unicorn
Die britische Neobank Starling Bank sammelt 272 Millionen Pfund ein. Hauptinvestor ist Fidelity Investments, zudem zählen Katars Staatsfonds, die Qatar Investment Authority, das britische Rentensystem Railpen und der Hedgefonds Millennium Management zu den Investoren. Durch die Finanzierungsrunde steigt die Starling Bank in den Club der FinTech-Einhörner auf, also Unternehmen mit mindestens 1 Milliarde Dollar Bewertung. Konkret wird Starling nun mit 1,1 Millarden Pfund bewertet.
https://www.cnbc.com/2021/03/08/uk-digital-bank-starling-valued-at-1point5-billion-after-fidelity-backing.html
Immer noch Probleme bei TEO
Bei TEO, das gemeinsame Projekt der Sparda-Banken Baden-Württemberg, Nürnberg, Augsburg und München, läuft es weiter nicht rund. Die Sparda-Bank München räumt in einem offenen Brief an die Kunden ein: „Uns ist bewusst, dass TEO an einigen Stellen noch nicht so rundläuft, wie wir alle uns das vorstellen." Die Genossenschaftsbank wehrt sich außerdem gegen die Vorwürfe, die Anwendung sei nicht datenschutzkonform. Die Stiftung Warentest, die das kritisiert hatte, will nun eine neuere App-Version testen. Laut „Süddeutsche Zeitung“ hat TEO bereits 60 Mio Euro verschlungen.
https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/sparda-bank-online-banking-app-teo-1.5226994
Klarwert positioniert sich am Markt und kooperiert mit Elinvar
Die Berliner WealthTech-Plattform Elinvar meldet den Abschluss einer strategischen Kooperation mit Klarwert, der neu gegründeten Tochter der Volksbank Bielefeld-Gütersloh. Gemeinsam wurde eine Lösung für die Vermögensverwaltung entwickelt, die exklusiv auf die Anforderungen von Klarwert angepasst wurde.
Klarwert betreibt eine auch für andere genossenschaftliche Anbieter offene digitale Plattform für das Wealthmanagement und will in den nächsten Jahren eigenen Angaben nach die Grenze von 1 Milliarde Euro bei den Assets under Management überschreiten. Schon im ersten Quartal rechne Klarwert mit einem verwalteten Vermögen in dreistelliger Millionenhöhe.
https://elinvar.pr.co/197168-neuer-vermogensverwalter-klarwert-und-elinvar-kooperieren-bei-digitalisierter-vermogensverwal/https://citywire.de/news/volksbank-robo-will-1-milliarde-knacken/a1482853
Paypal übernimmt Curv
Im vergangenen Jahr hatte Paypal für die USA angekündigt, Zahlungen auch in Kryptowährungen abwickeln zu wollen. Jetzt geht das Unternehmen einen weiteren Schritt und übernimmt das Startup Curv aus Israel. Curv hat eine cloudbasierte Infrastruktur für die sichere Verwaltung von digitalen Währungen entwickelt. Finanzielle Details hat Paypal nicht mitgeteilt, in den Nachrichtenquellen in den USA ist von Summen zwischen 200 und 300 Mio. Dollar die Rede.
https://t3n.de/news/paypal-uebernimmt-curv-1364410/
Cashy aus Österreich erhält Seed-Investment
Das Fintech Cashy aus Österreich digitalisiert das klassische Pfandhaus. Mit anderen Worten: Wer kurzfristig Geld braucht, stellt als Sicherheit einen Wertgegenstand und erhält einen Kredit. Auch der direkte Ankauf ist möglich. Der gesamte Prozess verläuft dabei digital und weitestgehend kontaktlos. Die Seed-Finanzierungsrunde wird vom aws Gründerfonds angeführt, auch Bestandsinvestoren haben sich an der Runde beteiligt. Die exakte Höhe wurde indes nicht verraten.
https://www.trendingtopics.at/cashy-wiener-pfandleihe-startup-holt-investment-in-millionenhoehe/
Modifi launcht in den Niederlanden und bekommt Geld von der SVB
Das Fintech Modifi gibt die Expansion seiner Plattform für die Handelsfinanzierung bekannt. In Zusammenarbeit mit der Solarisbank weitet Modifi sein Geschäft jetzt auch auf die Niederlande aus. Quasi geben die Berliner den Einstieg der Silicon Valley Bank bekannt, die mit einer Kreditlinie in Höhe von 60 Mio Euro zur Verfügung stellt, Händlern und KMUs Exportfinanzierungen vorzufinanzieren. Alles in allem hat Modifi seit Start vor drei Jahren nun – Achtung: Schnapszahl! – 111 Mio. US-Dollar eingesammelt!
https://www.modifi.com/press/post/modifi-expands-to-netherlandshttps://paymentandbanking.com/60-mio-dollar-fuer-kredite-modifi-kooperiert-mit-der-silicon-valley-bank/
Bitpanda hat einen Lauf
Das aus Wien stammende Krypto-Fintech Bitpanda ergänzt sein Angebot von Krypto-Assets und Edelmetallen voraussichtlich bereits im April um den Handel mit Aktien. Der genaue Starttermin steht noch nicht fest. Hinzu kommt: Im Rahmen einer Series-B-Finanzierung konnte sich der Neobroker Bitpanda 170 Mio. Dollar sichern. Die Bewertung steigt auf 1,2 Mrd. Dollar. Damit hat Österreich sein erstes Unicorn. Erst im September vergangenen Jahres konnte das Unternehmen 50 Mio. Dollar sammeln. Die Entwicklung des Unternehmens vom Brokerdienst zum Fintech-Einhorn war auch Thema in einem unserer Podcasts.
https://www.derbrutkasten.com/bitpanda-startet-aktienhandel-das-sind-die-ersten-details/https://www.msn.com/de-de/finanzen/top-stories/bitpanda-bekommt-142-millionen-euro-und-wird-%C3%B6sterreichs-erstes-einhorn/ar-BB1eDx1N
Bluecode geht Kooperationen mit Huawei und epay ein
Kürzlich hatten Bluecode und Huawei verkündet, dass die Kundinnen und Kunden in Österreich bargeld- und kontaktlos via Bluecode auf Smartphones von Huawei bezahlen können. Nun wird Bluecode auch in das „Huawei Wallet“ der Nutzerinnen in Deutschland integriert. Zusätzlich haben Bluecode und epay (gehört zu Euronet) eine strategische Kooperation bekanntgegeben. Die beiden Unternehmen wollen gemeinsam das mobile Bezahlen mittels QR- und Barcodes in Europa vorantreiben.
https://www.computerbild.de/artikel/cb-News-Handy-Bluecode-Zahlung-jetzt-mit-Huawei-Smartphones-29894335.htmlhttps://epay.blog/epay-bluecode-strategische-partnerschaft/
Namhafte Investoren noch vor dem Start bei Alice
Noch vor dem offiziellen Start erhält das Berliner FinTech Alice rund 1 Mio Euro Startkapital. Die App will Frauen bei Finanzentscheidungen helfen und "intelligent genug sein", um auf Lebensveränderungen wie Mutterschaft, Trennung oder Ähnliches zu reagieren. Alice bietet Videocoachings und später auch ETF-Anlageprodukte an. Hinter dem Startup steht ein erfahrenes Gründerinnen-Team und prominente Business Angels wie Verena Pausder oder Lea-Sophie Cramer.
https://financefwd.com/de/fintech-alice-app-pausder-cramer/
Computop launcht „Visa Click to Pay“
In den USA bereits seit 2020 eingeführt, bringt Computop das neue E-Wallet „Visa Click to Pay“ nun nach Deutschland und Europa. Onlinehändler können mit der Integration von Click to Pay mit Visa das Zahlen per Debit- und Kreditkarte vereinfachen, denn registrierte KundInnen können mit ihrer Kreditkarte ohne weitere Dateneingabe sofort bezahlen. Bei dem Token-basierten Verfahren erfolgt die Übermittlung der Kartendaten durch Computop vollständig im Hintergrund, auch Rechnungs- und Versandadresse können automatisch übertragen werden.
https://computop.com/de/ueber-uns/presse/pressemeldungen/computop-bringt-mit-visa-click-to-pay-neues-kreditkarten-wallet-nach-deutschland
600 Mio Dollar für Stripe
Der Zahlungsabwickler Stripe konnte in einer neuen Finanzierungsrunde 600 Mio. Dollar einsammeln. Damit steigt die Unternehmensbewertung auf stolze 95. Mrd. Dollar, die im Vorjahr noch bei rund 35 Mrd. gelegen hatte. Zu den Hauptinvestoren dieser Runde gehören u.a. die beiden Versicherungskonzerne Allianz und Axa. Mit dem frischen Geld will Stripe insbesondere in Europa expandieren und wachsen.
https://www.handelsblatt.com/finanzen/banken-versicherungen/banken/fintech-neue-finanzierungrunde-der-us-zahlungsabwickler-stripe-ist-fast-100-milliarden-dollar-wert/27005078.html
Anyfin aus Schweden kommt nach Deutschland
Mitten in der Coronakrise hatte das schwedische Fintech Anyfin im vergangenen Jahr ein erfolgreiches Funding in Höhe von 30 Mio. Dollar verkündet. Danach wurde es etwas stiller um das Unternehmen, das den Kundinnen und Kunden Umschuldungen anbieten will. Nun startet Anyfin auch in Deutschland.
https://www.businessinsider.de/wirtschaft/anyfin-schwedisches-fintech-startet-in-deutschland/
Sumup sammelt viel Geld ein
Das Fintech Sumup erhält eine Finanzierung in Höhe von 750 Mio. Euro. Zu den Investoren gehören u. a. die Investmentbank Goldman Sachs und der Staatsfond Temasek aus Singapur. Die Investition soll dazu genutzt werden, das Wachstum zu beschleunigen und weitere Händler zu akquirieren.
https://sumup.de/press/finanzierungsrunde2021/
Etoro mit Hilfe von Spac an die Börse
Die Investmentplattform Etoro will mithilfe eines Spac an die Börse gehen. Nach der Zusammenführung der beiden Unternehmen wird dabei eine Bewertung von nicht weniger als 10 Mrd. Dollar angestrebt. Durch die Zusammenlegung wollen Etoro und das Finanzvehikel FinTech Acquisition Corp. V 650 Mio. Dollar über die Ausgabe neuer Aktien einnehmen.
https://www.faz.net/aktuell/finanzen/ipo-geruechte-etoro-will-wohl-mit-spac-an-die-boerse-17247372.html
Payfit greift auf dem deutschen Markt an
Payfit hilft kleinen Unternehmen bei der Lohnsteuerabrechnung. Das französische Startup bewegt sich damit im gleichen Markt wie Personio, deutscher Anbieter einer HR-Lösung und angedockter Lohnabrechnung mit Milliardenbewertung. Mit Hilfe von 90 Mio Euro Wachstumskapital will Payfit nun vor allem den deutschen Markt angreifen. Mit Accel teilen die beiden Unternehmen einen renommierten Investor.
https://techcrunch.com/2021/03/17/payfit-raises-107-million-for-its-payroll-and-hr-platform/
Coinbase verschiebt Börsengang
Der Krypto-Handelsplatz Coinbase wollte bereits im abgelaufenen Monat an die Börse, nun wird der Termin vermutlich auf den April geschoben. Die US-Derivateaufsicht CFTC hat der Kryptobörse nämlich eine millionenschwere Strafzahlung aufgebrummt.
Wegen falscher, irreführender und ungenauer Berichte über Digital-Transaktionen zwischen 2015 und 2018 soll Coinbase 6,5 Mio Dollar Strafe zur Beilegung der Untersuchung zahlen.
https://www.heise.de/news/Coinbase-ist-schon-vor-Boersenlisting-fast-68-Milliarden-Dollar-wert-5991077.htmlhttps://t3n.de/news/coinbase-strafe-boersengang-april-1368230/
Initiative „Accept my IBAN gestartet“
Mit der Initiative „Accept my IBAN“ von führenden Fintechs wie Wise (vormals Transferwise), N26, Klarna, Revolut, Raisin und SumUp können Verbraucher ab sofort „IBAN-Diskriminierung“ melden. Die seit 2014 geltende EU-Verordnung sieht zwar vor, dass InhaberInnen von Konten innerhalb der EU problemlos innerhalb der Mitgliedstaaten zahlen können. Doch die Realität sieht leider immer noch anders aus und die Bankkontonummer wird abgelehnt.
https://paymentandbanking.com/initiative-gestartet-gemeinsam-gegen-iban-diskriminierung/
Robinhood startet Krypto-Wallet
Robinhood will in Kürze eine eigene Krypto-Wallet starten. NutzerInnen der US-Trading-App können zwar schon jetzt Kryptowährungen wie Etherum oder Bitcoin handeln, benötigen für Transaktionen ihrer virtuellen Ersparnisse aber noch eine externe Wallet. Startzeitpunkt: noch ungewiss.
https://www.handelsblatt.com/finanzen/anlagestrategie/trends/alternative-anlagen-vermoegensverwalter-fidelity-steigt-beim-fintech-moonfare-ein/26996528.html
Vermögensverwalter Fidelity steigt bei Fintech Moonfare ein
Durch eine strategische Partnerschaft beteiligt sich der Vermögensverwalter Fidelity an dem Berliner Unternehmen Monnfare, einem Unternehmen, bei welchem PrivatanlegerInnen bereits ab 100.000 Euro in die Anlage investieren können. Kundinnen von Fidelity bekommen dadurch Zugang zum Private-Equity-Markt. Zudem soll Fidelity auch direkt in Moonfare investiert haben. Die Höhe der Beteiligung wurde jedoch nicht genannt.
https://www.handelsblatt.com/finanzen/anlagestrategie/trends/alternative-anlagen-vermoegensverwalter-fidelity-steigt-beim-fintech-moonfare-ein/26996528.html
Kontist sammelt Geld für Steuerservice
Das Fintech Kontist hat im Rahmen einer Series-B-Runde 25 Millionen Euro eingesammelt. Angeführt wird das Investment von Founders, dem dänischen Startup-Studio und Tech-Investor. Mit dem Geld soll vor allem der Steuerservice für Freelancer und Selbständige vorangebracht werden, den Kontist im Herbst letzten Jahres startete.
https://www.handelsblatt.com/finanzen/banken-versicherungen/banken/-fintech-newsblog-berliner-fintech-kontist-sammelt-25-millionen-euro-ein-/25723690.html?ticket=ST-5741007-eDxppnL3fUJcj9g3hpsp-ap1
Personalia:
Ex-Klarna-Deutschlandchef wechselt zu Unzer
Der ehemalige Deutschlandchef von Klarna, Robert Bueninck, wird neuer Vertriebschef beim Heidelberger Zahlungsabwickler Unzer (Nachfolger von Heidelpay & Co). Als Chief Commercial Officer soll Buenick für Unzer u.a. für die Vertriebsstrategie und die Anbindung neuer Kunden in ganz Europa verantwortlich sein, meldet das Handelsblatt. Der Niederländer war acht Jahre für Klarna tätig, zuletzt als Geschäftsführer in der DACH-Region.
https://www.handelsblatt.com/finanzen/banken-versicherungen/banken/robert-bueninck-zahlungsdienstleister-unzer-holt-topmanager-vom-wettbewerber-klarna/26957114.html
Neuer Chief Technology Officer bei Banxware
Seit 1. März erweitert Banxware sein Führungsteam und holt Diogo Simões als Chief Technology Officer mit an Bord. Zuvor war er bei Klarna als Lead for Decision Infrastructure tätig. Der neue CTO wird sich darauf konzentrieren, die Entwicklung von Banxwares Finanztechnologie-Plattform zu stärken.
https://paymentandbanking.com/exklusiv-banxware-schnappt-sich-klarna-chef-simoes-als-cto/
Exporo trennt sich von Mitgründer
Der Hamburger Spezialist für Immobilien-Finanzierungen, Exporo, und Mitgründer Julian Oertzen gehen getrennte Wege. Oertzen hatte die Crowdplattform sieben Jahre mit aufgebaut und verlässt das Unternehmen bis zum 30. Juni 2021 auf eigenen Wunsch. Es ist nach dem Abgang von Carl von Stechow im Februar bereits der zweite Abgang im Management in diesem Jahr.
https://financefwd.com/de/exporo-mitgrunder/
Dritter Geschäftsführer für Trustbills
Das Hamburger Fintech Trustbills erweitert die Geschäftsführung um Dr. Oliver Reiss. Er übernimmt ab April als dritter Geschäftsführer die Doppelfunktion des CFO/COO. In der neuen Funktion soll er die Professionalisierung im Unternehmen weiter voranbringen und auch die zukünftige Internationalisierung steuern, wie die Firma erklärt. Reiss war von 2008 bis 2020 bei Smaato als CFO tätig.
https://www.presseportal.de/pm/148077/4866020
Von Joonko zu Movinx: Carolin Gabor mit neuer Aufgabe
Carolin Gabor, bis vor einigen Monaten Chefin von Finleaps vermeintlichem Check24-Angreifer Joonko (mittlerweile eingestampft), wird Chefin von Movinx. Dabei handelt es sich um ein neues Insurtech von Daimler und Swiss Re, das digitale Kfz- und Mobilitätsversicherungsprodukte entwickelt. Movinx will Versicherungen „zu einem integrierten Bestandteil des Fahrzeugkaufs“ machen.
https://movinx.com/de/carolin-gabor-wird-ceo-von-movinx/

Apr 1, 2021 • 59min
Ask me anything #27
Julian Leitloff: CEO und Mitgründer von Fractal & Autor des Buches "Keinhorn"
Julian Leitloff ist Unternehmer seit er im Alter von 22 Jahren sein erstes Unternehmen mitbegründet und geleitet hat. 2016 machte es bereits über eine Million Umsatz, wodurch er zu einem der 30 unter 30 von Forbes gekürt wurde.
Während seines Studiums an der Zeppelin Universität forschte er am Lehrstuhl für Entrepreneurship, Technologie und Innovation zum Thema Alternative Finance. Seine Karriere begann er bei der Deutschen Bank Frankfurt in Kombination mit einem Bachelorstudium in Mannheim.
Inzwischen hat er mit Fractal ein neues Unternehmen im Fintech-Bereich gegründet und am Buch Keinhorn als Co-Autor mitgewirkt. Im Podcast spricht er über die Relevanz von Einhörner und darüber wie wichtig die Milliardengrenze für Start-Ups ist, gibt Einblicke in sein Innenleben als Gründer, spricht über sein Verhältnis zu Geld, Freiheit, Dosenravioli und beantwortet die Frage, ob er sich ein Leben als Investor vorstellen kann.

Mar 26, 2021 • 47min
Data Driven Banking - Datenschatz oder Büchse der Pandora?
FinTech Podcast #313
Data Driven Banking - Datenschatz oder Büchse der Pandora?
FinTech Podcast #313
[podigee-player url="hier kommt der neue link rein"]
Frankfurt, das Finanzzentrum Deutschlands, wurde Ort des zweiten Teils der Transactions 20½ – und zwar „wieder live, wieder digital“, denn leider war auch drei Monate nach Teil 1 noch immer kein reales Treffen möglich. Und selbst wenn Online-Formate natürlich zahlreiche neue Möglichkeiten bieten, so hat doch das letzte Jahr mit seinen COVID-Herausforderungen an allen gezehrt, besonders durch die vielen parallelen Aufgaben wie Homeschooling und Homeoffice oder die ewige Unsicherheit bei den Video-Calls, die manchmal an Séancen erinnern: „Manche Dinge nerven. So haben wir uns die Digitalisierung nicht vorgestellt“.
Aber die Digitalisierung auf einen Schlag ist eben kein Wunschkonzert und kein Ponyhof, und sie bringt immerhin eine gute Sache, nämlich vielseitige Online-Events wie die Transactions in ihren beiden Teilen.
Und auch wenn man sich darauf freut, dass man sich hoffentlich bald wieder auf Präsenzveranstaltungen sehen, auf die Schulter klopfen und in den Arm nehmen kann, so gab es in unser selbstgebauten „grünen Hölle“ des Studios in Frankfurt viel zu erleben: u.a. den legendären Edward Snowden, Ideen rund um neue politische Modelle für die Zukunft und Diskussionen zu Kryptowährungen, nachhaltigem Investieren und ein grandioses Panel zum Thema: Data Driven Banking - Datenschatz oder Büchse der Pandora - welches wir euch nicht vorenthalten wollen.
„Data Warehouse ist hier ein Begriff – oder vielmehr die Warehouses. Wir stehen gerade vor einem Datenhaufen, da müssen wir jetzt etwas bauen, damit das elegant genutzt und überhaupt genutzt und gemanagt werden kann.“ Tobias Jünemann
Mein Schatz – oder deiner? Wem nutzt der angebliche Datenschatz etwas, oder ist er doch eher etwas wie die Büchse der Pandora, die man fest verschlossen halten muss? In diesem Panel wagten sich Dr. Verena Thaler (Raisin), Sascha Dewald (DKB), Dr. Imke Jacob (McKinsey) und Tobias Jünemann (Senacor) an diesen Schatz, moderiert wurde das Panel von Jochen Siegert.
Am Anfang steht die Definition: Was bedeutet Data Driven Banking eigentlich? Thaler erklärte das so: „Es bedeutet das proaktive Nutzen von Daten, um damit das Geschäft zu strukturieren.“ Jacob ergänzte noch, dass es um Relevanz geht, wie man wirklich relevant für den Kunden wird. So kann man neue Services fern von den gewohnten anbieten, betonte Dewald: „Damit kann man konkrete Maßnahmen für den Kunden schaffen.“ Dafür braucht es kontinuierliche Arbeit für die Partnerbanken, so Thaler, damit man erkennen kann, wie sich der Markt bewegt und wohin – und vor allem muss das auf langfristiger Ebene passieren.
Jacob betonte vor allem, dass es oft nicht um neue Produkte geht, sondern um die Schärfung eines Produkts. Data Enrichment ist hier das Stichwort, denn durch neues Sector Knowledge kann man relevanter werden. Für Jünemann steht aber auch zentral, dass die neuen Ideen dann in passende Technologien umgewandelt werden: „Data Warehouse ist hier ein Begriff – oder vielmehr die Warehouses. Wir stehen gerade vor einem Datenhaufen, da müssen wir jetzt etwas bauen, damit das elegant genutzt und überhaupt genutzt und gemanagt werden kann."
Neben den richtigen Tools und dem Deployment braucht es hier aber auch das richtige Mindset, betonte Dewald. Vor allem muss am Anfang klar sein, welche Daten man managen will, nur so findet man die richtige Technologie dazu. Noch eines ist entscheidend: Dass wirklich alle Mitarbeiter mit den Daten umgehen können. „Dafür braucht es eine eigene Kultur im Unternehmen“, so Thaler. „Data Analytics und Data Engineering sind hier wichtige Themen, aber eben auch die Demokratisierung der Daten, damit niemand von einer Abteilung abhängig ist.“ Trotzdem sind echte Datenexperten Mangelware, deshalb ist der War of Talents sehr aktiv. Alle konkurrieren um die gleichen Talente, egal ob Startup, Fintech oder Bank, jeder Bereich braucht sie – allerdings gelten Banken hier oft nicht als wirklich attraktive Arbeitgeber, die cooleren Fintechs dafür schon. Für Dewald ist es daher wichtig, junge Talente für die Arbeit bei ihnen zu begeistern: „Aber hier ist uns schon viel gelungen, und wir konnten bisher alle Talente dafür begeistern, bei uns zu bleiben.“
Im Mittelpunkt steht aber immer noch der Kunde: Was liebt er, was hasst er? Data Analytics sind hier maßgebend, aber der deutsche Markt ist hier noch nicht so weit wie international andere Märkte. „Analytics treibt Disruption“, so Jacob, „und Disruption treibt den Markt. Gerade hier brauchen wir wiederum Analytics, um nicht zurückzufallen.“ Dafür muss dann alles zusammenkommen, Marktforschung, Kundenbefragung und so weiter, um aus den Daten die richtigen Produkte zu entwickeln. Thaler betonte noch, dass Data Driven Banking bald nichts Außergewöhnliches mehr sein wird – in maximal fünf Jahren ist es überall eine Commodity.
Der Datenschutz muss das Ganze keinesfalls blockieren, wichtig ist nur, dass die Künstliche Intelligenz richtig trainiert wird und aus den bestehenden Daten keine falschen Rückschlüsse zieht. In vielen Bereichen steht das theoretische Konstrukt zwar, betonte Jünemann, aber es muss noch mehr umgesetzt werden. „Wir brauchen hier einen Kulturwandel“, so Jacob. „Oft verstehen einige in der Bank nicht, was die Daten sollen, ihnen fehlt da das Vertrauen – und genau das muss sich ändern.“
[podigee-player url="hier kommt der neue link rein"]
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Mar 19, 2021 • 46min
Bitpanda - vom Brokerdienst zum Fintech-Einhorn
FinTech Podcast #312
Bitpanda - vom Brokerdienst zum Fintech-Einhorn
FinTech Podcast #312
Ursprünglich war Bitpanda ein Brokerdienst für Kryptowährungen und entwickelte sich mit der Zeit zu einer Onlinebörse. Das Fintech wurde 2014 von Eric Demuth, Paul Klanschek und Christian Trummer gegründet, der Firmensitz befindet sich in Wien.
Jeder der mutmaßt, ob ein Start-up aus dem kleinen Österreich den so heiß begehrten Einhorn-Status erreichen kann, dem kann man jetzt anworten: Ja. Das in Wien ansäßige Fintech Bitpanda hat in der zweiten Investmentrunde innerhalb eines halben Jahres 170 Millionen Dollar (143 Millionen Euro) eingesammelt, wie die Krypto-Firma am Dienstag mitteilte. Das lässt den Wienern das metaphorische Horn wachsen – ein Einhorn bzw. ein Unicorn zu sein bedeutet in der Start-up-Szene, eine Firmenbewertung von mehr als einer Milliarde Dollar zu haben. Auf insgesamt 1,2 Milliarden Dollar belaufe sich die Bitpanda-Bewertung nun.
Das Geld kommt von keinem Unbekannten. Angeführt wird die Investmentrunde vom Wagnisfinanzierer Valar Ventures rund um den deutsch-amerikanischen Tech-Milliardär Peter Thiel. Mit dabei sind auch Partner von DST Global. Thiel und seine Geschäftspartner dürften Gefallen an der heimischen Kryptobörse gefunden haben, denn bei einem 52 Millionen Dollar schweren Investment im September war Valar auch federführend beteiligt. Die aktuelle Finanzierung wurde vergangene Woche unterzeichnet und befindet sich derzeit im erforderlichen Genehmigungsprozess der österreichischen Finanzmarktaufsicht, heißt es bei Bitpanda.
Der österreichische Krypto-Händler wird zusätzlich ab April seinen Kunden auch den Kauf von Teilaktien und börsengehandelter Fonds ermöglichen. Bitpanda-Kunden werden über “Bitpanda Stocks” künftig neben Kryptowährungen auch provisionsfrei Teilaktien und börsengehandelte Fonds (ETF) kaufen und verkaufen können. Dies soll bereits mit einem Mindestinvestitionsbetrag von nur einem Euro möglich sein, unabhängig vom Kurswert des jeweiligen Anteilsscheins. Wie Bitpanda die Teilaktien realisieren wird, ist bislang unbekannt. Der starke Fokus auf Krypto-Vermögenswerte des Unternehmens lässt aber eine Implementierung über Token vermuten.
Anfang März gab Bitpanda den Erhalt einer Konzession als Wertpapierfirma gemäß dem österreichischen Wertpapieraufsichtsgesetz bekannt. Die Lizenz wurde an die Bitpanda Financial Services GmbH vergeben, welche als Tochter künftig für Bitpanda Wertpapierdienstleistungen anbieten wird. Neben Anlagetätigkeiten umfasst die Konzession auch die Berechtigung für Anlageberatung zu Finanzinstrumenten.
Aktuell beschäftigt das Unternehmen mehr als 350 Menschen aus 50 Nationen. Kürzlich weiteten sie ihre Geschäfte auf Frankreich, Spanien und in die Türkei, Italien und Polen aus. In Berlin, London, Paris, Madrid und auch Barcelona sollen neue Zweigstellen eröffnet und mit dem frischen Geld weitere Märkte erschlossen werden.
Kilian und André sprechen mit Lukas Enzersdorfer-Konrad, dem COO von Bitpanda über die eigene Definition des Unternehmens, ihr Businessmodell, deren UX, ihre Zielgruppe, was das Unternehmen in den kommenden Monaten noch erwartet, welche Vor- und Nachteile digitale Währungen bieten und wie Lukas den aktuellen Kryptomarkt bewertet. Eine wirklich spannende und informative Stunde der einige Insights in das gerade gehypte Unternehmen gibt.
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Mar 12, 2021 • 1h 5min
Der Fall Wirecard und der Untersuchungsausschuss: Ein Gespräch mit Florian Toncar
FinTech Podcast #311
Der Fall Wirecard und der Untersuchungsausschuss: Ein Gespräch mit Florian Toncar
FinTech Podcast #311
Im Bundestag versucht ein Untersuchungsausschuss den wohl größten Betrugsfall der Nachkriegsgeschichte aufzuklären. Es geht um Verluste in Milliardenhöhe, massive Schäden für Anleger und den beispiellosen Absturz eines Börsenstars. Die Zwischenbilanz mehrerer Fraktionen, der zuletzt noch am Mittwoch zusammenkam, fällt vernichtend aus: Der Skandal um Wirecard gehe nicht allein auf hohe kriminelle Energie Einzelner zurück, sondern auch auf gravierende Fehler von Aufsichtsbehörden und Bundesregierung.
Fabio De Masi, Danyal Bayaz und Florian Toncar Quelle: Handelsblatt
Alle sechs Fraktionen sind der Meinung, dass der Ausschuss wichtige Zusammenhänge aufgedeckt habe. „In der Summe sieht man eines widerlegt: Dass das eine Naturkatastrophe war, dass hier kein Mensch Fehler gemacht hat“, sagte etwa der FDP-Finanzpolitiker Florian Toncar. Sein Kollege von den Grünen, Danyal Bayaz, geht von drei Faktoren aus, die für den mutmaßlichen Betrug entscheidend gewesen seien: „eine Bande mit hoher krimineller Fantasie und Energie“, ein „Kollektivversagen“ bei Behörden und Aufsichtsorganen sowie ein ganzes Heer an Lobbyisten, „die Klinken putzen waren, um das Bild dieses Technologiestars an den Mann, an die Frau, an die Politik zu bringen“.
Das Unternehmen Wirecard war ein Dienstleister für bargeldlose Zahlungen an der Schnittstelle zwischen Händlern und Kreditkartenfirmen. Das Fintech spielte in der obersten Börsenliga und täuschte Wirtschaftsprüfer offenkundig jahrelang. Im Sommer räumte Wirecard ein Bilanzloch von 1,9 Milliarden Euro ein – Geld aus Auslandsgeschäften, das zwar in den Bilanzen auftauchte, in Wahrheit aber wohl nie existierte. Das Unternehmen meldete Insolvenz an, Tausende Anleger verloren Geld. Vorstandschef Markus Braun wurde festgenommen, Manager Jan Marsalek ist auf der Flucht.
Allerdings hatte es schon Monate bevor der Skandal bekannt wurde, Hinweise und Berichte über Unregelmäßigkeiten bei Wirecard gegeben. Der Untersuchungsausschuss will nun herausfinden, warum der Fall über Jahre nicht aufflog und ob Wirecard als aufstrebendes Fintech von den Behörden mit Samthandschuhen angefasst wurde.
Zusammen mit Florian Toncar sprechen Jochen und André über seine bisherige Aufgabe im Untersuchungsausschuss, wie er zusammenkam, was die wichtigsten Erkenntnisse sind, wie die bisherige Arbeit mit Zeug*innen und Sachverständig*innen ist, wie Regulierung in Zukunft stattfinden muss und was das alles für den Finanz/Fintech-Standort Deutschland bedeutet? Ein wirklich interessantes und aufschlussreiches Gespräch über die Hintergründe des größten Finanzskandals Deutschlands.
Dr. Florian Toncar (* 18. Oktober 1979 in Hamburg) ist ein deutscher Politiker (FDP) und Rechtsanwalt. Er war von 2005 bis 2013 und ist wieder seit 2017 Mitglied des Deutschen Bundestages.Toncar trat 1998 in die FDP ein. Von 1998 bis 2014 gehörte der dem FDP-Kreisvorstand Böblingen und von 2003 bis 2011 und wieder seit 2015 dem FDP-Bezirksvorstand Region Stuttgart an. Von 2003 bis 2006 war er Landesvorsitzender der Jungen Liberalen in Baden-Württemberg. Von 2008 bis 2014 war er Vorsitzender des FDP-Kreisverbandes Böblingen und von 2009 bis 2014 Kreisrat im Landkreis Böblingen und von 2009 bis 2011 stellvertretender Bezirksvorsitzender des FDP-Bezirksverbandes Region Stuttgart. 2011 wurde er zum stellvertretenden Landesvorsitzenden der FDP Baden-Württemberg gewählt. Dieses Amt hatte er bis 2. November 2013 inne. Toncar war 2010 bis 2012 Mitglied der Grundsatzprogramm-Kommission der FDP. Außerdem war Mitglied der Programmkommission für die Bundestagswahl 2013 und für die Europawahl 2019. Seit 2017 ist er Vorsitzender des Landesfachausschusses für Innen- und Rechtspolitik der FDP Baden-Württemberg. Auf dem 71. ordentlichen Bundesparteitag, am 19. September 2020, wurde Toncar als Beisitzer in den Bundesvorstand der Freien Demokraten nachgewählt.)
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Mar 9, 2021 • 39min
Februar 21 News-Rückblick
FinTech Podcast #310
Februar 21 News-Rückblick
FinTech Podcast #310
In der Fintech-Welt wird es nie langweilig. Es wird gegründet, investiert und neue Produkte werden auf den Markt gebracht. Da fällt es manchmal schwer, den Überblick zu behalten. Wir übernehmen das und fassen in unserer Newsschau die wichtigsten Meldungen des zurückliegenden Monats in einem kompakten Überblick zusammen.
Zeit, dass sich unser Nachrichtenduo Bajorat und Siegert wieder zusammenfinden. Das Jahr ist noch zu jung, doch es lohnt sich auf den letzten Monat 2020 zurückzuschauen und hier das Wichtigste noch einmal zu kommentieren. Und das waren im zweiten Monat des Jahres 2021 die wichtigsten Meldungen:
Lufthansa zieht bei Finanz-App den Stecker
Die Lufthansa-Tochter Miles & More stellt ihre Finanz-App "Finance Plus" zum 1. März ein. Das Projekt war 2019 gestartet, doch offenbar haben sich zu wenige Nutzer gefunden, die über die App ihre Bankkonten zusammenführen und verwalten wollten. Doch trotz 30 Mio. "Miles & More"-Kunden und Vielflieger-Meilen als Incentive konnte sich Finance Plus gegen die Konkurrenz (u.a. Finanzguru, Numbrs, Check24) nicht durchsetzen.
https://finanz-szene.de/digital-banking/miles-more-stellt-multibanking-app-finance-plus-ein/
Coinbase will an die Börse, Bewertung immens
Nachdem schon lange Gerüchte um einen Börsengang kursierten, hatte der Bitcoin-Handelsplatz Coinbase seine IPO-Pläne Anfang des Monats bestätigt. Coinbase, der weltweit führende Marktplatz für Kryptowährungen, wird erstmals mit über 100 Milliarden Dollar bewertet. Das berichtet das Magazin Axios. Demnach führt Coinbase derzeit bereits einen Secondary Share Sale via Nasdaq Private Markets durch, bei dem in wöchentlichen Batches insgesamt 1,8 Millionen Coinbase-Aktien den Besitzer wechseln sollen.
https://www.axios.com/coinbase-valued-100-billion-direct-listing-9b43e316-7ff7-4f6a-a1db-4dc2481a93ee.html
Lakestar bringt Spacs nach Deutschland
Der Wagniskapitalgeber Lakestar will als erstes Unternehmen das in den USA so populäre Geschäft mit sogenannten Spacs nach Deutschland bringen. Spacs (special-purpose acquisition company) sind Mantelunternehmen, die zum Zweck von Übernahmen anderer Unternehmen an den Start gehen.
Der Mantel ohne Inhalt wird an die Börse gebracht, um mit den Erlösen das Geschäft anderer Firmen zu übernehmen. Die VC-Firma des ehemaligen CEO von AOL Deutschland Klaus Hommels will für das erste deutsche Spacs bis zu 300 Mio Euro einsammeln.
https://www.handelsblatt.com/finanzen/banken-versicherungen/spacs-das-boomende-geschaeft-mit-boersenmaenteln-kommt-nach-deutschland/26828476.html
PPRO kooperiert mit Banking Circle
PPRO, globaler Anbieter von lokaler Zahlungsinfrastruktur, kooperiert mit dem Finanzinfrastruktur-Anbieter Banking Circle: Ziel ist es, dadurch das Serviceangebot von PPRO zu erweitern und PSPs bei der Zusammenarbeit mit grenzübergreifenden E-Commerce-Händlern zu unterstützen. PPRO nutzt dabei die Vorteile des Echtzeit-Zahlungsangebots von Banking Circle für PSPs.
https://www.pressebox.de/inaktiv/banking-circle/PPRO-kooperiert-mit-Banking-Circle-und-erweitert-damit-PSP-Leistungsangebot/boxid/1042481
Solaris nennt Zahlen
Rund fünf Jahre nach Gründung hat die Solarisbank nach eigenen Angaben die Marke von einer Million Kundenkonten überschritten. Die Zahl der Konten ist dabei innerhalb der vergangenen sechs Monaten extrem gewachsen. Binnen eines halben Jahres kamen 600.000 Konten dazu. Dies dürfte auch dem gesteigerten Interesse an Depots bei Trade Republic und der Zusammenarbeit mit Samsung Pay geschuldet sein.
https://finanz-szene.de/fintech/die-solarisbank-hat-jetzt-mehr-als-eine-million-konten/
Nach Kooperation: SumUp übernimmt Paysolut
Der Zahlungsdienstleister Sumup, der die Akzeptanz von Kartenzahlungen für KMU vereinfachen will, übernimmt das aus Litauen stammende Fintech Paysolut. Eine Summe für die Transaktion wurde nicht genannt. Paysolut arbeitet an Kernbankensystemen und ist bereits seit zwei Jahren Partner von Sumup.
https://www.finextra.com/pressarticle/85978/sumup-acquires-lithuanian-fintech-paysolut
Holvi-Gründer kauft sein Unternehmen zurück
Das finnische Fintech Holvi hat einen neuen (alten) Eigentümer. Hinter der Übernahme steckt Holvi-Mitgründer Tuomas Toivonen, der sich über seine Investmentfirma sämtliche Anteile von der spanischen Großbank BBVA zurückgekauft hat. Die hatte Holvi im Jahr 2016 erworben. Toivonen ist nach dem Rückkauf alleiniger Eigentümer der Business-Bank.
Er übernimmt gleichzeitig auch die Geschäftsführung. Holvi, das eigenen Angaben zufolge allein in Deutschland 90.000 Kunden hat, fuhr zuletzt sein Marketing radikal herunter und kündigte eine neue Produktstrategie an. Gleichzeitig wurde bekannt, dass Holvi das kostenlose Basiskonto abschafft. Künftig müssen Kunden mindestens sechs Euro monatlich bezahlen.
https://financefwd.com/de/holvi-rueckkauf/
Visa bringt Firmen-Kreditkarte auf den Markt
Der Kreditkarten-Riese Visa bringt gemeinsam mit Fintech Pliant eine neue Firmen-Kreditkarte unter dem Namen “Visa Infinite” auf den Markt. Das neue Kreditkartenprodukt richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen und bietet ein komplett digitales Kartenmanagement und Onboarding, eine App sowie die Integration zu Buchhaltungsservices.
https://www.handelsblatt.com/finanzen/banken-versicherungen/-fintech-newsblog-visa-setzt-beim-launch-seiner-edel-karte-auf-das-deutsche-fintech-pliant/25723690.html
Mastercard löst Visa ab
Mastercard wird Exklusivpartner der Deutschen Bank (und damit auch der Postbank). Retail- wie Geschäftskunden der beiden Institute sollen künftig keine Visa-Karten mehr erhalten. Für KundInnen der Deutschen Bank ändert sich nicht so viel, denn Mastercard war hier schon bevorzugter Partner. Größer ist die Veränderung bei der Postbank. Die hatte bisher auf Visa gesetzt.
https://finanz-szene.de/payments/deutsche-bank-schliesst-10-mio-karten-deal-mit-mastercard/
Frisches Kapital für Liqid gesucht
Der digitale Vermögensverwalter Liqid plant eine weitere Finanzierungsrunde in Höhe von 30 Mio. Euro. Das frische Geld soll dann das weitere Wachstum finanzieren. Wie das Unternehmen in diesem Zusammenhang verriet, fließt mittlerweile ein Drittel der Neuanlagen in alternative Assets wie Private Equity, Immobilien und Venture Capital.
https://citywire.de/news/liqid-plant-neue-finanzierungsrunde/a1459207
Banxware sichert sich Geld in Seed-Runde
Insgesamt vier Millionen Euro hat das unter anderem von Miriam Wohlfarth (auch Teil des P&B-Teams) gegründete Banxware in einer Seed-Runde eingesammelt. VR-Ventures (Wagniskapitalgeber der Volksbanken) sowie der britische VC "Force over Mass" führen die Finanzierungsrunde an. Als weitere Investoren sind die Payone-Gründer Jan Kaniess and Carl Frederic Zitscher, der High-Tech Gründerfonds und Paula Blazquez Solano mit eingestiegen.
https://t3n.de/news/miriam-wohlfarths-neues-fintech-4-1353772/
VVRB unterstützt Ratepay
Die Vereinigte Volksbank Raiffeisenbank wird Nachfolger von Wirecard – zumindest, was die Zusammenarbeit mit dem 2009 gegründeten Fintech Ratepay angeht. In dieser Rolle unterstützt die VVRB das Unternehmen von Miriam Wohlfarth mit 200 Millionen Euro im Refinanzierungsgeschäft.
https://paymentandbanking.com/exklusiv-ratepay-erhaelt-200-mio-euro-finanzierungsvolumen/
https://paymentandbanking.com/exklusiv-ratepay-erhaelt-200-mio-euro-finanzierungsvolumen/
Baufi24 wächst
Der Baufinanzierungsspezialist Baufi24 hat seinen Umsatz 2020 nahezu verdoppelt und will auch 2021 weiter stark wachsen. Noch im 1. Quartal 2021 will das Unternehmen zehn neue Standorte in Deutschland eröffnen. Insgesamt baut das Unternehmen damit sein Netz der im Franchisesystem betriebenen, lokalen Geschäftsstellen auf rund 60 aus. Zu den neuen Baufi24-Standorten zählen Bonn, Gießen, Heilbronn, Lübeck, Ludwigsburg, München-Süd, das Münsterland, Oelde, Pforzheim und Reutlingen.
https://www.asscompact.de/nachrichten/baufi24-will-2021-stark-wachsen
Payoneer will an die Börse
Das Payment-Unternehmen Payoneer, bereits 2005 gegründet, hatte Ende 2019 das Münchener Fintech Optile gekauft. Jetzt will das Unternehmen an die Börse. Möglich wird dies durch einen so genannten Spac-Deal. Dazu wird Payoneer zu einer Bewertung von 3,3 Mrd. Dollar von FTAC Olympus Acquisition gekauft und fusioniert zu einem neuen Unternehmen, das dann an der Börse gelistet ist.
https://financefwd.com/de/payoneer-optile/
Weiteres Geld für Monzo
Challenger-Bank Monzo soll im Rahmen einer Series-G-Finanzierung von bestehenden Investoren und dem VC Octahedron Capital eine Finanzspritze von 50 Mio. Pfund erhalten (etwa 57 Mio. Euro). Monzo hat unter den Auswirkungen der Pandemie zu leiden. Bereits im Dezember wurde frisches Geld benötigt. Nach eigenen Angaben besitzt das Unternehmen inzwischen fast 5 Mio. KundInnen.
https://www.uktech.news/news/monzo-to-raise-50m-another-funding-during-covid-19-pandemic-for-london-fintech-20210208
Strategische Partnerschaft zwischen IDnow und M-Tribes
IDnow, Anbieter von Identity-Verification-as-a-Service, und M-Tribes werden strategische Partner. Im Rahmen der Partnerschaft integriert M-Tribes die digitale Identifizierungslösung in seine Plattform. Damit können Unternehmen aus den Bereichen Car Sharing, Autovermietung, Urban Mobility oder im Flottenmanagement eine rechtlich verifizierte Identifikation von Nutzern einsetzen.
https://www.presseportal.de/pm/132723/4833579
Schwedische Northmill Bank rüstet sich
Die Northmill Bank, eine in Schweden ansässige Challenger-Bank mit rund 200.000 Kunden in Schweden, Norwegen und Finnland, hat rund 30 Millionen Dollar von Investoren eingesammelt. Die Finanzierungsrunde wird angeführt von M2 Asset Management und der Vermögensverwaltungsgesellschaft Coeli. Mit dem frischen Geld will Northmill einerseits neue Produkte entwickeln, andererseits in weitere Länder expandieren. Bisher hatte Northmill, das bereits vor rund 15 Jahren gegründet wurde, eher auf langsames, organisches Wachstum gesetzt, will sich nun aber nicht von anderen Playern unterbuttern lassen.
https://techcrunch.com/2021/02/10/sweden-based-digital-bank-northmill-raises-30m/
Expansion: Lemonway findet deutsche Kunden
Lemonway, ein auf Zahlungen für Handelsplätze spezialisiertes FinTech aus Frankreich, hat im Jahr 2020 die Marke von 3 Mrd. Euro an abgewickelten Transaktionen überschritten. Mittlerweile haben über 1.400 Marktplätze in Europa Lemonway als Partner ausgewählt. Die Expansion kommt auch in Deutschland voran: Hierzulande konnte das FinTech zuletzt Coracle (E-wallet-Angebot für ausländische Studenten in Deutschland), Elopay (deutsches Zahlungs-Startup) sowie den die Metro AG als Kunden gewinnen.
https://www.pressebox.de/inaktiv/lemonway/Lemonway-waechst-um-24-beschleunigt-internationale-Expansion-und-schliesst-Partnerschaften-mit-Grosskunden-in-Deutschland/boxid/1044266
(Fast) alle wollen jetzt in Krypto machen
Der Kreditkartenriese Mastercard will nach PayPal und Square als nächster Payment-Provider Kryptowährungen als Zahlungsmittel zulassen. Schon dieses Jahr sollen Mastercard-Kunden in ausgewählten Kryptowährungen zahlen können. Gleichzeitig will Mastercard auch mit Zentralbanken zusammenarbeiten, die an eigenen Digitalwährungen tüfteln. Visa will seinen Kunden die nötige Infrastruktur für Krypto-Angebote etwa zur Aufbewahrung anbieten. Banken und Finanzdienstleister sollen via Crypto API leicht an das Backend andocken können. Das beflügelt den Bitcoin-Kurs auf ein neues Rekordhoch. Zahlungsdienstleister Adyen hält Bitcoin dagegen eher für ein Investment denn als Zahlungsmittel und will Bitcoin und Co zunächst nicht anbieten.
https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/mastercard-will-krypto-transaktionen-erlauben-bitcoin-steigt-auf-neues-rekordhoch-a-1267e812-1d66-4f81-9b78-71274e9eaf01
Online-Broker Flatexdegiro will Bitcoin anbieten
Auch Flatexdegiro will in Zukunft den Handel mit Bitcoin anbieten. Im zweiten Halbjahr soll in Deutschland ein entsprechendes Angebot starten. Bisher konnten die Nutzer des Online-Brokers lediglich Bitcoin-Zertifikate handeln, um auf den Kursverlauf der Kryptowährung zu wetten. Bitcoins kaufen oder verkaufen war aber nicht möglich. Flatexdegiro reagiert damit nicht nur auf den Nachfragetrend, sondern auch auf mittlerweile "bessere regulatorische Bedingungen".
https://www.handelsblatt.com/finanzen/maerkte/devisen-rohstoffe/kryptowaehrungen-onlinebroker-flatexdegiro-will-handel-mit-bitcoin-ermoeglichen/26906106.html
Girocard doch nicht so erfolgreich, wie kolportiert?
Immer wieder verbreitet das Girocard-Marketing neue Jubelzahlen, wie groß und toll das Wachstum doch sei. Aber eine kleine, unbeugsame Unternehmensberatung namens PaySys aus Frankfurt wagt es, Wasser in den Wein zu kippen - und hat mal nachgerechnet. Demnach kann das Girocard-Verfahren der Kreditwirtschaft zu einem großen Teil nur durch die Substitution von ELV so stark zulegen - und dennoch verliert die Girocard (inkl. ELV) gegenüber Mastercard, Mastercard Debit, Maestro, Visa, Visa Debit und VPay seit Jahren kontinuierlich Marktanteile verliert. Laut PaySys ist der Marktanteil der Girocard (inkl. ELV) innerhalb der letzten zehn Jahre – gemessen am Umsatz – von 69,1 Prozent auf 65,4 Prozent aller Kartenzahlungen in Deutschland gefallen.
https://www.it-finanzmagazin.de/girocard-e-commerce-117790/
PayPal will die Super-App
Der anhaltende Boom im Online-Handel befeuert PayPal. Nun will Vorstandschef Dan Schulman PayPal zur Super-App ausbauen. Künftig sollen Kunden nicht mehr nur bezahlen oder Geld empfangen, sondern einkaufen, Geld anlegen oder andere auf sie zugeschnittene Angebote in Anspruch nehmen können. Klingt etwas nach der Strategie von Klarna, oder? Paypal will auf jeden Fall mit Hilfe künstlicher Intelligenz und maschinellen Lernens die Nutzerdaten so analysieren, dass Nutzer künftig möglichst passgenaue Angebote und Empfehlungen ausgespielt bekommen.
https://www.handelsblatt.com/finanzen/banken-versicherungen/bezahldienst-einkauf-und-geldanlage-paypal-will-zur-super-app-werden/26907528.html
Stripe Climate in Deutschland eingeführt
Der Zahlungsdienstleister Stripe bringt seine vergangenen Oktober bereits in den USA gestartete Lösung Stripe Climate nach Deutschland. Der Service ermöglicht es Online-Unternehmen, schnell und unkompliziert Technologien zu unterstützen, die der Atmosphäre aktiv CO2 entziehen. Stripe berechnet für Stripe Climate keine Gebühren und leitet 100 Prozent der Mittel direkt an Initiativen weiter, die die Entwicklung von Technologien zur CO2-Entnahme vorantreiben. Bei den unterstützen Projekten handelt es sich um dieselben vier Unternehmen, die Stripe bereits im Mai 2020 mit einer Million US-Dollar zur CO2-Entnahme unterstützt hat: CarbonCure, Climeworks, Project Vesta und Charm Industrial.
https://www.presseportal.de/pm/129000/4836818
Smava kauft Finanzcheck
Kreditvermittler Smava übernimmt Konkurrent Finanzcheck für kolportierte 200 Mio Euro. Die Finanzcheck-Chefs Moritz Thiele und Andreas Kupke verlassen das Unternehmen, Smava-Gründer Alexander Artopé übernimmt nach Abschluss der Fusion die Leitung des neuen Unternehmens. Neben Anteilen soll auch Geld geflossen sein. Beide Unternehmen haben im vergangenen Jahr Kredite über mehr als 4 Mrd Euro vermittelt, wovon 65 Prozent auf Smava entfallen. Damit würde auch das Fusionsunternehmen noch hinter Platzhirsch Check24 liegen.
https://www.faz.net/aktuell/finanzen/fintech-kreditvermittler-smava-uebernimmt-konkurrenten-finanzcheck-17194280.html
Von Holland auch nach UK – Mollie steigt in britischen Markt ein
Für Händler erwachsen in Großbritannien mit dem Brexit neue Herausforderungen was das Payment betrifft. Diese Kundengruppe will Mollie durch das Angebot nun auch auf der Insel bedienen. So können KundInnen aus der EU auf ihre gewohnten Bezahlverfahren zurückgreifen, wenn sie bei britischen Händlern direkt einkaufen. Außerdem hat Mollie mitgeteilt, ab sofort auch Partner von Adobe zu sein. Als Teil des Adobe Exchange Partnerprogramms können die NutzerInnen von Adobes Shopsystem Magento auf Mollie zurückgreifen.
https://www.uktech.news/news/amsterdam-payment-fintech-unicorn-mollie-enters-uk-20210216
Bunq auch in Deutschland?
Der N26-Rivale Bunq aus den Niederlanden hat offenbar eine deutsche Niederlassung gegründet. Darauf deutet jedenfalls die neue Bankleitzahl hin. Denn für die nationale IBAN braucht es eben auch einen Sitz im Inland. Möglicherweise auch bereits der einige Grund für diesen Schritt.
https://finanz-szene.de/news/17-02-21-bunq-eroeffnet-buero-in-koeln-kredit-moratorium-dt-bank-holt-ex-hb-chef/
Es läuft nicht rund: Finleaps trauriges Jahr
Das vergangene Jahr war für Finleap kein gutes. In den vergangenen Monaten ist Finleap jedenfalls kräftig geschrumpft. Viele Mitarbeitende haben das Unternehmen verlassen (müssen). Der jetzige Personalstamm soll sich wohl in erster Linie um die Portfoliounternehmen kümmern.
https://www.businessinsider.de/gruenderszene/fintech/finleap-entlassungen-kredit-rocket-internet/
Kooperation zwischen Qonto und FastBill
Der Geschäftskonten-Anbieter Qonto und das Buchhaltungs-Startup FastBill kooperieren, um Unternehmen und Selbstständigen eine zeitsparende Echtzeit-Verknüpfung von Banking und Buchhaltung zu bieten. Eine neue Schnittstelle ermöglicht es, Umsätze, Belege oder Mehrwertsteuerbeträgeautomatisch für die Buchhaltung zu nutzen. Sobald das Geschäftskonto von Qonto mit FastBill verbunden ist, können Transaktionen mit der Buchhaltungssoftware synchronisiert werden. Anschließend lassen sich Kontodaten über DATEV-Schnittstellen an den Steuerberater einfach übertragen.
https://qonto.com/de/blog/product/verbinden-sie-qonto-mit-fastbill
Die US-Neobank Varo gibt weiter Vollgas
Das Unternehmen gibt eine spannende Finanzierungsrunde bekannt: NBA-Basketballstar Russell Westbrook führt eine Finanzierungsrunde über 63 Millionen Dollar als Lead-Investor an. Er habe sich für die Unterstützung der Bank entschieden, weil sie sich gegen finanzielle Diskriminierung engagiert:
"Das traditionelle Bankensystem hat einen großen Teil der amerikanischen Bevölkerung ignoriert oder unterversorgt - insbesondere Farbige. Ich bin begeistert davon, dauerhafte soziale Veränderungen herbeizuführen und ein stärkeres und integrativeres System zu schaffen", sagte Westbrook.
https://www.prnewswire.com/news-releases/nba-mvp-russell-westbrook-leads-63-million-strategic-investment-in-varo-bank-301230674.html
Starker Wachstumskurs für Bitwala
Das Berliner FinTech Bitwala, das Bankkonten mit dem Zugang zu Kryptowährungen wie Bitcoin, digitalen Vermögenswerten und Blockchain-basierten Finanzdienstleistungen kombiniert, hat 2020 ein deutliches Kundenplus erzielt. Die Zahl der Kunden stieg innerhalb eines Jahr von 60.000 auf 200.000 Kunden an. Rund 100.000 Kunden davon kommen aus Deutschland, die andere Hälfte aus anderen europäischen Ländern. Je nach Zählweise ist Bitwala damit die drittgrößte Neobank gemäß Kundenanzahl in Deutschland, wenn man den UK-Rivalen Revolut mitrechnet. Oder auch die Nr. 2 hinter N26, wenn man sich nur auf deutsche Neobanken bezieht.
https://www.handelsblatt.com/finanzen/banken-versicherungen/krypto-geldhaus-bitwala-waechst-rasant-zur-drittgroessten-neobank-in-deutschland/26930382.html
Klarna bereitet Super-Investment vor
Der schwedische Payment-Anbieter Klarna spricht mit Investoren über eine Kapitalspritze in Höhe von 500 Mio Dollar. Die Bewertung würde sich damit auf 30 Mrd Dollar fast verdreifachen. Damit wäre Klarna nicht nur das mit Abstand wertvollste europäische Fintech, sondern auch ein heißer Kandidat für die Börse. Mit einem kurzfristigen Börsengang ist allerdings vorerst wohl nicht zu rechnen. Klarna hat besonders stark vom eCommerce-Boom profitiert und in der Vergangenheit im Unterschied zu vielen anderen Fintechs bewiesen, dass es profitabel arbeitet. Diese Woche hat Klarna in Deutschland ein eigenes Girokonto gelauncht. Das gebührenfreie Konto soll vor allem die Nutzung des „Shopping-Produktes befeuern“.
https://financefwd.com/de/klarna-runde/https://paymentandbanking.com/das-girokonto-von-klarna-wettbewerb-im-banken-markt/
Personalia
Umweltbank verpflichtet erfahrene Finanzexpertin
Zum 1. Februar hat die Umweltbank ihre Geschäftsleitung mit Heike Schmitz verstärkt. Im dreiköpfigen Führungsteam wird sie zukünftig unter anderem die Bereiche Finanzen und Controlling sowie die Marktfolge im Kreditgeschäft verantworten. Heike Schmitz ist seit über 30 Jahren in der Finanzbranche tätig. Zuletzt war sie für Finanzen und Controlling bei der comdirect bank verantwortlich.
https://www.umweltbank.de/aktuelles/presse/pressemitteilungen/Erweiterung-Geschaeftsleitung
Neuer Head of Sales DACH für Mollie
Der niederländische Zahlungsdienstleister Mollie baut sein deutsches Führungsteam weiter aus und engagiert Vanda Astfäller als Head of Sales DACH. Zuvor war sie mehr als neun Jahre für den Zahlungsdienstleister Wirecard tätig, wo sie zuletzt die Position des Head of Sales bei der Wirecard Global Sales GmbH innehatte. "Wir freuen uns sehr, dass wir Vanda für Mollie gewinnen konnten. Mit ihrer langjährigen und umfangreichen Erfahrung im Payment-Bereich ist sie die perfekte Kandidatin, um das Sales-Team, das derzeit aus 10 motivierten Mitarbeitern besteht, zu leiten und weiter auszubauen", sagt Katharina Meran, VP Germany, Austria and Switzerland von Mollie. (Presseinfo per Mail)
Finastra macht Merten Slominsky zum Vice President of Sales
Das Finanztechnologieunternehmen Finastra hat Merten Slominsky zum Vice President of Sales für Deutschland, Österreich, Schweiz (DACH), Zentral- und Osteuropa sowie Russland ernannt. Merten Slominsky ist von Deutschland aus tätig und übernimmt die Verantwortung für die Leitung der gesamten Vertriebsorganisation in der Region. Zuletzt war er General Manager und Vice President des Business-Intelligence-Unternehmens MicroStrategy, bei dem er das direkte Geschäft und die Partnerschaften mit Resellern und Systemintegratoren auf- und ausbaute. Außerdem war er zuvor schon für Alfresco, Lexmark und IBM tätig.
Stripe: Prominenter Neuzugang aus England
Hochseriöser Anstrich: Der Zahlungsdienstleister Stripe verstärkt sein Board mit Mark Carney, zuvor der Chef der Bank von England sowie der Bank von Kanada. "Zu Beginn des zweiten Jahrzehnts von Stripe wird Marks beispiellose Erfahrung mit Finanzdienstleistungen und Zentralbanken auf höchstem Niveau von großem Nutzen sein, wenn wir daran arbeiten, das BIP des Internets zu steigern" sagt John Collison, Mitbegründer und Präsident von Stripe.
„Von seinem Wunsch nach schnelleren Zahlungsabwicklungssystemen bis zu seinem Engagement für den Klimaschutz stimmen Marks Werte mit unseren überein. Wir freuen uns, dass er unserem Verwaltungsrat beitritt."per PM
Top-Banker verstärkt Business-Banking-Fintech Penta
Dieser Personalwechsel dürfte der bisher prominentesten Wechsels eines deutschen Top-Bankers zu einem Fintech sein. Markus Pertlwieser, ehemalige Digitalchef der Deutschen Bank, wechselt zu Penta.
https://www.handelsblatt.com/finanzen/banken-versicherungen/markus-pertlwieser-ex-deutschbanker-wird-chef-des-fintech-penta-/26888330.html
Klarna: Thomas Vagner folgt auf Robert Bueninck
Klarna positioniert sich in Deutschland immer mehr als ernst zu nehmende Konkurrenz für die hiesigen Neobanken. Das Geschäft wird künftig von Thomas Vagner geleitet, der seine Karriere bei Rocket Internet begonnen hat. Er folgt dabei auf den langjährigen Klarna-Manager Robert Bueninck.
https://financefwd.com/de/klarna-girokonto-vagner/
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Mar 8, 2021 • 54min
Ask me anything #26
mit Christine Kiefer von Ride Capital
Von Dagobert Duck kann man viel über die Finanzbranche lernen
Ask me anything #26 – mit Christine Kiefer
Christine Kiefer prägt seit Jahren sie die Finanz-Branche, denn sie war bereits in unterschiedlichen Funktionen am Aufbau mehrerer Fintechs beteiligt, darunter Pair Finance und BillPay.
Sie war auch eine der ersten Frauen, die sich seinerzeit für die Sichtbarkeit von Frauen in der Branche eingesetzt hat. Bereits vor Jahren gründete sie die Fintech Ladies, ein Netzwerk für Frauen, die sich mit Digitalisierung und Innovation im Finanzbereich beschäftigen. Aus einem losen Netzwerk wurde über die Zeit eine feste Institution mit regelmäßigen Treffen in mittlerweile sechs Städten in der Region DACH.
Langweilig ist ihr jedenfalls nie und auch die Ideen gehen der ehemaligen Goldman Sachs Mitarbeiterin nicht aus. Mit RIDE Capital dringt sie seit der Gründung in eine männerdominierte Branche vor und will mit ihrem Blockchain-Startup Immobilieninvestments für Privatanleger zugänglich machen. Im letzten Jahr bedeutete das für sie, nicht nur harte Bretter zu bohren, sondern sich auch von den Widrigkeiten der aktuellen Situation nicht unterkriegen zu lassen.
Denn Corona hat auch ihre Pläne ganz schön durcheinandergewirbelt. Statt über Millionen in Berlin mit Investoren zu verhandeln, saß sie auf einem Segelboot fest und schipperte einmal quer über den Atlantik. Mittlerweile ist die Powerfrau zurück in Berlin in ihrem Büro. Hinter ihr im Regal stehen einige dicke Bänder der Donald Duck-Comics, denn „von Dagobert Duck kann man viel über die Finanzbranche lernen“, sagt sie.
Welche Bücher sie neben Comics aus Entenhausen noch mag, warum sie eigentlich einen Hochsee-Segelschein besitzt und wie man aus der Not immer noch eine Tugend machen kann, darüber sprechen wir in der kommenden Stunde.
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