
NZZ Akzent Plötzlich an der Front: Wie junge Afrikaner in Putins Krieg landen
Dec 11, 2025
Samuel Misteli, Afrika-Korrespondent mit Fokus auf politische Entwicklungen, erklärt die erschreckenden Rekrutierungsnetzwerke, die junge Afrikaner in den Ukraine-Krieg bringen. Er enthüllt, wie Männer, oft unter falschen Versprechen, nach Russland gelangen. Mit Schätzungen von rund 1400 Kämpfern und Beispielen wie dem senegalesischen Jurastudenten Malik beschreibt er, wie schwache Staaten und hohe Arbeitslosigkeit die Anwerbung erleichtern. Zudem beleuchtet er die mutmaßliche Rolle von Duduzile Zuma in den Rekrutierungen.
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Täuschung Als Rekrutierungsmethode
- Viele junge Afrikaner werden unter falschen Vorwänden nach Russland gelotst und landen an der Front in der Ukraine.
- Samuel Misteli erklärt, dass viele nie kämpfen wollten, sondern getäuscht wurden.
Der Fall Der 17 Südafrikaner
- 17 Südafrikaner reisten nach Russland für eine angebliche Bodyguard-Ausbildung.
- Sie erhielten russische Verträge, Uniformen und Waffen und landeten bald an der Front.
Umfang Der Beteiligung
- Das ukrainische Aussenministerium schätzt rund 1400 Afrikaner aus 36 Ländern als Beteiligte.
- Die Zahl ist konservativ, weil Tote und Verschwundene schwer zu erfassen sind.
