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"Hasenjagd": Der Film, der das Schweigen über ein Kriegsverbrechen brach

11 snips
Dec 27, 2025
Andreas Gruber, der renommierte Drehbuchautor und Regisseur, erzählt von seiner Recherche für den Film ‚Hasenjagd‘, der ein lange verdrängtes Kriegsverbrechen aufdeckt. Er berichtet von den Herausforderungen, mit Zeitzeugen zu arbeiten und die lokalen Reaktionen während der Dreharbeiten. Gruber analysiert die Themen Feigheit und Mitläufertum, die im Film verarbeitet werden. Interessant ist auch die Rolle der echten Familie Langthaler, die während der grausamen Ereignisse Zivilcourage zeigte. Ein eindringlicher Beitrag zur Erinnerungskultur in Österreich.
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Episode notes
INSIGHT

Vergessenes Verbrechen Wiederentdeckt

  • Andreas Gruber entdeckte die Mühlviertler Hasenjagd 1984 zufällig in Mauthausen und war schockiert über das Vergessen der Tat.
  • Zehn Jahre Recherche waren nötig, bevor er den Stoff filmisch umsetzen konnte.
ANECDOTE

Fund Durch Lokalen Forscher

  • Gruber nutzte die Materialsammlung des Utopisten Peter Kammerstädter als Ausgangspunkt für seine Recherchen.
  • So kam er früh in Kontakt mit der Familie Langthaler und führte intensive Interviews mit Angehörigen.
INSIGHT

Materialüberfluss Als Herausforderung

  • Gruber sammelte etwa 1500 Seiten Material und stand vor der Herausforderung, daraus eine erzählbare Struktur zu formen.
  • Die Bandbreite menschlicher Reaktionen wurde zur dramaturgischen Leitidee des Films.
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