
Auf den Punkt Rechtsdrall: Mehr Deutsche denken nationalistisch
Nov 6, 2025
Meredith Haaf, SZ-Korrespondentin für Berlin und Brandenburg, beleuchtet die Ergebnisse der aktuellen Mitte-Studie. Sie erklärt, dass zwar rechtsextreme Einstellungen abgenommen haben, aber gleichzeitig die klare Ablehnung gegenüber Rechtsextremismus schwindet. Haaf diskutiert den wachsenden Nationalismus und Antisemitismus in Deutschland, insbesondere unter jungen Menschen. Sie fordert mehr politische Bildung und lokale Maßnahmen, um diesen Tendenzen entgegenzuwirken und das Vertrauen in die Demokratie zu stärken.
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Episode notes
Rückgang Extremismus, aber geringeres Demokratievertrauen
- Die aktuelle Mitte-Studie zeigt, dass der Anteil mit rechtsextremem Weltbild gesunken ist, aber das Vertrauen in die Demokratie abnimmt.
- Gleichzeitig vermischen sich Mitte und Extremismus zunehmend, besonders bei Jüngeren.
Graubereich Statt Klarer Abgrenzung
- Viele Menschen grenzen sich nicht mehr klar von rechten Positionen ab und bewegen sich im Graubereich.
- Der Anteil klar Ablehnender sinkt, sodass Normalisierung rechtsextremer Haltungen wächst.
Rechtsdrall Bei Verschiedenen Themen
- Es gibt einen 'Rechtsdrall' mit mehr Zustimmung zu Nationalismus, Antisemitismus und Gruppenfeindlichkeit.
- Transfeindlichkeit erreicht einen neuen Höchststand und trifft besonders sozial Schwache.
