
Auf den Punkt Sexkaufverbot: Das denkt eine Sexarbeiterin über Klöckners Vorstoß
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Nov 22, 2025 Ruby Rebelde, seit 15 Jahren in der Sexarbeit und Aktivistin gegen Sexarbeitsfeindlichkeit, spricht kritisch über den Vorstoß von Julia Klöckner zu einem Sexkaufverbot. Sie argumentiert, dass solche Maßnahmen Sexarbeitende gefährden und die Macht der Kunden stärken. Ruby beleuchtet auch die negativen Folgen dieser Verbote in Schweden und Frankreich, während sie das Modell der Entkriminalisierung in Belgien als positiven Ansatz präsentiert. Zudem betont sie die Bedeutung von Stigmareduktion und sozialen Absicherungen für echte Sicherheit.
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Episode notes
Nordisches Modell Wird Als Schutz Verkauft
- Julia Klöckner fordert das nordische Modell: Sexkauf verboten, Sexangebot straffrei.
- Ruby Rebelde argumentiert, dass dieses Modell als Schutzidee verkauft wird, aber die Realität anders aussieht.
Stigma Zwingt Zur Geheimhaltung
- Ruby Rebelde beschreibt, wie Stigma ihr Alltagsleben prägt und Geheimhaltung nötig macht.
- Sie nennt konkrete Probleme bei Wohnungssuche, Versicherungen und persönlichen Beziehungen.
Prostituiertenschutzgesetz Wirkt Nicht Stigma-Mindernd
- Das Prostituierten-Schutzgesetz verlangt Registrierung und Konzessionierung seit 2017.
- Ruby sagt, das Gesetz habe das Stigma nicht reduziert und bringt Sexarbeitende formal nicht voran.
