

Alaska-Gipfel zeigt Putins Manipulationskunst
9 snips Aug 16, 2025
Hubert Wetzel, SZ-Korrespondent in Brüssel und Experte für geopolitische Entwicklungen, analysiert die jüngsten Gespräche zwischen Donald Trump und Wladimir Putin nach dem Alaska-Gipfel. Er zeigt auf, wie geschickt Putin manipuliert und welche Unsicherheiten nach dem Gipfeltreffen verbleiben. Wetzel betont die wachsende Skepsis Europas gegenüber den USA im Kontext des Ukraine-Kriegs. Zudem wird die besorgniserregende geopolitische Lage und die Verantwortung Europas angesprochen. Insgesamt wird die Komplexität der internationalen Beziehungen lebhaft diskutiert.
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Episode notes
Große Erwartungen, Kleine Ergebnisse
- Das Treffen in Anchorage brachte nach drei Stunden kein klares Ergebnis und wirkte öffentlich ernüchternd.
- Trump kündigte Gespräche mit Selenskyj und der NATO an, blieb aber inhaltlich vage.
Keine Fragen, Viel Aussagekraft
- Die Veranstaltung war eher Statement-Show als echte Pressekonferenz, Fragen wurden nicht zugelassen.
- Hubert Wetzel sieht darin ein Zeichen, dass das Treffen nicht so lief, wie Trump es sich vorgestellt hatte.
Putins Bühne Und Zeitgewinn
- Putin nutzte das Treffen, um als respektierter Staatsmann zurückzutreten und bekam vollen Pomp.
- Zugleich gewann er Zeit und schaffte es, Trump von harten Gegenmaßnahmen abzubringen.