Payment & Banking Fintech Podcast

Das Team von Payment & Banking
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Jul 26, 2023 • 12min

Alles Legal #88: Die Digital Euro Regulation als Game Changer

Der Digitale Euro wird kommen. Wir unterhalten uns über die rechtlichen Hintergründe! In dieser Episode diskutieren Peter Frey und Christina Cassala über die rechtlichen Hintergründe des Digitalen Euro, Pläne für die Akzeptanz und Konsequenzen für Kreditkartenunternehmen und Verbraucher. In dieser Episode diskutieren Peter Frei und Christina Cassala, über die neuesten Entwicklungen, die die Europäische Kommission am 28.06. veröffentlicht hat. Vier Verordnungen und eine Richtlinie stehen im Fokus, darunter die Payment Service Directive 3 (PSD 3), die Payment Service Regulations (PSR) und die Financial Data Access Regulation (FIDA). Besonders spannend ist die "Digital Euro Regulation", die den Weg für die Einführung des digitalen Euros ebnen soll. Der digitale Euro wird dabei nicht das geliebte Bargeld ersetzen, sondern soll als gesetzliches Zahlungsmittel eine Ergänzung darstellen. Vorteile wie schnelle Zahlungen im Onlinehandel und bargeldähnliche Sicherheit und Stabilität sollen für den Digitalen Euro sprechen. Allerdings müssen Unternehmen sich auch auf dessen Akzeptanz einstellen. Konsequenzen ergeben sich eventuell auch für Kreditkartenunternehmen. Die Politik betont, dass der digitale Euro die Karte nicht verdrängen soll, sondern als zusätzliche Option dienen wird. Einige Features kann er ohnehin nicht ersetzen. Und eines ist ebenso klar: Die Einführung des digitalen Euros wird ein komplexer Prozess sein. 18 Monate Übergangsfrist nach der endgültigen Verabschiedung der Verordnung werden es wohl sein. _Euch gefällt der Podcast? Dann abonniert „Alles legal Fintech recht kompakt“ auf eurer Lieblings-Podcast-Plattform (sucht nach dem Payment & Banking Fintech Podcast) und taucht jeden Mittwoch mit uns in die Welt des Fintech-Rechts ein. Wir bieten Einblicke in rechtliche Themen aus den Bereichen Zahlungen, Banking, Kryptowährungen und mehr. Der Podcast ist eine Kooperation von Payment and Banking und Paytech Law. _ Über Peter Frey Peter Frey ist Gründungspartner der Annerton Rechtsanwaltsgesellschaft mbH. Er berät deutsche und internationale Unternehmen vornehmlich in den Bereichen Zahlungsdienste- & Zahlungsdiensteaufsichtsrecht, Bank- & Bankaufsichtsrecht, Finanzdienstleistungsrecht sowie Geldwäscherecht und Outsourcing. Peter Frey ist Gesamtredakteur und Autor des Kommentars zum Zahlungsverkehrsrecht von Ellenberger/Findeisen/Nobbe. Er ist Mitglied des Fachausschusses für Regulierungsfragen des VuV (Verband unabhängiger Vermögensverwalter Deutschland e. V., Frankfurt). Er hat an vielfachen Fachpublikationen mitgewirkt und gehört zum Stammautorenteam des Blogs „PAYMENT.TECHNOLOGY.LAW.“ (PayTechLaw).
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Jul 21, 2023 • 54min

#440: Expansion in die USA - Vom Delaware-Flip und weiteren Tipps

Expertenrat für Unternehmen, die in den USA Geschäfte machen wollen (mit Dr. Siegmar Pohl von Kilpatrick Townsend) Dr. Siegmar Pohl von Kilpatrick Townsend spricht in dieser Epsiode über die Fallstricke einer USA-Expansion. Der erfahrene Jurist vertritt häufig Mandanten in Bezug auf strategische Investitionen und Corporate Venture Capital und weiß, worauf es ankommt. Er beleuchtet verschiedene Strategien und Herausforderungen, die es zu beachten gilt, wenn man als deutsches Unternehmen in den USA Fuß fassen möchte. Warum kann es sich lohnen, von Anfang an die Weichen richtig zu stellen und den Blick auf die USA nicht völlig auszuschließen? Schon bei der Gründung des Unternehmens in Deutschland sollten mögliche Schritte für eine spätere Expansion in die USA in Betracht gezogen werden. Auch die Produkseite sollte in den Überlegungen vorkommen. Wichtig ist für den US-Markt die Adaption an die rechtlichen Rahmenbedingungen. Insbesondere im Fintech-Bereich muss man sich mit den unterschiedlichen Banken- und Staatsgesetzen in den verschiedenen US-Bundesstaaten auseinandersetzen. Geschäftsmodelle, die in Europa erfolgreich sind, können in den USA nicht oder nur teilweise funktionieren. Ebenso entscheidend ist das Marketing und die Produktpräsentation. Was in Europa gut funktioniert, muss nicht zwangsläufig auch in den USA erfolgreich sein. Daher ist es wichtig, die Produktplatzierung und das Marketing auf die spezifischen Anforderungen und Dynamiken des US-Marktes anzupassen. Die Weichenstellung für eine mögliche Expansion in die USA beginnt bereits in der frühen Phase des Unternehmensaufbaus. Es ist ratsam, frühzeitig über die steuerliche Planung und rechtliche Struktur des Unternehmens nachzudenken, um später eventuelle Steuerfallen zu vermeiden. Das kann erhebliche Kostenersparnisse mit sich bringen. Wir besprechen auch, wann klassischerweise ein guter Zeitpunkt ist, um seine Fühler gen USA auszustrecken. Und dann gibt es ja noch den berüchtigten Delaware-Flip… Um was es dabei geht und vieles mehr, erfahrt ihr im Podcast! Über Dr. Siegmar Pohl Dr. Siegmar Pohl verfügt über mehr als zwei Jahrzehnte Erfahrung und konzentriert sich auf grenzüberschreitende Fusionen und Übernahmen sowie komplexe Transaktionen im Bereich des geistigen Eigentums (IP). Er vertritt häufig Mandanten in Bezug auf strategische Investitionen und Corporate Venture Capital, auch in Verbindung mit Forschungs- und Entwicklungskooperationen (F&E) oder Joint Ventures. Siegmar hat viel Erfahrung in der Zusammenarbeit mit Unternehmen aus Europa, Asien und den Vereinigten Staaten.
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Jul 19, 2023 • 14min

Alles Legal #87: Dashboards und mehr: Was die Financial Data Access Regulation bedeutet

Neue Geschäftsfelder, Datenschutzbedenken und mehr In dieser Episode diskutieren Peter Frey und Christina Cassala über die "Financial Data Access Regulation" (FIDA) für Open Finance und die "Digital Euro Regulation" zur Einführung des digitalen Euros. Die FIDA soll den Zugang und die Nutzung von Finanzdaten für verschiedene Finanzprodukte ermöglichen, was mehr Transparenz bewirken soll. Wir thematisieren Datenschutzbedenken und die mögliche Einführung von Kundendashboards. Um was handelt es sich bei den Dashboards, wie funktionieren sie, tut sich ein neuer Markt auf und was ist überhaupt der Zeithorizont für ihre Umsetzung? Fakt ist, dass die FIDA Unternehmen vor einige Herausforderungen stellen wird.
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Jul 15, 2023 • 58min

439: Sonderfolge mit "Alles Coin nichts muss"

Mit André Bajorat und Jochen Siegert André Bajorat und Jochen Siegert sind zu Gast bei "Alles Coin nichts muss". In dieser Episode, die auch als Teil von Folge 67 des "Alles Coin nichts muss" Podcasts erschienen ist, sprechen sie über die Zukunft des Digitalen Euros, warum SAPs Blockchain-Ambitionen ein Game-Changer für Krypto sein könnten und ob die Blockchain jemals den Sprung aus der Nische in den Massenmarkt schafft.
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Jul 14, 2023 • 44min

#438 - EPI: DSGV-Vorstandsmitglied Dr. Joachim Schmalzl zur European Payments Initiative

Mit André Bajorat Die European Payments Initiative (EPI) ist eine Initiative europäischer Zahlungsdienstleister und Banken, die das Ziel verfolgt, ein einheitliches Zahlungssystem für ganz Europa zu schaffen. Das EPI-Netzwerk soll es ermöglichen, Zahlungen und Geldtransfers innerhalb Europas schnell, sicher und kostengünstig abzuwickeln. Dabei werden verschiedene Zahlungsdienste wie Kartenzahlungen, Überweisungen und mobile Zahlungen unterstützt. EPI soll dabei eine europäische Alternative zu bestehenden Zahlungsdiensten wie Visa und Mastercard zu schaffen. Durch die Schaffung eines einheitlichen Zahlungssystems soll der Zahlungsverkehr in Europa vereinfacht und die Abhängigkeit von nicht-europäischen Zahlungsanbietern verringert werden. Bislang an EPI beteiligt waren neben dem DSGV die Gesellschafter BFCM, BNP Paribas, BPCE, Crédit Agricole, Deutsche Bank, ING, KBC, La Banque Postale, Nexi, Sociéte Générale und Worldline. Inzwischen sind weitere Partner dazugekommen: Nach Belfius und der DZ-Bank, die Ende 2022 beitraten, sind nun auch ABN Amro und Rabobank dabei. Der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV) sieht die European Payments Initiative als eine bedeutende Chance für den europäischen Zahlungsverkehr und setzt sich aktiv dafür ein, breite Unterstützung dafür zu gewinnen. Sie will ein attraktives Angebot sowohl für Kunden als auch für den Handel schaffen. Da mehrere US-Großbanken nun ebenfalls planen, eine gemeinsame digitale Geldbörse zu entwickeln, um ein unabhängiges Bezahlsystem anzubieten, sieht sich der DSGV in seinem Vorhaben bestärkt. Die EPI-Bezahllösung soll eine Vielzahl von Anwendungsfällen abdecken und daher vielseitig einsetzbar sein. Zu Beginn soll EPI Zahlungen von Person zu Person (P2P) und von Person zu Unternehmen (P2Pro) ermöglichen. Danach werden Online-Zahlungen im E-Commerce und M-Commerce sowie Zahlungen im stationären Handel unterstützt. Die Lösung umfasst eine breite Palette von Transaktionsarten, darunter einmalige Sofortzahlungen, Abonnements, Ratenzahlungen, Bezahlung bei Lieferung und Reservierungen. Im Laufe der Zeit werden zusätzliche Mehrwertdienste in die Wallet-Lösung integriert, darunter ein verantwortungsvolles "Buy now, pay later" (BNPL) Angebot, Funktionen zur digitalen Identität sowie die Integration von Treue- und Bonusprogrammen. Wie viele Banken das System unterstützen, wann die Initiative plant, das Zahlungssystem einzuführen und was der digitale Euro für EPI bedeuten kann, darüber sprechen wir in dieser Ausgabe des Payment & Banking Fintech Podcasts.
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Jul 11, 2023 • 10min

Alles Legal #86: PSD3 Basics - Warum kommt der Nachfolger der PSD2?

Mit Peter Frey In dieser Episode diskutieren Peter Frey und Christina Cassala, wie die PSD3 Gestalt annimmt und was die Begriffe PSD3, PSR, FIDA und Digital Euro Regulation bedeuten. Der Fokus liegt zunächst auf der PSD 3 (Payment Services Directive 3). Diese Neuregelung entstand aufgrund der Erkenntnis, dass es immer noch Unstimmigkeiten und Ausnahmen bei regulierten Zahlungsdiensten in den Mitgliedsstaaten gibt, was den grenzüberschreitenden Geschäftsverkehr behindert. Die PSD3 zielt darauf ab, diese Diskrepanzen zu reduzieren und eine bessere Harmonisierung zu erreichen. Zusätzlich zur PSD3 gibt es die Payment Services Regulation (PSR), die sich mit den aufsichtsrechtlichen Pflichten von Zahlungsinstituten befasst, sowie die Financial Data Access Regulation (FIDA). Des Weiteren wird die E-Geld-Richtlinie durch die PSD3 und die PSR ersetzt. Diese neuen Vorschriften bedeuten eine weitere Verdichtung der Regulierung und zielen darauf ab, den Harmonisierungsgrad im Zahlungsverkehr zu erhöhen. Die EU setzt dabei auf Verordnungen anstelle von Richtlinien, um Abweichungen zwischen den Mitgliedsstaaten zu reduzieren. Zwar bringt dieser Schritt eine gewisse Bürokratie mit sich, ist aber auch eine Maßnahme zur Schaffung eines einheitlichen rechtlichen Rahmens. In den kommenden Podcasts werden Peter und Christina die verschiedenen Aspekte dieser neuen Vorschriften detaillierter behandeln. Dabei geht es um die Aufsichtsregeln für Zahlungsinstitute, die zivilrechtlichen Pflichten von Zahlungsdienstleistern gegenüber Kunden und vieles mehr. _Euch gefällt der Podcast? Dann abonniert „Alles legal Fintech recht kompakt“ auf eurer Lieblings-Podcast-Plattform (sucht nach dem Payment & Banking Fintech Podcast) und taucht jeden Mittwoch mit uns in die Welt des Fintech-Rechts ein. Wir bieten Einblicke in rechtliche Themen aus den Bereichen Zahlungen, Banking, Kryptowährungen und mehr. Der Podcast ist eine Kooperation von Payment and Banking und Paytech Law. _ Über Peter Frey Peter Frey ist Gründungspartner der Annerton Rechtsanwaltsgesellschaft mbH. Er berät deutsche und internationale Unternehmen vornehmlich in den Bereichen Zahlungsdienste- & Zahlungsdiensteaufsichtsrecht, Bank- & Bankaufsichtsrecht, Finanzdienstleistungsrecht sowie Geldwäscherecht und Outsourcing. Peter Frey ist Gesamtredakteur und Autor des Kommentars zum Zahlungsverkehrsrecht von Ellenberger/Findeisen/Nobbe. Er ist Mitglied des Fachausschusses für Regulierungsfragen des VuV (Verband unabhängiger Vermögensverwalter Deutschland e. V., Frankfurt). Er hat an vielfachen Fachpublikationen mitgewirkt und gehört zum Stammautorenteam des Blogs „PAYMENT.TECHNOLOGY.LAW.“ (PayTechLaw).
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Jul 7, 2023 • 46min

#437 - Modell Doppelspitze: Wie die DKB neue Wege in der Führungsetage geht

Mit Maren Heiß und Sascha Dewald von der DKB In dieser Episode widmen wir uns dem Thema Job Sharing oder Tandem-Job in der Fintech und Payment-Branche. Job Sharing ist ein flexibles Arbeitszeitmodell, bei dem sich zwei oder mehr Arbeitnehmer eine Position in Vollzeit teilen und dabei Verantwortung und Aufgaben dieser Rolle gemeinsam wahrnehmen. Im Gegensatz zur klassischen Teilzeitarbeit arbeiten die Teilstellen beim Job Sharing eng zusammen und koordinieren ihre Aufgaben. Das Konzept des Job Sharing ist Teil des New-Work-Ansatzes. In dieser Podcast-Episode sprechen Nicole und Christina mit Sascha Dewald und Maren Heiß von der DKB, die genau diese Konstellation verkörpern, um mehr über ihre Erfahrungen mit Job Sharing herauszufinden. Sie sind Teil einer Doppelspitze im Retail Banking und teilen sich seit fast drei Jahren eine Führungsposition bei der DKB. Die Entscheidung für eine Doppelspitze war in der Branche ungewöhnlich, aber das Modell bietet unter anderem den Vorteil von doppeltem Know-how und Erfahrungsschatz. Obwohl es bei einigen Unternehmen wie SAP Schwierigkeiten mit dem Job Sharing gab, hat die Corona-Krise gezeigt, dass dieses Modell in Zeiten der Digitalisierung und Veränderung eine große Chance bietet. Warum? Das erfahrt ihr in dieser spannenden Folge des Payment & Banking Fintech Podcasts! Viel Spaß!
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Jul 6, 2023 • 42min

#436 - News-Rückblick Juni 2023: Qonto starten mit Banxware Finanzierungsplattform und mehr

Mit Jochen Siegert und André Bajorat Wie jeden Monat blicken André Bajorat und Jochen Siegert auf die Nachrichten und Ereignisse innerhalb der Fintech-Welt des Vormonats zurück. Was waren die Gesprächsthemen im Juni 2023? Die beiden haben wie immer Deep Dives und Analysen mitgebracht! Das sind die Themen: Qonto startet mit Banxware Finanzierungsplattform Qonto, spezialisiert auf die Finanzen von KMU, startet eine Finanzierungsplattform und Banxware ist mit dabei. Die Kredite sind direkt über die Plattform von Qonto zugänglich. Mit seinem neuen Angebot bietet Qonto umsatzbasierte Finanzierungen und verlässt sich in Deutschland auf Banxware, Vorreiter im Embedded Finance. Banxware offeriert im Rahmen der Partnerschaft Beträge zwischen 1.000 und 250.000 Euro. Die Kredite orientieren sich am Umsatz des Unternehmens und können zwischen drei und 12 Monaten zurückgezahlt werden. Abhängig von der Laufzeit muss eine einmalige Gebühr zwischen 3 und 13 Prozent gezahlt werden. https://paymentandbanking.com/qonto-startet-mit-banxware-finanzierungsplattform/ Banxware expandiert in die Niederlande Das Finanzierungs-Startup Banxware expandiert mit seiner Lösung in die Niederlande. Kooperationspartner dort ist die renommierte Rabobank. Das Institut gehört bereits zu den größeren Finanzierern von KMU und wird nun auch auf die Embedded-Finance-Lösung von Banxware setzen. https://www.linkedin.com/feed/update/urn:li:activity:7071808029804908546/ Cashlink erweitert Serie-A auf 7 Mio. Euro Das Frankfurter Fintech Cashlink hat seine Series-A-Finanzierungsrunde um ein strategisches Investment der Helaba auf insgesamt 7 Mio. Euro erhöht. Cashlink bietet eine Infrastruktur für die digitale Ausgabe von Wertpapieren mittels Blockchain-Technologie und verfügt über eine vorläufige Erlaubnis zur Registerführung für Kryptowertpapiere von der BaFin. Die Helaba-Gruppe sieht in der Beteiligung die Chance, Teil eines wachsenden Ökosystems der Zukunft zu werden. https://www.presseportal.de/pm/170882/5544203 13,5 Mio. Euro für Payrails Das Berliner Fintech Payrails hat in einer „Extended Seedround“ 13,5 Mio. Euro von EQT Ventures und anderen Investoren eingesammelt. Payrails arbeitet an einem Financial-Operations-Baukastensystem, mit dem Unternehmen individuelle Zahlungslösungen für ihre Onlineshops bauen können. Das dreiköpfige Gründerteam, bestehend aus Orkhan Abdullayev, Emre Talay und Nicolas Thouzeau, kennt sich von der gemeinsamen Arbeit bei Delivery Hero, wo sie im Bereich Payment Solutions aktiv waren. Und damit bestens vertraut mit den Herausforderungen von Unternehmen in Hinblick auf Payments. https://www.businessinsider.de/gruenderszene/fintech/berliner-fintech-payrails–14-millionen-von-eqt-ventures-und-das-viel-frueher-als-geplant/ 1,6 Mio. Euro Pre-Seed-Runde für Nao Das Berliner FinTech Nao sichert sich in einer Pre-Seed-Finanzierungsrunde 1,6 Mio. Euro. Beteiligt haben sich renommierte Business Angels – darunter Steffen Hetzel (Bitly), Jan Karnath (timeless) sowie Jakob Schreyer und Artur Hasselbach (orderbird). Lead-Investor ist Zeitgeist X Ventures. Die Co-Investmentplattform will Privatanleger:innen den Zugang zu ausgewählten Assetklassen bieten und bestehende Ungerechtigkeiten beim Vermögensaufbau reduzieren. Die Anleger:innen sollen „langfristig wie professionelle Investor:innen Vermögen aufbauen können”, wie CEO und Mitgründer Robin Binder erklärt. Das erste Produkt, eine exklusive Aktienanleihe in Zusammenarbeit mit der UniCredit, wird zum Soft-Launch angeboten. Nao kooperiert mit Banken und Investmentgesellschaften, um effizient neue Absatzkanäle zu erschließen, wie es in der Pressemitteilung (via E-Mail) heißt. 4 Mio. für Tilta Wie die Kolleg:innen berichten, sammelt das Fintech Tilta 4 Mio. Euro von Investoren wie Dreamcraft Ventures, 10x Founders, ff Venture Capital und Angelinvestoren. Tilta hat eine Paymentlösung (BNPL) für Geschäftskund:innen entwickelt, die auf einer Finanzierungslinie basiert und sich für wiederkehrende Einkäufe eignet. Tilta setzt dabei auf ein Whitelabel-Produkt, das sich per Schnittstelle anbinden lässt und mit einem noch nicht genannten Bankpartner arbeitet. https://financefwd.com/de/tilta-funding Taxfix streicht 120 Stellen Wie verschiedene Medien berichten, hat das Berliner Buchhaltungs-Startup Taxfix im Rahmen einer „umfassenderen Umstrukturierung des Unternehmens zur Kostensenkung“ 20 Prozent seiner Belegschaft entlassen. Die Entscheidung wurde im Rahmen der Übernahme von Steuerbot getroffen, das Taxfix eigentlich als unabhängige Tochtergesellschaft betreiben wollte. https://www.trendingtopics.eu/buchhaltungs-startup-taxfix-streicht–120-stellen/ Cure Finance ist pleite Wie die Kolleg:innen von Finanz-Szene melden, soll das als Herausforderer der Apobank gestartete Fintech „Cure Finance“ insolvent sein. Das ist insofern bemerkenswert, als es Anfang des Jahres noch eine ordentliche Funding-Runde gegeben haben soll. https://finanz-szene.de/fintech/insolvenz-cure-digital-finance/ Bitpanda Pro wird eigenständig Bitpanda führt Bitpanda Pro in die Unabhängigkeit: Es wird ein eigenständiges Unternehmen mit dem Namen „One Trading“, das bereits 30 Mio. Euro an Mitteln eingesammelt hat. Die Finanzierung führt Valar Ventures an. Es beteiligen sich MiddleGame Ventures, Speedinvest, Keyrock und Wintermute Ventures. „One Trading“ wird sich auf institutionelle Investoren und Unternehmen konzentrieren, die mit Bots und der API des Unternehmens handeln möchten. https://techcrunch.com/2023/06/28/bitpandas-crypto-exchange-separates-from-bitpanda-and-secures–33-million/ Bling startet Sparprodukt Familien, die auf der Suche nach einer Geldanlage für die Kinder sind, haben es nicht leicht. Das will das Fintech Bling, bekannt durch seine Taschengeld-App, ändern. Die neuen „Sparbäume“ wollen den Kapitalmarkt für Familien öffnen.Die neuen Sparbäume von Bling sind für Familien gemacht, die sich bisher nicht mit Börse und Aktien beschäftigen. Um die Zurückhaltung bei den Familien abzubauen, setzt Bling auf spielerische Visualisierungen und einfache Erklärungen von Expertinnen und Experten. Das Management der Fonds übernimmt der nachhaltige Leipziger Asset-Manager Evergreen. So liegt auch ein besonderer Schwerpunkt auf „Impact Investments“, bei denen die erzielte Wirkung auf Umwelt und Gesellschaft im Vordergrund steht. Bedienen können Familien die Sparbäume bereits ab einem Euro pro Monat. https://paymentandbanking.com/bling-macht-geldanlage-familienfreundlich/ SAP will Stablecoins testen SAP kündigt eine neue Lösung mit dem Namen „SAP Digital Currency Hub“ an, mit der Geschäftskunden die Stablecoins USDC und EUROC von Circle für grenzüberschreitende Zahlungen nutzen können. Die neue Lösung soll die Herausforderungen für Unternehmen lösen, solche Transaktionen buchhalterisch darzustellen. Dazu will SAP ein eigenes Wallet entwickeln. https://www.btc-echo.de/news/sap-technologiekonzern-testet-stablecoins-fuer-zahlungen–166494 SEB kauft Payment-Spezialisten von der Lufthansa Die Lufthansa teilt mit, dass es dem Konzern gelungen ist, seinen Payment-Spezialisten, die AirPlus Servicekarten GmbH, für 450 Mio. Euro an die SEB zu verkaufen. Die Transaktion soll im ersten Halbjahr 2024 abgeschlossen sein, vorbehaltlich der üblichen behördlichen Genehmigungen. https://www.lufthansagroup.com/de/newsroom/meldungen/lufthansa-group-verkauft-payment-spezialisten-airplus-an-seb-kort.html KKR übernimmt BNPL-Kredite von Paypal KKR wird nahezu das gesamte französische, deutsche, italienische, spanische und britische BNPL-Kreditportfolio von PayPal übernehmen, das ein Volumen von bis zu 40 Mrd. Dollar besitzt. Der Handel umfasst auch zukünftige Kreditvergaben. Der Deal soll im zweiten Quartal abgeschlossen werden und wird zunächst etwa 1,8 Mrd. Dollar an Erlösen für PayPal generieren. https://www.finextra.com/newsarticle/42510/kkr-to-buy–40bn-of-paypal-european-bnpl-loans Payone schließt Hochrisikosparte Wie die Kollegen von Finanz-Szene berichten, schließt Zahlungsdienstleister Payone seine Hochrisiko-Sparte „E-Payment Partners“, die den Vertrieb internationaler Acquiring-Produkte überwiegend von Visa und Mastercard durch eigene Partner abwickelte. Begründet wird der Schritt u. a. mit gestiegenen regulatorischer Anforderungen. https://finanz-szene.de/payments/sparkassen-acquirer-payone-schliesst-seine-hochrisiko-sparte/ FlatexDegiro: Neues von der BaFin Das Frankfurter Fintech hat uns in den vergangenen Wochen häufiger beschäftigt. Nach Mitteilung der BaFin muss der Onlinebroker jetzt weniger Kapital bereithalten. Im Rahmen des Überprüfungs- und Bewertungsprozesses (SREP) wurden die Anforderungen um 75 Basispunkte auf 4,25 Prozent gesenkt. https://finanzbusiness.de/nachrichten/fintech/article16112344.ece Bafin-Ermittlungen bei Varengold Bank Die Hamburger Varengold Bank schränkt ihren Zahlungsverkehr mit einem Teil ihrer internationalen Firmenkunden ein, da die Bafin mögliche Compliance-Verstöße festgestellt hat. Die Bank plant jetzt Restrukturierungsmaßnahmen und rechnet mit hohen Provisionsverlusten. Der Varengold-Kurs brach nach der Meldung massiv ein. https://www.finance-magazin.de/banking-berater/firmenkundengeschaeft/aktie-bricht-ein-bafin-ermittlungen-bei-der-varengold-bank–154460/
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Jul 5, 2023 • 12min

Alles Legal #85: Finfluencer: Wie die EU-Kommission Schleichwerbung regulieren will

Mit Dr. Jörg Streißle Dr. Jörg Streißle, Experte für aufsichts-, zivil- und gesellschaftsrechtlichen Themen, erklärt, wie die EU-Kommission Schleichwerbung bei Finfluencern Einhalt gebieten will. Die EU-Kommission plant strengere Regeln für Influencer-Werbung, um mehr Transparenz und Rechtssicherheit in der Finanzwerbung sicherzustellen. Wir diskutieren, wie Influencer bezahlte Werbung kennzeichnen müssen, wer die Verantwortung für die Werbung trägt und dass Verantwortliche bei Verstößen mit Bußgeldern rechnen müssen. Die Kommission reagiert damit auf die wachsende Anzahl von Influencern im Finanzbereich, um junge, wenig informierte Zielgruppen besser zu schützen. Viel Spaß bei dieser neuen Episode! Zeitmarken 00:00:00: Intro 00:00:55: Finfluencer als "Finanzberater": die EU-Kommission schaut hin 00:05:07: Was müssen bezahlte Finfluencer tun, um Transparenz zu gewährleisten? 00:08:20: Wie wurde die EU-Kommission auf das Problem aufmerksam? 00:09:14: Mahnschreiben von der BaFin: Was droht? 00:10:44: Outro Über Dr. Jörg Streißle Dr. Jörg Streißle ist Of Counsel bei der Annerton Rechtsanwaltsgesellschaft mbH am Standort München. Er berät schwerpunktmäßig nationale und internationale Banken und Finanzdienstleister zu aufsichts-, zivil- und gesellschaftsrechtlichen Themen. Er vertritt deren Interessen – auch im Arbeits- und Wettbewerbsrecht – in und außerhalb des Gerichtssaals. Jörg leitete viele Jahre lang die Rechtsabteilung von Merck Finck Privatbankiers AG. Das Bankwesen in all seinen Facetten ist ihm daher weit über den juristischen Tellerrand bestens bekannt. Dr. Streißles Stärke liegt darin, pragmatische Lösungen aufzuzeigen, die die wirtschaftlichen Interessen unserer Mandanten auf solider rechtlicher Basis voranbringen und in ein Legal Risk Management einbetten. Außerdem schreibt Jörg regelmäßig Beiträge für „PAYMENT.TECHNOLOGY.LAW.“ (PayTechLaw) und gehört damit zu den Stammautoren des Blogs.
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Jun 30, 2023 • 39min

#435 - Qonto: Wie sich das europäische Unicorn lokal spezialisiert

Gast: Lukas Zörner (VP Germany bei Qonto), Hosts: Jochen Siegert und Christina Cassala Lukas Zörner (VP Germany bei Qonto) spricht über die Evolution aus Penta heraus, die Expansionspläne und darüber, wie sich Qonto auf lokale europäische Märkte spezialisiert. Zeitmarken: 00:00:46 - Intro 00:02:04 - Qonto: Das französische oder das europäische Unicorn? 00:03:15 - Die Übernahme von Penta durch Qonto 00:08:31 - Wie wirkt sich der Zerfall der Konkurrenz auf Qonto aus? 00:14:39 - Wie stellt sich Qonto als europäischer Player auf die lokalen SMEs ein? 00:16:31 - Wie grenzt sich Qonto zu einer etablierten Bank ab? 00:21:02 - Internationalisierung aus Europa hinaus? 00:30:23 - Warum keine Vollbanklizenz und was steht auf der Roadmap? 00:33:44 - Marketing als wichtiger Wachstumsfaktor 00:35:16 - Funding und Kapital: Wie steht es finanziell um Qonto? 00:37:46 - Outro

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