
NZZ Akzent Mit Studium, aber arbeitslos: Für Chinas Jugend gibt es keine Jobs
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Dec 30, 2025 Matthias Kamp ist China-Korrespondent und beleuchtet die Alarmstimmung unter jungen Chinesen, die trotz Uni-Abschluss keinen passenden Job finden. Er berichtet von Ren, einem Absolventen, der frustriert an Jobmessen scheitert. Die offiziellen Zahlen zur Jugendarbeitslosigkeit liegen bei 17 %, Experten sprechen von bis zu 40 %. Kamp analysiert die lähmende Wirtschaft und den Fokus der Regierung auf Technologie, während viele Junge sich in ihrer Existenz bedroht fühlen. Ein düsteres Bild einer Generation, die um ihre Zukunft kämpft.
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Der Absolvent Auf Jobsuche
- Ren Qianlong hat Wirtschaft studiert und sucht verzweifelt einen festen Job nach dem Abschluss.
- Er verdient zuvor nur 250–300 Franken monatlich mit Gelegenheitsjobs und ist frustriert über Perspektivlosigkeit.
Wirtschaftsschwäche Treibt Arbeitslosigkeit
- Die Hauptursache der Jugendarbeitslosigkeit ist die schwächelnde Wirtschaft nach dem Ende der Null-Covid-Politik.
- Schwacher Binnenkonsum reduziert Unternehmensgewinne und damit Neueinstellungen erheblich.
Jobmesse: Nur Techfirmen
- Auf der Jobmesse in Wuhan präsentierten sich fast nur staatliche Technologieunternehmen.
- Diese Firmen suchten überwiegend Ingenieure und Tech-Spezialisten, nicht Personalexperten wie Ren.
