
Kulturfragen Trumps Narrative - Kampf um die Erinnerungskultur in den USA
Jan 11, 2026
Andreas Etges, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Amerika-Institut der LMU München und Experte für kritische Erinnerungskultur, spricht über die staatlichen Eingriffe in die Geschichtsdarstellung unter Trump. Er thematisiert den Vorwurf des Geschichtsrevisionismus und warnt vor der Verharmlosung von Verbrechen im Rahmen des nationalen Stolzes. Zudem erläutert er sein Projekt 'Building a Critical Memory' und vergleicht die US-amerikanische und deutsche Erinnerungskultur sowie die Rolle von sozialer und Minderheitengeschichte in der Geschichtsschreibung.
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Politische Steuerung nationaler Geschichtserzählung
- Die Trump-Administration versucht, eine rein positive nationale Geschichtsdeutung durch Executive Orders durchzusetzen.
- Damit will sie kritische Aspekte wie Sklaverei und Rassendiskriminierung aus dem Fokus nehmen.
Denkmalstürze Als Symbolkampf
- Die Debatte um Südstaaten-Denkmäler führte zu sichtbaren Entfernungen und Symboländerungen.
- Diese Gegenreaktion zeigt einen politischen Konflikt um Erinnerung und Identität.
Begriffe Prägen Historische Deutungen
- Sprache und Begriffsbesetzung sind zentrale Werkzeuge in Erinnerungskämpfen.
- Die Regierung nutzt positive Begriffe, um eine andere historische Deutung als 'Wahrheit' zu präsentieren.




