Nina Chuba, eine talentierte Sängerin aus Hamburg bekannt für ihren Hit "Wildberry Lillet", spricht über die Herausforderungen des plötzlichen Ruhms und die emotionalen Höhen und Tiefen im Musikgeschäft. Sie reflektiert, wie ihre Kindheit sie geprägt hat und erzählt von der kreativen Entstehung ihres Songs "Whiteberry". Zudem erörtert sie den respektvollen Umgang in der Musikbranche und die Bedeutung von Intuition im kreativen Prozess. Nina teilt ihre persönlichen Erfahrungen und zeigt, wie Träume und Identität oft Hand in Hand gehen.
Nina Chuba beschreibt ihren plötzlich erfolgten Ruhm und die Herausforderungen, die mit dem enormen Druck und den Erwartungen einhergehen.
Ein schwerer Schicksalsschlag veranlasste Nina, zu ihren familiären Wurzeln zurückzukehren und ihre Identität jenseits der Künstlerin zu reflektieren.
Sie betont die Notwendigkeit von Respekt in der Musikbranche und kritisiert die Vorurteile, die Künstler aufgrund von Äußerlichkeiten erfahren.
Deep dives
Der Durchbruch von Nina Chuba
Nina Chuba beschreibt ihren plötzlichen Erfolg, der mit dem Song "Wildberry Lillet" einherging. Nachdem der Song veröffentlicht wurde, erlebte sie einen rapiden Anstieg der Popularität, der über Nacht mehr als 10.000 kreative TikTok-Umsetzungen nach sich zog. Obwohl der Erfolg euphorisch war, fühlte sie sich gleichzeitig überfordert von den Ansprüchen und der Aufmerksamkeit, die damit einhergingen. Sie reflektiert, dass das Gefühl der Erfolgsfreude oft nur von kurzer Dauer war, da die Realität des Ruhms weit von ihren Erwartungen entfernt war.
Kampf mit dem Druck des Erfolgs
Nina Chuba teilt offen ihre Ängste und Bedenken hinsichtlich der Erwartungen, die mit ihrem plötzlichen Ruhm verbunden sind. Sie hatte Angst davor, dass der Erfolg schnell vorübergehen könnte und dass der Druck, erneut ein erfolgreiches Album zu produzieren, erdrückend sein könnte. Dies führte bei ihr zu einem Gefühl der Überforderung, das sie als belastend empfand, obwohl sie sich gleichzeitig auf neue Projekte freute. In Gesprächen mit anderen Künstlern fand sie Bestätigung, dass solche Gefühle normal sind und viele mit ähnlichen Herausforderungen konfrontiert sind.
Verbindung zur Kindheit und der Rückkehr nach Wedel
Nach einem schweren Schicksalsschlag in ihrer Familie spürte Nina Chuba den Wunsch, zu ihren Wurzeln in Wedel zurückzukehren. Diese Rückkehr half ihr, sich von ihrem Erfolg und der Druck des Stadtlebens in Berlin zu distanzieren. In der vertrauten Umgebung fühlte sie sich wieder mehr als die Nina von früher, nicht nur als die Künstlerin Nina Chuba. Diese Reflexion offenbarte ihr, wie wichtig familiäre Bindungen sind und wie bedeutend es ist, in schwierigen Zeiten für geliebte Menschen da zu sein.
Der Balanceakt zwischen Erfolg und persönlicher Identität
Im Gespräch mit Matze wird deutlich, dass Nina zwischen ihrer Popstar-Persona und ihrem alltäglichen Ich unterscheidet. Während sie einerseits die Künstlerin ist, die für ihre Musik geschätzt wird, ist sie auch die kleine Nina aus Wedel, die ein normales Leben führen möchte und sich nicht immer in der Öffentlichkeit bewegt. Dieses Dilemma ist eine Herausforderung, die es ihr schwer macht, eine klare Grenze zwischen den beiden Identitäten zu ziehen. Trotzdem weiß sie, dass beide Seiten ihrer Persönlichkeit wichtig sind und dass die Kombination letztendlich ihr künstlerisches Schaffen bereichert.
Der Wert von Respekt und Wertschätzung
Nina hebt die Bedeutung von Respekt und Wertschätzung in der Musikbranche hervor, die oft nicht ausreichend gewährt werden. Sie erwähnt, dass es immer noch Vorurteile gibt, die Menschen aufgrund ihres Aussehens oder ihrer Sprache unrechtmäßig bewerten. Außerdem betont sie, dass sie oft nicht genug für ihre nicht nur musikalischen, sondern auch für kreativen Beiträge anerkannt wird. Diese Unterscheidung und der Umgang mit der Öffentlichkeit ist etwas, das sie beschäftigt und ihr auch zeigt, wie wichtig es ist, ihre Kunst mit Integrität zu vertreten.
Das Hotel Matze ist in der Winterpause. Als Wiederholung gibt es eine Highlight-Folge mit Nina Chuba von 2023.
Mein Gast war Nina Chuba.
Nina Chuba ist Sängerin. Ich bin mir sicher, dass ihr ihren Song “Wildberry Lillet” kennt. Darin singt sie, dass sie Immos und Dollars und so fliegen wie bei Marvel will. Und obwohl ich das selbst gar nicht will, kann ich der Melodie nicht widerstehen – und damit bin ich nicht allein. Der Song ist ein Überhit und hat allein auf Spotify knapp 80 Millionen Streams und ist das, wovon viele Musiker und Musikerinnen vermutlich ihr Leben lang träumen. Nina Chuba ist das mit gerade einmal 24 Jahren gelungen. Sie wuchs in der Nähe von Hamburg auf und stand mit sieben Jahren schon vor der Kamera. Sie hat zum Beispiel bei den Pfefferkörnern mitgespielt, vielleicht kennt ihr die Serie ja noch. Seit fünf Jahren konzentriert sie sich voll auf ihre Musik. Am 24.02. 2023 erscheint ihr erstes Album.
Ich wollte von ihr wissen, was passiert, wenn sich der große Traum erfüllt. Wie sie es als junge Frau geschafft hat, dass man sie ernst nimmt und wofür sie stehen will. Es war ein viel ernsteres Gespräch, als ich es vermutet habe.