
Acht Milliarden Venezuela: Warum Ölkonzerne Trumps Angriff für keine gute Idee halten
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Jan 9, 2026 Claus Hecking, Energie- und Öl-Experte bei SPIEGEL, und Jens Glüsing, Lateinamerika-Korrespondent, erläutern die brisante Situation in Venezuela nach der Entführung von Nicolás Maduro. Sie diskutieren, warum ein sofortiger Regimewechsel ausblieb und die Rolle von Delcy Rodríguez. Hecking bewertet die wirtschaftlichen Perspektiven der venezolanischen Ölreserven und die Übertreibungen von Trumps Öl-Plan. Zudem wird die geopolitische Bedeutung dieser Entwicklungen für Lateinamerika und die potenziellen Folgen für die Nachbarländer betrachtet.
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Entführung Schürt Angst Und Repression
- Die Entführung Maduros durch US-Spezialkräfte hat in Venezuela große Unsicherheit und verstärkte Repression ausgelöst.
- Jens Glüsing beobachtet eine angespannte Ruhe, verschärfte Verfolgung von Oppositionellen und Aktivität regimetreuer Schlägertrupps.
Regimekontrolle Vor Demokratischem Neuanfang
- Die US-Intervention verfolgte offenbar Stabilität und Zugriff auf Bodenschätze statt die Wiederherstellung demokratischer Wahlen.
- Trump setzte laut Jens Glüsing offenbar auf loyale Regimeakteure statt auf oppositionelle Führer wie Maria Corina Machado.
Opposition Soll Rückkehr Risikoabwägen
- Oppositionelle wie Maria Corina Machado sollten auf Rückkehrrisiken und verschärfte Repression achten.
- Jens Glüsing erwartet, dass viele Oppositionsführer eher im Exil bleiben werden, statt sofort zurückzukehren.


