

#990 - Absage in 10 Sekunden! Diese 7 Fehler zerstören den ersten Eindruck! (Bewerbungsgespräch)
Absage in 10 Sekunden! Diese 7 Fehler zerstören den ersten Eindruck im Bewerbungsgespräch
Der erste Eindruck entscheidet – oft in wenigen Sekunden. Deshalb ist die Startphase im Interview kein Smalltalk, sondern die halbe Miete. Ich erlebe es immer wieder: Noch bevor die erste Fachfrage kommt, hat sich beim Gegenüber bereits ein Bild gefestigt. Die gute Nachricht: Mit Vorbereitung, klarer Struktur und kluger Kommunikation steuerst du diesen Moment aktiv.
Warum ist das so wichtig? Weil Haltung, Auftreten und Relevanz sofort sichtbar sind – lange bevor dein Lebenslauf zählt. Außerdem schaffen starker Einstieg und souveräne Selbstvorstellung Vertrauen. Wenn du typische Stolperfallen vermeidest, sammelst du direkt Pluspunkte und legst die Basis für ein konstruktives Gespräch.
Die 7 Fehler, die deinen ersten Eindruck ruinieren – und wie du sie vermeidest
- 1) Zu spät (oder zu früh) kommen. Plane vorausschauend und sei idealerweise 10–15 Minuten vorher da; dadurch hast du Puffer, senkst den Puls und wirkst professionell.
- 2) Falscher Dresscode. Orientiere dich an Position und Kultur; im Zweifel minimal overdressed. So bleibst du flexibel und kannst Jackett oder Krawatte notfalls ablegen.
- 3) Ungepflegtes Erscheinungsbild. Saubere, gebügelte Kleidung, ordentliche Frisur und gepflegte Hände – dadurch signalisierst du Respekt und Einsatzbereitschaft.
- 4) Schwache Körpersprache. Aufrechte Haltung, ruhige Stimme, klarer Blickkontakt und ein authentisches Lächeln zur Begrüßung. Dadurch vermittelst du Souveränität – ohne Arroganz.
- 5) Negatives Warm-up. Kein Jammern über Bahn, Stau oder Wetter. Antworte stattdessen kurz, positiv und fokussiert: „Danke, alles gut gefunden – ich freue mich auf das Gespräch.“
- 6) Selbstvorstellung ohne Relevanz. Vermeide Lebensgeschichten. Führe lieber in 60–120 Sekunden durch 2–3 Stationen, die exakt zu den Kernaufgaben passen – inklusive messbarer Erfolge.
- 7) Kein „Warum wir und warum diese Rolle?“ Liefere 2–3 handfeste Gründe (Markt, Verantwortung, Technologie, Internationalität). Dadurch wird Motivation greifbar.
Pro-Tipp für deine Self-Intro: Lies die Stellenanzeige aufmerksam und mappe die Top-Anforderungen 1:1 auf deine Ergebnisse. Beispielsweise: „Projekt X unter Zeitdruck termingerecht geliefert, Budget eingehalten, Stakeholder wöchentlich synchronisiert.“ Dadurch erzeugst du Relevanz und belegst Leistung.
Zusätzlich hilft eine klare Dramaturgie: Zunächst begrüßen, dann kurz Positionierung („Was kann ich besonders gut?“), anschließend 2–3 Belege, schließlich dein „Warum diese Rolle“. Danach bist du in einem starken Frame: professionell, positiv und vorbereitet. Entsprechend verlaufen auch die Fachfragen strukturierter – und deine Zusage-Wahrscheinlichkeit steigt.
Unterm Strich gilt: Wer Auftakt, Auftreten und Argumentation bewusst gestaltet, gewinnt das erste mentale Duell im Raum. Also: Trainiere den Einstieg, teste Formulierungen laut und hole dir Feedback – dadurch eliminierst du Unsicherheiten und punktest ab Sekunde eins.
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