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Die Schattenflotte: Wie Sanktionen auf hoher See umgangen werden

Jan 8, 2026
Johannes Peters, Abteilungsleiter für Maritime Strategie und Sicherheit an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, erklärt die Schattenflotte, ein Netzwerk geheimer Öltanker, das Sanktionen umgeht. Er beschreibt, wie etwa 1200–1400 Schiffe für diesen grauen Markt genutzt werden. Peters diskutiert die rechtlichen Hürden, die das Umgehen von Kontrollen erleichtern, und skizziert die wirtschaftlichen Auswirkungen für Russland. Zudem erörtert er diplomatische Ansätze gegenüber Abnehmerländern wie Indien, während Chinas Exportbeschränkungen für Japan für zusätzliche Spannungen sorgen.
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INSIGHT

Wie Schattenflotten funktionieren

  • Eine Schattenflotte ist ein grauer Markt aus oft umbenannten und umgeflaggten Tankern, die sanktioniertes Öl transportieren.
  • Johannes Peters erklärt, dass diese Schiffe Eigentümerstrukturen verschleiern und außerhalb traditioneller Versicherer operieren.
INSIGHT

Namenswechsel als Tarnung

  • Im Fall des Tankers Marinera änderte das Schiff Name und Flagge, um Kontrollen zu entkommen.
  • Die USA verfolgten das Schiff und beriefen sich auf einen Gerichtsbeschluss, wonach es staatenlos sei.
INSIGHT

Größe und ökonomische Bedeutung

  • Die Schattenflotte ist nicht rein national und umfasst schätzungsweise 1.200–1.400 Schiffe, die Rohöl exportieren.
  • Peters schätzt, dass Russland dadurch jährlich viele Milliarden Dollar zusätzlich einnimmt, möglicherweise 20–30 Mrd. USD.
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