
Weltwoche Daily «Ich bekomme viel Unterstützung, aber keine aus der offiziellen Schweiz»: EU-Sanktionsopfer Jacques Baud über die Nicht-Reaktion unserer Behörden
Dec 20, 2025
Jacques Baud, ehemaliger Schweizer Generalstabsoberst und Geheimdienstoffizier, berichtet über seine Erfahrungen als Opfer von EU-Sanktionen. Er kritisiert die Untätigkeit der Schweizer Behörden und schildert die drakonischen Auswirkungen der Sanktionen auf sein Leben in Belgien. Baud erklärt, wie er erstmals von den Sanktionen erfuhr und beleuchtet die politischen Gründe für das Schweigen der Schweiz. Zudem diskutiert er die Problematik der Rechtsstaatlichkeit innerhalb der EU und die Notwendigkeit von Verhandlungen für den Frieden.
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Konten eingefroren und Leben blockiert
- Col Jacques Baud schildert, dass seine Konten eingefroren und sein wirtschaftliches Leben in der EU praktisch unmöglich gemacht wurden.
- Er beschreibt, dass er in Brüssel feststeckt, keine Gelder hat und auf Unterstützung aus Europa, aber nicht von offiziellen Schweizer Stellen angewiesen ist.
Öffentliche Unterstützung, keine offizielle Hilfe
- Jacques Baud berichtet von breiter öffentlicher Unterstützung in Europa, nicht aber von offizieller Hilfe aus der Schweiz.
- Er betont, dass viele Europäer ihn als objektiven Experten ansehen und auf ihn reagieren.
Sanktionen als Einschüchterungsinstrument
- Baud sieht sich als Kollateralschaden eines hysterischen europäischen Klimas rund um den Ukraine-Krieg.
- Er vermutet, die Sanktionen zielen eher auf Einschüchterung kritischer Stimmen als auf direkten Schaden für Russland.

