
Sein und Streit Brandanschlag der "Vulkangruppen" in Berlin: Reaktionäre Technikkritik?
Jan 11, 2026
Ein Brandanschlag in Berlin führte zu einem Stromausfall. Die Bekennerschreiben der Vulkangruppen werden auf ihre linksextremen Ausdrucksweisen hin untersucht. Es wird hinterfragt, ob diese Gruppen eher technikkritisch sind als klassisch links. Historische Vergleiche ziehen Parallelen zu Heidegger und dem Unabomber. Die Kritik wird als reaktiv beschrieben, ohne Utopien zu bieten. Außerdem wird die Ablehnung der Energiewende thematisiert, was die Gefahr von Sabotage aufzeigt. Am Ende bleibt die Tragik der reaktionären Technikkritik: kein Vorwärts, nur Negation.
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Episode notes
Technologiekritik Statt Klassenkampf
- Nils Schniederjann beobachtet, dass Bekennerschreiben der "Vulkangruppen" zuerst wie linksradikales Vokabular wirken.
- Ein genauerer Blick deutet auf eine technologiefeindliche, zivilisationskritische Haltung hin, die sich nicht klar links-rechts einordnet.
Historische Wurzeln Der Kritik
- Schniederjann führt die Gruppe in eine Tradition von Heidegger bis zum Unibomber technikkritischer Denker ein.
- Diese Tradition idealisiert eine "ursprüngliche" nicht-entfremdete Welt und lehnt modernen Fortschritt ab.
Reaktionäre Logik Ohne Zukunftsvision
- Die Technologiekritik der Vulkangruppen ist reaktionär: Sie reagiert auf Negation ohne eigenes Gegenmodell.
- Ohne Vision bleibt Sabotage ("Switch-off") ihre einzige Politik, was sie unberechenbar macht.
