
Handelsblatt Today – Der Finanzpodcast mit News zu Börse, Aktien und Geldanlage BASF, Bayer & Co.: Warum die vielen Gewinnwarnungen die Börse kalt lassen / Hedgefonds Viking wettet gegen BMW
Mit den Chemiekonzernen BASF, Bayer und Lanxess haben in den vergangenen Tagen drei industrielle Schwergewichte eine Gewinnwarnung vorgelegt – trotzdem haben die Kurse der Unternehmen kaum auf die Prognosekorrektur reagiert. Denn einerseits hatten viele Börsianer den Absturz bereits vorhergesehen. Andererseits sei BASF auch von einer niedrigen Wertbasis gestartet, so Börsenexperte Ulf Sommer: „Die Aktie steht heute bei 45 Euro – da stand sie auch vor 15 Jahren schon einmal.“
Dennoch seien die vielen Gewinnwarnungen aus der Chemiebranche als Warnzeichen zu sehen, so Sommer. „Die Branche produziert Vorprodukte, die in nahezu allen Branchen benötigt werden.“ Eine Schwäche etwa bei der BASF deute deshalb auf eine allgemeine Schwäche der Wirtschaft hin. „Die Gewinnwarnungen in der Chemiebranche sind ein Frühindikator für die gesamte Unternehmenswelt.“
Außerdem: Der Hedgefonds Viking Investors hat die erste nennenswerte Wette auf fallende Kurse bei BMW seit vier Jahren abgeschlossen. Dabei ist die Short-Position des Investors ungewöhnlich hoch – und das, obwohl die Aktie von BMW seit Jahresbeginn um 30 Prozent gestiegen ist.
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