
NZZ Geopolitik Geoökonomie: Warum die neoliberale Globalisierung ihr Lebensende erreicht hat
Jan 14, 2026
Milan Babic, Politökonom an der Freien Universität Amsterdam und Autor, erklärt die kommende geoökonomische Weltordnung. Er argumentiert, dass die Globalisierung nicht am Ende ist, sondern sich weiterentwickelt. Babic analysiert die politischen Treiber wie Reagan und Thatcher und spricht über die sozialen Folgen der Globalisierung und wichtige Wendepunkte, darunter die Finanzkrise und den Brexit. Zudem thematisiert er die Rückkehr staatlicher Industriepolitik sowie den Einfluss rechtspopulistischer Bewegungen auf die wirtschaftliche Unsicherheit.
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Neues Geoökonomisches Zeitalter
- Die neoliberale Globalisierung ist vorbei, aber internationale Verflechtungen verschwinden nicht vollständig.
- Wir steuern laut Milan Babic auf ein geoökonomisches Zeitalter mit stärker strategischem Handeln zu.
Geburt Der Globalisierung 2.0
- Die Globalisierung 2.0 begann in den 1970er-Jahren mit dem Ende von Bretton Woods und dem Aufstieg neoliberaler Politiker.
- Diese Phase förderte Handels- und Finanzverflechtungen, die das heutige System prägten.
Politiker Sagten: Globalisierung Ist Eine Naturgewalt
- Gerd Schröder und andere Sozialdemokraten nannten Globalisierung eine Naturgewalt, der man sich anpassen müsse.
- Politik beschränkte sich auf Anpassung statt auf aktive Gestaltung der Globalisierung.

