
NZZ Akzent Israel: Warum einige ultraorthodoxe Juden doch zum Militär gehen
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Jan 13, 2026 Rewert Hofer, Israel-Korrespondent, beleuchtet die komplexe Beziehung zwischen ultraorthodoxen Juden und dem Militärdienst. Er beschreibt den Fall von Yaakov Barchaim, der trotz des Tabus freiwillig diente. Angst vor dem Verlust des Lebensstils und der Tora-Studien, sowie eine historische Sonderbehandlung, prägen das Umfeld. Hofer erklärt die innere Vielfalt der Charedim und deren teilweise positiven Sicht auf den Militärdienst. Er warnt jedoch vor langfristigen Herausforderungen bis 2050 in Bezug auf die Integration.
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Episode notes
Geheimer Dienst Als Ultraorthodoxer
- Jakob Bachaim diente freiwillig in der israelischen Armee, obwohl er ultraorthodox ist.
- Er versteckte seine Uniform und musste seinen Dienst vor Teilen der Familie verheimlichen.
Militärkonflikt Versus Religiöser Alltag
- Ultraorthodoxe sehen Militärdienst oft als Bedrohung ihres religiösen Lebensstils.
- Sorgen betreffen Sabbat, Kontakt mit Frauen, koschere Ernährung und Tora-Studium.
Familienprägung Und Religiöses Bataillon
- Bachaims Vater gründete das religiöse Bataillon Netzach-Yehuda, das Ultraorthodoxe ins Militär integriert.
- Jakob wurde später Militärrabbiner und diente als Seelsorger, nicht als Kampfsoldat.
