Payment & Banking Fintech Podcast

Das Team von Payment & Banking
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Oct 13, 2023 • 48min

#450: Next Generation Banking: Wie viel Banking nutzen und brauchen unsere Kids?

In der heutigen Episode tauchen wir tief in das Thema "Next Generation Banking" ein und fragen uns: Wie viel Banking nutzen und brauchen unsere Kinder und Jugendlichen wirklich? Die finanzielle Bildung ist ein zentrales Thema, das bereits bei den Kleinsten, beim ersten Sparschwein, beginnen sollte. Doch in einer sich rasant verändernden Finanzwelt, welche Kenntnisse sind wirklich essentiell? Unsere Expertenrunde, bestehend aus Nils Feigenwinter von Bling, Jana Titov von der finlit foundation, Dr. Peter Robejsek von Mastercard und Nina Thom von der DKB, wird geleitet von Moderator Kilian Thalhammer, und teilt ihre wertvollen Einblicke und Erfahrungen. Sie diskutieren, wie wichtig es ist, dass Kinder den Unterschied zwischen verschiedenen Finanzprodukten verstehen und die Konsequenzen ihrer finanziellen Entscheidungen erkennen. Feigenwinter betont, wie wichtig es ist, früh "geldklug" zu werden, während Thom auf die speziellen Produkte der DKB für jüngere Kunden hinweist. Ein weiteres zentrales Thema ist die finanzielle Aufklärung. Titov hebt hervor, dass viele Kinder und Jugendliche nicht die Möglichkeit haben, über Finanzen im Elternhaus zu sprechen und betont die Notwendigkeit einer allgemeinen finanziellen Bildung. Wie können Banken in diesem Kontext helfen? Robejsek sieht Banken als potenzielle Partner in Schulen, nicht als Werbetreibende, sondern als verlässliche Informationsquellen. Abschließend reflektieren unsere Panelisten über ihre eigenen Erfahrungen und Wissenslücken. Was hätten sie gerne früher gewusst? Wie können wir sicherstellen, dass die nächste Generation besser auf die finanziellen Herausforderungen der Zukunft vorbereitet ist? All diese Fragen und mehr werden in dieser tiefgreifenden Diskussion behandelt. Ein Muss für alle, die sich für die Zukunft des Bankings und die finanzielle Bildung der nächsten Generation interessieren.
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Oct 11, 2023 • 13min

Alles Legal #94: PSD3, PSR und die Auswirkungen der FIDA-Regulierung

Neuordnung im Banking: Vom IBAN-Name-Check bis zu Sicherheitslösungen In dieser finalen Episode zum Thema „PSD3“ besprechen Peter Frey, Gründungspartner bei Annerton, und Payment and Banking-Redakteurin Christina Cassala noch einmal über den geplanten Vorschlag der EU-Kommission zur Neuordnung und Förderung von Open Banking. Es geht um den erweiterten Schutz von Zahlungsdienstnutzern und die Stärkung des Verbraucherschutzes. Der IBAN-Name-Check wird künftig die Banken beschäftigen, denn er wird bei Überweisungen innerhalb der EU eingeführt, um Betrug zu verhindern. Weiterhin wird das "Spoofing" erklärt - eine Angriffstechnik, bei der Cyberkriminelle in Computer oder Netzwerke eindringen, indem sie eine vertrauenswürdige Identität vortäuschen. In dieser Folge ALLES LEGAL wird darüber aufgeklärt, dass die Haftung für Spoofing beim jeweiligen Zahlungsdienstleister liegt und nicht beim Kunden. Des Weiteren geht es um die FIDA, ein Rahmenwerk für den Zugang zu Finanzdaten. Die FiDA sieht einheitliche Regeln für den Zugang zu Kundendaten für eine Reihe von Finanzdienstleistungen vor und hat somit Auswirkungen auf Kreditinstitute, Zahlungsdienstleister und Kunden. Technische Lösungen sollen die Sicherheit für die Kunden erhöhen. Diese Lösungen müssen jedoch noch geschaffen werden. Frey bespricht abschließend noch einmal die möglichen Auswirkungen der Änderungen, die mit der Neuregelung verbunden sind. Mit der PSD3 und der FIDA kündigen sich Neuerungen an, die als große Chance begriffen werden. Hört jetzt rein in die letzte Folge zum Thema PSD3 mit Peter Frey. Über Peter Frey: Peter Frey ist Gründungspartner der Annerton Rechtsanwaltsgesellschaft mbH. Er berät deutsche und internationale Unternehmen vornehmlich in den Bereichen Zahlungsdienste- & Zahlungsdiensteaufsichtsrecht, Bank- & Bankaufsichtsrecht, Finanzdienstleistungsrecht sowie Geldwäscherecht und Outsourcing.
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Oct 6, 2023 • 41min

#449: News-Rückblick September 2023: Fintech-Neuigkeiten mit Solaris, MasterCard und Sprinque

Mit Jochen Siegert und André Bajorat Jeden Monat werfen André Bajorat und Jochen Siegert einen scharfen Blick auf die dynamische Fintech-Welt des vorangegangenen Monats. Der September 2023 war keine Ausnahme. In einer Branche, in der ständig gegründet, investiert und innovative Produkte auf den Markt gebracht werden, ist es manchmal eine Herausforderung, den Überblick zu behalten. Daher liefern die beiden wie immer tiefgreifende Analysen und Einblicke, um die wichtigsten Ereignisse des Monats hervorzuheben. In unserem kompakten Monatsüberblick präsentieren wir die prägnantesten Nachrichten, einschließlich Updates zu Solaris, MasterCard und Sprinque. **Du hast Lust auf noch mehr fundiertes Wissen? ** Dann melde Dich zum FINTECH TRIPLE FESTIVAL am 21.-22. November in Berlin an. Das erwartet dich: 2 Tagen voller Inspiration - Top-Speaker, packende Vorträge, interaktive Workshops, anregende Diskussionen und einzigartige Netzwerkmöglichkeiten! Zur Anmeldung: ---> Dein Netzwerk-Upgrade beim Fintech Triple Festival
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Sep 29, 2023 • 57min

AMA 51: Mit der Kaffeetasse auf dem Weg nach oben: Mirko Krauel, CEO von Otto Payment

Mit der Kaffeetasse auf dem Weg nach oben: Mirko Krauel, CEO von Otto Payment Vom einem ambitionierten Banklehrling in Rostock bis hin zum CEO von Otto Payment in der pulsierenden Hansestadt Hamburg, bei einem der traditionsreichsten Versandhändler Deutschlands: Mirko Krauel hat einen beeindruckenden Weg zurückgelegt. In dieser Episode gibt uns der CEO von Otto Payments Einblicke in seine vielfältigen Stationen innerhalb des Unternehmens und erzählt, wie er es bis an die Spitze dieses innovativen Zahlungsanbieters geschafft hat. Otto Payment hat sich, mehr als viele andere, von einem veralteten Katalogversender zu einem der fortschrittlichsten Zahlungsdienstleister gewandelt. Mirko Krauel spricht über die Herausforderungen, die er auf seinem Weg bewältigen musste, und die Erfolge, die er feiern konnte. Er erläutert auch, warum ihm das Laufen dabei hilft, klar zu denken, und warum eine Tasse Kaffee für ihn unverzichtbar ist. Der Podcast beleuchtet zudem die aktuellen Geschäftsmodelle und Strategien von Otto Payment und wirft einen Blick auf die Relevanz von Geschwindigkeit im E-Commerce-Sektor. Es wird ebenfalls diskutiert, welche Herausforderungen die Regulierungen der BaFin mit sich bringen. Viel Spaß beim Hören.
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Sep 22, 2023 • 24min

#448: 10 Jahre Fintech-Bank-Kooperationen: Erfolge, Herausforderungen und verpasste Chancen

Begleiten Sie uns auf eine faszinierende Reise durch die letzten 10 Jahre der Fintech-Bank-Kooperationen. In einem spannenden Gespräch mit Matthias Lais, Mitgründer und Geschäftsführer von Neosfer (früher Main-Incubator). Sie bekommen Einblicke, wie die Commerzbank ihren Weg in Innovation und Early-Stage-Investitionen begonnen hat und wie sie heute ihre Beziehungen und Investitionen im Fintech-Bereich über die F&E Einheit der Bank gestaltet.
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Sep 15, 2023 • 1h 2min

#447: Innovatives Investieren: KI, Klimawandel und der Finanzmarkt

Die Auswirkungen des Klimawandels auf den Finanzmarkt und der Einsatz von künstlicher Intelligenz in der Investmentstrategie In dieser spannenden Folge begrüßen wir Marius Siegert, Mitbegründer von Sub Capital. Das Unternehmen hat sich darauf spezialisiert, mittels KI Privatanlegern Zugang zu Investmentmodellen zu bieten. Im Gespräch geht es um die Auswirkungen des Klimawandels auf den Finanzmarkt, und wir diskutieren die Möglichkeiten, schlauer und besser zu investieren. Er ist sich sicher, dass Sparen und Investieren in der heutigen Zeit oft synonym verwendet werden. Die Frage dabei ist, wie künftige Anleger:innen ein tieferes Verständnis für diese komplexen Themen erlangen können. Im weiteren Verlauf der Folge sprechen wir über das innovative Produkt Exchange-Traded Certificate, das von Sub Capital angeboten wird. Marius erklärt, wie die KI-Verwaltung des Portfolios funktioniert und welche Kunden das Produkt nutzen können. Außerdem diskutieren wir über die Verwendung alternativer Daten in der Finanzanalyse und wie Sub Capital durch den Einsatz verschiedener Technologien einen Wettbewerbsvorteil schaffen kann.
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Sep 7, 2023 • 1h 5min

#446: News-Rückblick August 2023: PayPals Stablecoin, 1 Mio Bitpanda Kunden, Klarnas Scheidung

Mit Jochen Siegert und André Bajorat Wie jeden Monat blicken André Bajorat und Jochen Siegert auf die Nachrichten und Ereignisse innerhalb der Fintech-Welt des Vormonats zurück. Was waren die Gesprächsthemen im August 2023? Die beiden haben wie immer Deep Dives und Analysen mitgebracht! Das sind die Themen: PayPal launcht einen eigenen Stablecoin Ab sofort bietet PayPal den Kund:innen in den US einen eigenen Stablecoin (PYUSD) an – dieser kann gegen US-Dollar eingetauscht und dann im PayPal Netzwerk, sowie externen Wallets genutzt werden. Den Stablecoin stemmt PayPal jedoch nicht im Alleingang, sondern in Kooperation mit dem Finanzunternehmen Paxos Trust Company aus New York.Das Digitalgeld „Paypal USD“ ist an den US-Dollar gekoppelt und soll US-Kunden der Firma zur Verfügung stehen. Der Stablecoin könne zum Preis von einem Dollar je Einheit gekauft und in die US-Währung umgetauscht werden, teilte Paypal mit. Klarna verabschiedet sich von Kosma Gerade einmal 18 Monate nach deren Einführung schafft Klarna die Marke „Kosma“ wieder ab. Mit „Klarna Kosma“ positionierte das Fintech seine Open-Banking-Plattform. Parallel plant die Einführung eines weiteren Zinsprodukts, bei dem auch Tagesgeld angeboten werden soll. Eine zentrale Rolle sollen dabei die sogenannten Spar-Pools spielen, die den Kund:innen ermöglichen, gemeinsam Geld anzusparen. Nexi beteiligt sich an Computop Es ist offiziell: Der Paytech-Anbieter Nexi übernimmt im Rahmen einer strategischen Partnerschaft einen Anteil von 30 Prozent am deutschen PSP Computop. Damit will Nexi seine Position in Region D-A-CH und im E-Commerce-Bereich stärken. Wie die Unternehmen mitteilen, wird Computop seine Point-of-Sale-Optionen im Omnichannel-Handel weiter ausbauen. Payment and Banking hatte den Deal in einer umfangreichen Analyse beleuchtet. KKR soll Unzer an Gläubiger weiterreichen Berichten zufolge will der Finanzinvestor KKR den Zahlungsdienstleister Unzer zu weiten Teilen an dessen Gläubiger, Alcentra Asset Management und Goldman Sachs Asset Management, verkaufen. Treffen die Gerüchte zu, werden sie dem Unternehmen frisches Eigenkapital bereitstellen und auf einen Teil ihrer Forderungen verzichten. KKR will allerdings eine Minderheitsbeteiligung behalten. Weitere Details sind nicht bekannt. Unzer hat einen Marktanteil von etwa 17 Prozent als Zahlungsabwickler bei deutschen Onlineshops. Payoneer übernimmt Spott Für einen nicht genannten Betrag übernimmt das New Yorker Fintech Payoneer die Datenplattform Spott. Mit dem Kauf kann Payoneer die Echtzeit-Datenanalysefähigkeiten von Spott nutzen, um KMU bei ihren internationalen Geschäftsaktivitäten und ihrem Wachstum zu unterstützen. Zunächst soll die KI-Technologie von Spott in die Risikobewertungsfunktionen von Payoneer eingebunden werden. Deutsche Börse will FundsDLT ganz übernehmen Die Deutsche Börse Group will die verbleibenden Anteile an FundsDLT übernehmen. Der Abschluss der Transaktion wird voraussichtlich im vierten Quartal 2023 oder im ersten Quartal 2024 erfolgen, vorbehaltlich behördlicher Genehmigungen. Mit diesem Schritt wird die bestehende Partnerschaft zwischen beiden Unternehmen weiter gestärkt, die bereits im Jahr 2020 begann. Das Luxemburger Unternehmen nutzt DLT im Rahmen der Fondsdistribution. Pliant sichert sich E-Geld-Lizenz Das in Berlin ansässige Fintech Pliant hat eine finnische E-Geld-Lizenz erhalten (Electronic Money Institution). Zudem ist Pliant auch ein lizensiertes Visa-Principal-Mitglied geworden. Beides sind wichtige Schritte auf dem Weg zu einem umfassenden Finanzunternehmen. Ziel des Unternehmens ist es, eine vollständig regulierte, unabhängige Zahlungsinstitution zu werden, die die spezifischen Anforderungen von Geschäftskund:innen erfüllt. SumUp sichert sich Kreditlinie für Finanzierungsprodukt Victory Park Capital stellt SumUp eine Kreditlinie in Höhe von 100 Mio. Dollar bereit, mit dem das Fintech sein Finanzierungsprodukt für Händler:innen erweitern kann. „SumUp Cash Advance“ wird zunächst in Großbritannien angeboten, soll aber auch auf andere europäische Märkte erweitert werden. Die Rückzahlung erfolgt über die Transaktionen via SumUp. Gleichzeitig startet SumUp nun auch in Australien und erschließt damit seinen insgesamt 36. Markt. Zum Markteintritt auf dem Kontinent bietet SumUp mit seinen Kartenlesern die Akzeptanz von Eftpos, Visa, Mastercard, Google Pay und Apple Pay. American Express und JCB sollen im kommenden Jahr hinzukommen. Adyen enttäuscht Anleger:innen Das Payment-Unternehmen Adyen hat Analysten und Anleger:innen mit seinen aktuellen Zahlen enttäuscht. Als Ergebnis gab der Börsenkurs der Firma um 20 Prozent nach. Unabhängig davon gibt Adyen eine Zusammenarbeit mit SAP beim mobilen Bezahlen bekannt. Ziel der Partnerschaft ist es, den Kunden ein einfaches und bequemes Bezahlerlebnis über alle Kanäle zu bieten, einschließlich kontaktloser Zahlungen. SAP verfügt mit „SAP Customer Checkout“ über eine integrierte POS-Kassenlösung für den Einzelhandel. Für die Integration und Kommunikation zwischen „SAP Customer Checkout“ und Adyen ist ein Plug-In nötig, das Adyen bereits entwickelt hat. Bitpanda mit 1 Mio. Kund:innen in Deutschland Die österreichische Kryptohandelsplattform Bitpanda hat die Marke von 1 Mio. Kund:innen in Deutschland erreicht. Unklar ist allerdings, ob es sich dabei nur um aktive Nutzer:innen handelt. Bitpanda zählt nach eigenen Angaben insgesamt über vier Millionen Kund:innen auf seiner Plattform. Zuletzt sammelte das Unternehmen im August 2021 263 Mio. Dollar an Kapital ein und erreichte eine Bewertung von 4,1 Mrd. Dollar. Bitvavo zieht es nach Deutschland Das niederländische Fintech Bitvavo zieht nach Deutschland. Offenbar sieht das Unternehmen gute Chancen, die Lücke für sich zu nutzen, die sich durch den Rückzug von Binance aus einigen europäischen Märkten ergibt. Demnach hat die Kryptobörse eine Kryptoverwahrlizenz bei der Bafin beantragt und plant Büros in Berlin und Frankfurt zu eröffnen. Auxmoney übernimmt Konkurrenten Das deutsche Kredit-Fintech Auxmoney übernimmt die Mehrheit am niederländischen Konkurrenten Lender & Spender. Die Investition beläuft sich auf einen zweistelligen Millionenbetrag. Für Auxmoney ist es die erste Übernahme überhaupt und eine Erweiterung der internationalen Präsenz und des Produktangebots. Lender & Spender wird als Tochtergesellschaft von Auxmoney operieren und soll weiterhin unter der eigenen Marke im niederländischen Privatkundenmarkt tätig sein. Das niederländische Unternehmen ist bereits profitabel, Auxmoney will in diesem Jahr die Gewinnzone erreichen. Auxmoney hatte zuletzt 2020 150 Millionen Euro von Investor:innen eingesammelt. Wie das Handelsblatt ausführt, sehen Branchenexpert:innen mit der Übernahme den möglichen Beginn einer Konsolidierungswelle. Pandadoc übernimmt Denario Das US-Unternehmen Pandadoc übernimmt das Berliner Fintech Denario. Finanzielle Details zur Transaktion wurden nicht verraten. Bekannt ist, dass Pandadoc die Zahlungsmanagementlösung in seine Plattform für Angebote, Auftragsabwicklung und Vertragsautomatisierung integrieren will. Das Berliner Fintech wurde 2021 von Philipp A. Pohlmann (Ex-Qonto Deutschlandchef) und Charalambos Christofi gegründet und positioniert sich als „Cockpit für Zahlungsvorgänge in Unternehmen“. Für diesen Business Case erhielt das Jung-Unternehmen kurz nach Gründung 1,3 Mio. Euro. Rewe integriert mobile Payment in seine App Der Handelskonzern Rewe plant offenbar, beim Start seines neuen Loyalty-Systems im Jahr 2024 eine Mobile-Payment-Funktion in die zugehörige App zu integrieren. Schon in den kommenden Wochen soll ein erster Test des Systems unter dem Namen „Rewe Pay“ starten. Damit stünde den Kund:innen auch ein vollwertiger Ersatz für „Payback Pay“ zur Verfügung. Das Bezahlsystem entwickelt das zum Konzern gehörende Tochterunternehmen Paymenttools. Pair Finance startet in der Schweiz Pair Finance setzt seine Expansion in Europa fort und startet in der Schweiz. Zuvor hatte das Fintech, das KI-basiertes Inkasso anbietet, bereits die Arbeit in Österreich, den Niederlanden, Belgien und Frankreich aufgenommen. Marko Kusigerski wird als „Country Head Switzerland“ das Schweizer Geschäft leiten. Er besitzt über 15 Jahre Erfahrung in den Bereichen Finanztechnologie, Business Development und Investment Banking. Vorherige Arbeitsstationen waren u. a. Banxware, Raisin sowie die Hongkonger Börse. Hyphe erhält Bafin-Lizenz Das niederländische Krypto-Startup Hyphe kommt nach Deutschland, nachdem es von der Bafin eine Wertpapierhandelslizenz erhalten hat. Das Unternehmen plant, Banken, Brokern und Asset-Managern in Deutschland den Handel mit elektronischen Wertpapieren und Kryptowährungen anzubieten. Hyphe fungiert als Enabler und stellt Handelspartner für Kryptowerte bereit. In Deutschland wird die Tochterfirma Hyphe Markets GmbH von München aus operieren.
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Sep 1, 2023 • 46min

#445: Embedded Finance und die Tech-Giganten - Strategie und Entwicklungen

Wie Tech-Giganten mit Embedded Finance eine Stategie entwickeln, zur Bank zu werden. Habt ihr euch schon einmal gefragt, wie Unternehmen wie Amazon, Uber und Starbucks ihr Nutzererlebnis verbessern und einen Wettbewerbsvorteil durch Embedded Payments erzielen? Oder wie Tech-Giganten wie Google und Apple die Finanzwelt mit ihren Banking-Ambitionen aufmischen? In dieser spannenden Folge des Partner-Talks gemeinsam mit den Freunden von Between the Towers Podcasts wirft Jochen Siegert einen Blick auf die Unternehmen, die "Embedded Finance" erfolgreich eingesetzt haben. In dieser Folge spricht er über das Nutzererlebnis und wie die Zahlungsweise den Wettbewerbsvorteil beeinflusst. Welche Strategie verfolgen zudem die Tech-Giganten sich zu Banken zu entwickeln? Dieses und mehr in dem heutigen Podcast.
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Aug 30, 2023 • 13min

Alles Legal #93: Begriffsschärfungen im Zuge der PSD3

Neuordnung im Banking: Vom IBAN-Name-Check bis zu Sicherheitslösungen In den letzten zwei Monaten haben wir uns vorrangig der PSD3 und der PSR gewidmet. Wir wollen nun genauer auf die Kritikpunkte zur PSD2 eingehen und die Verbesserungen in den neuen Vorschlägen der EU-Kommission betrachten. Die Überarbeitung der Begrifflichkeiten war einer der Schwerpunkte der PSD3, da die bisherigen Definitionen der nationalen Aufsichtsbehörden zu viel Interpretationsspielraum zuließen. Ein wichtiger Begriff, der überarbeitet wurde, ist der des "Zahlungskontos". Eine klare Definition ist auch für den Bereich des "Open Banking" relevant, insbesondere für Kontoinformationsdienstleister und Zahlungsauslösendienstleister, die Zugriff auf Zahlungskonten benötigen. Eine Unklarheit besteht darin, ob ein Konto nur für den Versand oder Empfang von Geldbeträgen genutzt werden kann und trotzdem als Zahlungskonto qualifiziert ist. Diese Frage betrifft beispielsweise Kreditkartenkonten und wird wahrscheinlich im weiteren Gesetzgebungsprozess geklärt. Im Bereich des "Open Banking" hat es einige Veränderungen gegeben. Die kontoführenden Banken müssen nach wie vor dedizierte Schnittstellen für den Zugriff auf online geführte Konten bereitstellen. Allerdings entfällt die Pflicht zur Bereithaltung eines Notfallmechanismus für Zeiten, in denen diese Schnittstelle nicht verfügbar ist. Banken dürfen weiterhin keine Entgelte von Drittdienstleistern für den Datenzugriff auf Konten verlangen. Die starke Kunden-Authentifizierung (SCA) wurde ebenfalls überarbeitet. Kontoinformationsdienstleister müssen sich nur bei erstmaligem Zugriff und dann alle 180 Tage authentifizieren. Besonders interessant ist die Fokussierung auf "vulnerable Zahlungsdienstnutzer", die besonderen Schutz benötigen. Die SCA soll nicht mehr vom Besitz eines Smartphones abhängig sein, was jedoch technische Herausforderungen mit sich bringt. Es bleibt abzuwarten, wie diese Änderungen im Gesetzgebungsprozess weiterentwickelt werden. Einige Aspekte, wie die inkludierende SCA für vulnerablen Nutzer, erfordern noch genauere Überlegungen und Lösungen. Die technologische Neutralität der Vorschläge ist einerseits positiv, kann aber andererseits zu einer Fragmentierung der Umsetzung führen. Spannende Neuerungen, die in der Zahlungswelt auf uns warten. Es lohnt sich also, die aktuelle Episode durchzuhören! Über Peter Frey Peter Frey ist Gründungspartner der Annerton Rechtsanwaltsgesellschaft mbH. Er berät deutsche und internationale Unternehmen vornehmlich in den Bereichen Zahlungsdienste- & Zahlungsdiensteaufsichtsrecht, Bank- & Bankaufsichtsrecht, Finanzdienstleistungsrecht sowie Geldwäscherecht und Outsourcing. Peter Frey ist Gesamtredakteur und Autor des Kommentars zum Zahlungsverkehrsrecht von Ellenberger/Findeisen/Nobbe. Er ist Mitglied des Fachausschusses für Regulierungsfragen des VuV (Verband unabhängiger Vermögensverwalter Deutschland e. V., Frankfurt). Er hat an vielfachen Fachpublikationen mitgewirkt und gehört zum Stammautorenteam des Blogs „PAYMENT.TECHNOLOGY.LAW.“ (PayTechLaw).
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Aug 25, 2023 • 1h 3min

AMA 50: Steffen von Blumröder über Straßenhunde, sein erstes Unternehmen und den Reiz der Fintech-Welt

Der Chief Commercial Officer (CCO) von sideos im Interview Dass der Chief Commercial Officer (CCO) von sideos mit einem Catering-Unternehmen seine ersten Brötchen verdiente, ist sicherlich ein interessanter Fun Fact. Und wo wir bei Spaß sind: Den hatte Steffen von Blumröder schon immer und nicht nur bei der Arbeit in seinen bisherigen Stationen als Head of Banking, Financial Services & FinTechs beim Bitkom und VP Retail Banking - Strategy, Business Development & Partnerships bei der DKB! Auch privat gibt es launige Geschichten, beispielsweise zur Filmleidenschaft seines Vaters oder dem Sonnenstudio seiner Mutter. Selbst lernte er das Unternehmerische Laufen mit einem Catering-Service, bevor er dann nach dem Studium mehr und mehr die Banking- und Fintech-Welt für sich entdeckte. Dazu unterhalten wir uns in dieser Episode ebenso wie über die Liebe zu seinem Hund, den er vor dem Tod bewahrte und seiner Handwerksleidenschaft, die manchmal Wut, oft aber vor allem Ausgleich vom Arbeitsalltag mit sich bringt.

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