
JACOBIN Podcast »Auch ich war ein Tech Bro« – Interview mit Aya Jaff
6 snips
Jan 8, 2026 Aya Jaff, Autorin und ehemalige Start-up-Gründerin, bringt frischen Wind in die Diskussion über Tech und Macht. Sie teilt ihre Erfahrungen aus dem Silicon Valley und hinterfragt die autoritären Tendenzen der Tech-Bros. Jaff beleuchtet digitale Monopole und die manipulative Rhetorik von Unternehmern wie Peter Thiel. Besonders spannend ist ihre Vision für alternative digitale Infrastrukturen, inspiriert von Estland und Barcelona. Sie ruft die Linke auf, klare Gegenentwürfe zu präsentieren und die Abhängigkeit von Big Tech zu überwinden.
AI Snips
Chapters
Books
Transcript
Episode notes
Früher Einstieg Und Ideologische Schulung
- Aya Jaff beschreibt ihren frühen Einstieg ins Silicon Valley durch ein von Tim Draper finanziertes Programm mit 19 Jahren.
- Dort lernte sie Pitchdecks und eine Ideologie, die Erfolg individualisiert und staatliche Kontrolle abwertet.
Ausstieg Wegen Ethischer Grenzen
- Aya Jaff erklärt, dass ihre eigenen Gründungsversuche scheiterten, weil sie ihre ethischen Grenzen nicht verschieben wollte.
- Das Gefühl, ein Coming-out zu schreiben, beschreibt ihren bewussten Rückzug aus der Start-up-Szene.
Marktglaube Macht Anfällig Für Autoritarismus
- Der Tech-Bro ist eher eine Haltung als eine klar definierte politische Gruppe und oft nicht initial rechts.
- Diese Haltung verbindet radikalen Marktglauben mit Staatsfeindschaft und macht sie anschlussfähig an autoritäre Projekte.



