
Politisches Feuilleton Meinung - Im KI-Zeitalter wird Lyrik wieder subversiv
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Jan 7, 2026 Roberto Simanowski ist Medienphilosoph und Publizist, der sich mit der digitalen Kultur beschäftigt. Im Gespräch enthüllt er, wie KI Gedichte produziert, die oft in Klischees verfallen. Er zeigt, dass Lyrik von Unkonventionalität lebt und auch als subversiv genutzt werden kann. Ein faszinierendes Konzept ist die Idee, Mensch könne KI mit Gedichten hinters Licht führen. Simanowski erklärt, wie kriminelle Anfragen als harmlose poetische Texte getarnt werden können – ein kritischer Blick auf Sicherheitslücken und Chancen im Bildungssystem.
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Der Computergedicht-Skandal von 1987
- 1987 veröffentlichten zwei Österreicher eine Gedichtsammlung, die sich als computererzeugt herausstellte.
- Kritiker lasen Sinn in zufälligen Wortkombinationen und lobten die vermeintlich innovative Sprache.
Warum KI-Gedichte oft klischeehaft klingen
- Simanowski beobachtet, dass KI-Gedichte heute oft konservativ und klischeehaft klingen.
- Unkonventionelle lyrische Stimmen bleiben entscheidend für eindrucksvolle Poesie.
Gedichte Als Mittel Zur Täuschung Von KI
- Lyrik kann die Rolle umdrehen: Der Mensch täuscht die KI mit Gedichten.
- Solche Techniken nutzen metaphorische Verschleierung, um Sicherheitsmechanismen zu umgehen.

