
F.A.Z. Podcast für Deutschland Skandal bei den Fallschirmjägern: Vergewaltigungsphantasien, Nazipartys und blutige Rituale
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Jan 16, 2026 Rahel Golub ist eine investigative Redakteurin der FAZ, die die erschreckenden Vorfälle im Fallschirmjägerregiment 26 aufgedeckt hat. Peter Carstens, Bundeswehrexperte, erläutert die strukturellen Probleme innerhalb der Truppe. Sie diskutieren schockierende kulturelle Rituale, darunter die besorgniserregende Aussage 'Nein heißt Ja und Ja heißt Anal'. Mobbing und Ausgrenzung der Betroffenen kommen zur Sprache. Beide betonen die dringende Notwendigkeit von Reformen in der Bundeswehr, um das Rekrutierungsimage zu verbessern und die Sicherheit für alle Soldaten zu gewährleisten.
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Episode notes
Whistleblowerin Liefert Den Ausgangspunkt
- Rahel Golub erhielt Kontakt zu einer betroffenen Soldatin, „Frieda Krüger“, die umfangreiche Eingaben über sexualisiertes Fehlverhalten und Rechtsverstößen übermittelte.
- Die Akte war so groß, dass die Recherche zunächst ein intensives Durchwühlen dieser Unterlagen erforderte.
Blutiges Aufnahmeritual Bei Den Fallschirmjägern
- Nach dem Springerlehrgang wird das Springerabzeichen mit zwei Nadeln an die Brust befestigt und von Kameraden geschlagen, was bluten kann.
- Die Betroffene ließ sich das Ritual aus Zugehörigkeitsdruck gefallen und wurde später gehänselt, als sie sich verweigerte.
Toxische Mischung Aus Sexismus, Drogen Und Rechtsradikalismus
- Peter Carstens nennt die Kernprobleme sexualisiertes Fehlverhalten, Nazisimulationen und exzessiven Drogenkonsum in der Kaserne.
- Diese Kombination schafft eine toxische Kultur, die mit der Bundeswehrtradition unvereinbar ist.
