
Politisches Feuilleton Kommentar - Digitale Kommunikation als Gift für die Demokratie
Jan 5, 2026
Markus Ziener ist ein Journalist und Kommentator, der sich intensiv mit der Entwicklung digitaler Kommunikation und ihrer Bedrohung für die Demokratie befasst. Er reflektiert über die anfängliche Utopie des Internets als freiem Diskussionsraum, der sich als naiv erwiesen hat. Aus dem einstigen Ideal wurde eine Empörungsmaschine, die falsche Informationen verbreitet und Echokammern stärkt. Ziener warnt, dass diese Dynamiken die liberalen Werte untergraben und die Wahlen gefährden können.
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Episode notes
Wohnzimmertisch Als Modell Der Agora
- Markus Ziener beschreibt einen idealen Abend mit Freunden, in dem leidenschaftlich, respektvoll und faktenbasiert diskutiert wird.
- Er vergleicht diese Runde mit der antiken Agora und schildert sie als Vorbild für guten Diskurs.
Vom Herrschaftsfreien Diskurs Zur Ernüchterung
- Ziener hatte einst das Internet als herrschaftsfreien Diskurs idealisiert, ähnlich wie Jürgen Habermas' Konzept.
- Heute bezeichnet er diese Erwartung als naiv und erkennt, dass sich das Internet anders entwickelt hat.
Das Internet Als Empörungsmaschine
- Das Internet ist laut Ziener zur 'Empörungsmaschine' geworden, die marktschreierisch statt klug wirkt und Falschinformationen verbreitet.
- Er betont, dass Menschen durch Echokammern bestärkt werden und offener Manipulation erliegen.
