
ARD Presseclub Erst Venezuela, dann Grönland? - Trumps neue Weltordnung
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Jan 11, 2026 Andrew Denison, Politikwissenschaftler und Direktor des Forschungsverbands Transatlantic Networks, erklärt die komplexen Beziehungen zwischen Macht und Moral in der US-Außenpolitik. Gesine Dornblüth thematisiert die Rolle des Völkerrechts und Europas Verteidigungsfähigkeit, während Hubert Wetzel die Strategien der Großmächte skizziert. Shi Ming beleuchtet Chinas ambivalente Haltung zur US-Politik und die geopolitischen Implikationen für Venezuelas Rohstoffe. Außerdem wird Trumps Grönland-Drohung als Zeichen für geopolitische Spannungen diskutiert.
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Episode notes
Völkerrecht Hängt An Macht, Nicht Nur Moral
- Die internationale Rechtsordnung beruht de facto auf amerikanischer Macht und Interesse.
- Moral allein bestimmt Außenpolitik nicht, Machtverhältnisse tun es.
China Zwischen Gleichmut Und Sorge
- China ist ambivalent gegenüber einer autokratischen USA: die Struktur stört kaum, aber unkontrollierbare US-Aktionen beunruhigen.
- Pekings Reaktion auf Maduros Festnahme zeigt Sorge um Rohstoffe und Einfluss in Lateinamerika.
Venezuela Als Geopolitischer Hebel
- Trumps Aktion in Venezuela zielt auf Kontrolle von Drogen und Öl sowie Zurückdrängung russisch-chinesischen Einflusses.
- Die USA behalten weiter Interesse an Europa, auch wenn Trump das rhetorisch anders darstellt.
