
Sternstunde Philosophie Wie kann Liebe die Welt verändern, Daniel Schreiber?
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Jan 3, 2026 Daniel Schreiber, ein renommierter Essayist und Autor, diskutiert in diesem Gespräch die transformative Kraft der Liebe. Er fordert eine Politik der Liebe und radikale Freundlichkeit, um die Resignation in der Gesellschaft zu überwinden. Schreiber beleuchtet persönliche Erfahrungen und Verbindungen zu philosophischen Gedanken, etwa von Hannah Arendt. Zudem untersucht er, wie Wut und Hass in der politischen Landschaft unterschiedliche Rollen spielen. Seine Thesen regen zum Nachdenken über Empathie und Solidarität in Zeiten der Krise an.
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Liebe Als Dringender Gegenentwurf
- Daniel Schreiber sieht sein Buch als dringenden Appell gegen eine Welle von Hass und Resignation.
- Er bewertet Liebe als radikale, nicht naiv klingende Antwort auf gesellschaftliche Gewalt und Retrraumatisierung.
Jugenderlebnis Mit Neonazi‑Bedrohung
- Schreiber erinnert an seine Jugend in Mecklenburg‑Vorpommern, wo Neonazi‑Gruppen ganze Orte dominierten und Bedrohung real war.
- Er sieht ähnliche Erscheinungen heute wieder in ländlichen Gebieten und empfindet das als Wiederkehr verdrängter Gewalt.
Amor Mundi Als Politische Pflicht
- Amor Mundi beschreibt eine politische Weltliebe, die Solidarität, Fürsorge und Verantwortung einschliesst.
- Schreiber betont, dass Liebe als gemeinschaftliche Sozialität für Demokratie unverzichtbar ist.









