
Der Tag Trumps Machtansprüche - Erst Venezuela, dann Kolumbien oder Kuba?
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Jan 8, 2026 In dieser Folge spricht Sabine Kurtenbach, Präsidentin des GIGA-Instituts und Expertin für Lateinamerika, über die Gefahren der US-Politik unter Trump und Kolumbiens Reaktionen auf die Militäraktion in Venezuela. Sie analysiert die Auswirkungen auf den Friedensprozess und die Rolle bewaffneter Gruppen. Jan-Philipp Thomeczek, Parteienforscher an der Universität Potsdam, thematisiert den gescheiterten Koalitionsvertrag in Brandenburg und die Herausforderungen junger Parteien, dazu interne Konflikte und die Chancen für eine mögliche CDU-Koalition.
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Episode notes
Trump erzeugt Schock, aber nicht sofort Invasion
- Donald Trumps Drohungen gegen lateinamerikanische Staaten schaffen Alarm, aber ein Telefonat mit Gustavo Petro dämpfte die unmittelbare Eskalation.
- Sabine Kurtenbach betont, dass US-Einmischung sich eher im Wahlkampf und durch Wirtschaftssanktionen zeigen dürfte.
Venezolanisches Vakuum stärkt grenzüberschreitende Gewalt
- Ein Machtvakuum in Venezuela könnte bewaffnete Gruppen wie ELN und FARC‑Dissidenten anstacheln oder über die Grenze treiben.
- Kurtenbach warnt, dass die Entwicklung in Venezuela direkten Einfluss auf Kolumbien und seine Sicherheit hat.
Staatliche Präsenz statt reine Militärpolitik
- Große Teile Kolumbiens bleiben faktisch außerhalb staatlicher Kontrolle, besonders ländliche Peripherien.
- Nachhaltiger Frieden braucht statt Gewalt vor allem rechtsstaatliche Präsenz und öffentliche Dienste, nicht nur militärische Kontrolle.
