
WDR Zeitzeichen Lügendetektor: Erfunden, um Verhöre humaner zu machen
8 snips
Jan 13, 2026 Florian Schimikowski, Historiker am Deutschen Spionagemuseum, und Matthias Gamer, Psychologie-Professor, tauchen in die Welt des Lügendetektors ein. Sie erklären die historischen Ursprünge und technischen Aspekte, die zur Patentierung 1931 führten. Schimikowski enthüllt, wie Agenten geschult werden, die Geräte zu manipulieren, während Gamer über psychologische Taktiken spricht, um die Effektivität von Tests zu beeinflussen. Auch die rechtlichen Implikationen und die heutige Nutzung von Polygraphen in den USA und Europa kommen zur Sprache.
AI Snips
Chapters
Transcript
Episode notes
Doppelagent Überlistet Den Polygraphen
- Aldrich Ames bestand zwei Lügendetektortests, obwohl die Aufzeichnungen stark ausschlugen.
- Florian Schimikowski erklärt, dass Geheimdienste Agenten darin schulen, solche Tests gezielt zu manipulieren.
Physiologie Als Grundlage Der Lügendetektion
- Psychische Vorgänge wie Angst erzeugen messbare körperliche Reaktionen, die man seit den 1910er Jahren nutzt.
- Keeler und Kollegen kombinierten Blutdruck, Atmung und Hautwiderstand in einem Gerät zur synchronen Aufzeichnung.
Polygraph Misst Vier Körperparameter
- Keilers Polygraph zeichnet standardmäßig Blutdruck, Puls, Atmung und Hautwiderstand simultan auf.
- Die Maschine schreibt nur Reaktionen; das „Detektieren“ übernimmt ein Mensch und ist fehleranfällig.
