
Das Politikteil Nach Venezuela – wird Trump als nächstes Grönland annektieren?
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Jan 6, 2026 Holger Stark, stellvertretender Chefredakteur der ZEIT und USA-Experte, analysiert die Bedeutung der Verhaftung von Nicolás Maduro durch die US-Army. Er spricht über Trumps imperialen Machtanspruch und die globalen geopolitischen Risiken, insbesondere in Bezug auf Europa und die NATO. Stark erläutert, wie Deutschland wirtschaftlich und strategisch von den USA abhängig ist und fordert eine stärkere europäische Souveränität. Außerdem betont er, wie Trumps Politik traditionale Allianzen aufbricht und neue Herausforderungen für die transatlantischen Beziehungen schafft.
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Episode notes
Venezuela Signalisiert Weltneuordnung
- Der US-Schlag gegen Maduro könnte eine Neuaufteilung der Welt einläuten und ist juristisch heikel.
- Holger Stark sieht darin ein Zeichen für ein wieder imposantes, imperiales Amerika unter Trump.
Druck Statt Bodenoffensive
- Ziel der US-Aktion ist laut Holger Stark Druck auf venezolanische Eliten, nicht notwendigerweise eine Bodenoffensive.
- Trump will Machtprojection und gefügige lokale Führung statt langwierigen Bodeneinsatz.
Imperiale Rückkehr Als Leitmotiv
- Imperiale Motive sind für Trump zentral; er bewundert die US-Weltmacht der 50er–80er Jahre.
- Ölinteressen spielen mit, doch Machtprojektion bleibt der Hauptantrieb.

